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Wir sind Wortkäfer und Satzraupen. Wörter und Sätze bilden (Unterrichtsentwurf Grundschule)

Title: Wir sind Wortkäfer und Satzraupen. Wörter und Sätze bilden (Unterrichtsentwurf Grundschule)

Lesson Plan , 2017 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Laura Volkmann (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Der Unterrichtsentwurf mit dem Thema "Wir sind Wortkäfer und Satzraupen – Wörter und Sätze bilden" wurde für eine Deutschstunde in einer jahrgangsgemischten Klasse 1/2 verfasst. Grundlage stellte dabei Leo Lionnis Buch "Der Buchstabenbaum" dar.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Bedingungsanalyse

1.1 Soziokulturelle Voraussetzungen

1.2 Fachliche Voraussetzungen und Lernstand der SuS

1.3 Methodische Voraussetzungen

2. Sachanalyse

2.1 Graphematik – Der Buchstabe

2.2 Morphologie – Das Wort

2.3 Syntax - Der Satz

3. Didaktische Analyse

3.1 Begründung des Themas vor dem Hintergrund der Lerngruppe

3.2 Einbettung der Stunde in den Gesamtzusammenhang

3.3 Legitimation des Themas vor dem Hintergrund des Bildungsplans

3.4 Lernziele

4. Methodische Analyse

4.1 Begrüßung

4.2 Hinführungsphase

4.3 Erarbeitungsphase

4.4 Arbeitsphase

4.5 Präsentationsphase

4.6 Abschluss

5. Unterrichtsskizze

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Kindern einer jahrgangsgemischten Klasse den Umgang mit Wörtern und Sätzen als bedeutungstragende Einheiten näherzubringen. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch den Einsatz literarischer Impulse die Motivation zum selbstständigen Schreiben gestärkt und die kommunikative Funktion von Schrift vermittelt werden kann.

  • Förderung der Schreibmotivation bei Erst- und Zweitklässlern
  • Vermittlung der bedeutungstragenden Funktion von Schrift
  • Einsatz von Literatur ("Der Buchstabenbaum") als Ausgangspunkt für Schreibprozesse
  • Differenzierte Gestaltung von Wort- und Satzwerkstätten
  • Reflexion über Zusammenhalt und Mut im Lernprozess

Auszug aus dem Buch

2.1 Graphematik – Der Buchstabe

Die deutsche Schrift ist eine lautorientierte Alphabetschrift. Um an der Schriftkultur teilnehmen zu können, bedarf es der Kenntnis von Regeln zur Verwendung von Buchstaben, die den Kern einer Alphabetschrift bilden. Wer diese Einsicht besitzt, dem ist es möglich, alle Wörter der deutschen Sprache zu lesen und zu schreiben. Ein Buchstabe lässt sich dabei auf einen Sprechlaut beziehen, hat jedoch als einzelner Buchstabe keine bedeutungstragende Funktion. Die Grundeinheiten, aus denen Wörter gebildet werden, werden in der Linguistik jedoch nicht Buchstaben genannt, sondern Grapheme.

Grapheme sind die kleinsten bedeutungsunterscheidenden Einheiten des deutschen Schriftsystems. Zu eben diesen Graphemen gehören sowohl Einzelbuchstaben, eingliedrige Grapheme, als auch Buchstabenverbindungen, mehrgliedrige Grapheme. Buchstaben sind demnach das Inventar zur Bildung von Graphemen. Das Graphem bezieht sich auf das Phonem. Wobei nicht jeder Buchstabe genau einem Laut entspricht. Diese regelhafte Beziehung zwischen Buchstaben und Lauten, Graphemen und Phonemen, wird als Graphem-Phonem-Korrespondenz bezeichnet, die die Grundlage von Alphabetschriften darstellt.

