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Geschäftsanbahnung im Außenhandel

Title: Geschäftsanbahnung im Außenhandel

Term Paper , 2005 , 17 Pages , Grade: gut

Autor:in: Dipl.-Kff. (FH) Michaela Grell (Author)

Business economics - Trade and Distribution
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Einleitung

Den Anfang jeder internationalen Geschäftstätigkeit bildet eine gut geplante Länder- und Marktrecherche. Das exportorientierte Unternehmen kann sowohl im In- als auch im Ausland zahlreiche Informationsquellen nutzen. Mögliche Produktanpassungen, aber auch diverse Risiken und Handelshemmnisse müssen im Vorfeld abgeklärt werden. Die sich daran anschließende Kontaktaufnahme zu ausgewählten Geschäftspartnern bildet die Basis einer möglichst langanhaltenden Geschäftsbeziehung. Zudem wird die Geschäftsanbahnung im Außenhandel auf vielerlei Arten gefördert, wodurch es den Unternehmen erleichtert werden soll, jenseits der eigenen Landesgrenzen Import und Export zu betreiben. Es kommt bei einem Großteil der Unternehmen eher zufällig zu einem ersten Geschäftskontakt ins Ausland. Eine genau geplante Geschäftsanbahnung kann dagegen auf vielerlei Weise initiiert werden, was im Verlauf dieser Arbeit näher erläutert wird. Der Focus soll dabei ausschließlich auf dem Export liegen, um den vorgegebenen Umfang dieser Hausarbeit einzuhalten. Die Vorgehensweise lässt s ich entsprechend auf den Import übertragen.

Es gibt jedoch unterschiedliche Auslegungen bezüglich der Frage, wann genau die Geschäftsanbahnung beginnt: bereits bei der internen Unternehmensplanung und Analyse der vorhandenen Unternehmensstruktur1 oder bei der Länder- und Risikoanalyse sowie der Kontaktaufnahme. Letztere Variante soll in dieser Arbeit beschrieben werden, ebenfalls aus de n genannten Gründen der Einhaltung des Umfanges dieser Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Länderauswahl und Marktattraktivität

2.1. Politische und gesetzliche Bestimmungsfaktoren

2.2. Wirtschaftliche Auswahlkriterien

2.3. Wirtschaftliche und politische Infrastruktur

2.4. Sozio- Kulturelle Bestimmungsfaktoren

2.5. Natürliche Faktoren

3. Informationsquellen

3.1. Inländische Auskunftsstellen

3.2. Informationsquellen im Ausland und im Internet

4. Produktanforderungen

5. Exportförderprogramme und Kontakte

5.1. Nationale und internationale Messen

5.2. Delegationsreisen

5.3. Firmenpools

5.4. Ausschreibungen

5.5. Indirekter Export mit Hilfe von Handelsmittlern

6. Ausfuhrkreditversicherungen als Fördermittel

6.1. Euler-Hermes-Kreditversicherungs-AG

6.2. Private Kreditversicherer

6.3. Weitere Finanzierungsförderprogramme

7. Schlusswort

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den systematischen Schritten der Geschäftsanbahnung im Außenhandel. Das primäre Ziel ist es, exportorientierten Unternehmen einen Leitfaden an die Hand zu geben, wie sie den Markteintritt durch gezielte Recherche, Risikobewertung und Nutzung von Fördermöglichkeiten strukturieren können, um die Wahrscheinlichkeit für langfristige Geschäftsbeziehungen zu erhöhen.

  • Methodische Kriterien zur Länderauswahl und Bewertung der Marktattraktivität.
  • Übersicht über in- und ausländische Informationsquellen für die Marktrecherche.
  • Analyse von Produktanforderungen im internationalen Kontext.
  • Nutzung von staatlichen Exportförderprogrammen und Kontaktnetzwerken.
  • Absicherung von Finanzrisiken durch Ausfuhrkreditversicherungen.

Auszug aus dem Buch

2. Länderauswahl und Marktattraktivität

Die Unternehmen, die sich dazu entschließen, ein Außenhandelsgeschäft anzubahnen, müssen wissen, dass sie sich in einem wesentlich komplexeren Umfeld bewegen, was die Chancen und auch Risiken betrifft, als es im Binnenmarkt der Fall ist. Die Neulinge unter den Exporteuren auf den Auslandsmärkten sollten nach Meinung der Experten der Außenhandelsplattform Nordrhein-Westfalen zunächst nur wenige Zielländer in die engere Wahl fassen. Aufgrund mangelnder Auslandserfahrung bieten sich zunächst die relativ leicht überschaubaren Märkte im nahen europäischen Ausland an. Hier bestehen bereits langjährige Handelsbeziehungen mit deutschen Firmen, die Sitten und Gebräuche bei der Geschäftsabwicklung ähneln denen in Deutschland, meistens gibt es gar keine oder nur wenige sprachliche Probleme und die Wege zu den potenziellen Kunden sind recht kurz. Seit der Einführung des Euro fallen Wechselkursvolatilitäten gänzlich weg. Durch die offenen Grenzen und den freien Handel ohne Zollerhebung und Mengenbeschränkungen sind die EU-Staaten zum Handelspartner Nr.1 für Deutschland geworden.

