Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Trabajo social

Pflege von Angehörigen. Belastungen, Unterstützungsangebote und künftige Herausforderungen für die Soziale Arbeit

Título: Pflege von Angehörigen. Belastungen, Unterstützungsangebote und künftige Herausforderungen für die Soziale Arbeit

Libro Especializado , 2018 , 65 Páginas

Autor:in: Zbigniew Hoffmann (Autor)

Trabajo social
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Unsere Gesellschaft wird älter. Und auch die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen steigt in Deutschland weiter an. Häufig müssen Angehörige wie Ehepartner oder Kinder einen Großteil der Pflegeaufgaben übernehmen. Die damit verbundenen Belastungen für die Angehörigen sind nicht zu unterschätzen.

Zbigniew Hoffmann untersucht in seiner Publikation, welchen physischen, psychischen, sozialen sowie materiellen Belastungen sich pflegende Angehörige aussetzen. Oft leiden sie unter Rücken- oder Hüftbeschwerden. Hinzu kommt, dass die Pflegebedürftigen häufig mit Zorn oder aggressivem Verhalten auf sie reagieren.

Hoffmann untersucht aber auch, welche positiven Auswirkungen die Pflege auf die Angehörigen haben kann. Außerdem gibt er einen hilfreichen Überblick über die vorhandenen Unterstützungsangebote und schlägt mögliche Verbesserungen vor.

Aus dem Inhalt:
- Pflege;
- Alter;
- pflegende Angehörige;
- Soziale Arbeit;
- Beratungsangebote

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die aktuelle Situation in Deutschland

2.1 Definitionen

2.1.1 Pflegebedürftigkeit

2.1.2 Pflegende Angehörige

2.2 Überblick über den derzeitigen Stand der häuslichen Pflege in Deutschland

2.2.1 Beziehungskonstellation

2.2.2 Wohnsituation

2.2.3 Altersstruktur

2.2.4 Gender

2.3 Umfang der Pflege

3 Beweggründe

4 Belastungen

4.1 Psychische Belastungen

4.2 Physische Belastungen

4.3 Soziale Belastungen

4.4 Materielle Belastungen

4.5 Auswirkungen der Belastungen

5 Positive Effekte für pflegende Angehörige

6 Entlastungsmöglichkeiten

6.1 Gesetzliche Regelungen

6.2 Beratungs- und Entlastungsangebote

7 Rolle der Sozialen Arbeit

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Situation pflegender Angehöriger in Deutschland, wobei der Fokus auf den auftretenden Belastungen, den verfügbaren Unterstützungsangeboten und den künftigen Herausforderungen für die Soziale Arbeit liegt. Forschungsleitend ist die Frage, wie die Soziale Arbeit durch professionelle Beratung und Vernetzung zur Entlastung dieser Zielgruppe beitragen und ihre Rolle im Kontext der demografischen Entwicklung stärken kann.

  • Analyse der Belastungsfaktoren (psychisch, physisch, sozial, materiell) für pflegende Angehörige.
  • Untersuchung der aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen und Entlastungsstrukturen.
  • Bedeutung von Genderaspekten und Rollenstereotypen in der familiären Pflege.
  • Identifikation von Verbesserungspotenzialen in der Angebotsstruktur durch Case Management.
  • Ableitung der zukünftigen Handlungsfelder und Potenziale der Sozialen Arbeit.

Auszug aus dem Buch

4.1 Psychische Belastungen

Die bereits beschriebenen Beweggründe für die Übernahme der Pflege eines Angehörigen haben deutlich gemacht, dass dies in vielen Fällen aus einem Pflichtgefühl heraus entsteht, was dazu führen kann, dass emotionale Spannungszustände entstehen. Diese können zum einen auf der inneren emotionalen Ebene des pflegenden Angehörigen entstehen, zum anderen können sie ebenfalls zwischen dem Pflegenden und dem Pflegebedürftigen entstehen.

Innerhalb eines Pflegearrangements haben beide Seiten häufig unterschiedliche Bedürfnisse. Die pflegebedürftigen älteren Menschen erwarten oder wünschen sich von dem jeweiligen Familienmitglied, dass es die Pflege übernimmt, so dass die pflegebedürftige Person so lange wie möglich in ihren gewohnten Umgebung bleiben kann. Der pflegende Angehörige hingegen, muss je nach der eigenen persönlichen Situation versuchen, die Balance zwischen den eigenen Bedürfnissen und dem Wunsch des Pflegebedürftigen herzustellen. Diese eigenen Bedürfnisse können sowohl psychosozialer, als auch ökonomischer Natur sein, wie beispielsweise: die eigene Partnerschaft, die Kinder, der Freundeskreis, die Erwerbsarbeit oder die Freizeitgestaltung. Durch den Umfang der Pflege werden die Pflegenden häufig damit konfrontiert, dass die eigenen Bedürfnisse durch die des Pflegebedürftigen eingeschränkt werden. Dieser Zustand ist bei Personen, welche die Pflege aufgrund sozialen Drucks von der Familie übernommen haben, besonders groß. Des Weiteren entstehen bei den pflegenden Angehörigen dadurch häufig Schuldgefühle und Unsicherheit, da sie das Gefühl haben, dass sie es innerhalb dieses Settings nicht allen Recht machen können. (vgl. Meyer 2006, S. 34)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung stellt das Erkenntnisinteresse an der Situation pflegender Angehöriger vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in Deutschland dar.

