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Ausländische Banken in den neuen EU-Mitgliedsstaaten in Zentral- und Osteuropa - Markteintritt und regionale Konzentration

Title: Ausländische Banken in den neuen EU-Mitgliedsstaaten in Zentral- und Osteuropa - Markteintritt und regionale Konzentration

Seminar Paper , 2005 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl.-Kfm. Benjamin Brauer (Author)

Economics - Finance
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Es wird der Bankensektor der neuen EU-Mitgliedsstaaten in Mittel- und Osteuropa betrachtet. Dieser ist durch einen hohen Marktanteil ausländischer Banken geprägt. Dieses Phänomen wird genauer betrachtet. Es wird auf die Fragen eingegangen, welche Markteintrittsformen die Banken wählten, welche Motive sie verfolgten und aus welchen Ländern sie stammten. Zur letzten Frage wurde auf Basis von Sekundärdaten eine graphische Darstellung der Herkunftsstaaten angefertigt, um Konzentrationstendenzen zu verdeutlichen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. AUSLÄNDISCHER BANKEN AUF DEM BANKENSEKTOR OSTEUROPAS

2.1. MARKTEINTRITTSFORMEN

2.2. MOTIVE DES MARKTEINTRITTS IN DEN TRANSFORMATIONSSTAATEN

2.3. REGIONALE KONZENTRATIONEN

3. SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht den Markteintritt ausländischer Banken in den neuen EU-Mitgliedsstaaten in Zentral- und Osteuropa und analysiert die regionale Konzentration ausländischer Eigentümer. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit den gewählten Markteintrittsformen, den Motiven für die Expansion sowie den Ursachen für die geografische Herkunft der Investoren.

  • Analyse der Markteintrittsstrategien von Banken in Transformationsstaaten.
  • Untersuchung der ökonomischen Motive für den Markteintritt (Pull-Effekte, Gewinnmaximierung, Regulierung).
  • Evaluierung der regionalen Konzentration bei der Herkunft ausländischer Banken.
  • Betrachtung der Eigentumsverhältnisse und Marktanteile westeuropäischer Institute.

Auszug aus dem Buch

2.1. Markteintrittsformen

Zum Markteintritt stehen den ausländischen Banken zunächst zwei Möglichkeiten offen: die Eröffnung einer Niederlassung oder die Gründung einer Tochtergesellschaft. Eine Niederlassung ist keine eigenständige rechtliche Person und ist vollständig in die Organisation der Bank eingebunden. Sie bietet meist die gleichen Dienstleistungen wie im Heimatland an und kann direkt auf das Kapital der Bank zurückgreifen. Die Gründung einer Tochtergesellschaft bedeutet die Aufstellung einer neuen Bank, die eine eigene rechtliche Entität bildet und auf ihr eigenes Kapital zurückgreifen muss. Dabei steht die Möglichkeit durch Übernahme oder Fusion einer auf dem Zielmarkt bestehenden Bank in den Markt einzusteigen. Das Zielland kann die Wahl der Form durch regulierende Maßnahmen stark beeinflussen (Clarke, George, et al. 2001: S. 29-31).

Zu Beginn der Transformation bevorzugten ausländischen Banken neu gegründete Tochtergesellschaften. Mit Vollzug der Privatisierung der inländischen Banken kam es dann in den betrachteten Staaten vermehrt zur Übernahme von bereits bestehenden Banken (Kager, Marianne 2002). Häufig war die Übernahme ein gradueller Prozess, der mit einer Minderheitenbeteiligung begann, dann über den Zeitablauf in eine Mehrheitsbeteiligung und schlussendlich in die vollständige Übernahme mündete. Vermehrt kam es auch zur Fusion von neu gegründeten Tochtergesellschaften ausländischer Banken und inländischen Banken. Dieser Prozess führte dazu, dass in fast allen betrachteten Ländern mindestens zwei der fünf größten Banken im Land mehrheitlich ausländischen Banken gehören. Die einzig Ausnahme hier bildet wieder Slowenien (Naaborg, Ilko, et al. 2003: S. 13).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel stellt die Kontextualisierung der EU-Erweiterung 2004 und die damit verbundene Öffnung der Bankensektoren in den Transformationsstaaten dar, wobei die Forschungsfragen zum Markteintritt und zur Herkunft der Investoren definiert werden.

2. AUSLÄNDISCHER BANKEN AUF DEM BANKENSEKTOR OSTEUROPAS: Dieser Teil analysiert den Transformationsprozess, die Markteintrittsformen sowie die verschiedenen Motive für das Engagement ausländischer Banken und belegt die hohe Konzentration durch eine Datenanalyse der Herkunftsländer.

