Zur Interdependenz von Tempel-, Militär- und Expeditionsverwaltung


Bachelorarbeit, 2014
47 Seiten, Note: 1,5

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Verwaltung im antiken Ägypten
2.1 Begriffsklärung
2.2 Entstehung und zeitlicher Überblick
2.3 Quellenproblematik

3. Verwaltungsbereiche
3.1 Tempelverwaltung
3.2 Militärverwaltung
3.3 Expeditionsverwaltung

4. Interdependenz der Verwaltungsbereiche
4.1 Altes Reich
4.1.1 Beispiel - Begriff mš‛
4.1.2 Beispiel - Schatzhaus
4.1.3 Beispiel - Metalle
4.2 Mittleres Reich
4.2.1 Beispiel - Ausländer im Tempeldienst
4.2.2 Beispiel - Schatzhaus der Residenz
4.2.3 Beispiel - Weihrauch
4.3 Neues Reich
4.3.1 Beispiel - Expeditionen unter Ramses IV.
4.3.2 Beispiel - Schatzhaus
4.3.3 Beispiel - Beamtenlaufbahn

5. Fazit

6. Bibliographie

1. Einleitung

„[E]ntscheidende Wirkungen [sind … vom] Kreis der hohen Beamten ausgegangen“[1], so beschreibt Helck den Einfluss der Verwaltung als Stütze des ägyptischen Staates. Generell wurde dem Verwaltungssektor in der ägyptologischen Forschung jedoch nur eine Randrolle zugestanden.[2] Zwar wurde bereits Mitte des 20. Jahrhunderts angefangen, Titel von verwaltenden Beamten „auf ihre Bedeutung“[3] zu untersuchen, aber erst Helck begann diese losgelösten Titulaturuntersuchungen verschiedenen administrativen Bereichen zuzuordnen und auf epochale Unterschiede hinzuweisen.[4] Helck folgten weitere Autoren wie Eichler, Gnirs und Gundlach. In diesen neueren Werken wird über die reine Titelanalyse hinausgegangen, und zusätzlich versucht die umfassende Struktur der Verwaltung soweit die Quellenlage dies zulässt zu verstehen.[5] Durch die Summe der Werke, die sich direkt oder indirekt mit der Verwaltung Ägyptens befassen, wird es somit allmählich möglich ein Bild der Verwaltung des alten Ägyptens zu skizzieren.

Explizit soll ein Zweig der Verwaltungsforschung behandelt werden, der in dieser Form bei der Forschung kaum Beachtung fand, die Interdependenzen zwischen den einzelnen Verwaltungsbereichen. Wobei die drei Verwaltungsbereiche Tempel-, Militär-, und Expeditionsverwaltung als Erläuterungsgrundlage ausgewählt wurden. Bei genauerer Betrachtung der Quellen zur ägyptischen Verwaltung fällt innerhalb der Verwaltung eine Gliederung in drei große Hauptbereiche auf - die zivile, militärische und religiöse Verwaltung. Diese Verwaltungen bildeten die einflussreichsten und damit bedeutendsten Bereiche des Verwaltungssektors,[6] was auch ein Grund dafür ist, weshalb sich die vorliegende Arbeit mit der Militärund Tempelverwaltung befasst. Auch wenn die religiöse Verwaltung - oder auch Tempelverwaltung - in Bezug auf die anderen beiden Verwaltungsbereiche bis jetzt nur in geringerem Umfang wissenschaftlich untersucht wurde.[7]

Weshalb die Expeditionsverwaltung für diese Arbeit ausgewählt wurde, wird auf den nächsten Seiten bei der Betrachtung der Militärverwaltung deutlich werden. Weitere Verwaltungsbereiche bildeten die Landesund Gauverwaltung, sowie weitere Unterbereiche der oben genannten Verwaltungen, wie die Schatzhausoder die Scheunenverwaltung.[8]

Wie bereits oben erwähnt, wird die vorliegende Arbeit auf die Interdependenz von Tempel- Militärund Expeditionsverwaltung eingehen und diese erläutern. Vorrangig soll jedoch deutlich werden, welche Interaktionen zwischen ihnen auftraten und in welchen genauen Bereichen dies der Fall war. Zusätzlich soll erläutert werden, welchen Umfang und welchen Einfluss diese Wechselwirkungen in welchem Zeitraum hatten, das heißt ob sie zu einer bestimmten Zeit besonders gering oder umfangreich ausgeprägt waren.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es schließlich, herauszufinden inwieweit die einzelnen oben genannten Verwaltungen autark arbeiteten, beziehungsweise ob sie voneinander direkt oder indirekt abhängig waren. Zudem soll herausgestellt werden welche Ursachen und Auswirkungen die jeweiligen Interdependenzen haben konnten.

Eine wichtige Stütze der Arbeit bilden die Werke Helcks. Er ist einer der Fachleute, der sich am intensivsten mit dem Forschungsbereich Verwaltung im antiken Ägypten auseinander gesetzt haben und kann als maßgebend auf diesem Gebiet angesehen werden. Darüber hinaus beziehen sich viele der anderen Werke auf seine Aussagen.

