Horkheimers und Adornos Dialektik der Aufklärung und ihr Problem der Aporie


Essay, 2001

11 Seiten, Note: 1


Inhaltsangabe oder Einleitung

Zunächst werde ich eine Skizze des „dialektischen Umschlags” von „Aufklärung in Barbarei” versuchen, indem ich das Verhältnis Aufklärung und Mythos untersuche. Der von Horkheimer und Adorno angeführte homersche Epos, die Odyssee, dem „Grundtext der europäischen Zivilisation”, soll einerseits zur Verdeutlichung herangezogen werden, schließlich aber auf die Kosten der instrumentellen Vernunft gegenüber dem einzelnen Individuum und der Gesellschaft hinführen. Abschließend möchte ich die DdA kritisch bewerten und verständlich machen, warum einzelne Standpunkt Horkeimer und Adornos widersprüchlich sind und in einer Aporie münden (müssen) - hier liegt die ganze Merkwürdigkeit des Buches! Nämlich einmal Aufklärung an-sich führt ins Unheil und ist ebenso unheilbar in blinde Herrschaft verstrickt. Dem nun -fast!- unvereinbar gegenüberstehend ist der von Horkeimer/Adorno formulierte Anspruch einen positiven Aufklärungsbegriff begründen zu wollen, im Sinne einer aus sich selbst selbstreflektierten Aufklärung. Angesichts des historischen Entstehungshorizontes wandelt die DdA stets am Abgrund: einerseits einer pessimistisch-resignativen Einsicht, anderseits dann dem Versuch progressiv-optimistischer Dialektik treubleiben zu wollen

Details

Titel
Horkheimers und Adornos Dialektik der Aufklärung und ihr Problem der Aporie
Hochschule
Universität zu Köln  (Philosophisches Institut)
Veranstaltung
Vorbereitung: Zwischenprüfung
Note
1
Autor
Jahr
2001
Seiten
11
Katalognummer
V4217
ISBN (eBook)
9783638126137
ISBN (Buch)
9783638756976
Dateigröße
474 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Dieses Essay entstammt meiner Vorbereitung auf die Zwischenprüfung Philosophie. Der Erfolg der ZP hat mich veranlaßt die Kerngedanken und -probleme der Dialektik der Aufklärung noch einmal in einem vollständigen Text zu reproduzieren. Ohne Sekundärliteratur.
Schlagworte
Horkheimers, Adornos, Dialektik, Aufklärung, Problem, Aporie, Vorbereitung, Zwischenprüfung
Arbeit zitieren
Nils Ramthun (Autor:in), 2001, Horkheimers und Adornos Dialektik der Aufklärung und ihr Problem der Aporie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4217

Kommentare

  • Gast am 27.1.2010

    Der Autor versteht, "fühlt" das Dialektische der Geschichte nicht. Er hat wahrscheinlich keinen Humor, nach Brecht (siehe "Flüchtlingsgespräche") Voraussetzung, Dialektik zu verstehen, so wie der Swing Voraussetzung für ein Jazzfeeling ist, man hat ihn oder hat ihn nicht. Die achtbaren Bemühungen des großen Pianisten Friedrich Gulda, Jazz zu spielen, waren, weil er den Swing nicht hatte, aufwendiges Tastengeläuf, wie das Sprücheklopfen der Mainstream-Popper gegen die DdA, denen angesichts der immer noch nicht heruntergeholten Bombengeschwader des Kapitals auf ihre konformistische Fragerei nichts mehr zu sagen ist (nach Brechts "Gleichnis des Buddha vom brennenden Haus"). Das Denken der DdA-Kritiker und ähnlicher ist vor allem eins: Völlig ahistorisch! Und trotzdem versuchen sie sich an der DdA.

Blick ins Buch
Titel: Horkheimers und Adornos Dialektik der Aufklärung und ihr Problem der Aporie



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