Diese Korrelation zwischen gesprochener Sprache, dem Phonem, und geschriebener Sprache, dem Graphem, findet in der linguistischen Teildisziplin der Graphematik Beachtung. Die Graphematik befasst sich mit der Schreibung von Wörtern und vor allem deren Zustandekommen durch kleinere Einheiten. Zudem untersucht die Graphematik, wie aus einzelnen Graphemen Wörter entstehen. Wie also aus Buchstaben und Buchstabenverbindungen bedeutungstragende Einheiten werden. Buchstaben stellen nur einzelne Elemente dar, durch deren Zusammenschluss sich Wörter bilden lassen, die wiederum Kommunikation ermöglichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Bedingungsanalyse: Dieses Kapitel beschreibt die heterogene Zusammensetzung der Lerngruppe und analysiert deren individuellen Entwicklungsstand sowie die methodischen Rahmenbedingungen.

2. Sachanalyse: Hier werden die linguistischen Grundlagen zu den Themen Graphematik, Morphologie und Syntax dargelegt, um das Verständnis für den Aufbau der Sprache zu schärfen.

3. Didaktische Analyse: In diesem Teil wird die Relevanz der Unterrichtsstunde begründet, die Einbettung in den Lernkontext erläutert und die Legitimation durch den Bildungsplan sowie die Lernziele formuliert.

4. Methodische Analyse: Dieses Kapitel erläutert den methodischen Aufbau der Unterrichtsstunde, unterteilt in verschiedene Phasen vom Einstieg bis zum Abschluss.

5. Unterrichtsskizze: Diese Zusammenfassung bietet einen tabellarischen Überblick über den geplanten Ablauf der Unterrichtsstunde inklusive Zeitplanung, Sozialformen und Materialien.

Schlüsselwörter

Schriftspracherwerb, Graphematik, Morphologie, Syntax, Unterrichtsentwurf, Schreibmotivation, Buchstabenbaum, Lerngruppe, Didaktik, Grundschule, Lautentschlüsselung, Satzbildung, Differenzierung, Kommunikation, Bildungsplan

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt einen detaillierten Unterrichtsentwurf für eine Deutschstunde in einer jahrgangsgemischten ersten und zweiten Klasse dar, die sich mit der Bildung von Wörtern und Sätzen befasst.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit thematisiert den Schriftspracherwerb, die linguistischen Grundlagen der Graphematik, Morphologie und Syntax sowie die didaktische Einbettung von Literatur im Deutschunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?

Das Hauptanliegen ist es, dass die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Wörtern und Sätzen als Mittel zur Kommunikation begreifen und die bedeutungstragende Funktion von Schrift erkennen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf fachdidaktische Konzepte und linguistische Grundlagen, um den Unterricht auf Basis des Bildungsplans 2016 sowie der Hamburger Schreibprobe zu planen.

Was wird im methodischen Teil behandelt?

Der methodische Teil erläutert die Gestaltung der verschiedenen Unterrichtsphasen wie die Hinführung, Erarbeitung und Präsentation, wobei insbesondere die Differenzierung durch Symbole (Tiere) hervorgehoben wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Schriftspracherwerb, Schreibmotivation, Graphematik, Didaktik und Differenzierung definieren.

Warum wird gerade das Buch "Der Buchstabenbaum" als Grundlage verwendet?

Das Werk von Leo Lionni dient als identifikationsstiftender Impuls, der die emotionalen Bedürfnisse der Kinder anspricht und den Prozess vom isolierten Buchstaben über das Wort bis hin zum bedeutungstragenden Satz metaphorisch abbildet.

Wie erfolgt die Differenzierung innerhalb der jahrgangsgemischten Klasse?

Die Differenzierung wird durch die Zuweisung verschiedener Tiere realisiert, die den Kindern ihre individuelle Lernstation zuweisen und so ein selbstständiges Arbeiten auf unterschiedlichen Niveaustufen ermöglichen.

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Details

Title
Wir sind Wortkäfer und Satzraupen. Wörter und Sätze bilden (Unterrichtsentwurf Grundschule)
College
Studienseminar Schwäbisch Gmünd
Grade
1,0
Author
Laura Volkmann (Author)
Publication Year
2017
Pages
16
Catalog Number
V423605
ISBN (eBook)
9783668692008
ISBN (Book)
9783668692015
Language
German
Tags
wortkäfer satzraupen wörter sätze unterrichtsentwurf grundschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Laura Volkmann (Author), 2017, Wir sind Wortkäfer und Satzraupen. Wörter und Sätze bilden (Unterrichtsentwurf Grundschule), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/423605
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