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Pkw-Überlassung an Arbeitnehmer aus steuerlicher Sicht. Fahrtenbuchmethode und pauschale Ermittlung

Titre: Pkw-Überlassung an Arbeitnehmer aus steuerlicher Sicht. Fahrtenbuchmethode und pauschale Ermittlung

Travail de Projet (scientifique-pratique) , 2017 , 29 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Rika Schob (Auteur)

Gestion d'entreprise - Révision, Audit
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Résumé Extrait Résumé des informations

Immer öfter werden Arbeitnehmern von ihren Arbeitgebern Personenkraftwagen sowohl zur dienstlichen als auch zur privaten Nutzung außerhalb der Arbeitszeiten überlassen. Steht einem Arbeitnehmer auch zur außerbetrieblichen Nutzung ein Kraftfahrzeug offiziell zur Verfügung, so stellt diese Pkw-Überlassung einen Sachbezug dar, der wie Arbeitslohn anzusehen ist.

Laut § 8 Abs. 2 Sätze 2-5 EStG sind die Einnahmen des Arbeitnehmers um diesen geldwerten Vorteil zu erhöhen. Sie unterliegen sowohl der Lohnsteuer als auch der Sozialversicherung. In dieser Arbeit wird jedoch nur der geldwerte Vorteil erläutert. Die Feststellung über die Höhe des geldwerten Vorteils kann mittels zwei Methoden erfolgen: Arbeitnehmer und Arbeitgeber können zwischen der Ein-Prozent-Regelung und der Fahrtenbuchmethode wählen. Durch diese Option ist es möglich, die für den steuerpflichtigen Arbeitnehmer günstigste Methode mit geringster steuerlicher Belastung auszuwählen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Grundlagen

2.1 Pauschale Ermittlung durch die Ein-Prozent-Methode

2.1.1 Laufende Zuzahlungen des Arbeitnehmers

2.1.2 Zuzahlungen des Arbeitnehmers zu den Anschaffungskosten

2.1.3 Gebraucht- und Leasingfahrzeuge

2.1.4 Hybrid- und Elektrofahrzeuge

2.1.5 Mehrere Fahrzeuge pro Arbeitnehmer

2.1.6 Nutzung eines Fahrzeugs durch mehrere Arbeitnehmer

2.1.7 Fahrergestellung

2.2 Individuelle Ermittlung durch ein Fahrtenbuch

2.2.1 Ansprüche an ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch

2.2.2 Elektronisches Fahrtenbuch

2.2.3 Gesamtkosten

2.2.4 Steuerliche Planung

2.2.5 Vereinfachte Dokumentation dienstlicher Fahrten

2.2.6 Wechsel der Methode

2.3 Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte

2.3.1 Erste Tätigkeitsstätte

2.3.2 Entfernungspauschale

2.3.3 Pkw-Überlassung im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung

2.3.4 Pauschalbewertung des geldwerten Vorteils mit 0,03%

2.3.5 Einzelbewertung des geldwerten Vorteils mit 0,002%

3 Analyse

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der steuerlichen Behandlung der Pkw-Überlassung an Arbeitnehmer und untersucht die zwei gängigen Methoden zur Ermittlung des geldwerten Vorteils, um Arbeitgebern und Arbeitnehmern eine Entscheidungshilfe für die steuerlich günstigste Option zu bieten.

  • Ein-Prozent-Regelung bei Pkw-Nutzung
  • Fahrtenbuchmethode und ihre Anforderungen
  • Bewertung von Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte
  • Sonderfälle wie Elektrofahrzeuge und Fahrergestellung
  • Vergleichende Analyse der steuerlichen Belastung

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Ansprüche an ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch

Um als ordnungsgemäß bezeichnet werden zu können, muss ein Fahrtenbuch gesetzlichen Vorschriften folgen. Die Richtigkeit und Vollständigkeit soll mit vertretbarem Aufwand überprüfbar sein, ein Dritter sollte sich ohne übermäßigen Aufwand einen Überblick verschaffen können. Ein Fahrtenbuch muss „zeitnah und in geschlossener Form“ geführt werden. Es ist demzufolge nicht erlaubt, anhand von Notizzetteln oder ähnlich ungebundener Aufzeichnungsarten die Fahrten zu dokumentieren. Bereits die Bezeichnung als „Buch“ verlangt diese äußere Gestalt. Dieser gängige Sprachgebrauch erfordert eine Aufzeichnung in geschlossener Form, welche keine nachträglichen Veränderungen oder Ergänzungen zulässt oder solche eindeutig historisch nachvollziehen und erkennen lässt. Durch die Vorschrift der Buchform lässt sich darüber hinaus feststellen, dass die Fahrten ihrem zeitlich geordnet aufeinander folgendem Geschehen nach erfasst werden müssen. Außerdem ist ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch nicht nur fortlaufend in geschlossener Form, sondern auf jeden Fall zeitnah zu führen.