2 Die aktuelle Situation in Deutschland: Dieses Kapitel erläutert die gesetzlichen Definitionen von Pflegebedürftigkeit und Pflegepersonen und beleuchtet statistische Aspekte wie Altersstrukturen, Geschlechterverteilung und Wohnsituationen.

3 Beweggründe: Hier werden die Motivationen für die Übernahme der Pflege analysiert, darunter Pflichtgefühl, Zuneigung, ökonomische Beziehungen und traditionelle Rollenbilder.

4 Belastungen: Das Kapitel kategorisiert die vielschichtigen Belastungen pflegender Angehöriger in psychische, physische, soziale und materielle Bereiche und bewertet deren Auswirkungen.

5 Positive Effekte für pflegende Angehörige: Dieses Kapitel ergänzt die Sichtweise um positive Aspekte wie Sinnhaftigkeit und persönliche Reifung, die als Ressourcen genutzt werden können.

6 Entlastungsmöglichkeiten: Hier werden sowohl gesetzliche Leistungen der Pflegeversicherung als auch beratende sowie psychosoziale Entlastungsangebote und deren Nutzungsgrad kritisch analysiert.

7 Rolle der Sozialen Arbeit: Das Kapitel diskutiert das Potenzial der Sozialen Arbeit, durch Beratung, Case Management und Vernetzung die Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern.

8 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit einer Profilschärfung der Sozialen Arbeit in diesem Handlungsfeld.

Schlüsselwörter

Pflegende Angehörige, Häusliche Pflege, Pflegebedürftigkeit, SGB XI, Belastungsfaktoren, Soziale Arbeit, Case Management, Pflegestufen, Unterstützungssysteme, Pflegereform, demografischer Wandel, Rollenstereotypen, Beratungsangebote, Gender Mainstreaming, Ressourcenorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Situation von pflegenden Angehörigen in Deutschland, insbesondere den Belastungen, denen sie ausgesetzt sind, und der Rolle, die die Soziale Arbeit bei deren Unterstützung spielen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die demografische Entwicklung, die gesetzlichen Grundlagen der Pflegeversicherung, die Identifikation von Belastungsfaktoren sowie die Möglichkeiten professioneller Entlastung und Beratung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, den Bedarf an Unterstützung zu identifizieren und aufzuzeigen, wie die Soziale Arbeit durch ein klar definiertes Profil und bessere Vernetzung zur Entlastung pflegender Angehöriger beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Der Autor führt eine umfassende Sichtung und Auswertung der aktuellen fachlichen und wissenschaftlichen Literatur sowie relevanter Gesetzestexte durch, um den Stand der Forschung abzubilden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Beweggründe für die Pflege, die physischen, psychischen, sozialen und materiellen Belastungen sowie die vorhandenen Entlastungsstrukturen und deren Wirksamkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Charakterisierende Begriffe sind unter anderem: pflegende Angehörige, soziale Unterstützung, Pflegeversicherung, Belastungssituation, Case Management und die Rolle der Sozialen Arbeit.

Welche Rolle spielt das Thema Gender in der Untersuchung?

Das Thema Gender ist von zentraler Bedeutung, da es sowohl geschlechtsspezifische Unterschiede in der Pflegebedürftigkeit als auch ungleiche Verteilungen bei pflegenden Angehörigen aufzeigt, die oft durch traditionelle Rollenbilder beeinflusst sind.

Warum nehmen pflegende Angehörige Entlastungsangebote laut der Arbeit oft nicht in Anspruch?

Laut der Studie sind die Gründe vielfältig: fehlende Bekanntheit der Angebote, schwierige Erreichbarkeit, aufwendige Antragsverfahren sowie ein bisher zu wenig am wirklichen Bedarf orientiertes Dienstleistungsangebot.

Final del extracto de 65 páginas  - subir

Detalles

Título
Pflege von Angehörigen. Belastungen, Unterstützungsangebote und künftige Herausforderungen für die Soziale Arbeit
Autor
Zbigniew Hoffmann (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
65
No. de catálogo
V421632
ISBN (Ebook)
9783960953081
ISBN (Libro)
9783960953098
Idioma
Alemán
Etiqueta
Pflege Alter pflegende Angehörige Soziale Arbeit Beratungsangebote Altenhilfe
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Zbigniew Hoffmann (Autor), 2018, Pflege von Angehörigen. Belastungen, Unterstützungsangebote und künftige Herausforderungen für die Soziale Arbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/421632
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  65  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint