Zeichen der Zeit. Zur Symbolik der völkischen Bewegung


Bachelorarbeit, 2016
51 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Wie ‘funktioniert’ Symbolik? Assoziative Wirkung und ‘invention of tradition’

III. Die Ursprünge der völkischen Bewegung: Feuerkreuze und Lichtgebete
1. Steinbruch der Ideologien: Die Theosophie und ihre Bildsprache
2. Faszination der Runen. Die österreichische Ariosophie
3. Im Zeichen des Lebensbaums: Die deutsche Lebensreformbewegung
4. Völkische Kunst. Das Beispiel Fidus

IV. Das Ende der Esoterik. Vom Hexagramm zum Davidstern in Weimar
1. Logen des Antisemitismus: Der Germanenorden
2. Hakenkreuz und Co. in der völkischen Wissenschaft
3. Orden und Abzeichen. Die Militarisierung der Bevölkerung
4. “Heil und Sieg” - Das Vermächtnis der Thule-Gesellschaft an die NSDAP

V. Symbole im Dritten Reich - Trademarks eines Staates
1. Die Omnipräsente: Swastika-Effekt
2. Weisthors Visionen. Heinrich Himmler und sein Magus

VI. Schlusswort

Quellen und Literatur

I. Einleitung

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Wirkweise von Symbolen, genauergesprochen von den Symbolen der völkischen Bewegung, welche im Deutschland des 19. Jahrhunderts ihren Ursprung hatte und sich bis zur nationalsozialistischen Machtergreifung zu einem recht vielgestaltigen sozio-politischen Phänomen entwickelt hatte. Dabei soll ergründet werden, weshalb die Bewegung Zeichen wie der Swastika, im Grunde also willkürlich gewählten Bildern, ein so großes Gewicht beimaß; und warum gerade dieses Symbol so bedeutungsschwanger war, dass der Faschismus es schleunigst zu appropriieren und seinen Gebrauch durch andere unter Strafe zu stellen müssen glaubte.1 Bei genauerem Hinsehen erschließt sich die Nützlichkeit, die dieses und vergleichbare Zeichen für den Benutzer besaßen.

Zum Einen wäre da der hohe Wiedererkennungswert von Symbolen, welche gegenüberausgeschriebenen Namen eine Art von rhetorischer Abkürzung darstellen und dabeizugleich Inszenierungswerkzeug sind,2 da sie die Masse durch ihre Optik besseranzusprechen vermögen als jede lange Rede, die an sie gerichtet wird. Zum anderenhilft das Symbol bei der Gruppenbildung und Identitätsstiftung, da es dieZusammengehörigkeit zu unterstreichen und nicht Zugehörige auszugrenzen scheint.3 Rein intellektuell erschließen lässt sich dieser Vorgang nicht, im Gegenteil: “Derausschließliche, durchdringende Verstand bedeutet das Ende des Symbols.”4 Dieemotional-affektive Natur des Symbols schließlich legt nahe, dass in ihm nahezu alleszum Ausdruck kommen kann, was man darin sehen möchte: Durch seine grundsätzlicheAll-Bedeutung und Nichts-Bedeutung entzieht sich das Zeichen einer inhaltlichenFestlegung; die Deutung erfolgt jeweils aufgrund von Konnotationen.5

Zwecks Ergründung der Wirkung von Symbol und Symbolismus wird der erste Teil dieser Arbeit der Symboltheorie gewidmet sein. Die Frage nach der Funktionalität, nichtnach der Bedeutung, wird dabei im Vordergrund stehen. Durch einen Vergleich mitsprachlichen Zeichen wird die stärker individualisierte Art der Kommunikation,6 welchedurch Symbolik geschieht, umrissen werden. Es folgen dann einige Bemerkungen zurEntstehung und Entwicklung von Symbolbeziehungen mit Verweis auf derenweitgehende Arbitrarität; und zuletzt wird der ‘invention of tradition’ des HistorikersEric Hobsbawm Erwähnung getan werden. Im Falle der völkischen Bewegung ist diesevon besonderer Bedeutung, weil sie in der bereits angedeuteten Weise durch das Symbolin der Lage ist, Gruppen zu konstituieren und mit einem Bewusstsein dernaturgegebenen Zusammengehörigkeit und Einheitlichkeit auszustatten.7 Gerade denVölkischen ging es ja um die Betonung eines ‘Volkscharakters’ , der “als historischinvariant gesetzt wird”.8

Die weiteren drei Teile der Arbeit stellen den Versuch dar, die Symboltheorie auf diespezifischen historischen Situationen anzuwenden. Beginnend bei Helena Blavatskyund ihrer okkulten Lehre soll gezeigt werden, welch breiten Einfluss dievölkisch-rassistischen Elemente der Theosophie auf die Gesellschaft nahmen, und daszu einem so frühen Zeitpunkt wie dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Das Gedankengut,aber auch die damit einhergehende Symbolik begegnen dem Betrachter im Weiterenimmer wieder, so dass sich die Idee eines roten Fadens von diesem Ausgangspunkt überdie völkische Bewegung bis zur Diktatur des Dritten Reiches gleichsam aufdrängt.9 Wenngleich diese Idee stark übertrieben ist und ein unmittelbarer historischerZusammenhang nicht besteht, so sind doch einige ideologische Kontinuitäten nicht zuleugnen, allen voran der Mythos des hochentwickelten Ariers. Dieser Gedankezumindest findet sich in der Theozoologie eines Lanz von Liebenfels in eindeutiger Weise tradiert,10 wenn auch er und andere Ariosophen durchaus eigene Dogmen entwickelten und sich nicht lediglich auf ihre Vordenker stützten.

Elemente beider Lehren, der theosophischen und der ariosophischen, werden wiederholtvon der Deutschen Lebensreformbewegung reflektiert,11 wobei meist keine spirituellenZiele im Vordergrund stehen. Gesundheit und Erneuerung von Individuum undGesellschaft lautet hier die Devise; dies schließt jedoch eine ideologischeDurchdrungenheit nicht aus: Das Ideal des naturverbundenen deutschen Bauern legtGermanenkult sowie Blut-und-Boden-Romantik nahe12 und gerät so in die unmittelbareNachbarschaft des starken und gesunden Menschen, wie ihn die Ariosophie in dieVergangenheit und Zukunft hinein projiziert.13 Die vielfache Rezeption germanischerKultur, etwa in den agrarischen Motiven des Malers Fidus oder in der Verwendungrunischer Zeichen durch Völkische, bildet die Stimmung einer Zeit ab, in der Nostalgieund der Wunsch nach einem einfachen, bodenständigen Leben die Blüte zahlreicherbukolischer Utopien trieb.14

Mit der einschneidenden Wende des ersten Weltkrieges wandte sich die völkischeBewegung dann ab vom ideologisch infizierten, praktisch aber relativ unschuldigenLandidyll und ballte sich in den radikaleren, militärisch-antisemitischen Vereinigungender Weimarer Republik zusammen. Das Militär und seine Bildsprache hatte bereits imwilhelminischen Deutschland das Leben geprägt, ebenso war der Antisemitismus nurein zu neuer Blüte gelangtes Phänomen des Kaiserreiches. In der Kombination aberentstanden Formationen, die das Potential hatten, das prekäre Gleichgewicht der jungenRepublik zu gefährden und letztlich zu zerstören. Der Germanenorden und seine durchdie Thule-Gesellschaft angetretene Nachfolge brachten nicht nur die DAP und späterNSDAP hervor, sondern überlieferten diesen auch jene Versatzstücke ausAntisemitismus, Ariosophie und Germanen-Ikonographie, mit denen sie Anhänger aus allen völkischen Lagern gewinnen konnten. Einen Gruppenkonsens zu schaffen gehört ohne Frage zu den größeren propagandistischen Leistungen des Nationalsozialismus, doch besaß er hierfür auch die ideale Ausstattung: Symbole, die jeder bereits kannte, mit denen jeder etwas zu verbinden vermochte, so dass auch jeder in der Ideologie dieser “Catch-All-Party”15 etwas nach seinem Geschmack finden konnte.

Wie heute bekannt ist, war diese Strategie überaus erfolgreich. Vor allem dasHakenkreuz bewährte sich als bezwingende Ikone der suggerierten Volksgemeinschaftund ihrer gemeinsamen Interessen. Allerdings weisen Symbole “Tendenzen auf, sich ineine ganz neue Realität zu verwandeln”:16 Das Hakenkreuz war nun weitgehend derPartei einverleibt und sollte weniger auf einen esoterischen, vielmehr auf einenstaatlichen Bezugspunkt referieren. Andere Symbole standen jedoch weiterhin imDunstkreis der Mystik und dienten der Erzeugung von Stimmung und Ritual. HeinrichHimmler, der an verschiedene okkulte Strömungen angeknüpft hatte, verband dieseElemente zu einem Kult, mit dem er seine Schutzstaffel zu einer Art spirituellerStaatselite zu machen gedachte.17 Zur Seite in diesem Unterfangen stand ihm derösterreichische Okkultist Karl Maria Wiligut, der mit gestalterischen Talent das Seinedazu beitrug, dass ein Zeremoniell, eine Umgebung mit Ausstrahlung und persönlicheAbzeichen die SS als einen Geheimorden des Dritten Reiches in Szene setzen undsymbolisch überhöhen konnten. 18

In diesen und anderen Beispielen zeigt sich die konstitutive Macht der Zeichen.19 Indemsie auf etwas verweisen, das nicht da ist, sind sie imstande, es herzustellen.20 Beientsprechender Verwendung kann aus einem bloßen Zeichen eine Identität entstehen-sei es als Gruppe, als Rasse, als Nation - wodurch etwas, das zunächst eine bloße Ansammlung von Individuen war, mit einem Mal eine Legitimation besitzt, eine Vergangenheit und eine Zukunft.

II. Wie ‘funktioniert’ Symbolik? Assoziative Wirkung und ‘invention of tradition’

Der Brauch eines afrikanischen Stammes, den Dan Sperber in Ü ber Symbolik wiederholt als Beispiel bemüht, ist das sich Auf-den-Kopf-Legen eines Stückes Butter.21 Die Handlung hat, wie jedem einleuchten wird, kein unmittelbares Ziel - im Gegenteil,die Butter, wertvolles Nahrungsmittel und sonst nur sparsam verwendet, wird ihremalimentären Zweck entfremdet und in einem Akt krasser Verschwendung zerschmelzenlassen. Dass dieser Akt rein gar nichts bewirkt, ist demjenigen, der sich die Butter aufden Kopf legt, dabei genauso bewusst wie dem westlichen Beobachter: Er hat keinenpraktischen Nutzen, dafür aber einen ganz kulturspezifischen symbolischen Sinn.

Tatsächlich, so führt Sperber weiter aus, ist ein erkennbarer Zusammenhang mit einem praktischen Nutzen geradezu ein Ausschlusskriterium für symbolische Wirkung. Als symbolisch erklärt er nämlich jede Tätigkeit, bei welcher die ins Werk gesetzten Mittel in meinen Augen zu dem expliziten oder impliziten Zweck in deutlichem Missverhältnis zu stehen scheinen, unterliege dieser Zweck nun der Erkenntnis, der Kommunikation oder der Produktion; d.h. jede Tätigkeit, deren Grund mir entgeht.22

Diesem Verständnis folgend muss man sich zwangsläufig die Frage nach derDaseinsberechtigung der Symbolik stellen. Wenn Symbole nicht ‘bewirken’, so könnteman annehmen, ‘bedeuten’ sie doch jedenfalls, in dem Sinne, dass der WeihnachtsmannGeschenke bedeutet, die Farbkombination gelb-schwarz Gefahr oder die Kammmuscheleine Tankstelle. Wenn diese Annahme zuträfe, so könnte man den Gedanken weiterspinnen und Symbolik eine ähnliche Funktionsweise unterstellen wie der Sprache.Durch Impulse die, anders als bei der Sprache, nicht verschriftlicht oder akustischwahrnehmbar sein müssen, würde also Kommunikation nach vorbestimmten Regelnstattfinden.

Diese Annahme ist aber nicht richtig.23 Die Art, wie Symbole kommunizieren, ist keineswegs geregelt oder berechenbar, im Gegenteil; während Sprachgebrauch vielfachexplizites Wissen, Erfahrung und sozialen Umgang erfordert, ist der Gebrauch vonSymbolen noch intuitiver, er verlässt sich mehr auf angeborene kognitive Fähigkeitenals auf die einmal erlernten Gesetze einer Grammatik.24 Ein Symbol kann alsotheoretisch bei der ersten Begegnung und ohne vorhergehende Unterweisung richtiginterpretiert werden. Darüber hinaus ist auch die Beziehung von Signifikat undSignifikant in der symbolischen Semiotik eine andere als in der sprachlichen Semiotik.25 Symbolische Zeichen werden anders als Wörter nicht eigens entwickelt oder auf denBedeutungsbereich des Signifikats fixiert, sie sind vielmehr “Elemente, Handlungenoder Aussagen, die auch unabhängig von ihr existieren und interpretierbar werdenkönnen.”26

Zudem haben Symbole oft kein Signifikat im sprachlichen Sinne.27 Statt zu ‘bedeuten’,‘verweisen’ sie eher auf etwas, das erfühlt und nicht verstanden werden will. Es wärezum Beispiel kaum möglich, eine ‘Bedeutung’ des Union Jack zu definieren: Bedeuteter das Vereinigte Königreich? Das Volk? Das Parlament? Königin und Krone? DenCommonwealth? Weit gefehlt, er ‘bedeutet’ überhaupt nicht, sondern referiert lediglichauf etwas, das je nach Kontext völlig verschiedene Assoziationen und Emotionenhervorrufen kann. So dürfte der Anblick der britischen Flagge in einem imFalklandkrieg versehrten argentinischen Soldaten Erinnerungen an Schreck undSchmerz auslösen, in einem Touristen vom Kontinent dagegen die Erwartung von Teeund Gebäck.

Tatsächlich ist also der Kontext maßgeblich für das Verstehen von Symbolik.28 Erbestimmt die Auslegung, die, entgegen mancher früherer Deutung, eben nicht auf einemallgemein menschlichen Code beruht, sondern von Kultur zu Kultur und von Mensch zuMensch individuell völlig verschieden sein kann: “ein und derselben Botschaft können mehrere Interpretationen entsprechen und umgekehrt.”29 Der Arbitrarität eines solchen Zeichensystems kann man daher nur durch Improvisation Herr werden. Das ist auch derGrund, weshalb symbolische Beziehungen zwischen Zeichen und Gegenstand in einemfremden System nur sehr schwer nachzuvollziehen sind - so dürfte es Angehörigen ausKulturkreisen, in denen das Schwein als schmutziges, niederes Tier gilt, nichtunmittelbar einleuchten, dass dasselbe Tier in der westlichen Welt ein Glücksbringerist.

Die Entstehung oder Entwicklung einer Symbolbeziehung vorherzusagen ist ein Dingder Unmöglichkeit, da prinzipiell alles für alles stehen könnte.30 Die VerbindungSignifikat - Signifikant kann durch vieles zustandekommen: Gemeinsamkeit/Gegensätzlichkeit, Verallgemeinerung/ Spezifikation, Konkretisierung/ Abstraktion.“Bei zwei beliebigen Termini”, schreibt Sperber, “lässt sich niemals ausschließen, daßder eine zum Symbol des anderen wird.”31 Damit ist gemeint, dass ein Bild ja einensymbolischen Wert nicht von vornherein besitzt, sondern mit diesem erst ausgestattetwird aufgrund einer assoziativen Verbindung. Tatsächlich sind solche Zeichenmanchmal aber auch völlig unmotiviert oder haben den Anschein, es zu sein. Wer dieExegese einer Symbolbeziehung zurückzuverfolgen sucht, wird meist aufSchwierigkeiten stoßen, eben weil diese so willkürlich ist. Manche dieser Beziehungengründen sich auf die bloße Wortherkunft und haben inhaltlich keine gemeinsamenCharakteristika.32 So gilt die Zahl Vier in China als Unglückszahl, und zwar deshalb,weil das Wort ‘Vier’ auch den Tod bezeichnen kann.33 Man wird jedoch zugebenmüssen, dass die Zahl selbst keinerlei semantischen Zusammenhang mit Tod undSterben aufweist. Trotzdem ist die Wirkung der Symbolik so stark, dass in manchenHäusern der vierte Stock fehlt.

Ein anderer problematischer Fall ist der der meta-symbolischen Exegese. In diesem Fallgelangt man durch ‘Übersetzung’ von einer Bedeutung zu einer Bedeutung.34 SperbersBeispiel ist wiederum der afrikanische Stamm, welcher sein Jagdglück sowohl als auch seinen Kinderreichtum mit einem bestimmten Baum in Verbindung bringt.35 Dieser Baum trägt viele Früchte, und die Vielzahl wird analog auf Geburten und erlegte Tiereangewandt. Diese - recht schmale - Verwandtschaft der Charakteristika ist offenbarvöllig ausreichend, um die Verwendung von Teilen des Baumes in Ritualen zurechtfertigen, welche hohe Geburtenzahlen/ Jagdergebnisse beschwören sollen. Dazukommt dann noch die hohe Fluktuation von Deutungen um ein Symbol herum,36 wiederum im Unterschied zur Sprache, deren Inventar semantisch viel stärker fixiert ist.Wie Sperber schreibt, “verjagt eine Interpretation die andere, in der Realität ist immerPlatz für neue Assoziationen.”37 Dieser ständige Wandel erschwert weiter den Überblicküber die Entwicklungsgeschichte eines Symbols, verdeutlicht aber, dass ein Symbol fastbeliebig neue ‘Bedeutungen’ annehmen beziehungsweise andere Zeichen ablösen kann.Ebenso kann es sich seines Signifikats entledigen und, qua Ästhetisierung, zum reinautoreferentiellen Ornament werden.38

Hat sich aber eine symbolische Beziehung einmal etabliert, kann ihr vorrangiger Zweckwohl als perzeptuelles Stimulans gedeutet werden; als eine Anregung zu eigenenemotionalen oder rationalen Reaktionen, durch welche die individuelle Deutung sichautomatisch ergibt. Wie sich Malcolm Quinn ausdrückt: “the symbolic device, [...]channels our construction of sense and meaning without itself being ‘meaningful’.”39 Damit ist also nicht das Symbol als solches interessant, sondern vielmehr, was es beimBetrachter evoziert. Natürlich kann diese Funktion auch gezielt genutzt werden, umbestimmte Empfindungen auszulösen, Wünsche und Ängste zu aktivieren. Diesgeschieht in der Werbung, wo dem Produkt symbolhaft spezielle Eigenschaftenangedichtet werden, aber auch in der politischen Propaganda. Den großen Vorteil desUmwegs über die Symbolik bringt Quinn in The Swastika. Constructing the Symbol aufden Punkt: “a ‘symbolic significance’ can be instantly recognized more quickly than amessage can be interpreted or read.”40 Dieses werbewirksame, vielleicht nurunterbewusste Wahrnehmen von Symbolik, die sich mit Farben, Formen und Tönen vorallem an das Irrationale, an die menschlichen Instinkte wendet, stellt eine extrem wichtige Komponente bei der Meinungsbildung, beim Prozess des Sich-Überzeugens oder Überzeugt-Werdens dar.41

Eine weitere wichtige Funktion auf diesem Gebiet ist die von Eric Hobsbawmpostulierte ‘invention of tradition’ , welche die ‘Tradition’, die propagiert wird, in einenhistorischen Zusammenhang stellt, der teilweise oder gänzlich fiktiv ist.42 Es gehtdarum, dem Propagierten gleichsam eine legitimierende Grundlage zu verschaffen, esauf einem Fundament des Althergebrachten, Vertrauten und Bewährten zu positionieren,wodurch es über jeden Zweifel erhaben scheint.43 Dabei ist es völlig gleichgültig, ob essich um kommerzielle Produkte handelt oder um das Produkt einer Ideologie. Wennman die symbolisch stark aufgeladene Figur des Nationalhelden König Artus benutzt,um Weizenmehl zu bewerben, so unterstellt man damit implizit, dass sich schon dieRitter der Tafelrunde von diesem Produkt ernährt hätten, was einen gewaltigenPrestigevorsprung gegenüber vergleichbaren Produkten darstellt; und das rein über dieAssoziation, da keiner der Käufer explizit annehmen wird, dass die Marke ‘The KingArthur Flour’ schon zu Artus’ Zeiten in ihrer heutigen Form existiert habe.

Wieviel stärker der Effekt ist, wenn man eine tatsächlich existierende Kontinuitätbehauptet, eine Kontinuität, die sich aus der fernen Vergangenheit ohne Bruch bis in dieGegenwart zieht und sich im propagierten Objekt manifestiert, zeigt sich am Beispieljener Amerikaner, die wissen oder nur glauben, von den Pilgervätern abzustammen, unddaraus ein Überlegenheitsgefühl gegenüber Ureinwohnern, Immigranten und sonstigenLandsleuten beziehen. Eine genealogische Herkunft, die heute nur schwernachzuweisen ist, speist also das Selbstverständnis von Menschen, die sich für diehistorische Verlängerung des Phänomens Mayflower und damit eines spezifischamerikanischen Pioniergeists halten. 44

Gerade jedoch für solch exklusive Gruppen, die sich häufig auch als Abstammungsgemeinschaft begreifen, sind Symbole einende Konzentrations-undSammelpunkte. Nicht umsonst bedeutet das griechische symballein ‘zusammenfügen’:Symbole zeigen den einzelnen Individuen ein Ganzes, “ein Anderes, in dem man dasSelbst wiederzuerkennen und zu verstehen glaubt.”45 Im Sinne der ‘invention oftradition’ machen sich dies gern auch solche Gruppen zunutze, bei der eine gemeinsameAbstammung fraglich ist, wie eben Nationen mit gemischter ethnischerZusammensetzung. Derartige melting pots scheinen besonders bestrebt, Mythen mitidentitätsstiftender Wirkung zu produzieren.46 So ist der bereits erwähnte König ArtusSchlüsselfigur und Gründungsmythos zugleich für ein Volk, das aus Sachsen,Skandinaviern, Römern, Kelten und Normannen entstanden und wahrscheinlich ehervon Unterschiedlichkeiten als von Gemeinsamkeiten geprägt war.

Eine nicht unähnliche Symbolfigur findet sich für das in jeder Hinsicht wenigeinheitliche Deutschland in seinem Kanzler Bismarck.47 Durch Bismarck und dieReichsgründung konstituiert sich erst eine Nation, die ein Gruppenbewusstseinentwickeln kann und in der verschiedene Ideen aufgehen, was ‘deutsch’ sein bedeutet.Michael Jeismann spricht in seinem Beitrag zu Nationale Mythen und Symbole in der zweiten H ä lfte des 19. Jahrhunderts auch von ‘Völkerstereotypen’. Aus diesen “sindkonstitutive Elemente eines politischen Nations-und Vaterlandsbegriffes geworden.Hierbei ist hervorzuheben, daß die Abgrenzung gegen andere Nationen integralerBestandteil des nationalen Selbstverständnisses ist.”48 Diese Stereotypen, soweit sie dieDeutschen betreffen, sind vielfältig und zum Teil widersprüchlich. Die formaleAbgrenzung gegen andere bedeutet also tatsächlich ein wichtiges Instrument zurEinigung, wenn schon intern so wenige Gemeinsamkeiten existieren. Dass dieVerwendung dieses Instruments aber auch gefährlich ist, führt Jeismann weiter aus:“Die Bestimmung der eigenen Nation erfolgt nun aus dem Gegenbild und einer Gegenhaltung, kurz, der Bezeichnung des Nationalen Feindes [...] sie führt theoretisch zur metaphysisch legitimierten Vernichtung des Anderen, des Feindes”.49 Eine derartige Entwicklung sollte in Deutschland auch erfolgen und ein halbes Jahrhundert nach der Reichsgründung in Bestrebungen kulminieren, Nicht-Deutsches zu vernichten, und zwar im Zeichen eines Symbols, das den Schulterschluss deutschen Seins und deutschen Willens gegen äußere und innere Feinde zu versinnbildlichen für sich in Anspruch nahm. Der Weg dorthin war aber weder geradlinig noch konsistent, sondern mäanderte durch zahllose deutsche Interessengemeinschaften und Gesinnungsverbände mit zum Teil einander widerstreitenden Zielsetzungen und Tendenzen. 50

III. Die Ursprünge der völkischen Bewegung: Feuerkreuze und Lichtgebete

III.1. Steinbruch der Ideologien: Die Theosophie und ihre Bildsprache

Man darf die Theosophie, die, wie ähnliche mystische Lehren, im ausgehenden 19.Jahrhundert großen Zulauf hatte, wohl ohne Übertreibung als eine jener Quellenannehmen, von denen verschiedene geistige Strömungen abzweigten und imdarauffolgenden Jahrhundert gemeinsam jenes stark heterogene Phänomen bildeten, dassich am ehesten unter dem Begriff der völkischen Bewegung fassen lässt.51 Selbst da,wo keine direkten Kontinuitäten zu jener Form der Esoterik aufzuzeigen sind, lässt sichdoch erkennen, dass die führenden Köpfe und Ideologen von Organisationen mitvölkischer Tendenz häufig auf Versatzstücke aus der theosophischen Philosophie zurückgriffen, um ihrer Rhetorik Nachdruck zu verleihen. Die Bilder und Zeichen, welcheBlavatsky und andere Theosophen popularisiert hatten, gehörten dabei nicht zu denunbedeutendsten dieser ideologischen Anleihen. Sie selbst hatte diese wiederumentlehnt und ihren Zwecken angepasst: “[...] alte Religionen, Mythen und Embleme ließman jedwede Bedeutung haben, die der Symbologe eben brauchte”.52

Am Schnellsten wird dies wahrscheinlich bei der Betrachtung des offiziellen Signets der Theosophischen Gesellschaft offenbar. Dieses Zeichen, seit der Gründung 1875verwendet, vereint in sich viele weitere Symbole, denen in späteren spirituellen, aberauch weltlichen Gesinnungsverbänden eine zentrale Bedeutung zukam. Diese sind: DieMitgardschlange, das Hexagramm, das Henkelkreuz, die Swastika und dasDevangari-Schriftzeichen, welches den heiligen Laut Om darstellt. Allein derSymboleklektizismus dieses Signets verrät die eigentliche Inkonsistenz derBlavatskyschen Lehre, von der man wohl sagen kann, dass sie sich aus jederMythologie der ihr gefälligen Elemente bedient und sie in einer Art eigenwilligemPatchwork neu organisiert.

Die Zeichen, wie auch die durch sie verkörperten spirituellen Ideen, sind nordischen,ägyptischen, frühchristlichen und hinduistischen Ursprungs, werden aber in Blavatskysanglo-indischer Theosophie durchweg einer Rasse zugeordnet, die sie als Ergebnis einerauf Perfektion abzielenden zyklischen Menschheitsgeschichte des Unterganges undAufganges versteht und als ‘Arier’ bezeichnet.53 Zu diesem Zweck werden Ideen ausder Evolutionstheorie entwendet: Ungeeignetes und Degeneriertes muss aus derErbfolge ausscheiden (die angeblich den Ariern vorhergehende Rasse der Atlanten),damit sich aus den Übriggebliebenen, gleich dem Phönix aus der Asche, eine höhereZivilisation erheben kann. 54

Wenn es auch schwer nachvollziehbar scheint, dass eine solche Doktrin im industriellenZeitalter attraktiv und erfolgreich sein konnte, so liefert Nicholas Goodrick-Clarke in The Occult Roots of Nazism doch schlagende Argumente dafür, dass gerade diesehistorische Situation dem Okkultismus einen reichen Nährboden bereitete. Zunächsteinmal bewertet er die Theosophie als “appropriate to the mood of Lebensreform”,55 und zwar mit Hinblick auf deren anti-materialistische Gesinnung, die Platz bot fürallerlei Auswüchse spiritueller und auch neo-paganer Art; ebenso hinsichtlichvölkisch-rassistischer Gruppen, die aus der Lehre des durch Überwindung frühererRassen vervollkommneten Ariers ihre eigenen Konsequenzen ziehen konnten. Ein nicht weniger stichhaltiges Argument ist die ‘Entzauberung der Welt’ im Sinne Max Webers, die sich in der westlichen Welt durch ihre Verwissenschaftlichung vollzogen hatte56 und bewirkte, dass sich viele Menschen nach einer Alternative zu scheinbar verlorenen Werten umsahen:

Theosophy offered an appealing mixture of ancient religious ideas and new concept borrowed from the Darwinian theory [...] This syncretic faith thus possessed the power to comfort certain individuals whose traditional outlook had been upset by the discrediting of orthodox religion, by the very rationalizing and de-mystifying progress of of science and by the culturally dislocative impact of rapid social and economic change in the late 19th century.57

Spuren des von der Theosophischen Gesellschaft verbreiteten Gedankengutes findensich noch im Nationalsozialismus wieder, etwa die Ariertheorie, welche demgewaltsamen Ausschluss von angeblich minderwertigen Menschen aus der Evolution ingewisser Weise Vorschub leistet. Aber auch das Hexagramm in seiner Form alsdiffamierender Davidstern reflektiert den Rassegedanken, der sich in Blavatskys Die Geheimlehre dartut, und, als Gegenstück dazu, die Swastika als Zeichen des Ariertums.

III.2. Faszination der Runen. Die österreichische Ariosophie

Auch die in Österreich zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstehende Ariosophie trugnoch teilweise theosophische Züge,58 wie etwa das Streben nach einer strenghierarchisch gegliederten Gesellschaft, die dualistische Idee des Kampfes von Gut undBöse, und die zyklische Entwicklung von Welt und Mensch, die sich erst abwärtsdrehen muss, bevor sie sich wieder aufwärts bewegt. Allerdings war hier der Fokusnoch viel stärker auf das Rassebewusstsein im Allgemeinen, spezifischer auf einBewusstsein der Zugehörigkeit zur arischen Rasse und ganz spezifisch auf ein Gefühlgermanischer Abstammung gerichtet. Dieses Gefühl, offenbar kaum in Worten fassbar,59 musste wiederum durch Symbolik vermittelt werden. Ein Beispiel liefert der prominenteAriosoph Guido von List, der, aus Enthusiasmus für deutsche Volkskunde, in dieserRichtung eigene Forschungen anstellte,

[...]


1 Birgit Witamwas; Geklebte NS-Propaganda. Verf ü hrung und Manipulation durch das Plakat, Berlin 2016,S.45.

2 Christian Schicha; “Legitimes Theater? Inszenierte Politikvermittlung für die Medienöffentlichkeit amBeispiel der ‘Zuwanderungsdebatte’”, in: Studien zur politischen Kommunikation, Bd.1, Münster 2007,S.189.

3 Gerhard Brunn; “Germania und die Entstehung des deutschern Nationalstaates. Zum Zusammenhang vonSymbolen und Wir-Gefühl”, in: Symbole der Politik - Politik der Symbole, Hrsg. Rüdiger Voigt, Opladen1989, S.103.

4 Alfred Voigt; “Zum Begriff des Rechtssymbols”, in: Beitr ä ge zu Symbolik, Symbolbegriff und Symbolforschung, Hrsg. Manfred Lurker, Baden-Baden 1982, S. 184.

5 Klaus F. Röhl, “Die Macht der Symbole”, in: Wie wirkt Recht? Ausgew ä hlte Beitr ä ge zum ersten gemeinsamen Kongress der deutschsprachigen Rechtssoziologie-Vereinigungen, Luzern 4.-6. September 2008, Hrsg. Michelle Cottier; Josef Estermann; Michael Wrase; Baden-Baden 2010, S.272.

6 Dan Sperber; Ü ber Symbolik, Frankfurt a. M. 1975, S.127.

7 Eric Hobsbawm; The Invention of Tradition, Hrsg. Eric Hobsbawn; Terence Ranger; 20. Aufl., Cambridge2012, S.9.

8 Michael Titzmann; “Die Konzeption der ‘Germanen’ in der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts”, in: Nationale Mythen und Symbole in der zweiten H ä lfte des 19. Jahrhunderts: Strukturen und Funktionen von Konzepten nationaler Identit ä t, Hrsg. Jürgen Link; Wulf Wülfing, Stuttgart 1991, S.133.

9 Horst Stenger; Die soziale Konstruktion okkulter Wirklichkeit. Eine Soziologie des “ New Age ”, Opladen1993, S.18.

10 Nicholas Goodrick-Clarke; The Occult Roots of Nazism. Secret Aryan Cults and Their Influence on Nazi Ideology, New York 1992, S.101.

11 Franz Höllinger; Thomas Tripold; “Ganzheitliches Leben: Das holistische Milieu zwischen neuerSpiritualität und postmoderner Wellness-Kultur” , in: Kulturen der Gesellschaft, Bd.5, Bielefeld 2012, S.49.

12 Joseph Huber; “Social Movements”, in: Technological Forecasting and Social Change, Nr. 35, Amsterdam1989, S.373.

13 Goodrick-Clarke; The Occult Roots, S.90.

14 Peter Schmitz; Die Artamanen. Landarbeit und Siedlung b ü ndischer Jugend in Deutschland 1924-1935, Bad Neustadt a.d. Saale 1985, S.36.

15 Kathrin Baas; Astrid Mohr; “Wegbereiter des Nationalsozialismus: Personen, Organisationen, Netzwerke des völkisch-antisemitischen Aktivismus 1919-1933”, Münster 30.9.2013-2.10.2013, Tagungsbericht auf: H-Soz-Kult. Kommunikation und Fachinformation f ü r die Geschichtswissenschaften (12.4.2014). URL: http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5304 (18.4.2017).

16 Assen Ignatow; “Die Bedeutung des Symbols für die moderne Philosophie”, in: Beitr ä ge zu Symbolik, Symbolbegriff und Symbolforschung, Hrsg. Manfred Lurker, Baden-Baden 1982, S.54.

17 Goodrick-Clarke; The Occult Roots, S.178.

18 Peter Longerich; Heinrich Himmler: Biographie, München 2008, S. 266.

19 Monika Wohlrab-Sahr; Konversion zum Islam in Deutschland und den USA, Frankfurt a. M. 1999, S.83.

20 Malcolm Quinn; The Swastika: Constructing the Symbol, London 1994, S.5.

21 Sperber; Ü ber Symbolik, S.60.

22 Sperber; Ü ber Symbolik, S.16.

23 Sperber; Ü ber Symbolik, S.78.

24 Sperber; Ü ber Symbolik, S.126 f.

25 Sperber; Ü ber Symbolik, S.31.

26 Sperber; Ü ber Symbolik, S.17.

27 Sperber; Ü ber Symbolik, S.75.

28 Karl H. Delhees; Soziale Kommunikation: Psychologische Grundlagen f ü r das Miteinander in der modernen Gesellschaft, Opladen 1994, S.177.

29 Sperber; Ü ber Symbolik, S.30.

30 Sperber; Ü ber Symbolik, S.48.

31 Ebd.

32 Ebd.

33 Ju Brown; John Brown; China, Japan, Korea: Culture and Customs, North Charleston 2006, S.60.

34 Sperber; Ü ber Symbolik, S.45.

35 Sperber; Ü ber Symbolik,S.53.

36 Röhl; “Die Macht der Symbole”, S.275.

37 Sperber, Ü ber Symbolik, S.66.

38 Quinn; The Swastika, S.86.

39 Quinn, The Swastika, S.10.

40 Quinn; The Swastika, S.60.

41 Brunn; “Germania”, S.103.

42 Hobsbawm; The Invention of Tradition, S.2.

43 Ebd.

44 Bastian Pielczyk; Rezension zu: “Stephan Truninger, Die Amerikanisierung Amerikas”, Münster 2010, in: Portal Ideengeschichte. Neue ideengeschichtliche Politikforschung (31.12.2010). URL:https://www.uni-marburg.de/fb03/politikwissenschaft/pi-nip/publikationen/buecher/truningerpielczykamerikanisierung.pdf (18.4.2017), S.4f.

45 Titzmann; “Die Konzeption der ‘Germanen’”, S. 126.

46 Hobsbawm; The Invention of Tradition, S.7.

47 Herfried Münkler; “Politische Mythen als Grundlage von Repräsentation und Symbolik”, in: Politische Repr ä sentationen und das Symbolische. Historische, politische und soziologische Perspektiven, Hrsg. Paula Diehl; Felix Steilen; Wiesbaden 2016, S.238.

48 Michael Jeismann; “Was bedeuten Stereotypen für nationale Identität und politisches Handeln?”, in: Nationale Mythen und Symbole in der zweiten H ä lfte des 19. Jahrhunderts: Strukturen und Funktionen von Konzepten nationaler Identit ä t, Hrsg. Jürgen Link; Wulf Wülfing; Stuttgart 1991, S. 88.

49 Jeismann; “Stereotypen”, S. 88 f.

50 Uwe Puschner; “Völkische Geschichtsschreibung. Themen, Autoren und Wirkungen völkischer Geschichtsideologie”, in: Geschichte f ü r Leser: popul ä re Geschichtsschreibung in Deutschland im 20. Jahrhundert, Hrsg. Wolfgang Hardtwig; Eberhard Schütz, Stuttgart 2005, S.288.

51 Annika Spilker; Geschlecht, Religion und v ö lkischer Nationalismus: Die Ä rztin und Antisemitin Mathilde von Kemnitz-Ludendorff (1877-1966) (=Geschichte und Geschlechter 64), Frankfurt a.M. 2013, S.73.52 Ulrich Linse; “Theosophie III”, in: Theologische Realenzyklop ä die, Bd.33, Hrsg. Gerhard Krause; Gerhard Müller; Berlin 2001, S.402.

53 Goodrick-Clarke; The Occult Roots, S.20.

54 Goodrick-Clarke; The Occult Roots, S. 19-21.

55 Goodrick-Clarke; The Occult Roots, S.23.

56 Wolfgang Schluchter; Die Entzauberung der Welt. Sechs Studien zu Max Weber, Tübingen 2009, S.11.

57 Goodrick-Clarke, The Occult Roots, S.22.

58 Goodrick-Clarke, The Occult Roots, S.52.

59 Goodrick-Clarke, The Occult Roots, S.57.

Ende der Leseprobe aus 51 Seiten

Details

Titel
Zeichen der Zeit. Zur Symbolik der völkischen Bewegung
Hochschule
Universität Mannheim
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
51
Katalognummer
V421665
ISBN (eBook)
9783668692022
ISBN (Buch)
9783668692039
Dateigröße
1314 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Swastika, Symbolik, völkische Bewegung, Theosophie, Ariosphie, Runen
Arbeit zitieren
Louisa van der Does (Autor), 2016, Zeichen der Zeit. Zur Symbolik der völkischen Bewegung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/421665

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