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Zusammenfassung zu Søren Kjørups Buch "Semiotik"

Title: Zusammenfassung zu Søren Kjørups Buch "Semiotik"

Abstract , 2016 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Laura Volkmann (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Die vorliegende Zusammenfassung zum Buch "Semiotik" von Søren Kjørup orientiert sich an den Zwischenüberschriften des Werkes. Es handelt sich um eine stichpunktartige Zusammenfassung, die als Lernvorlage dienen kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Warum Semiotik?

Zeichenbegriffe und Erkenntnisinteressen

Zwei Arten von Zeichen

Zwei Erkenntnisinteressen

Sprache, Spuren und Bilder

Semiotik im Profil

Sprache

Die Semiologie

Sprache, Sprachsystem und konkretes Sprechen

Ein Spiel der Unterschiede

Der Zeichenbegriff der Semiologie

Alle kommunikativen Zeichen beruhen auf Konventionen

Denotation und Konnotation

Mythen, Rhetorik, Ideologie

Der Zeichenbegriff bei Peirce

Sprachhandlungen

Die vielen illokutionären Handlungen

Erfolgskriterien

Die Figuren

Die Ökonomie der Sprache

Syntagmen und Paradigmen

Ein Analysewerkzeug

Selektion und Kombination, Metapher und Metonymie

Sprachliche Systeme

Grundzüge der Verbalsprachen

Kleine Systeme

Eineindeutigkeit

Notationssysteme und Verbalsprache

Ist die Schriftsprache Sprache?

Verschiedene Arten von Schrift

Spuren und Dinge

Die indexikalischen Zeichen

Fußspuren und Wetterhähne

Spontane Zeichen und zeichenerzeugende Instrumente

Zeichen und Logik

Exemplifizierung

Verborgene Eigenschaften und künstlerischer Ausdruck

Ausstellungen

Die Sprache der Dinge

Bilder

Ähnlichkeit ist keine ausreichende Bedingung für Abbildung

Ähnlichkeit als notwenige Bedingung

In Bildern sind alle Nuancen von Bedeutung

Schemata

Verankerung und Auswechselung

Piktogramme

Piktogrammatische Systeme

Ikonographie

Die Fotografie

Ikonische Kommunikation oder fotografischer Index

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit bietet eine fundierte Einführung in die Zeichentheorie, wobei sie grundlegende Konzepte der Semiotik und Semiologie systematisch gegenüberstellt und auf verschiedene Ausdrucksformen wie Sprache, Bilder und physische Indikatoren anwendet. Ziel ist es, die Funktionsweise von Zeichensystemen, deren Konventionalität und die Beziehung zwischen Ausdruck und Bedeutung (Referenz) durch eine interdisziplinäre Analyse zu durchdringen.

  • Grundlagen des Zeichenbegriffs nach Saussure und Peirce
  • Unterscheidung zwischen Bedeutung, Referenz und illokutionären Sprachhandlungen
  • Strukturalistische Analyse von Syntagmen und Paradigmen
  • Differenzierung zwischen Verbalsprache, Bildsprache und indexikalischen Systemen

Auszug aus dem Buch

Die vielen illokutionären Handlungen

Sprachhandlung muss Teil einer übergeordneten illokutionäre Sprachhandlung sein, bei welcher der Sprecher über das, auf das er hinweisen will, irgendeine Aussage macht, wie z.B. „der jetzige König von Frankreich ist klug“ -> die illokutionäre Sprachhandlung bei diesem Beispiel besteht darin, etwas zu beschreiben -> wir können noch viele andere Sprachhandlungen ausführen: warnen, empfehlen, befehlen, taufen, verbieten, kritisieren, versprechen loben, entschuldigen, wetten, usw. -> alles Sprachhandlungen, also Handlungen, die ausgeführt werden, indem man etwas sagt; das kann man schon daran sehen, dass es einen Sinn macht, eigene Äußerungen durch diese Verben in Kombination mit einem „hiermit“ zu charakterisieren: „Ich warne dich hiermit vor…“, „Ich empfehle dir hiermit…“ usw.

Die sprachliche Äußerung als Träger einer illokutionären Handlung muss aber keineswegs eine solche Markierung enthalten, welche die Art der Sprachhandlung anzeigt -> sehr oft geht das schon aus der Situation hervor.

Zusammenfassung der Kapitel

Warum Semiotik?: Einführung in grundlegende Zeichenbegriffe sowie die Differenzierung zwischen idiographischen und nomothetischen Erkenntnisinteressen.

