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Inwiefern kann man Hitlers Autobiografie "Mein Kampf" als Hetzschrift bezeichnen?

Eine historisch-stilistische Untersuchung

Titre: Inwiefern kann man Hitlers Autobiografie "Mein Kampf" als Hetzschrift bezeichnen?

Thèse Scolaire , 2017 , 24 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Philipp Lölke (Auteur)

Histoire de l'Allemagne - National-socialisme, La seconde guerre mondiale
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Vor dem 1. Januar 2016 war der Neudruck Adolf Hitlers Autobiographie ,,Mein Kampf'' unzulässig. Das Werk wurde als gefährlich eingestuft und als Hetzschrift betitelt. Diese stilistisch-historische Untersuchung soll herausstellen, ob es sich bei jenem Werk tatsächlich um eine Hetzschrift handelt. Unter Betrachtung von rhetorischen Stilmitteln, Stilisierungen und Verleumdungen in Hitlers Mein Kampf soll diese Frage geklärt werden. Zusätzlich bietet die Arbeit einen Blick in den Werdegang Hitlers und informiert über den Inhalt seines Werkes in kritischer Weise.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

Hetzschrift - Definition

B. Hauptteil

1. Historischer Kontext

2. Fälschungen

3. Verleumdungen

4. Stilisierungen

5. Rhetorische Stilmittel

C. Schlussfolgerungen

D. Anhang

1. Endnoten

2. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Hitlers Autobiografie „Mein Kampf“ unter historisch-stilistischen Gesichtspunkten, um zu klären, inwiefern das Werk als „Hetzschrift“ klassifiziert werden kann. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf das Zusammenspiel von Manipulation, Ideologie und rhetorischer Strategie.

  • Historische Einordnung von Entstehung und Kontext des Werkes
  • Analyse der Verwendung von Fälschungen und Verleumdungen
  • Untersuchung von autobiografischen Stilisierungen und deren Zweck
  • Bewertung der rhetorischen Stilmittel und ihrer propagandistischen Wirkung

Auszug aus dem Buch

3. Verleumdungen

Eine Verleumdung bedeutet dem deutschen Strafrecht nach, dass jemand über eine Person ehrverletzende Behauptungen aufstellt, obwohl dieser weiß, dass die Behauptungen unwahr sind. Der Duden definiert „verleumden“ folgendermaßen: „über jemanden Unwahres verbreiten mit der Absicht, seinem Ansehen zu schaden; diffamieren“ Hitler „spezialisiert“ sich auch hier auf die Juden. Sie werden des Öfteren mit dem Tierreich verglichen. Hitler schreibt von ihrem Zusammengehörigkeitsgefühl im Sinne eines Herdentriebs. Er vergleicht die Juden mit einer „Rotte von Ratten“. Hierbei handelt es sich um einen extrem degradierenden Vergleich mit Ungeziefer, welcher in „Mein Kampf“ sehr oft vorkommt. Die jüdische Bevölkerung wird ebenfalls als Parasit dargestellt. „Er ist und bleibt der typische Parasit [...] ein Schmarotzer der wie ein schädlicher Bazillus sich immer mehr ausbreitet, so wie ein günstiger Nährboden dazu einlädt.“

Passend zu diesem Bild erklärt Hitler, der Jude habe keine Kultur. „Daher aber ist das jüdische Volk bei allen scheinbar intellektuellen Eigenschaften dennoch ohne jede wahre Kultur, besonders aber ohne jede eigene. Denn was der Jude heute an Scheinkultur besitzt, ist das unter seinen Händen schon meist verdorbene Gut der anderen Völker“ Zudem verneint er, dass es überhaupt jüdische Kunst gebe, denn die Juden haben in den wichtigsten Künsten nichts geleistet. Hitler schreibt dazu: „Als wesentliches Merkmal bei der Beurteilung des Judentums in seiner Stellung zur Frage der menschlichen Kultur muß man sich immer vor Augen halten, daß es eine jüdische Kunst niemals gab und demgemäß auch heute nicht gibt; daß vor allem die beiden Königinnen aller Künste, Architektur und Musik, dem Judentum nichts Ursprüngliches zu verdanken haben.“