Je nach betrieblichem oder privatem Anlass der Fahrtstrecke sind diverse Angaben erforderlich. Bei beruflichen Fahrten muss neben dem Datum auch der Kilometerstand zu Beginn der Fahrt festgehalten werden. Darüber hinaus müssen Angaben zum Reiseziel, Geschäftspartner oder Kunden und zum Reisezweck gemacht werden. Bei Umwegen ist die entsprechend entstandene Reiseroute zu notieren. Am Ende der dienstlichen Fahrt muss der erreichte Gesamtkilometerstand des Fahrzeuges angegeben werden. Bei Privatfahrten des Steuerpflichtigen wiederum genügt es, die Kilometerstände zu Beginn und bei Abschluss der Fahrt festzuhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Dienstwagenüberlassung als Sachbezug und definiert das Ziel der Arbeit, die steuerlichen Methoden zur Bewertung des geldwerten Vorteils gegenüberzustellen.

2 Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert detailliert die Ein-Prozent-Methode, die Fahrtenbuchmethode sowie die steuerliche Bewertung von Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte unter Berücksichtigung verschiedener Sonderfälle.

3 Analyse: Die Analyse bewertet die Anwendbarkeit und Wirtschaftlichkeit der verschiedenen Ermittlungsmethoden in der Praxis und unterstreicht die Notwendigkeit einer individuellen Berechnung.

4 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung rekapituliert, dass die Wahl der optimalen Methode von der spezifischen Nutzungsart und Häufigkeit abhängt und eine fundierte Entscheidung für jeden Einzelfall erfordert.

Schlüsselwörter

Pkw-Überlassung, geldwerter Vorteil, Ein-Prozent-Methode, Fahrtenbuchmethode, Dienstwagen, Lohnsteuer, Elektrofahrzeug, Entfernungspauschale, Gesamtkosten, Steuerliche Planung, Privatnutzung, Erste Tätigkeitsstätte, Bemessungsgrundlage, Sachbezug, Steuerbelastung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die steuerliche Bewertung von Dienstwagen, die Arbeitnehmern von ihren Arbeitgebern zur privaten Nutzung überlassen werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Vergleich zwischen der Ein-Prozent-Regelung und der Fahrtenbuchmethode sowie die steuerliche Handhabung von Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, unter welchen Umständen welche Methode zur Ermittlung des geldwerten Vorteils steuerlich am günstigsten für den Arbeitnehmer ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive und analytische Methode verwendet, basierend auf geltenden Steuergesetzen, BFH-Urteilen und Verwaltungsanweisungen, ergänzt durch Rechenbeispiele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Pauschal- und Individualmethode, Besonderheiten bei E-Autos und die spezifischen Regeln für Fahrten zur Tätigkeitsstätte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Pkw-Überlassung, Ein-Prozent-Methode, Fahrtenbuch, geldwerter Vorteil und steuerliche Gestaltung.

Wann ist die Fahrtenbuchmethode gegenüber der Ein-Prozent-Methode vorteilhaft?

Sie ist besonders vorteilhaft, wenn das Fahrzeug einen geringen Wert hat oder der Anteil der betrieblichen Nutzung im Vergleich zur privaten Nutzung sehr hoch ist.

Was passiert bei einem Fahrzeugwechsel während des Jahres?

Ein Fahrzeugwechsel kann unter Umständen einen Wechsel der Ermittlungsmethode während des Wirtschaftsjahres rechtfertigen.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Privat- und Dienstfahrten bei der Fahrtenbuchmethode so streng?

Da die Methode als Alternative zur Pauschale dient, verlangt das Finanzamt eine lückenlose, zeitnahe und in geschlossener Form geführte Dokumentation, um Manipulationen auszuschließen.

Gibt es Vereinfachungen für bestimmte Berufsgruppen beim Fahrtenbuch?

Ja, Berufsgruppen wie Handelsvertreter, Taxifahrer oder Fahrlehrer dürfen unter bestimmten Voraussetzungen vereinfachte Aufzeichnungsformen nutzen, da ihre Tätigkeit eine hohe Frequenz an Außenterminen aufweist.

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Résumé des informations

Titre
Pkw-Überlassung an Arbeitnehmer aus steuerlicher Sicht. Fahrtenbuchmethode und pauschale Ermittlung
Université
University of Cooperative Education Villingen-Schwenningen
Note
1,5
Auteur
Rika Schob (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
29
N° de catalogue
V423566
ISBN (ebook)
9783668691452
ISBN (Livre)
9783668691469
Langue
allemand
mots-clé
pkw-überlassung arbeitnehmer sicht fahrtenbuchmethode ermittlung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Rika Schob (Auteur), 2017, Pkw-Überlassung an Arbeitnehmer aus steuerlicher Sicht. Fahrtenbuchmethode und pauschale Ermittlung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/423566
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