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Depression und Medikamente. Wissenswertes für Interessierte und Pflegekräfte

Titel: Depression und Medikamente. Wissenswertes für Interessierte und Pflegekräfte

Ausarbeitung , 2017 , 4 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Hauke Trawny (Autor:in)

Medizin - Pharmakologie, Arzneimittelwesen, Pharmazie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit gibt einen knappen Überblick über die verschiedenen Arten der Depression, deren Medikation, Nebenwirkungen sowie alternative Medikationen. Die Zusammenfassung wurde als Ausarbeitung für den Unterricht der Medikamentenlehre erstellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Wissenswertes über Depressionen und Antidepressiva

1.1 Fachwörter

1.2 Hauptsymptome einer Depression

1.3 Zusatzsymptome einer Depression

1.4 Somatische Symptome (Körperliche Symptome)

1.5 Psychotische Symptome

2. Medikamentöse Therapie

2.1 Pflanzliches Mittel: Johanniskraut (z.B. Felis)

2.2 Tranquilizer

2.3 Medikamentöse Therapie mit Neuroleptika

2.4 Medikamentöse Therapie mit Lithium

2.5 Medikamentöse Therapie mit Antiepileptika

2.5.1 Lamutrigin

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit bietet einen strukturierten Überblick über das Krankheitsbild der Depression sowie die verschiedenen therapeutischen Möglichkeiten durch medikamentöse Behandlung, um Betroffenen und Interessierten fundiertes medizinisches Hintergrundwissen zu vermitteln.

  • Differenzierung verschiedener Depressionsformen und ihrer Symptome
  • Wirkungsweisen und Nebenwirkungsprofile verschiedener Antidepressiva-Klassen
  • Einsatzmöglichkeiten pflanzlicher Alternativen wie Johanniskraut
  • Therapeutische Rolle von Neuroleptika, Lithium und Antiepileptika
  • Rahmenbedingungen und Dauer einer erfolgreichen medikamentösen Therapie

Auszug aus dem Buch

Medikamentöse Therapie

Definition der Medikamente: Bei einer Depression liegt ein Mangel an Botenstoffen, Serotonin und Noradrenalin vor. Sie wirken an bestimmten Rezeptoren der Nervenzellen und werden dann von Enzymen abgebaut, oder in verschiedenen Gehirnzellen aufgenommen (gespeichert). In dem die Antidepressiva diese Aufnahme in den Gehirnzellen hemmen stehen Serotonin und Noradrenalin vermehrt zur Weiterleitung zwischen den Nervenzellen zur Verfügung. Die Medikamente brauchen 2-3 Wochen bis die Wirkung eintritt. Zur Überbrückung können Tranquilizer gegeben werden.

Pflanzliches Mittel: Johanniskraut (z.B. Felis)

• bei leichter Depression wirkt stimmungsaufhellend, verbessert Begleitsymptome wie Schlaflosigkeit und Nervosität

• Wichtig! Hoch dosieren (600-900mg)

• 3-5 Wochen Wirkungseintritt

• Nachteil: Hohes Interaktionspotential (Wechselwirkung mit anderen Medikamenten)

Zusammenfassung der Kapitel

Wissenswertes über Depressionen und Antidepressiva: Dieses Kapitel definiert das Krankheitsbild der Depression und führt die klinisch relevanten Haupt-, Zusatz-, körperlichen und psychotischen Symptome auf.

Medikamentöse Therapie: Hier werden die verschiedenen Wirkstoffgruppen wie SSRI, TCA und NaSSa sowie deren Mechanismen und Nebenwirkungen erläutert, ergänzt durch Informationen zu pflanzlichen Präparaten, Tranquilizern und ergänzenden Therapieformen wie Lithium oder Antiepileptika.

Schlüsselwörter

Depression, Antidepressiva, Serotonin, Noradrenalin, Johanniskraut, Tranquilizer, Neuroleptika, Lithium, Antiepileptika, bipolare Störung, Rezidierende Depression, Botenstoffe, Psychotherapie, Wirkungsweise, Nebenwirkungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen umfassenden Überblick über das Krankheitsbild der Depression sowie die verschiedenen medikamentösen Behandlungsoptionen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Symptomklassifikation, die biochemische Wirkweise von Antidepressiva und die Anwendung ergänzender Medikamentengruppen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, das Verständnis für die medizinischen Hintergründe von Depressionen und die Notwendigkeit sowie Wirkweise der medikamentösen Therapie zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Zusammenstellung medizinisch-psychiatrischer Fachinformationen und Therapieempfehlungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die pharmakologische Wirkweise bei Botenstoffmangel, vergleicht Wirkstoffgruppen und erläutert Therapieansätze bei spezifischen Formen wie der bipolaren Depression.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Depression, Antidepressiva, Serotonin, Wirkungsweise und therapeutische Stabilität gekennzeichnet.

Wie lange dauert in der Regel eine Therapie bei mittlerer Depression?

Eine Therapie bei einer mittleren Depression sollte mindestens 6 Monate andauern und die Medikamente müssen stets schleichend abgesetzt werden.

Warum ist beim Johanniskraut Vorsicht geboten?

Johanniskraut besitzt ein hohes Interaktionspotential und kann die Wirkung vieler anderer Medikamente, wie etwa Aidsmedikamente oder orale Kontrazeptiva, abschwächen.

Welche Rolle spielt Lithium in der Behandlung?

Lithium dient als Stimmungsstabilisierer bei häufig wiederkehrenden Phasen oder bipolaren Erkrankungen und schützt vor Rückfällen, erfordert jedoch aufgrund der geringen therapeutischen Bandbreite eine engmaschige Überwachung.

Machen Antidepressiva abhängig?

Nein, Antidepressiva sind keine Aufputschmittel, verändern die Persönlichkeit nicht und führen im Gegensatz zu Tranquilizern nicht zur Abhängigkeit.

Ende der Leseprobe aus 4 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Depression und Medikamente. Wissenswertes für Interessierte und Pflegekräfte
Note
1,7
Autor
Hauke Trawny (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
4
Katalognummer
V423550
ISBN (eBook)
9783668718456
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Altenpflege Depressionen Medikamentenlehre Pharmakologie Wissenswertes
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hauke Trawny (Autor:in), 2017, Depression und Medikamente. Wissenswertes für Interessierte und Pflegekräfte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/423550
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Leseprobe aus  4  Seiten
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