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Stadtanlage und Befestigung von Danzig (zur Zeit des Deutschen Ordens)

Titre: Stadtanlage und Befestigung von Danzig (zur Zeit des Deutschen Ordens)

Dossier / Travail de Séminaire , 2004 , 24 Pages , Note: Sehr Gut

Autor:in: Christa Harlander (Auteur)

Art - Architecture / Histoire de l'architecture, Entretien des monuments
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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Stadtanlage und Entwicklung Danzigs während der Herrschaft des Deutschen Ordens. Nach einem Überblick über die Geschichte der Stadt und einer Erörterung der chronologischen Entwicklung der Stadtteile und Befestigungsanlagen zur Deutschordenszeit, werden die Voraussetzungen für die Entwicklung Danzigs sowie die Strukturen der Stadtteile und Befestigungen (unter anderem im Hinblick auf Vorbilder und Vorstufen) analysiert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Grundzüge der Geschichte Danzigs

II. Stadtanlage und Entwicklung Danzigs während der Herrschaft des Deutschen Ordens

1. Die Übernahme der alten Burg

2. Die Anlage des Hakelwerks

3. Die Entstehung der Rechtstadt

4. Die Erweiterung der Rechtstadt durch die Neustadt

5. Die Entstehung der Altstadt

6. Die Entstehung der Vorstadt

7. Die Gründung der Jungstadt

8. Die Verlegung der Speicher

9. Weitere Siedlungsgebiete

III. Die Befestigungsanlagen

1. Die Burganlage

2. Die Befestigungen von Recht- und Neustadt

3. Die Befestigungen der Altstadt

4. Die Befestigungen der Vorstadt

IV. Analyse der Stadtanlage und der Befestigungen

1. Voraussetzungen für die Entwicklung Danzigs und seiner „Stadtteile“

2. Die Struktur der „Stadtteile“

3. Die Struktur der Befestigungen

a. Die Stadtmauern der Recht– und Neustadt

b. Die Burg und ihr Verhältnis zur Stadtanlage

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die städtebauliche Entwicklung und die Befestigungsanlagen von Danzig während der Herrschaft des Deutschen Ordens, mit dem Ziel, die strategischen, wirtschaftlichen und symbolischen Beweggründe für die planmäßige Gestaltung der verschiedenen Stadtteile sowie deren Verteidigungssysteme zu analysieren.

  • Historische Grundlagen der Stadtgründung und -entwicklung.
  • Strukturelle Analyse der verschiedenen Danziger Stadtteile.
  • Wehrtechnische und symbolische Aspekte der Befestigungsanlagen.
  • Die Rolle der Ordensburg als Residenz und Machtsymbol.
  • Wechselwirkungen zwischen zentraler Planung und städtischer Struktur.

Auszug aus dem Buch

2. Die Anlage des Hakelwerks (Abb. 3 und 4)

Westlich der alten Burganlage hatte sich der sogenannte Burgflecken befunden, ein Gebiet, das rechtlich zur Burg gehörte und hauptsächlich von pomoranischen und prussischen Fischern und Bernsteinsuchern bewohnt war 8). Auf Anordnung des Hochmeisters Siegfried von Feuchtwangen (reg. 1303-10) wurden die Häuser dieser slawischen Siedlung schon bald nach der Machtübernahme durch den Deutschen Orden abgebrochen und ihre Bewohner auf einem ca. 250 m vom Burgareal entfernten (und somit näher gelegenem) Gelände angesiedelt.

1312 bestätigte Hochmeister Karl von Trier der umgesiedelten Bevölkerung alle Rechte, die sie – vor allem bezüglich der Fischerei und Bernsteinsuche - schon zur Zeit der pommerellischen Herzöge gehabt hatte. Die entsprechende Urkunde war die erste, in der die neue Siedlung erwähnt wurde, die Bezeichnung „Hakelwerk“ ist allerdings erst ab 1348 belegbar.

