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Ergänzende Eigenkapitalanforderungen durch Basel III. Kritische Würdigung des antizyklischen Kapitalpuffers und Kapitalerhaltungspuffers

Título: Ergänzende Eigenkapitalanforderungen durch Basel III. Kritische Würdigung des antizyklischen Kapitalpuffers und Kapitalerhaltungspuffers

Trabajo de Seminario , 2018 , 17 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Felix Keirat (Autor)

Economía de las empresas - Control de gestión
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Im Jahr 1988 wurde der Grundstein für die Baseler Regelwerke durch den Baseler Ausschuss gelegt. Seit diesem ersten Entwurf haben sich die Bankenlandschaft und damit einhergehend die Bankenregulierung stark verändert. Die letzte Finanzkrise aus dem Jahr 2007 hat die Schwachstellen des Bankensektors in Bezug auf Stabilität und Sicherheit offengelegt. Als Reaktion wurde im Jahr 2010 das Regelwerk Basel III verabschiedet. Dieses stellt höhere Anforderungen an die Mindesteigenkapitalanforderungen als auch an das Risikomanagement und fordert erweiterte Offenlegungspflichten. Im Rahmen von internationalen sowie nationalen Verordnungen werden die Empfehlungen des Baseler Ausschusses in internationales beziehungsweise nationales Recht übernommen. Die quantitativen Herausforderungen im Rahmen der erhöhten Eigenkapitalanforderungen lassen sich zum einen durch die gestiegenen Mindestanforderungen an das anrechenbare Eigenkapital erklären, zum anderen sind die ergänzenden Kapitalpuffer ein signifikanter Unterschied zu Basel II. Der antizyklische Kapitalpuffer und der Kapitalerhaltungspuffer weisen Besonderheiten im Vergleich zu den klassischen Eigenkapitalanforderungen auf. Diese Besonderheiten stellen Banken vor Herausforderungen. Gleichzeitig können Institute Chancen wahrnehmen und Wettbewerbsvorteile durch jeweilige nationale Rechnungslegungen realisieren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Gang der Arbeit

2 Grundlagen Basel

2.1 Regelwerke für einheitliche Rahmenbedingungen

2.2 Weiterentwicklung von Basel II zu Basel III

3 Eigenkapitalanforderungen nach Basel III

3.1 Analyse der Mindestanforderungen nach Säule I

3.2 Kritische Würdigung des antizyklischen Kapitalpuffers

3.3 Kritische Würdigung des Kapitalerhaltungspuffers

4 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Seminararbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die kritische Würdigung der ergänzenden Eigenkapitalanforderungen durch Basel III, insbesondere des antizyklischen Kapitalpuffers und des Kapitalerhaltungspuffers, um deren Wirkungsweise und Herausforderungen für Banken zu analysieren.

  • Herleitung und Entwicklung der Baseler Regelwerke.
  • Analyse der Mindesteigenkapitalanforderungen gemäß Säule I.
  • Untersuchung der Funktion des antizyklischen Kapitalpuffers zur Reduzierung der Zyklizität.
  • Bewertung des Kapitalerhaltungspuffers als Instrument zur Verlustabsorption.
  • Diskussion von Wettbewerbsaspekten und Auswirkungen auf die bankinterne Kapitalplanung.

Auszug aus dem Buch

3.2 Kritische Würdigung des antizyklischen Kapitalpuffers

Mit dem antizyklischen Kapitalpuffer werden die Kapitalanforderungen unter Berücksichtigung des globalen Finanzmarktes einbezogen. Der Puffer wird von einzelnen nationalen Aufsichten eingeführt, wenn ein exzessives Kreditwachstum mit einem Anstieg systemischer Risiken verbunden ist. In Deutschland wird die Dimension des antizyklischen Puffers von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht festgelegt. Dieser Puffer soll in kritischen Phasen zur Verlustabsorption dienen. Die Auswirkungen möglicher Krisen sollen so reduziert und Spinn-off Effekte auf die Realwirtschaft vermieden werden. Durch das gezielte Eindämmen der Kreditvergabe in „Boomphasen“ bleibt der Kreditvergabespielraum in Rezessionsphasen erhalten. Hauptziel dieses Instruments der makroprudenziellen Regulierung ist somit die Reduzierung der Zyklizität.

