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Soziale Ungleichheit, Macht, Herrschaft. Eine soziologische Betrachtung

Título: Soziale Ungleichheit, Macht, Herrschaft. Eine soziologische Betrachtung

Trabajo de Seminario , 2017 , 15 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Sejla Mujic (Autor)

Sociología - General y Principios básicos
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Soziologie ist ein breit gefächertes Gebiet. Grundsätzlich wird in ihrem Rahmen versucht, menschliches Verhalten zu erklären und zu beschreiben. Dies erfolgt durch empirische Beobachtungen. Während dieser Analyse wird auch ergründet, wie etwas verbessert werden kann. Soziologie zählt zu den Erfahrungswissenschaften, da man durch Beobachtungen Erfahrungen sammelt und demnach Analysen durchführen kann, mit denen man Zusammenhänge beschreibt. Ferner wird Soziologie interdisziplinär angewandt, d.h. es gibt enge Verbindungen zu anderen Fächern, wie bspw. zur Politik, zur Wirtschaft oder zur Kultur. Soziologie baut auf eine lange Tradition auf, die durch Vertreter wie Max Weber, Karl Marx oder heute durch bspw. Armin Nassehi wesentlich geprägt wurde und wird. Soziologie wirkt begleitend auf allen Lebenswegen. Auch bei der Problematik von sozialer Ungleichheit, Macht und Herrschaft, mit der sich diese Arbeit beschäftigt, spielt Soziologie eine entscheidende Rolle.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Was ist Soziologie?

2. Ökonomisches, kulturelles und soziales Kapital

2.1 Ökonomisches Kapital

2.2 Kulturelles Kapital

2.3 Soziales Kapital

3. Eliten und Macht in Europa

3.1 Die politische Elite

3.2 Die wirtschaftliche Elite

3.3 Die vier Grundtypen Europas

3.4 Einkommensungleichheit

4. Die Banalität der Macht

5. Ungleichheit

5.1 Die Demokratie leidet

5.2 Neue Generationenkluft

5.3 Migration reduziert Ungleichheit

5.4 Das Rätsel der Umverteilung

6. Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht das komplexe Zusammenspiel von sozialer Ungleichheit, Machtstrukturen und Herrschaftsverhältnissen aus soziologischer Perspektive. Ziel ist es, theoretische Ansätze zur Entstehung von Macht und die Mechanismen gesellschaftlicher Disparitäten zu beleuchten, um zu verstehen, wie Eliten entstehen und wie politische sowie ökonomische Faktoren die soziale Teilhabe beeinflussen.

  • Soziologische Grundlagen und Kapitalsorten nach Bourdieu
  • Struktur und Rekrutierung politischer und wirtschaftlicher Eliten in Europa
  • Die Entstehung von Machtverhältnissen in banalen Alltagssituationen
  • Ökonomische und politische Ursachen für soziale Ungleichheit
  • Generationenkonflikte und die Rolle von Migration bei der Umverteilung

Auszug aus dem Buch

Die Banalität der Macht

Es ist klar, dass Eliten Macht besitzen und diese auch einsetzen, zwangsweise auch durch Sanktionen. Da aber nicht jede/r Teil davon sein kann, gibt es nicht unendlich viele Elite-Mitglieder. Dafür gibt es viel mehr Menschen, die als „durchschnittlich“ gelten. Die Frage, die hier gestellt wird, ist: „Wie geschieht es, dass wenige Macht über viele gewinnen?“ (Popitz 2010, S. 271) In der Abhandlung „Prozesse der Machtbildung“ werden drei Beispiele genannt, die zum Verständnis dieser Thematik beitragen sollen. Es stellt sich dabei auch heraus, dass es sich nicht unbedingt um eine Elite handeln muss, um an die Herrschaft zu gelangen. Ein Beispiel davon beschreibt die Situation auf einem Passagierschiff im Mittelmeer, das untenstehend demonstriert wird. Vornweg ist anzumerken, dass alle Personen an Bord gleichgestellt sind und dass aufgrund des Schauplatzes keine/r der Situation ausweichen kann. Überdies bilden sich in diesem Beispiel letztendlich hierarchische Verhältnisse heraus (vgl. Popitz 2010, S. 272).

