In dieser Hausarbeit werden unterschiedliche theoretische Grundlagen zu dem Thema „Lesekompetenz“ vermittelt. Die Kompetenzstufen nach IGLU 2011 sowie das Mehrebenenmodell nach Rosebrock und Nix finden sich in diesen Erläuterungen wieder. Neben diesen Möglichkeiten Lesekompetenz zu messen, zu ermitteln und zu fördern, werden auch die Bildungsstandards kurz beleuchtet. Diese sind der Grundbaustein eines jeden didaktisch - pädagogischen Handelns auf Seiten der Sachebene in der Schule und setzen somit auch ein Grundgerüst für den Aufbau des Deutschunterrichts. Für diese Hausarbeit werden allerdings nur die Aspekte des Bereiches „Lesen – mit Texten und Medien umgehen“ genauer beschrieben und analysiert, da diese im Fokus stehen. Nach den theoretischen Grundlagen werden zwei ausgewählte Texte aus dem Lesebuch „Papiertiger Sprachlesebuch 3“ miteinander theoriegestützt, sowie didaktisch, verglichen.
Inhaltsverzeichnis
- Hinführung und Eingrenzung des Themenbereiches
- Theoretische Grundlage zum Thema „Lesekompetenz“
- Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU)
- Mehrebenenmodell nach Rosebrock / Nix
- Bildungsstandards im Fach Deutsch für die Grundschule
- Analyse der ausgewählten Texte und deren Aufgaben
- Text: „Krimskrams“
- Text:,,Der Glückstag“
- Vergleich beider Texte und deren Aufgaben
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Lesekompetenz und ihren verschiedenen Facetten. Es werden theoretische Grundlagen vorgestellt, die im Kontext von Leseverständnis und -förderung bedeutsam sind.
- Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) als Instrument zur Messung von Lesekompetenz
- Das Mehrebenenmodell von Rosebrock und Nix als Rahmen für die Analyse von Leseprozessen
- Bildungsstandards im Deutschunterricht als Grundlage für die Auswahl und Gestaltung von Lernmaterialien
- Vergleich zweier ausgewählter Texte und deren Aufgaben
- Didaktische Analyse von Lesekompetenz im Kontext von Textverständnis und Textaufgaben
Zusammenfassung der Kapitel
Die Hausarbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema Lesekompetenz. Im ersten Kapitel werden die relevanten theoretischen Grundlagen erläutert, darunter die IGLU-Studie und das Mehrebenenmodell von Rosebrock und Nix. Diese Kapitel beleuchten verschiedene Ansätze zur Messung und Förderung von Lesekompetenz. Das zweite Kapitel konzentriert sich auf die Bildungsstandards im Deutschunterricht, die als Grundlage für die Auswahl geeigneter Literatur und Aufgaben dienen. Die Kapitel analysieren verschiedene Aspekte der Lesekompetenz im Kontext von Textverständnis und Textaufgaben.
Schlüsselwörter
Lesekompetenz, IGLU, Mehrebenenmodell, Bildungsstandards, Textverständnis, Textaufgaben, Deutschunterricht, Leseforschung, Sprachdidaktik.
Häufig gestellte Fragen
Was misst die IGLU-Studie?
Die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) misst das Leseverständnis von Schülern am Ende der vierten Klasse im internationalen Vergleich.
Was ist das Mehrebenenmodell nach Rosebrock und Nix?
Es ist ein Modell, das Lesekompetenz auf verschiedenen Ebenen analysiert: der Prozessebene (Wort-/Satzidentifikation), der Subjektebene und der sozialen Ebene.
Welche Rolle spielen Bildungsstandards im Deutschunterricht?
Bildungsstandards legen fest, welche Kompetenzen Kinder in Bereichen wie „Lesen – mit Texten und Medien umgehen“ bis zu einem bestimmten Schuljahr erreichen sollen.
Wie werden Lesebuchtexte didaktisch analysiert?
In der Arbeit werden Texte wie „Krimskrams“ aus dem Papiertiger-Lesebuch hinsichtlich ihrer Aufgabenstellung und des Förderpotenzials für die Lesekompetenz verglichen.
Was ist das Ziel der Leseförderung in der Grundschule?
Ziel ist es, Kinder zu befähigen, Texte nicht nur zu dekodieren, sondern deren Inhalt zu verstehen, zu reflektieren und für das eigene Lernen zu nutzen.
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- Julia Kruck (Author), 2017, Schriftspracherwerb in medialen Kontexten. Ausarbeitung zum Thema Lesekompetenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/424377