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Inwiefern ist Rassismus in unserer Gesellschaft präsent?

Título: Inwiefern ist Rassismus in unserer Gesellschaft präsent?

Ensayo , 2016 , 5 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Laura Volkmann (Autor)

Didáctica - Didáctica general, objetivos de la educación, métodos
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Diese Arbeit thematisiert den Rassismus-Begriff sowie die Aktualität der Problematik und den Umgang der Gesellschaft mit selbigem Thema.

Im Folgenden wird zunächst der Forschungsstand des Themas reflektiert, wobei sowohl theoretische als auch empirische Einsichten berücksichtigt werden. Daraufhin wird im nächsten Schritt die Fragestellung präzisiert, ob in einer multikulturellen Gesellschaft der Rassismus überhaupt präsent sein kann. Endlich wird dargestellt, ob und inwiefern Rassismus in unserer Gesellschaft vorhanden ist, wobei ersichtlich werden wird, dass Rassismus leider traurige Realität ist. Schließlich endet die Abhandlung mit einem Fazit, welches sowohl die wesentlichen Ergebnisse zusammenfasst, als auch einen forschungstheoretischen Ausblick bietet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsstand

3. Deutschland – eine multikulturelle Gesellschaft

4. Die Präsenz des Rassismus in Deutschland

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Relevanz und Ausprägung von Rassismus in Deutschland trotz des gesellschaftlichen Selbstverständnisses als tolerante und multikulturelle Nation. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, inwiefern rassistische Strukturen und Diskriminierung in einer als multikulturell definierten Gesellschaft weiterhin präsent sind und welche Mechanismen (wie Naturalisierung und Polarisierung) dabei wirksam werden.

  • Analyse des Rassismusbegriffs und der theoretischen Grundlagen
  • Reflexion des multikulturellen Selbstverständnisses Deutschlands
  • Untersuchung von Diskriminierungserfahrungen und sozialer Segregation
  • Kritische Betrachtung von Machtverhältnissen und gesellschaftlichen Normen

Auszug aus dem Buch

Die Präsenz des Rassismus in Deutschland

80% befragter Jugendlicher mit muslimischen Wurzeln sagten, dass sie nie dazugehören werden und sich immer wie Außenseiter fühlen werden (vgl. Rommelspacher 2009, S. 31). Tagtäglich sind sie kollektiven Anfeindungen und Ausgrenzungen ausgesetzt. Sie müssen sich Anschuldigungen anhören und werden für alles verantwortlich gemacht, was nicht der Norm entspricht (vgl. ebd., S. 26f.). Ist das etwa kein Rassismus? Allein schon die Bezeichnung Ausländer setzt Grenzen.

Den Fremden werden negative Eigenschaften zugeschrieben, für welche sie dann diskriminiert werden und welche sie in der Hierarchie weit unten ansiedeln. Auf Grund dieser sozialen Segregation werden ihnen wiederum weitere negative Eigenschaften zugeschrieben (vgl. Hund 2006, S. 120).

Migrantenkinder werden wissentlich benachteiligt, wodurch ihnen der Zugang zur Gesellschaft weiter erschwert wird. Anstatt zu fördern, wird diese Benachteiligung in Kauf genommen. Die Mehrheit stellt die Norm dar und diese ist dann für jedermann verbindlich. So haben Kinder mit Migrationshintergrund schon in der Schule Probleme, was sich später auf die berufliche Karriere ausbreitet und auch in sozialen Beziehungen und dem gesellschaftlichen Ansehen zum Ausdruck kommt. Der Mehrheit sind solche Schwierigkeiten meist nicht bewusst, da sie durch das Repräsentieren der Norm all dies für selbstverständlich ansehen. (vgl. Rommelspacher 2009, S. 31f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, skizziert den Aufbau der Untersuchung und stellt die zentrale Fragestellung zur Präsenz von Rassismus in Deutschland vor.

2. Forschungsstand: Hier werden theoretische Grundlagen zum Rassismusbegriff, zur Rassenideologie und zur Legitimierung von Ungleichbehandlung durch soziale Differenzierungen dargelegt.