Bei diesem Beispiel geht es um ein Passagierschiff, das sich im Mittelmeer bewegt. Typisch für solche Schiffe ist, dass die Anzahl der Liegestühle nicht mit der Zahl der Passagiere übereinstimmt. Normalerweise stellt diese Gegebenheit kein Problem dar, da nicht alle Personen, die sich an Bord befinden, gleichzeitig davon Gebrauch machen. Zum Problemfall kommt es erst dann, wenn das beliebte Handtuch ins Spiel kommt: Reisende legen ein Handtuch auf den Liegestuhl und wollen sich dadurch einen dauerhaften Platz reservieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was ist Soziologie?: Das Kapitel führt in die Soziologie als Erfahrungswissenschaft ein, die menschliches Verhalten durch empirische Beobachtung und interdisziplinäre Ansätze zu erklären versucht.

2. Ökonomisches, kulturelles und soziales Kapital: Hier werden Bourdieus drei Formen des Kapitals erläutert, die als zentrale Machtmittel zur Erlangung sozialen Status fungieren.

3. Eliten und Macht in Europa: Dieses Kapitel analysiert die soziale Rekrutierung politischer und wirtschaftlicher Eliten in verschiedenen europäischen Ländern und zeigt die Unterschiede in der Elitenbildung auf.

4. Die Banalität der Macht: Anhand eines Praxisbeispiels auf einem Passagierschiff wird veranschaulicht, wie Machtverhältnisse auch ohne explizite Elite in Alltagssituationen entstehen können.

5. Ungleichheit: Es wird untersucht, wie sich ökonomische und politische Ungleichheit auf die Demokratie, Generationenverhältnisse und die globale Migration auswirken.

6. Reflexion: Die Autorin fasst ihre persönlichen Erkenntnisse aus dem Seminar zusammen und betont die Allgegenwärtigkeit soziologischer Phänomene.

Schlüsselwörter

Soziale Ungleichheit, Macht, Herrschaft, Soziologie, Kulturelles Kapital, Ökonomisches Kapital, Elitenbildung, Politische Elite, Machtbildung, Postdemokratie, Generationenkluft, Migration, Umverteilung, Gini-Koeffizient, Bourdieu.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der soziologischen Analyse von sozialer Ungleichheit, den Mechanismen der Machtentstehung und den Auswirkungen von Herrschaftsstrukturen auf die Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf den Kapitalsorten nach Pierre Bourdieu, der Struktur europäischer Eliten, der Entstehung von Macht in alltäglichen Interaktionen sowie politischen und ökonomischen Ungleichheitsformen.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen ökonomischen, kulturellen und sozialen Faktoren sowie deren Einfluss auf die Machtverteilung und soziale Mobilität aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse soziologischer Theorien und empirischer Studien, um diese auf aktuelle gesellschaftliche Fragen und Fallbeispiele anzuwenden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Kapitalformen, empirische Vergleiche europäischer Eliten, Machtbildungsprozesse im Alltag und die Analyse aktueller gesellschaftlicher Probleme wie Demokratiedefizite.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Soziale Ungleichheit, Macht, Elitenbildung, Kapital, Soziologie und soziale Rekrutierung.

Inwiefern beeinflusst ökonomische Ungleichheit die Politik?

Unter Bezugnahme auf Colin Crouch wird dargelegt, dass ökonomische Macht benötigt wird, um politischen Einfluss zu kaufen, was zu einer Spirale der politischen Ungleichheit führt.

Welche Rolle spielen Epidemien bei der Ungleichheit?

Ein interessantes Ergebnis der Arbeit ist, dass Epidemien soziale Ungleichheit verringern können, da sie durch einen Bevölkerungsrückgang einen Mangel an Arbeitskräften erzeugen.

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Detalles

Título
Soziale Ungleichheit, Macht, Herrschaft. Eine soziologische Betrachtung
Universidad
Klagenfurt University
Calificación
2
Autor
Sejla Mujic (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
15
No. de catálogo
V421232
ISBN (Ebook)
9783668688384
ISBN (Libro)
9783668688391
Idioma
Alemán
Etiqueta
soziale ungleichheit macht herrschaft eine betrachtung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sejla Mujic (Autor), 2017, Soziale Ungleichheit, Macht, Herrschaft. Eine soziologische Betrachtung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/421232
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