Der deutsche Staatsrechtler Georg Jellinek unterteilt in seinem Buch „Allgemeine Staatslehre“, den juristisch-völkerrechtlichen Staatsbegriff anhand der „Drei-Elementen-Lehre“; diese gestaltet sich bis heute als maßgebliche Definition des Staates. Jellinek umschreibt den Staat als eine „mit ursprünglicher Herrschaftsmacht ausgerüstete Körperschaft eines sesshaften Volkes“.
Inhaltsverzeichnis
I. Vorlesungszusammenfassung – Grundbegriffe II Staat
II. Textzusammenfassung - Mehrheitstyrannei durch Volksentscheide?
III. Take home exam – Was ist Politikwissenschaft?
IV. Literaturübersicht - Demokratiemessung
V. Selbstreflektion – Wie ist meine Lernerfahrung im Modul?
Zielsetzung & Themen
Das Portfolio dokumentiert den Lernprozess im Modul "Einführung in die Politikwissenschaft" und setzt sich kritisch mit verschiedenen politikwissenschaftlichen Kernbereichen, Demokratiekonzepten und Messmethoden auseinander.
- Grundlagen des modernen Staatsbegriffs und dessen Entwicklung.
- Analyse des Spannungsfeldes zwischen direkter Demokratie und Minderheitenschutz.
- Grundverständnis der Politikwissenschaft als wissenschaftliche Disziplin.
- Methodische Ansätze und Grenzen der Demokratiemessung.
- Reflektion des eigenen wissenschaftlichen Lern- und Entwicklungsprozesses.
Auszug aus dem Buch
Demokratiemessung
Mittels dieser Literaturübersicht möchte ich mich eingehend mit der Thematik der Demokratiemessung befassen. Anhand der mir vorliegenden Literatur versuche ich, die verschiedenen Arten, Möglichkeiten und Grenzen des mir aufgetragenen Inhaltes bestmöglich aufzeigen, sie angemessen zu erörtern und eine geeignete Schlussfolgerung zu finden. Dabei beziehe ich verschiedene wissenschaftliche Werke mit ein.
Unter dem Begriff der Demokratiemessung versteht man verschiedene Möglichkeiten und Parameter, unterschiedliche Gesellschaften anhand von wissenschaftlichen Messmethoden zu analysieren sowie diese vorrangig zu kategorisieren.
Ich fokussiere mich in dieser Übersicht auf die Messungen der europäischen und amerikanischen Länder. Zudem beziehe ich historische Hintergründe mit ein, vergleiche diese mit der heutigen Situation und erläutere meine Ergebnisse. In beinahe jeder Literatur, welche sich mit den Inhalten der Demokratiemessung befasst, ergeben sich verschiedene Problematiken der unterschiedlichen Vorgehensweisen. Die aktuelle politische Ausrichtung eines Landes sowie deren religiöse und wirtschaftliche Lage, welche sich stetig verändern, erschweren eine vereinfachte Messung. All diese Aspekte und noch weitere, müssen berücksichtigt und begutachtet werden, um ein qualitatives Ergebnis zu erhalten.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Vorlesungszusammenfassung – Grundbegriffe II Staat: Diese Zusammenfassung erläutert den klassischen Staatsbegriff nach Jellinek sowie die historische Entwicklung moderner Staatsformen von der Entstehung in Europa bis hin zur heutigen globalen Verflechtung.
II. Textzusammenfassung - Mehrheitstyrannei durch Volksentscheide?: Das Kapitel diskutiert das Spannungsverhältnis zwischen direkter Demokratie und dem Schutz von Minderheitenrechten unter Einbezug empirischer Studien aus der Schweiz und den USA.
III. Take home exam – Was ist Politikwissenschaft?: Hier erfolgt eine Definition der Politikwissenschaft als Integrationswissenschaft sowie die Einordnung ihrer analytischen Dimensionen Policy, Politics und Polity.
IV. Literaturübersicht - Demokratiemessung: Dieser Teil befasst sich mit den methodischen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, verschiedene Demokratiesysteme anhand von Indizes und Parametern messbar und vergleichbar zu machen.
V. Selbstreflektion – Wie ist meine Lernerfahrung im Modul?: Die Verfasserin reflektiert ihre persönliche Entwicklung, ihre Lernfortschritte im Umgang mit politikwissenschaftlichen Methoden sowie die Herausforderungen bei der Erarbeitung des Portfolios.
Schlüsselwörter
Politikwissenschaft, Staat, Demokratie, Minderheitenschutz, Volksentscheid, Demokratiemessung, Politik, Policy, Politics, Polity, Empirie, Institutionen, Sozialwissenschaft, Herrschaft, Partizipation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Das Dokument ist ein Portfolio im Rahmen des Moduls "Einführung in die Politikwissenschaft", das verschiedene Themenbereiche der politikwissenschaftlichen Lehre zusammenfasst und reflektiert.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit behandelt den Staatsbegriff, das Verhältnis von direkter Demokratie zu Minderheitenrechten, grundlegende Definitionen der Politikwissenschaft sowie Methoden der Demokratiemessung.
Was ist das primäre Ziel des Portfolios?
Das Ziel ist die schriftliche Dokumentation und kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten des Seminars "Demokratie in Theorie und Empirie" sowie die Anwendung erlernter wissenschaftlicher Arbeitstechniken.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Die Autorin nutzt literaturbasierte Analysen, vergleichende Literaturübersichten sowie Selbstreflexionsmethoden, um die theoretischen Konzepte der Politikwissenschaft zu erschließen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorlesungszusammenfassung, eine Analyse wissenschaftlicher Texte über Mehrheitstyrannei, eine theoretische Einordnung der Politikwissenschaft und eine Übersicht zu Indizes der Demokratiemessung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Demokratie, Staat, Minderheitenschutz, empirische Demokratiemessung und politikwissenschaftliche Grundlagenforschung aus.
Wie bewerten die Autoren des analysierten Artikels die direkte Demokratie?
Vatter und Danaci stehen der direkten Demokratie kritisch gegenüber, da sie empirische Anzeichen für potenzielle Gefahren hinsichtlich des Schutzes von Minderheitenrechten aufzeigen.
Welche Rolle spielt der Begriff "Medianbürger" in der Analyse?
Der Medianbürger dient in der politikwissenschaftlichen Debatte als Modell für das parlamentarische Demokratiemodell und dessen Auswirkungen auf das politische Geschehen.
- Citar trabajo
- Xenia Hiplein (Autor), 2017, Portfolio. Einführung in die Politikwissenschaft. Demokratie in Theorie und Empirie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/419740