3. Deutschland – eine multikulturelle Gesellschaft: Das Kapitel beleuchtet den Begriff der multikulturellen Gesellschaft im deutschen Kontext und hinterfragt den Anspruch an Toleranz und friedliches Miteinander.

4. Die Präsenz des Rassismus in Deutschland: Hier werden konkrete Diskriminierungsmechanismen, soziale Segregation und die Benachteiligung von Migranten sowie die Unbewusstheit der Mehrheitsgesellschaft thematisiert.

5. Fazit: Das Fazit resümiert die Ergebnisse der Erörterung und betont die Notwendigkeit, Rassismus nicht als Tabuthema zu behandeln, da er trotz verfassungsrechtlicher Verbote real existent ist.

Schlüsselwörter

Rassismus, Multikulturalität, Diskriminierung, Ausgrenzung, Gesellschaft, Rassenideologie, Naturalisierung, Polarisierung, Hierarchisierung, Vorurteile, Norm, Integration, Migration, Machtverhältnisse, Soziale Segregation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die kritische Frage, ob Rassismus in der heutigen deutschen Gesellschaft trotz eines ausgeprägten Selbstverständnisses als tolerante und multikulturelle Nation weiterhin existiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Kernbereichen gehören der Begriff des Rassismus, die Definition von Multikulturalität in Deutschland, Mechanismen der sozialen Segregation sowie die Rolle gesellschaftlicher Normen bei der Ausgrenzung von Minderheiten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen dem verfassungsrechtlich verankerten Diskriminierungsverbot und der alltäglichen Realität von Rassismus aufzuzeigen und zu klären, ob Rassismus in einer multikulturellen Gesellschaft überhaupt noch präsent sein kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Konzepte und empirische Einsichten zum Rassismus reflektiert und diese auf den aktuellen gesellschaftlichen Kontext in Deutschland anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen des Rassismus, die Entstehung des Multikulturalismus-Begriffs in Deutschland und untersucht detailliert, wie Diskriminierung und soziale Segregation im Alltag sowie in Bildungs- und Berufswegen wirken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Rassismus, Diskriminierung, Multikulturalität, soziale Segregation, Naturalisierung und gesellschaftliche Machtverhältnisse geprägt.

Warum wird die Bezeichnung „Ausländer“ im Text kritisch gesehen?

Der Text argumentiert, dass allein die Bezeichnung „Ausländer“ bereits Grenzen setzt und zur Ausgrenzung und Kategorisierung des „Anderen“ beiträgt.

Welche Rolle spielt die „Norm“ bei der Diskriminierung von Migrantenkindern?

Die Mehrheitsgesellschaft definiert die Norm. Da diese Norm von der Mehrheit als selbstverständlich angesehen wird, werden Abweichungen von dieser Norm oft nicht bewusst als Diskriminierung wahrgenommen, was die Benachteiligung von Kindern mit Migrationshintergrund perpetuiert.

Was bedeutet der Begriff „Naturalisierung“ in diesem Kontext?

Naturalisierung bezeichnet den Prozess, bei dem soziale Unterschiede als vermeintlich biologisch begründet dargestellt werden, um dadurch rassistische Hierarchien und die ungleiche Behandlung von Menschen als „natürlich“ zu rechtfertigen.

Warum wird das Tabuisieren von Rassismus im Fazit kritisiert?

Die Autorin argumentiert, dass Rassismus trotz seiner Verankerung im Grundgesetz real existiert und Machtverhältnisse rechtfertigt. Deshalb sei es notwendig, das Wort und die Problematik offen anzusprechen, statt es als Tabuthema zu meiden.

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Detalles

Título
Inwiefern ist Rassismus in unserer Gesellschaft präsent?
Universidad
University of Education in Schwäbisch Gmünd
Calificación
1,0
Autor
Laura Volkmann (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
5
No. de catálogo
V421704
ISBN (Ebook)
9783668693500
Idioma
Alemán
Etiqueta
inwiefern rassismus gesellschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Laura Volkmann (Autor), 2016, Inwiefern ist Rassismus in unserer Gesellschaft präsent?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/421704
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