Um die oben aufgeführten Fragestellungen bestmöglich beantworten zu können, wurde folgender Aufbau für die Arbeit gewählt. Der Gliederungspunkt 2. Verwaltung im antiken Ägypten soll einen allgemeinen Einblick in die Verwaltung geben. Beginnend mit Gliederungspunkt 2.1 Begriffsklärung, der die für die Arbeit wichtigsten Termini definieren und klären soll. Anhand der zeitlichen Entwicklung der Verwaltung in Punkt 2.2. Entstehung und zeitlicher Überblick und der Quellenbehandlung in 2.3. Quellenproblematik sollen die nötigen Grundlagen geschaffen werden, um die nachfolgend behandelten spezifischen Verwaltungsbereiche und deren Interdependenz verstehen zu können. Als Referenzwert für den zeitlichen Überblick dient die Landesverwaltung. Auf dieser Grundlage folgt der Gliederungspunkt 3. Verwaltungsbereiche. Er beschäftigt sich ausschließlich mit den drei Verwaltungsbereichen Militär, Tempel und Expedition. Soweit möglich, soll der strukturelle Aufbau behandelt sowie zeitliche Unterschiede erläutert werden. Der Gliederungspunkt 4. Interdependenz der Verwaltungsbereiche bildet den eigentlichen Hauptteil dieser Arbeit. Zunächst soll für jede behandelte Epoche ein Überblick der Interdependenzen gegeben werden. Im Anschluss werden ausgewählte Beispiele genauer behandelt und analysiert, um so die Interdependenz genauer zu beleuchten. Im Gliederungspunkt 5. Fazit werden die erlangten Erkenntnisse noch einmal zusammengefasst und bewertet. Zusätzlich wird ein Ausblick auf mögliche Ansatzpunkte für weiterführende Arbeiten gegeben.

Damit es bei dem Umfang der Arbeit möglich wird ins Detail gehen zu können, wurde der zeitliche Umfang auf das Alte bis Neue Reich beschränkt. Aufgrund der Quellenlage, die unter dem Punkt 2.3 Quellenproblematik genauere Behandlung findet, werden die Zwischenzeiten sowie die predynastische Zeit ausgelassen. Eine Ausnahme bildet dabei der Gliederungspunkt 2.2 Entstehung und zeitlicher Überblick, der diese zeitlichen Stufen zum besseren Verständnis mit einbezieht. Aus demselben Anlass werden die anderen Verwaltungsbereiche, abgesehen von der Landesverwaltung, bewusst vernachlässigt.

2. Verwaltung im antiken Ägypten

2.1 Begriffsklärung

Bevor das eigentliche Thema behandelt werden kann, sollen zunächst einige wichtige Begrifflichkeiten besprochen beziehungsweise angesprochen werden. Es handelt sich hierbei primär um die Terminologien Verwaltung, Verwaltungsaufgaben, Interdependenz sowie Beamte.

Der Begriff Verwaltung ist modern und existierte als solches in der ägyptischen Sprache nicht. Er wird in zwei Bereiche unterteilt - die betriebliche und die öffentliche Verwaltung.[9] Letztere ist für diese Arbeit primär von Belang und wird daher im Folgenden genauer betrachtet. Das Wirtschaftslexikon Gabler definiert die öffentliche Verwaltung als „die im Rahmen der Gewaltenteilung ausgeübte behördliche Tätigkeit, die weder Gesetzgebung noch Rechtsprechung ist“[10].[11]

Betrachtet man den ägyptischen Staat, mit dem Pharao an dessen Spitze, wird deutlich, dass diese Definition nicht unverändert übertragbar ist, da es keine Gewaltenteilung gab.[12] Die Verwaltung war demnach vielmehr eine „behördliche Tätigkeit, die weder Gesetzgebung noch Rechtsprechung“[13]. Da diese Aussage noch sehr vage bleibt, ist es sinnvoll die Aufgaben der Verwaltung zu betrachten. Es gibt zwar keine klare Definition, was genau unter den Begriff Verwaltungsaufgaben fällt, generell sind verwaltende Aufgaben jedoch überwachend und organisatorisch, das heißt sie sind nicht direkt ausführend.[14] Damit lässt sich sagen, dass die Verwaltung dafür verantwortlich ist, dass der reibungslose Ablauf der Behörde oder Institution gewährleistet ist und damit auch des Staates an sich.

Ein weiterer Begriff ist die Interdependenz. Sie drückt laut Gabler eine wechselseitige Abhängigkeit/ Einflussnahme beziehungsweise Wechselwirkung aus.[15] Im konkreten Fall dieser Arbeit geht es also um die Wechselwirkungen der Verwaltungsbereiche zueinander. Im Folgenden wird auch eine Einteilung der Interdependenz vorgenommen, wobei sich die Bezeichnungen einseitig beziehungsweise beidseitig auf die konkrete Abhängigkeit einer oder mehrerer Verwaltungen beziehen. Bei einer einseitigen Interdependenz ist lediglich einer der Verwaltungen wirklich abhängig und bei einer beidseitigen Interdependenz sind alle zwei oder drei beteiligten Verwaltungsbereiche voneinander abhängig.

Der letzte Begriff, der des Beamten ist, wie der der Verwaltung, modern. In der ägyptischen Sprache findet sich kein Äquivalent, welches übergeordnet für Menschen im administrativen Dienst einer Behörde steht.[16] Für die Verwendung dieses Begriffes spricht sich Helck aus, da dieser moderne Begriff den ägyptischen Sinn nach modernem Verständnis am ehesten widerspiegelt.[17] Begründet durch die Entstehungsgeschichte lässt sich erst ab dem Neuen Reich eine einheitliche Bezeichnung srw finden,[18] die eventuell mit dem Begriff des Beamten gleichgesetzt werden kann.

Nachfolgend wird an solchen Stellen daher der Terminus Beamter verwendet.

2.2 Entstehung und zeitlicher Überblick

Verwaltende Tätigkeiten erschienen sehr früh in der ägyptischen Geschichtsschreibung.[19] Als Ursache für die frühe Entstehung werden die Art und der Umfang der zu bewältigenden Aufgaben genannt. Ab dem Punkt, an dem der Aufwand und der Umfang rein organisatorischer Aufgaben so groß wurden, dass einzelne Personen oder Personengruppen ausschließlich für den reibungslosen Ablauf zuständig waren, kann von verwaltender Tätigkeit gesprochen werden.[20] Helck nennt zudem die Schrift als eine Grundvoraussetzung für die Entstehung jeglicher Art von Verwaltung.[21]

Diese ist bereits in Predynastischer Zeit nachweisbar, als die Lieferung von Rohstoffen, wie Ölen an den Herrscher, schriftlich fixiert und überwacht wurde.[22] Gleichzeitig wurden erste größere Territorien innerhalb des Reiches für den König verwaltet.[23] Eine Verwaltung im Sinne einer Institution entstand nach Helck jedoch erst in Frühdynastischer Zeit (1.-2. Dynastie)[24], innerhalb des Königshofes der 1. Dynastie, als spezifisch verwaltenden Aufgaben vermehrt Ämter zugewiesen wurden, das heißt es wurde ein fester und zeitlich begrenzter Aufgabenbereich festgelegt.[25] Bei der Zuweisung der Ämter scheint der Einfluss am Hof noch wichtiger gewesen zu sein als die wirkliche Eignung des Beamten.[26] Der Siegler des Königs, dem unter anderem die „Verwaltung der [königlichen] Wirtschaftsanlagen“[27] sowie die Produktlieferungen für den Palast unterstanden, könnte eines der ersten Ämter der ägyptischen Geschichte darstellen.[28] Auch das Amt des Wesirs existierte zu diesem Zeitpunkt bereits, wenn auch im gleichen Maße seiner späteren Ausprägung.[29]

Ab der 2. Dynastie wurde dazu übergegangen, Verwalter (Landesleiter und Gutsherren) für die einzelnen Gaue einzusetzen.[30] Für Aufgaben abseits des „stark hierarchisch organisiert[en]“[31] königlichen Hofes existierten hingegen noch keine spezifischen Ämter. Sie wurden bei Bedarf an Beamte des Hofes übergeben,[32] wie im Fall des Beamten Hem-Iunus.[33] Aus der königlichen Hofverwaltung entstand ungefähr in der Mitte der 2. Dynastie die Landesverwaltung, deren Aufbau sich nicht wesentlich von der höfischen Verwaltung unterschieden haben wird.[34] Insgesamt können nach Eggebrecht allein für das Alte Reich 1600 unterschiedliche „Ämterund Rangtitel“[35] belegt werden.[36] Wobei es möglich war, dass ein einziger Titel von vielen Beamten gleichzeitig getragen wurde, während andere Titel von keinem der Beamten getragen wurden. Dieser Umstand lässt den genauen Aufbau der Verwaltung des Alten Reiches weitgehend unklar.[37] Zum Verantwortungsbereich der Landesverwaltung des Alten Reiches (3.-6. Dynastie)[38] zählten unter anderem die Tempel-, Militärund Expeditionsverwaltung.[39] Zudem ist innerhalb der Landesverwaltung eine Zweiteilung wichtiger Institutionen und Ämter zu erkennen. So existierten ein rotes und ein weißes Schatzhaus. Eggebrecht führt dies auf die Teilung des Landes in Oberund Unterägypten zurück.[40]

In der 4. Dynastie war ein erster Wandel im Verwaltungsaufbau zu erkennen, die Landesverwaltung schien nun „stark hierarchisch organisiert“[41] zu sein. Und die verschiedenen Verwaltungsbereiche der Landesverwaltung, die als „Verwaltungsbüros“[42] bezeichnet wurden unterstanden nun dem Wesir. [43] Es wurden erste, „außerhalb der Landesverwaltung stehende Einheiten“[44] gebildet, zu denen die Tempel und somit deren Verwaltung gehörten. Damit erhielt die Tempelverwaltung, genauso wie die Provinzialverwaltung, vor den beiden anderen behandelten Verwaltungsbereichen einen hohen Grad an Eigenständigkeit.[45] Bis zum Ende der 5. Dynastie entstand laut Helck, ein „straff organisierte[r] Beamtenstaat“[46],[47] der mit einer noch höheren Beamtenzahl weiter untergliedert wurde.[48] Im Zusammenhang mit der zunehmenden Bedeutung der Provinzverwaltungen[49] und dem Aufkommen von Gaufürsten,[50] zu Beginn der 6. Dynastie erfuhr die Entwicklung der Verwaltung jedoch einen starken Einbruch.[51]