Semiotik im Profil: Erläuterung des strukturalistischen Verständnisses von Sprache nach Saussure und die Unterscheidung von Sprachsystem (Langue) und konkretem Sprechen (Parole).

Alle kommunikativen Zeichen beruhen auf Konventionen: Analyse der Willkürlichkeit von Ausdruck und Bedeutung sowie der kulturellen Verankerung semantischer Regeln.

Denotation und Konnotation: Erklärung der semantischen Ebenen eines Zeichens und wie Ausdrücke selbst als Zeichen für andere Inhalte fungieren können.

Mythen, Rhetorik, Ideologie: Untersuchung der konnotativen Ebene von Zeichen, die zur Vermittlung mythischer oder ideologischer Inhalte genutzt werden kann.

Der Zeichenbegriff bei Peirce: Vorstellung eines dreigliedrigen Zeichenbegriffs (Zeichen, Gegenstand, Interpretant) im Kontrast zum strukturalistischen Ansatz.

Sprachhandlungen: Unterscheidung zwischen der Bedeutung von Wörtern und der referentiellen Funktion als Sprachhandlung.

Die vielen illokutionären Handlungen: Darstellung von Sprachhandlungen als Teil übergeordneter illokutionärer Akte, die durch Kontext oder explizite Verben bestimmt werden.

Erfolgskriterien: Definition der illokutionären Handlung und Abgrenzung zur perlokutionären Wirkung (dem Erreichen einer beabsichtigten Verhaltensänderung).

Die Figuren: Erläuterung der Bedeutung von Phonemen (Figuren) für das Sprachsystem und die Kommutationsprobe.

Die Ökonomie der Sprache: Beschreibung der doppelten Artikulation der Sprache und deren Vorteil für die unendliche Kombinierbarkeit von Zeichen bei begrenzten Figureneinheiten.

Syntagmen und Paradigmen: Analyse der syntagmatischen (Kombination) und paradigmatischen (Selektion) Achsen bei der Bildung sprachlicher Strukturen.

Ein Analysewerkzeug: Anwendung von Paradigmen und Syntagmen zur Analyse von Systemen, illustriert am Beispiel von Mahlzeiten oder Kleidung.

Selektion und Kombination, Metapher und Metonymie: Theoretische Herleitung von Metaphern aus der Selektionsachse und Metonymien aus der Kombinationsachse.

Sprachliche Systeme: Einordnung der Linguistik als Unterdisziplin der Semiologie und Zusammenfassung der Eigenschaften von Verbalsprachen.

Kleine Systeme: Untersuchung einfacher, hochspezifischer Zeichensysteme wie z.B. das Signal eines Blindenstocks.

Eineindeutigkeit: Diskussion der Grenzen von Systemen und deren Eineindeutigkeit im Vergleich zur komplexen Verbalsprache.

Notationssysteme und Verbalsprache: Gegenüberstellung der Präzision von Notationssystemen mit dem Bedeutungsvielfalt-Reichtum der Verbalsprache.

Ist die Schriftsprache Sprache?: Diskurs über das Verhältnis von Schrift und gesprochener Sprache nach Saussure.

Verschiedene Arten von Schrift: Vergleich zwischen Buchstabenschriften und ideographischen Systemen hinsichtlich ihrer ökonomischen Prinzipien.

Spuren und Dinge: Betrachtung der unbewussten oder bewussten Deutung von Phänomenen in unserer Umwelt.

Die indexikalischen Zeichen: Erläuterung natürlicher Zeichenverhältnisse, bei denen das Zeichen als Spur oder Hinweis fungiert.

Fußspuren und Wetterhähne: Analyse von Standardbeispielen für indexikalische Zeichen, deren Zeichenstatus vom Interesse des Interpreten abhängt.

Spontane Zeichen und zeichenerzeugende Instrumente: Unterscheidung zwischen natürlichen Spuren und gezielt installierten Messinstrumenten.

Zeichen und Logik: Verbindung der indexikalischen Semiotik mit abduktiven Schlussfolgerungen und wissenschaftlichem Schließen.

Exemplifizierung: Darstellung, wie Dinge Wörter durch Beispiele veranschaulichen und erläutern können.

Verborgene Eigenschaften und künstlerischer Ausdruck: Untersuchung, wie Objekte komplexe oder verborgene Eigenschaften exemplifizieren.

Ausstellungen: Betrachtung von Museumsgegenständen als exemplifizierende Zeichen.