2.1. MARKTEINTRITTSFORMEN: Hier werden die methodischen Unterschiede zwischen der Gründung von Tochtergesellschaften und der Übernahme bestehender Banken im Kontext der Privatisierung detailliert beschrieben.

2.2. MOTIVE DES MARKTEINTRITTS IN DEN TRANSFORMATIONSSTAATEN: In diesem Abschnitt werden ökonomische Erklärungsansätze wie die Kundenbetreuung, Renditeerwartungen und regulatorische Unterschiede als Entscheidungsgrundlage für Banken identifiziert.

2.3. REGIONALE KONZENTRATIONEN: Dieses Kapitel veranschaulicht mittels Karten und Tabellen, dass ausländische Banken besonders stark in regional nahe gelegenen Märkten aktiv sind, was die These der geografischen Verbundenheit unterstützt.

3. SCHLUSSBETRACHTUNG: Das Fazit fasst zusammen, dass die Übernahme einheimischer Banken das dominierende Eintrittsmodell war und dass eine starke regionale Konzentration in der Herkunft der ausländischen Investoren festzustellen ist.

Schlüsselwörter

Transformation, Bankensektor, Markteintritt, Osteuropa, EU-Mitgliedsstaaten, Tochtergesellschaft, Fusion, Eigentumsverhältnisse, Marktanteile, Direktinvestitionen, Osteuropäische Banken, Bankenregulierung, Regionale Konzentration, Privatisierung, Renditeerwartung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Dynamik des Bankensektors in den neuen EU-Mitgliedsstaaten in Zentral- und Osteuropa unter besonderer Berücksichtigung der Rolle ausländischer Banken.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Hauptthemen umfassen die verschiedenen Markteintrittsformen von Banken, die zugrunde liegende Motivation für diesen Eintritt in Transformationsstaaten sowie die regionale Konzentration der Herkunftsländer dieser ausländischen Investoren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu verstehen, wie und warum ausländische Banken nach der Systemtransformation bedeutende Marktanteile in diesen Ländern erringen konnten und ob dabei geografische Muster in der Herkunft der Banken erkennbar sind.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von statistischen Daten zu Eigentumsverhältnissen, visualisiert durch Karten und Tabellen, um den Markteintritt und die regionale Konzentration nachzuweisen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die strukturellen Krisen während der Transformation, die Wahlmöglichkeiten beim Markteintritt (Tochtergesellschaften vs. Übernahmen) sowie die ökonomischen Treiber wie Gewinnstreben und regulatorische Anreize.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Transformation, Bankensektor, Markteintritt, regionale Konzentration und Eigentumsverhältnisse maßgeblich definiert.

Welche Rolle spielten regionale Nähe und historische Verbindungen?

Die Analyse zeigt, dass Banken bei ihrer Expansion bevorzugt in geografisch und historisch verbundene Nachbarländer investierten, wie etwa österreichische Banken in zentraleuropäischen Staaten oder schwedische Banken im Baltikum.

Wie hat sich die Regulierung auf den Markteintritt ausgewirkt?

Eine anfänglich liberale Lizenzerteilung und eine noch unterentwickelte Bankenaufsicht in den Transformationsstaaten machten diese Märkte für ausländische Akteure besonders attraktiv, wobei dieser Effekt durch die EU-Harmonisierung abnahm.

Welchen Einfluss hatte der Transformationsprozess auf die Bankenstruktur?

Durch das Fehlen von Eigenkapital und Management-Know-how in den ehemals staatlichen Banken war die Hilfe ausländischer strategischer Investoren essenziell, was zur heutigen Dominanz ausländischer Eigentümer führte.

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Details

Title
Ausländische Banken in den neuen EU-Mitgliedsstaaten in Zentral- und Osteuropa - Markteintritt und regionale Konzentration
College
European University Viadrina Frankfurt (Oder)
Course
Seminar zum Thema Finanzmarktintegration
Grade
1,3
Author
Dipl.-Kfm. Benjamin Brauer (Author)
Publication Year
2005
Pages
14
Catalog Number
V42110
ISBN (eBook)
9783638402217
ISBN (Book)
9783638810111
Language
German
Tags
Ausländische Banken EU-Mitgliedsstaaten Zentral- Osteuropa Markteintritt Konzentration Finanzmarktintegration
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Kfm. Benjamin Brauer (Author), 2005, Ausländische Banken in den neuen EU-Mitgliedsstaaten in Zentral- und Osteuropa - Markteintritt und regionale Konzentration, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42110
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