Mit der ersten Zwischenzeit (7.-11. Dynastie)[52] entstanden eigenständige Fürstentümer, deren Verwaltung der eines „Privat-Provinzialhaushalt[es]“[53] entsprach. Dieser Aufbau wurde auch für das Mittlere Reich (11.-12. Dynastie)[54] beibehalten.[55] Die Beamten erhielten nun „feste[…] Ämter“[56], wie das des Vorstehers des Schatzes. [57] Dies bedeutet, dass das jeweilige Amt mit seinen definierten Aufgabenbereichen (ähnlich einem modernen Beruf des 21. Jahrhunderts) dauerhaft und somit ohne die zeitliche Begrenzung auf ein Projekt oder ähnliches, wie es im Alten Reich der Fall war, ausgeübt wurde. Dies dürfte ein Resultat sehr klar definierter Aufgabenbereiche sein.[58] Beamte die eine hohe Stellung innehatten, führten daher nur noch ein Amt aus, anstatt mehrerer, wie es im Alten Reich die Regel war.[59]

Bis in die Mitte des Mittleren Reiches hatten die Beamten trotz allem die längsten Titel der ägyptischen Geschichte.[60] Aufgrund dieser Vielzahl an Titeln innerhalb unterer und mittlerer Beamtenränge, kann nicht eindeutig festgestellt werden welche Positionen oder Aufgaben die einzelnen Beamten innehatten.[61] Die langen Beamtentitel schienen auch für die Ägypter selbst unvorteilhaft gewesen zu sein, denn bereits zu Beginn des Mittleren Reiches wurden zusätzliche Rangtitel nur noch für Stellungen am Hof genutzt und die restlichen Titel dadurch stark verkürzt.[62] Die Änderungen innerhalb der Verwaltung des Mittleren Reiches fanden in mehreren Etappen statt. Unter Mentuhotep II. wurde die Verwaltung durch „stärkste Zentralisierung […] und große Aufsplitterung der Zuständigkeiten“[63] neu geordnet und bis dato herrschende Fürsten durch Bürgermeister ersetzt, deren Befugnisse nur noch für einzelne Ortschaften bestanden.[64] Diese Bürgermeister entstammten wahrscheinlich dem Amt des Feldervorstehers.[65] Zusätzlich entstand unter der Führung des Wesirs eine gesonderte „Aufsichtsbehörde“[66], die die einzelnen Ortschaften kontrollierte.[67] Die angesprochene Verwaltungsstruktur bestand bis Sesostris III., der erneut Änderungen vornahm. Die Verwaltung wurde „gestrafft“[68] und durch die Schaffung neuer Ämter und Institutionen neu organisiert. Zusätzlich entstanden neue Verwaltungsbereiche.[69] Einheitlich im Mittleren Reich war hingegen die regionale Strukturierung der Verwaltung, dies spiegelte sich auch im Militär wider.[70] Für die zweite Zwischenzeit (13.-17. Dynastie)[71] sind, aufgrund der wenigen Quellen, erneut genaue Aussagen nicht möglich. Die Verwaltung des Mittleren Reiches scheint jedoch weitergeführt worden zu sein.[72]

Im Neuen Reich (18.-20. Dynastie)[73] wurde zunächst eine Vielzahl der Ämtern und Institutionen des Mittleren Reiches übernommen.[74] Eine Neuorganisation der Verwaltung fand dann unter Amenophis I. statt. Es entstanden neue Titel und die starke Differenzierung innerhalb einzelner Verwaltungsämter wurde beendet.[75] Zu dem etablierte sich im Militär das „stehende Heer“[76], womit eine permanente Eigenständigkeit der dazugehörigen Militärverwaltung, unter der Führung des Rekrutenschreibers, nötig wurde.[77]

In ramessidischer Zeit (Neues Reich) wurden viele Ämter „kommissarisch“[78] übernommen. Helck deutet darin eine gewisse Inkompetenz der eigentlichen Titelträger.[79] Zudem weist er auf Priester hin, die ganze Landstriche unter sich vereinten. Wie die Priester des Amun.[80] Die Geschichte der klassischpharaonischen Verwaltung fand zusammen mit dem Neuen Reich ein Ende.[81] Ob, oder beziehungsweise ab wann die Militärverwaltung eigenständig wurde, das heißt nicht mehr der Landesverwaltung unterstand, bleibt unklar. Vermutlich geschah dies aber im Neuen Reich, als der Einfluss der Militärverwaltung zunahm.[82] Dafür, dass die Expeditionsverwaltung eigenständig wurde, gibt es keine Quellen. In saitischer Zeit (26. Dynastie) wurde erneut versucht an die Verwaltung des Neuen Reiches anzuknüpfen, jedoch erfolglos.[83]

2.3 Quellenproblematik

Die ägyptologischen Quellen bilden das Gerüst für das gesamte moderne Wissen zum antiken Ägypten. Ohne sie gäbe es keine Möglichkeit Informationen über das Leben der alten Ägypter zu erlangen. Sie bilden damit den Grundstock für die Ägyptologie.

Grundsätzlich können die Quellen in drei Hauptgruppen unterteilt werden - materiell, bildlich und textlich.[84] Materielle Quellen sind jegliche Arten von Bauten, wie Tempel, Gräber oder Stelen. Bildliche Quellen sind meist auf Grabwänden oder ähnlichem zu finden. Und textliche Quellen sind Expeditionsinschriften, -berichte aber auch Tempelurkunden, Titel von Beamten oder Inventarlisten.[85] Bei der Betrachtung der drei Verwaltungsarten fallen Unterschiede in Bezug auf die Quellenlage auf. Für das Expeditionswesen lassen sich zahlreiche Quellenarten finden - Expeditionsinschriften und Expeditionsberichte genauso wie Grabdarstellungen oder Materialien von Bauwerken.[86] Sie unterscheiden sich jedoch nach ihrem Fundort in innerägyptische und außerägyptische (auf dem Weg/ am Ziel einer Expedition) Quellen.[87]

Gerade im Expeditionswesen gibt es zugleich gravierende Lücken, die bei der Auswertung der Quellen berücksichtigt werden müssen. Wie kam es zu diesen Lücken? Nicht alle existierenden Expeditionsinschriften wurden bereits entdeckt oder sie wurden entdeckt, konnten jedoch nicht zugeordnet werden.[88] Eine weitere Möglichkeit sind Steinbrucharbeiten, die Inschriften zerstört haben könnten.[89] Eichler führt zudem an, dass nicht jede Expedition als bedeutend genug angesehen wurde, um sie schriftlich zu fixieren. In solchen Fällen geben meist innerägyptische archäologische Funde Aufschluss.[90] Im Militärbereich finden vor allem Titel und Inschriften als Quellen Verwendung.[91] Im Tempelbereich kommen zusätzlich Inventarlisten beziehungsweise Tempelurkunden hinzu.[92]

Die vorhandenen Quellen sind zusätzlich zu einer räumlichen Streuung auch zeitlich sehr unterschiedlich verteilt[93]. Das daraus resultierende Ungleichgewicht innerhalb der Quellen sollte berücksichtigt werden, da es dazu führen könnte, dass falsche Schlüsse gezogen werden. Die Quellenlage für die Tempelund Militärverwaltung sieht ähnlich aus, wobei sich die Quellen zur Tempelverwaltung in der Regel innerhalb Ägyptens befinden.[94] Ein weiterer Punkt sind Probleme, die sich durch die Verwendung der Quellen ergeben können. Zunächst sollten daher zwei Aspekte betrachtet werden. Wer ist der Auftraggeber der Quelle und welches Ziel verfolgte er mit dem Inauftraggeben der Quellen? Tempelurkunden und Verwaltungsakten beispielsweise hatten rein administrative Gründe und können somit weitgehend vorbehaltslos ausgewertet werden.[95] Grabdarstellungen hingegen, die von einem hohen Beamten angeordnet wurden, können jedoch nicht ohne Vorbehalte als Quelle genutzt werden. Diese Darstellungen dienten der Selbstdarstellung des Grabherren. Es ist daher nicht auszuschließen, dass zur positiven Selbstdarstellung gewisse Inhalte überspitzt oder religiös idealisiert dargestellt wurden. Diese Quellen sind somit in ihrer Aussagekraft zu unterscheiden.[96]

Die Quellen geben demnach lediglich einen Einblick in das Leben des altägyptischen Staates.

3. Verwaltungs bereiche

3.1 Tempelverwaltung

Tempel sind Orte an denen Kulthandlungen für die Götter oder einen Toten vollzogen wurden.[97] Sie sind durch bildliche und archäologische Funde ab predynastischer Zeit nachweisbar[98] und unterstanden direkt dem König.[99] Bereits im Alten Reich gehörten den großen Tempeln Wirtschaftseinheiten an. Es wurde somit nötig, neben Priestern auch andere Berufsgruppen, wie Handwerker oder Bauern, zu beherbergen.[100]

Durch sogenannte Stiftungen - gemeint sind beispielsweise Land-, Tier-, bzw. Minenschenkungen durch den König - gelangten die Tempel zu „wirtschaftliche[r] Eigenstellung“[101].[102] Dieser Umstand wurde erstmals auf dem Palermostein nachweisbar.[103] In der 4. Dynastie wurde von sogenannten „außerhalb der Landesverwaltung stehende Einheiten“[104] gesprochen, zu denen auch die Tempelanlagen samt ihren Ländereien gehörten.[105]

Durch die oben genannten Stiftungen des Königs entstand auch ein Mehraufwand an Personal und Aufgaben, für dessen „wirtschaftliche und administrative“[106] Organisation Beamte nötig wurden.[107] Zunächst schienen diese Aufgaben königliche Verwaltungsbeamte übernommen zu haben, später spezielle Tempelbeamte.[108]

Die Beamten der Tempel waren durch die Zeiten hinweg dafür zuständig, dass der gesamte Tempelbetrieb reibungslos ablief und die Priester sich neben ihrer religiösen Tätigkeit um nichts kümmern mussten. Die Beamten waren daher von der Kalkulation der benötigten Lebensmittel bis hin zur Beschaffung der Opfergaben für alle weltlichen Belange des Tempels zuständig.[109]

Neben den Stiftungen traten im Alten Reich erste Dekrete zugunsten der Tempel auf, die den Tempeln hohe Einkünfte ermöglichten.[110] Durch diese Dekrete befreite der König die Tempel nicht nur von Abgaben, die Verwaltung konnte ab diesem Punkt auch eigenverantwortlich arbeiten - spezielle Tempelverwaltungen entstanden.[111] Eggebrecht vermutet hinter den Dekreten sowohl einen gestiegenen Bedarf der Priester und andererseits eine schlichte Vereinfachung der Verwaltung.[112]

Die genauen Aufgabenbereiche der Administration konnten, je nach Amt und Zeit, sehr unterschiedlich ausfallen und von der Betreuung der Magazine und Felder bis hin zur Handwerkerüberwachung alle Bereiche abdeckten.[113]

Die Aufgaben waren demnach meist überwachender Gestalt, wie die Kontrolle der Zählungen, Inventarisierungen aber auch die Einteilung der Arbeiter.[114] Vorübergehend erhielten die Tempel Staatsmonopole, wie die „Verwaltung von Rohstoffgebühren“[115] oder Expeditionen.[116] Letztere waren auf Grund der eingeschränkten Ressourcen Ägyptens nötig.

Weitere Aufgaben leiten sich aus den Titeln der Beamten ab. So finden sich Kornzähler, Rindervorsteher, Schreiber und weitere Ämter.[117] Es gibt laut Stadelmann Anzeichen dafür, dass zukünftige Tempelschreiber direkt an den Tempeln ausgebildet wurden. Er verweist an dieser Stelle auf die Abydostempel.[118]

Die Aufgaben im Tempel und den zugehörigen Wirtschaftseinheiten, wie Werkstätten oder Scheunen, blieben im Mittleren Reich weitgehend konstant, auch wenn sie ab diesem Punkt erst wirklich fassbar werden.[119] Mit zunehmender Größe stieg zudem der Aufwand, die Anlagen zu verwalten.[120] Neu waren das tempeleigene Schatzhaus das im Papyrus Berlin 10237 erwähnt wird und die Scheunen, die unter anderem aus dem Tempel in Medamud bekannt sind.[121] Die Aufgaben werden vorwiegend inventarisierend, ordernd und verteilend gewesen sein.

Zahllose Vorsteher sind überliefert, aus deren Titeln sich ableiten lässt, dass der Bereich der Wirtschaftsanlagen mehr und mehr Aufmerksamkeit erfordert zu haben scheint.[122] Martin-Pardey misst den Tempeln des Mittleren Reiches trotz allem nur eine untergeordnete wirtschaftliche Rolle zu, was sich im Neuen Reich jedoch ändern sollte.[123]

Der Umfang des Tempelbesitzes (Land, Tierherden, Minen) nahm stark zu. Papyrus Wilbour verdeutlicht dies, indem nur noch 6,54 % des Ackerlandes dem König unterstanden und die restlichen Prozent auf unterschiedliche Tempel verteilt waren.[124] Dadurch stellten sich die Tempel einerseits autark dar, andererseits stieg der Aufwand diese Ländereien zu verwalten proportional zu deren Fläche.[125] Die Arbeiten auf den Weinbergen und Feldern mussten ebenso überwacht werden, wie deren Ertrag und die Anzahl der Rinder.[126] Darstellungen der Wirtschaftsanlagen des Neuen Reiches finden sich „auf Talatat-Blöcken der Aton-Tempel“[127].[128] Für die 20. Dynastie sind Tempelbeamte überliefert, denen ganze Gebiete Ägyptens unterstanden, so unterstand Oberägypten den Priestern des Amun.[129] Als eine Folge dieses Prozesses entstand der oberägyptische Gottesstaat (Thebais). Er galt als der Besitz des Amun und wurde dementsprechend von den Priestern des Amun verwaltet.[130] Die Tempel entwickelten sich durch den Einfluss der Verwaltung neben einem religiösen Zentrum zu einer Wirtschaftseinheit, die sich über eigene Ländereien und Viehzucht recht unabhängig versorgen konnte.

Nun soll speziell auf die Ämter und die Struktur der Verwaltung eingegangen werden. Für das Alte Reich sind Priestervorsteher, als höchste Amtsträger überliefert, die die Aufgaben an die Aufseher der Priester weitergaben.[131] Für den Tempel in Meir sind unter einem Priestervorsteher mindestens sechs dieser Aufseher belegt.[132] Sie hatten die direkte Verantwortung für das Tagesgeschehen und waren die Vorgänger der Tempelschreiber.[133] Brovarksi gibt jedoch zu bedenken, dass religiöse und administrative Ämter für das Alten Reich noch nicht genau differenzierbar sind. Das zeige das Amt des Priestervorstehers deutlich.[134] Er war „für die Existenz und Funktionsfähigkeit der Tempelanlage“[135] verantwortlich, aber auch, wie die hohen Priester, für tägliche rituelle Handlungen.[136] Für den Tempel in el-Kab sind zudem Obervorsteher und der ihm unterstehende Tempelvorsteher überliefert, die vermutlich vom Rang einem Tempelschreiber entsprochen haben.[137] Weitere überlieferte Ämter sind die des Herdenvorstehers und der Vorsteher des Arbeitshauses. Ihre genaue Einordnung in den strukturellen Kontext des Tempels scheint zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht möglich zu sein.[138]

Für das Mittlere Reich wurden die Priestervorsteher wieder als höchste Amtsträger benannt. Dies geht unter anderem aus Verträgen Djefaihapi‘s I. hervor.[139] Für den Tempel in Illahun wurde dieses oberste Amt, im Papyrus Berlin 10005, als Tempelvorsteher bezeichnet.[140] Weitere Ämter waren die der unterschiedlichsten Vorsteher, Schreiber sowie Sprecher und die Hausvorsteher. [141] Sie unterstanden direkt dem Tempelvorsteher. Sowohl die Hausvorsteher als auch die Schreiber waren mit der „Überwachung der Opferlieferungen und Personalfragen“[142] vertraut. Dies wird aus Briefen der Kahunpapyri deutlich.[143] Der Tempelvorsteher war zudem für Menschen zuständig, die nicht im administrativen Bereich arbeiteten, wie die Torhüter.[144]

[...]


[1] Helck, Mittleres/Neues Reich, S. VII.

[2] Eichler, Haus des Amun, S. 1.

[3] Eichler, Haus des Amun, S. 1.

[4] Eichler, Haus des Amun, S. 1.

[5] Eichler, Haus des Amun, S. 1f.

[6] Eichler, Haus des Amun, S. 1f.

[7] Eichler, Haus des Amun, S. 2.

[8] Helck, Landesverwaltung A, S. 918f.

[9] Gabler, Definition.

[10] Gabler, Definition.

[11] Gabler, Definition.

[12] Helck, Beamtentum, S. 672; Helck, Handel, S. 428.

[13] Gabler, Definition.

[14] Helck, Beamtentum, S. 672-674.

[15] Gabler, Interdependenz.

[16] Helck, Beamtentum, S. 672.

[17] Helck, Beamtentum, S. 672.

[18] Helck, Beamtentum, S. 672.

[19] Helck, Landesverwaltung A, S. 918f.

[20] Helck, Landesverwaltung A, S. 918f.; Helck, Beamtentum, S. 672.

[21] Helck, Beamtentum, S. 672.

[22] Helck, Landesverwaltung A, S. 918.

[23] Helck, Landesverwaltung A, S. 918f.

[24] Shaw, Ägypten, Zeittafel.

[25] Helck, Landesverwaltung B, S. 163.

[26] Helck, Landesverwaltung B, S. 163.

[27] Helck, Landesverwaltung B, S. 164.

[28] Helck, Landesverwaltung B, S. 164.

[29] Helck, Landesverwaltung B, S. 919.

[30] Helck, Landesverwaltung A, S. 918.

[31] Grajetzki, Verwaltung, S. 7.

[32] Helck, Landesverwaltung B, S. 164.

[33] Grajetzki, Verwaltung, S. 7.

[34] Helck, Landesverwaltung A, S. 919.

[35] Eggebrecht, Kultur, S. 149.

[36] Eggebrecht, Kultur, S. 149.

[37] Grajetzki, Verwaltung, S. 9.

[38] Schlögl, Ägypten, Zeittafel.

[39] Helck, Landesverwaltung A, S. 919; Brovarski, Tempelpersonal, S. 387; Gestermann, Verwaltung MR, S. 193f.; Grajetzki, Verwaltung, S. 7; Eichler, Expeditionswesen, S. 269.

[40] Eggebrecht, Kultur, S. 144.

[41] Grajetzki, Verwaltung, S. 7.

[42] Helck, Landesverwaltung A, S. 919.

[43] Helck, Landesverwaltung A, S. 919.

[44] Helck, Landesverwaltung A, S. 919.

[45] Helck, Landesverwaltung A, S. 919.

[46] Helck, Landesverwaltung B, S. 165.

[47] Helck, Landesverwaltung B, S. 165.

[48] Helck, Landesverwaltung B, S. 164.

[49] Grajetzki, Verwaltung, S. 8.

[50] Helck, Landesverwaltung A, S. 919.

[51] Helck, Landesverwaltung B, S. 165; Grajetzki, Verwaltung, S. 8; Martin-Pardey, Altes Reich, S. 143.

[52] Schlögl, Ägypten, Zeittafel.

[53] Grajetzki, Verwaltung, S. 9.

[54] Schlögl, Ägypten, Zeittafel.

[55] Grajetzki, Verwaltung, S. 9.; Helck, Landesverwaltung A, S.920.

[56] Grajetzki, Verwaltung, S. 9.

[57] Grajetzki, Verwaltung, S. 9.

[58] Grajetzki, Verwaltung, S. 9.

[59] Grajetzki, Verwaltung, S. 10.

[60] Grajetzki, Verwaltung, S. 10.

[61] Grajetzki, Verwaltung, S. 10.

[62] Grajetzki, Verwaltung, S. 10.

[63] Helck, Landesverwaltung A, S. 920.

[64] Helck, Landesverwaltung A, S. 920; Grajetzki, Verwaltung, S. 10.

[65] Helck, Landesverwaltung A, S. 920.

[66] Helck, Landesverwaltung A, S. 920.

[67] Helck, Landesverwaltung A, S. 920.

[68] Grajetzki, Verwaltung, S. 10.

[69] Grajetzki, Verwaltung, S. 10.

[70] Gnirs, Military and State, S. 639.

[71] Schlögl, Ägypten, Zeittafel.

[72] Helck, Landesverwaltung A, S. 920; Grajetzki, Verwaltung, S. 10.

[73] Schlögl, Ägypten, Zeittafel.

[74] Grajetzki, Verwaltung, S. 10.

[75] Grajetzki, Verwaltung, S. 10; Helck, Landesverwaltung A, S. 920f.

[76] Gnirs, Militär, S. 17.

[77] Gnirs, Militär, S. 17; Helck, Landesverwaltung A, S. 921.

[78] Helck, Landesverwaltung A, S. 291.

[79] Helck, Landesverwaltung A, S. 921.

[80] Helck, Landesverwaltung B, S. 165.

[81] Helck, Landesverwaltung A, S. 291.

[82] Gnirs, Military and State, S. 714.

[83] Helck, Landesverwaltung A, S. 291.

[84] Gundlach, Expeditionen, S. 56; Die Einteilung der Quellen kann je nach Autor abweichen. In Eichler, Haus des Amun, S. 6 ist eine Einteilung in Titel, Papyri und Ostraka und bildliche Darstellungen zu finden.

[85] Helck, Tempelpersonal, S. 387; Gundlach, Expeditionen, S. 56f.; Eichler, Haus des Amun, S. 5f.

[86] Gundlach, Expeditionen, S. 56.

[87] Gundlach, Expeditionen, S. 56.

[88] Gundlach, Expeditionen, S. 57.

[89] Gundlach, Expeditionen, S. 57.

[90] Eichler, Expeditionswesen, S. 150f.

[91] Helck, Militär, S. 128-131.

[92] Brovarski, Tempelpersonal, S. 387-393; Martin-Pardey, Tempelpersonal, S. 402-405.

[93] Gestermann, Verwaltung MR, S. 213.

[94] Eichler, Haus des Amun, S. 5; Helck, Tempelpersonal, S. 387; Helck, Militär, S. 128-132.

[95] Eichler, Haus des Amun, S. 5; Blumenthal, Expeditionsinschriften, S. 61.

[96] Eichler, Haus des Amun, S. 5.

[97] Stadelmann, Tempel, S. 356.

[98] Stadelmann, Tempel, S. 355.

[99] Helck, Heer, S. 671.

[100] Brovarski, Tempelpersonal, S.387, 402; Haring, Divine Households, S. 3f.

[101] Stadelmann, Tempel, S. 356.

[102] Stadelmann, Tempel, S. 356.

[103] Stadelmann, Tempel, S. 356.

[104] Helck, Landesverwaltung A, S. 919.

[105] Helck, Landesverwaltung A, S. 919.

[106] Martin-Pardey, Tempelpersonal, S. 402.

[107] Martin-Pardey, Tempelpersonal, S. 402.

[108] Helck, Landesverwaltung A, S. 919.

[109] Martin-Pardey, Tempelpersonal, S. 402.

[110] Eggebrecht, Kultur, S. 146.

[111] Eggebrecht, Kultur, S. 146.

[112] Eggebrecht, Kultur, S. 146.

[113] Stadelmann, Tempel, S. 356-357; Brovarski, Tempelpersonal, S. 387-393.

[114] Helck, Tempelbesitz, S. 307.

[115] Stadelmann, Tempel, S. 356.

[116] Stadelmann, Tempel, S. 356.

[117] Martin-Pardey, Tempelpersonal, S. 404.

[118] Stadelmann, Tempel, S. 357.

[119] Martin-Pardey, Tempelpersonal, S. 401-403.

[120] Martin-Pardey, Tempelpersonal, S. 403.

[121] Martin-Pardey, Tempelpersonal, S. 403; Gräfe, Gottesgemahlin, S. 19.

[122] Martin-Pardey, Tempelpersonal, S. 403.

[123] Martin-Pardey, Tempelpersonal, S. 403.

[124] Eggebrecht, Kultur, S. 146.

[125] Eggebrecht, Kultur, S. 146; Helck, Tempelbesitz, S. 307.

[126] Martin-Pardey, Tempelpersonal, S. 404.

[127] Martin-Pardey, Tempelpersonal, S. 405.

[128] Martin-Pardey, Tempelpersonal, S. 405.

[129] Helck, Landesverwaltung B, S. 167.

[130] Helck, Landesverwaltung B, S. 167.

[131] Eigene Übersetzung des engl. Begriffs ‘inspector of priests’.

[132] Brovarski, Tempelpersonal, S. 387.

[133] Brovarski, Tempelpersonal, S. 388.

[134] Martin-Pardey, Tempelpersonal, S. 402.

[135] Martin-Pardey, Tempelpersonal, S. 402.

[136] Brovarski, Tempelpersonal, S. 387-392, 389; Martin-Pardey, Tempelpersonal, S. 402.

[137] Brovarski, Tempelpersonal, S. 391.

[138] Brovarski, Tempelpersonal, S. 391f.

[139] Martin-Pardey, Tempelpersonal, S. 402.

[140] Martin-Pardey, Tempelpersonal, S. 402.

[141] Martin-Pardey, Tempelpersonal, S. 402.

[142] Martin-Pardey, Tempelpersonal, S. 403.

[143] Martin-Pardey, Tempelpersonal, S. 402f.

[144] Martin-Pardey, Tempelpersonal, S. 403.

Ende der Leseprobe aus 47 Seiten

Details

Titel
Zur Interdependenz von Tempel-, Militär- und Expeditionsverwaltung
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen  (Seminar für Ägyptologie und Koptologie)
Note
1,5
Autor
Jahr
2014
Seiten
47
Katalognummer
V424105
ISBN (eBook)
9783668695528
ISBN (Buch)
9783668695535
Dateigröße
732 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ägypten, Verwaltung, Tempel, Expedition, Militär, Altes Reich, Neues Reich, Mittleres Reich, Beamte, Schatzhaus, Weihrauch, Metalle
Arbeit zitieren
Kristin Kohlrausch (Autor), 2014, Zur Interdependenz von Tempel-, Militär- und Expeditionsverwaltung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/424105

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