Die Nutzung bereits bestehender europäischer Märkte ist jedoch laut Brenner und Lorber mittlerweile mit Schwierigkeiten verbunden. Der Grund sind zunehmend gesättigte Märkte. Eine Verlagerung der Handelsbeziehungen auf die so genannten Wachstumsmärkte in Asien oder Lateinamerika eröffnen ganz neue Möglichkeiten. Die Markterschließung stellt sich hier jedoch etwas schwieriger dar, weil die großen Entfernungen und fremden Sitten und Gebräuche im Geschäftsleben Schwierigkeiten verursachen können und die Markterschließung sehr zeitaufwendig sein kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung einer gut geplanten Marktrecherche für internationale Geschäftstätigkeiten heraus und definiert den Fokus der Arbeit auf den Export.

2. Länderauswahl und Marktattraktivität: Dieses Kapitel erläutert die Kriterien, nach denen Unternehmen Auslandsmärkte bewerten sollten, wobei politische, wirtschaftliche, sozio-kulturelle und natürliche Faktoren beleuchtet werden.

3. Informationsquellen: Hier werden Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung für das Auslandsgeschäft, unterteilt in inländische Stellen sowie internationale und Internet-Ressourcen, aufgezeigt.

4. Produktanforderungen: Das Kapitel behandelt notwendige Anpassungen und Anforderungen an Exportprodukte, um auf fremden Märkten wettbewerbsfähig zu sein.

5. Exportförderprogramme und Kontakte: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über unterstützende Maßnahmen wie Messen, Delegationsreisen, Firmenpools und Handelsmittler, die den Markteintritt erleichtern.

6. Ausfuhrkreditversicherungen als Fördermittel: Hier werden Möglichkeiten zur finanziellen Absicherung von Auslandsgeschäften, insbesondere durch staatliche und private Versicherungsangebote, vorgestellt.

7. Schlusswort: Das Schlusswort betont die Relevanz des Außenhandels für KMU und fasst die Notwendigkeit professioneller Begleitung bei der Geschäftsanbahnung zusammen.

Schlüsselwörter

Außenhandel, Geschäftsanbahnung, Export, Länderauswahl, Marktattraktivität, Exportförderung, Auslandsmärkte, Informationsquellen, Marktrecherche, Kreditversicherung, Euler Hermes, Handelsmittler, Risikomanagement, KMU, Internationalisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der systematischen Vorbereitung und Anbahnung von Exportgeschäften für Unternehmen, die ihre Aktivitäten auf internationale Märkte ausdehnen möchten.

Welche zentralen Themenfelder deckt das Dokument ab?

Die Schwerpunkte liegen auf der Marktanalyse, der Identifizierung von Informationsquellen, der Anpassung von Produkten an Zielmärkte sowie der Nutzung von staatlicher Unterstützung und Absicherungsinstrumenten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Unternehmen, insbesondere kleinen und mittelständischen Betrieben (KMU), einen strukturierten Weg für den Einstieg in den Export zu zeigen, um Risiken zu minimieren und Erfolgschancen zu erhöhen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Erstellung gewählt?

Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse, die auf einschlägigen Fachquellen, Ratgebern für den Außenhandel und offiziellen Informationen von Wirtschaftsförderungseinrichtungen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Marktbedingungen, die Beschaffung von Informationen, die Berücksichtigung von Produktanforderungen, die Nutzung von Förderprogrammen sowie die Absicherung gegen Zahlungsausfälle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Geschäftsanbahnung, Außenhandel, Exportförderung, Markterschließung und Risikomanagement im internationalen Geschäft.

Welche Bedeutung haben Handelsmittler bei der Exportabwicklung?

Handelsmittler fungieren als rechtlich unabhängige Partner, die im Namen des exportierenden Unternehmens tätig werden, Marktkenntnisse einbringen und so den Eintritt in unbekannte ausländische Märkte erleichtern können.

Warum ist die Hermes-Deckung für Exporteure relevant?

Die Hermes-Deckung schützt den Exporteur vor finanziellen Verlusten durch Zahlungsausfälle, beispielsweise bei Insolvenz des ausländischen Kunden oder politischen Ereignissen im Zielland, und fördert damit die Finanzierungssicherheit.

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Details

Title
Geschäftsanbahnung im Außenhandel
College
Niederrhein University of Applied Sciences Mönchengladbach
Course
BESP
Grade
gut
Author
Dipl.-Kff. (FH) Michaela Grell (Author)
Publication Year
2005
Pages
17
Catalog Number
V41996
ISBN (eBook)
9783638401340
ISBN (Book)
9783656074946
Language
German
Tags
Geschäftsanbahnung Außenhandel BESP
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Kff. (FH) Michaela Grell (Author), 2005, Geschäftsanbahnung im Außenhandel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41996
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