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Die Jagd- und Spruchbecherkeramik des ersten bis vierten Jahrhunderts

Titre: Die Jagd- und Spruchbecherkeramik des ersten bis vierten Jahrhunderts

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2018 , 22 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Dominik Baumgartner (Auteur)

Archéologie
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In der folgenden Arbeit soll es um einen Teil der sog. "Rheinischen Ware" gehen - namentlich die Jagd- und Spruchbecherkeramik des ersten bis vierten Jahrhunderts. Diese "Glanztonkeramik der Rheinzone" bzw. en barbotine oder schriftverzierte "reduzierend
gebrannte Glanztonkeramik", wie sie technisch korrekt genannt wird, zeichnet sich besonders durch ihre Art des Dekors aus, der sie von üblichen feinkeramischen Gattungen, wie der Terra sigillata oder der Belgischen Ware, abhebt. Die mit Tonschlicker freihändig aufgetragenen Verzierungen, seien sie nun manuell modelliert wie bei den Jagdbechern oder mit feinem Pinsel aufgemalt wie bei den Spruchbechern, verdienen an dieser Stelle eine besondere Würdigung bzw. allen nötigen Respekt vor der handwerklichen Leistung.
Schließlich sollen aber auch ganz allgemeine Gesichtspunkte dieser beiden Keramikgattungen untersucht werden, wie die Typologie, die Chronologie und die Fundverteilung mit dem Ziel, einen möglichst ausgewogenen Blick auf den Forschungsgegenstand zu erhalten. Nachdem also die beiden Gattungen getrennt voneinander untersucht worden sind, beginnend bei den Jagdbechern, wird der Verfasser den Versuch einer abschließenden Zusammenschau wagen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

B. Jagdbecherkeramik

I. Forschungsgeschichte

II. Typologie und Formenspektrum

a. Typ Ia

b. Typ Ib

c. Typ II

d. Typ III

e. Typ IV

f. Typ V

g. Typ VI

h. Typ VII

III. Chronologie und Produktionszeit

IV. Dekor und Ikonographie

V. Verhandlung und Fundverbreitung

VI. Verwendung

C. Spruchbecherkeramik

I. Forschungsgeschichte

II. Chronologie und Produktionszeit

III. Typologie und Formenspektrum

a. Typ 1

b. Typ 7

c. Typ 12

d. Typ 14

IV. Inschriften

V. Dekorationselemente

VI. Produktion, Verhandlung und Fundverbreitung

VII. Verwendung

D. Resumée

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die "Jagd- und Spruchbecherkeramik" des ersten bis vierten Jahrhunderts, um deren typologische Merkmale, zeitliche Einordnung und sozioökonomische Bedeutung innerhalb der römischen Provinzen zu analysieren.

  • Systematische Typologie der Jagdbecher (Oenbrink I-VII) und Spruchbecher.
  • Analyse der Fertigungstechnik, Dekorelemente und ikonographischer Motive.
  • Untersuchung der Produktionsstätten und der Handelswege in den nordwestlichen Provinzen.
  • Interpretation der funktionalen Verwendung als Trink- und Grabgeschirr sowie Statussymbol.

Auszug aus dem Buch

I. Forschungsgeschichte

Die im englischen als "castor ware hunt-cups" bezeichneten Trinkbecher mit Tierdarstellungen waren der Forschung bereits nach den Ausgrabungen in Castor-Durobrivae zu Beginn des 19. Jahrhunderts bekannt. Einiges Interesse am der Keramik aus der Colonia Claudia Ara Aggripeniensum, dem Hauptproduktionsort der Jagdbecher, zeigte Klein 1883 in einem Aufsatz als direkte Reaktion auf den Fund mehrerer Töpferöfen an der Aachener Straße und bezeichnete die dort gefundenen "Becher mit figürlichem Dekor en barbotine" als Urnen mit "Darstellungen aus dem Kreise der Thier- und Pflanzenwelt". Eine Bezeichnung, die wahrscheinlich dem Befund in Grabkontexten geschuldet ist. 1911 leistete der Katalog der Sammlung Nissen eine erste grobe Zusammenschau dieser Kölner Jagdbecher, deren anfängliche bildikonographische Auswertung in das Jahr 1967-1968 datiert und auf einen Aufsatz Binsfelds zurückgeht. Großangelegte Untersuchungen dieser Materialgruppe blieben jedoch aus. Einen systematischen Überblick über die rheinischen Jagdbecher unter Berücksichtigung des gesamten Fund- und Forschungsmaterials gibt, trotz der zahlreichen Ansätze anderer (z. B. Zeidlers ebenfalls ikonographische Untersuchung), aber erst Oenbrink im Jahr 1998.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Vorstellung der untersuchten Keramikgattungen und Definition des Forschungsziels.

B. Jagdbecherkeramik: Historischer Überblick und detaillierte typologische Einteilung der Jagdbecher nach Oenbrink.

C. Spruchbecherkeramik: Analyse der typologischen Entwicklung, Inschriftenarten und deren Verbreitung.

D. Resumée: Zusammenfassende Betrachtung der kulturellen und ökonomischen Bedeutung beider Keramikgruppen.

Schlüsselwörter

Römische Keramik, Jagdbecher, Spruchbecher, Rheinische Ware, Barbotine, Ikonographie, Provinzialrömische Archäologie, Colonia Claudia Ara Agrippinensium, Trierer Werkstätten, Grabbeigaben, Trinkgeschirr, Typologie, Produktionszeit, Handelsverbreitung, Glanztonkeramik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Untersuchung der sogenannten "Rheinischen Ware", speziell der Jagd- und Spruchbecherkeramik aus dem ersten bis vierten Jahrhundert nach Christus.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentral sind die Typologie, die zeitliche Einordnung (Chronologie), die Ikonographie sowie die wirtschaftliche Verbreitung und die funktionale Verwendung dieser Gefäße.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen fundierten wissenschaftlichen Überblick über diese spezifischen Keramikgattungen zu geben und deren Stellenwert in der römischen Alltagskultur zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse bestehender Ausgrabungsberichte und Kataloge, ergänzt durch die systematische typologische Einordnung nach Oenbrink und Harsányi.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Klassifizierung der Becher-Typen, die Analyse der Dekortechniken und die Interpretation der Fundverbreitung mittels Karten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Begriffe Jagdbecher, Spruchbecher, Glanztonkeramik, CCAA, Trierer Werkstätten und Provinzialrömische Keramik prägen das Fachvokabular der Arbeit.

Warum wurden Inschriften auf Spruchbechern als erotisch eingestuft?

Einige Inschriften enthalten Anspielungen auf das gesellige Feiern und den Weingenuss, die laut Forschung teils explizit erotische Konnotationen aufweisen.

Welche Funktion hatten Jagdbecher über den täglichen Gebrauch hinaus?

Neben dem Gebrauch als Trinkgeschirr dienten sie häufig als Grabbeigaben oder bei rituellen Handlungen, wie Funde in Heiligtümern belegen.

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Résumé des informations

Titre
Die Jagd- und Spruchbecherkeramik des ersten bis vierten Jahrhunderts
Université
LMU Munich
Note
1,7
Auteur
Dominik Baumgartner (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
22
N° de catalogue
V424260
ISBN (ebook)
9783668698406
Langue
allemand
mots-clé
jagd- spruchbecherkeramik jahrhunderts
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dominik Baumgartner (Auteur), 2018, Die Jagd- und Spruchbecherkeramik des ersten bis vierten Jahrhunderts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/424260
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Extrait de  22  pages
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