Im Detail bedeutet dies, dass die mögliche prozyklische Wirkung der Eigenkapitalanforderungen durch die Verpflichtung der Banken zur Bildung des antizyklischen Kapitalpuffers gemildert werden soll. Dieser Puffer kann in Zeiten wirtschaftlichen Abschwungs zur Abfederung der Risiken seine Wirkung entfalten, ohne dass Banken eine aufsichtsrechtliche Reaktion auslösen, indem sie das Mindesteigenkapital zur Verlustkompensation verwenden. Besonderes Augenmerk legt die Aufsicht auf mögliche Auswirkungen für das Kernbankgeschäft – das Kreditgeschäft. Es gilt sicherzustellen, dass Banken auch bei sich verschlechternden makroökonomischen Bedingungen weiterhin die Realwirtschaft mit Krediten bedienen können. Der antizyklische Kapitalpuffer soll dafür sorgen, dass die Wirtschaft nach Phasen eines außerordentlich hohen Wachstums des Kreditvolumens vor den negativen gesamtwirtschaftlichen Folgen einer in der Rezession rückläufigen Kreditvergabe geschützt ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung der Bankenregulierung seit 1988 ein und erläutert die Relevanz der ergänzenden Kapitalpuffer in Basel III.

2 Grundlagen Basel: Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung von Basel I über Basel II bis hin zu den strukturellen Anpassungen durch Basel III im Kontext der Finanzmarktkrise.

3 Eigenkapitalanforderungen nach Basel III: Hier erfolgt eine detaillierte Analyse der Mindestanforderungen sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Ausgestaltung des antizyklischen Kapitalpuffers und des Kapitalerhaltungspuffers.

4 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Bedeutung der neuen Pufferinstrumente zusammen und reflektiert die zukünftige Notwendigkeit einer engen Kooperation zwischen Aufsicht und Banken.

Schlüsselwörter

Basel III, Bankenregulierung, Eigenkapitalanforderungen, Antizyklischer Kapitalpuffer, Kapitalerhaltungspuffer, Risikomanagement, Finanzmarktstabilität, Bankenaufsicht, Kernkapital, Kreditwachstum, Prozyklizität, Säule I, Mindesteigenkapital.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den ergänzenden Eigenkapitalanforderungen, die durch das Regelwerk Basel III eingeführt wurden, mit einem besonderen Fokus auf die kritische Würdigung der Pufferinstrumente.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung der Baseler Rahmenwerke, die quantitative Analyse der Kapitalanforderungen und die Beurteilung der Wirksamkeit von Kapitalpuffern in verschiedenen konjunkturellen Phasen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, wie der antizyklische Kapitalpuffer und der Kapitalerhaltungspuffer funktionieren und welchen Einfluss diese auf die operative Geschäftstätigkeit und Strategie von Banken haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer deduktiven Analyse der regulatorischen Anforderungen von Basel III und deren kritischen Würdigung aus Bankenperspektive.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der Säule-I-Anforderungen sowie eine differenzierte, kritische Betrachtung des antizyklischen Kapitalpuffers und des Kapitalerhaltungspuffers.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Basel III, Eigenkapitalanforderungen, Bankenaufsicht, Kapitalerhaltungspuffer, Prozyklizität und Risikomanagement.

Wie unterscheidet sich der antizyklische Puffer vom Kapitalerhaltungspuffer in seiner Anwendung?

Während der Kapitalerhaltungspuffer als konstantes Polster zur Verlustabsorption dient, wird der antizyklische Puffer von nationalen Aufsichten dynamisch an das Kreditwachstum angepasst, um das System in Boomphasen zu stabilisieren.

Welchen Einfluss haben diese Regelungen auf internationale Banken?

International tätige Banken müssen bei der Berechnung der Puffer den gewichteten Durchschnitt der nationalen Anforderungen in ihren jeweiligen Tätigkeitsländern berücksichtigen, was die interne Kapitalplanung komplexer macht.

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Detalles

Título
Ergänzende Eigenkapitalanforderungen durch Basel III. Kritische Würdigung des antizyklischen Kapitalpuffers und Kapitalerhaltungspuffers
Universidad
University of applied sciences, Düsseldorf
Calificación
1,0
Autor
Felix Keirat (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
17
No. de catálogo
V419820
ISBN (Ebook)
9783668683921
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bank Controlling Basel III Basel IV Puffer Eigenkapital
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Felix Keirat (Autor), 2018, Ergänzende Eigenkapitalanforderungen durch Basel III. Kritische Würdigung des antizyklischen Kapitalpuffers und Kapitalerhaltungspuffers, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/419820
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