Die Sprache der Dinge: Diskussion darüber, inwieweit Menschen Objekten durch Deutung einen Zeichencharakter verleihen.

Bilder: Kritische Auseinandersetzung mit der Ähnlichkeitstheorie und der Rolle von Bildkonventionen.

In Bildern sind alle Nuancen von Bedeutung: Erläuterung der Polysemie von Bildern und der Einmaligkeit ihrer bildlichen Elemente.

Schemata: Erklärung der Rolle mentaler Modelle bei der Identifikation und Interpretation visueller Darstellungen.

Verankerung und Auswechselung: Untersuchung, wie Verbalsprache Bilder präzisiert (Verankerung) oder mit ihnen korrespondiert (Auswechslung).

Piktogramme: Einordnung von Piktogrammen als konventionelle Symbole mit einer spezifischen Eineindeutigkeit.

Piktogrammatische Systeme: Diskussion zur Offenheit und Erweiterbarkeit piktogrammatischer Systeme.

Ikonographie: Analyse der Bedeutung von Bildern auf drei Stufen: vor-ikonographisch, ikonographisch und ikonologisch.

Die Fotografie: Analyse des Doppelcharakters der Fotografie als indexikalisches und kommunikatives Zeichen.

Ikonische Kommunikation oder fotografischer Index: Kontrastierung der ikonischen Lesart (Ähnlichkeit) mit der indexikalischen Lesart (Kausalkette/Spur) bei Fotos.

Schlüsselwörter

Semiotik, Semiologie, Sprachsystem, Zeichentheorie, Saussure, Peirce, Denotation, Konnotation, Syntagma, Paradigma, Illokution, Abduktion, Piktogramme, Ikonographie, Index

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine grundlegende Einführung in die Zeichentheorie und untersucht, wie Zeichen, Bilder und Sprache als Bedeutungsträger fungieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Schwerpunkten gehören der Zeichenbegriff nach Saussure und Peirce, die Struktur von Sprache, die Rolle von Bildern sowie die Analyse von Piktogrammen und Fotografien als spezifische Zeichentypen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Mechanismen hinter der Zeichenbildung und -deutung aufzudecken, um zu verstehen, wie wir Informationen aus unserer Umwelt und aus kommunikativen Akten extrahieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine strukturalistische und zeichentheoretische Analysemethode angewandt, die auf logischen Schlussfolgerungen wie der Abduktion basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit verschiedenen Zeichensystemen, darunter die Unterscheidung von Ausdruck und Inhalt, die Dynamik von Bild- und Textverbindungen sowie die Bedeutung von Sprachhandlungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Semiotik, Semiologie, Indexikalität, Paradigma, Syntagma, Sprachhandlung, Denotation und Konnotation.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Bedeutung und Referenz so wichtig?

Sie ist entscheidend, um wahre von falschen Beschreibungen zu unterscheiden und zu verstehen, wie Sprecher eine Relation zwischen Wörtern und der konkreten Welt etablieren.

Wie unterscheiden sich Bilder von der Verbalsprache nach Ansicht des Autors?

Während die Verbalsprache aus wohldefinierten kleinsten Einheiten besteht, sind Bilder meist polysemantisch, einmalig und besitzen keine fest definierten, wiederholbaren Teilelemente.

Warum werden Piktogramme explizit nicht als „Bilder“ im klassischen Sinne bezeichnet?

Piktogramme sind konventionelle Symbole, die eine Eineindeutigkeit anstreben und eher als Anweisungs- oder Informationszeichen fungieren, anstatt wie Bilder eine visuelle Nachahmung oder Bedeutungsvielfalt anzustreben.

Welche Rolle spielt der Interpret bei der Deutung eines indexikalischen Zeichens?

Der Interpret ist zentral, da ein Gegenstand (wie ein Fußabdruck) erst dann zum Zeichen wird, wenn er im Interesse eines Beobachters zur Beantwortung einer spezifischen Frage oder zur Spurensuche herangezogen wird.

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Details

Title
Zusammenfassung zu Søren Kjørups Buch "Semiotik"
College
University of Education in Schwäbisch Gmünd
Grade
1,0
Author
Laura Volkmann (Author)
Publication Year
2016
Pages
14
Catalog Number
V423577
ISBN (eBook)
9783668696259
ISBN (Book)
9783668696266
Language
German
Tags
zusammenfassung søren kjørups buch semiotik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Laura Volkmann (Author), 2016, Zusammenfassung zu Søren Kjørups Buch "Semiotik", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/423577
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