Für die Bewohner des Hakelwerks galt zur Ordenszeit slawisches Recht. Die Gemeinde hatte ein eigenes Rathaus und eine selbständige Verwaltung, besaß aber kein Stadtrecht. Der Deutsche Orden war alleiniger Grundherr in diesem Gebiet und somit zuständig für die Vergabe von Grundstücken sowie die Festlegung von Privilegien, Lasten und Diensten.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Grundzüge der Geschichte Danzigs: Das Kapitel bietet einen historischen Überblick von der ersten urkundlichen Erwähnung der Burg bis zur Etablierung der Ordensherrschaft im 14. und 15. Jahrhundert.

II. Stadtanlage und Entwicklung Danzigs während der Herrschaft des Deutschen Ordens: Hier werden die Entstehungsgeschichten der verschiedenen Stadtteile wie Rechtstadt, Altstadt, Neustadt, Jungstadt und Hakelwerk detailliert dargelegt.

III. Die Befestigungsanlagen: Dieses Kapitel widmet sich der baulichen Beschreibung der Burganlage sowie der Stadtmauern, Türme und Gräben, die die unterschiedlichen Stadtbereiche schützten.

IV. Analyse der Stadtanlage und der Befestigungen: Eine vertiefende Untersuchung der Motive hinter der städtebaulichen Planung, der regelmäßigen Strukturen der Stadtteile und der machtpolitischen Bedeutung der Befestigungen.

Schlüsselwörter

Danzig, Deutscher Orden, Stadtanlage, Befestigungsanlagen, Rechtstadt, Altstadt, Neustadt, Burg, Stadtplanung, Mittelalter, Stadtmauer, Kiek-in-de-Köck, Ordensritter, Stadtentwicklung, Wehrtechnik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die städtebauliche Entwicklung und die Befestigungsanlagen von Danzig unter der Herrschaft des Deutschen Ordens zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Gründung und Ausdehnung der verschiedenen Stadtteile, der Funktion der Ordensburg sowie der architektonischen und strategischen Ausgestaltung der Befestigungssysteme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Beweggründe für die planmäßige Anlage der Stadtteile sowie die symbolische und militärische Funktion der Stadtbefestigungen zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin verwendet eine historisch-analytische Methode, basierend auf Literaturstudien, der Auswertung historischer Quellen und der Analyse von stadtplanerischen Strukturen.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Siedlungsgeschichte, die bautechnische Beschreibung der Verteidigungsanlagen und eine analytische Einordnung der städtebaulichen Konzepte.

Was sind die wichtigsten Schlagworte?

Zu den prägenden Begriffen zählen Danzig, Deutscher Orden, Stadtmauer, Ordensburg, Stadtplanung und Wehrarchitektur.

Wie unterschieden sich die Rechtsverhältnisse der Stadtteile?

Die Stadtteile, wie etwa das Hakelwerk mit slawischem Recht oder die Rechtstadt mit lübischem bzw. Magdeburger Recht, besaßen unterschiedliche administrative Autonomiegrade gegenüber dem Deutschen Orden.

Welche symbolische Bedeutung hatten die Befestigungen?

Neben dem Schutzaspekt fungierten die besonders geradlinigen und imposanten Mauern und Türme als machtpolitisches "Markenzeichen" des Deutschen Ordens.

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Résumé des informations

Titre
Stadtanlage und Befestigung von Danzig (zur Zeit des Deutschen Ordens)
Université
University of Vienna  (Institut für Kunstgeschichte)
Cours
Seminar 'Mittelalterliche Burgen des Deutschen Ordens in Preußen' (Prof. Mario Schwarz)
Note
Sehr Gut
Auteur
Christa Harlander (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
24
N° de catalogue
V42403
ISBN (ebook)
9783638404419
ISBN (Livre)
9783638750103
Langue
allemand
mots-clé
Stadtanlage Befestigung Danzig Zeit Deutschen Ordens) Seminar Burgen Deutschen Ordens Preußen“ Mario Schwarz)
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christa Harlander (Auteur), 2004, Stadtanlage und Befestigung von Danzig (zur Zeit des Deutschen Ordens), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42403
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Extrait de  24  pages
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