Allgemein betrachtet ist eine gewaltige Diffamierung des Juden als gesamtes Volk und als Einzelperson nicht schwer zu erkennen. Neben dem Schädlingsmotiv wird der Jude auch mit Krankheiten wie der Pest gleichgestellt. „In Zeiten bitterster Not bricht endlich die Wut gegen ihn aus, und die ausgeplünderten und zugrundegerichteten Massen greifen zur Selbsthilfe, um sich der Gottesgeißel zu erwehren. Sie haben ihn im Laufe einiger Jahrhunderte kennengelernt und empfinden schon sein bloßes Dasein als gleiche Not wie die Pest.“

Zusammenfassung der Kapitel

Historischer Kontext: Analysiert die schwierigen politischen und sozialen Bedingungen während der Entstehung von „Mein Kampf“ in der Weimarer Republik.

Fälschungen: Untersucht die bewusste Nutzung von Unwahrheiten und Fälschungen, wie etwa die „Protokolle der Weisen von Zion“, zur propagandistischen Argumentation.

Verleumdungen: Beleuchtet die systematische Diffamierung des Judentums durch Vergleiche mit Tieren, Parasiten und Krankheiten.

Stilisierungen: Deckt die bewusste Umdeutung der eigenen Biografie durch Hitler auf, um sich als charismatische Führungspersönlichkeit inszenieren zu können.

Rhetorische Stilmittel: Untersucht Hitlers Sprachgebrauch, seinen Einsatz von Fremdworten und manipulative rhetorische Muster, die das Ziel der Agitation verfolgen.

Schlüsselwörter

Mein Kampf, Adolf Hitler, Hetzschrift, Antisemitismus, Propaganda, Nationalsozialismus, Stilisierung, Verleumdung, Sozialdarwinismus, Ideologie, Weimarer Republik, Rhetorik, Manipulativ, Holocaust, Weltanschauung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Hitlers „Mein Kampf“ unter dem Aspekt, ob und inwiefern es als Hetzschrift gegen jüdische Mitbürger und politische Gegner eingestuft werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Einordnung, der Analyse propagandistischer Manipulationstechniken, der Dekonstruktion von Lügen und Fälschungen sowie der Untersuchung der rhetorischen Gestaltung des Buches.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die manipulativen Mechanismen im Text aufzuzeigen und zu belegen, dass das Buch aufgrund seiner volksverhetzenden Inhalte und der bewusst diffamierenden Rhetorik als Hetzschrift zu bezeichnen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine historisch-stilistische Untersuchung, bei der Textstellen aus „Mein Kampf“ mit historischem Faktenwissen und zeitgenössischen Definitionen abgeglichen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Historischer Kontext, Fälschungen, Verleumdungen, Stilisierungen der eigenen Person sowie die Analyse rhetorischer Stilmittel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Antisemitismus, Propaganda, Hetzschrift, Manipulation, Weltanschauung und Sozialdarwinismus.

Inwiefern spielt der „Sozialdarwinismus“ in Hitlers Argumentation eine Rolle?

Der Autor zeigt auf, dass Hitler das Konzept des Überlebenskampfes aus dem Tierreich auf menschliche Gesellschaften und Nationen überträgt, um eine „Notwendigkeit“ für die Vernichtung vermeintlicher Gegner zu konstruieren.

Warum kommt der Autor zum Schluss, dass „Mein Kampf“ trotz seiner propagandistischen Absicht auch im Unterricht eingesetzt werden sollte?

Der Autor argumentiert, dass ein Verbot den Mythos um das Buch eher verstärkt, während eine kritische Auseinandersetzung im Bildungskontext hilft, die krankhafte und hasserfüllte Ideologie des Autors als historische Quelle klar zu entlarven.

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Résumé des informations

Titre
Inwiefern kann man Hitlers Autobiografie "Mein Kampf" als Hetzschrift bezeichnen?
Sous-titre
Eine historisch-stilistische Untersuchung
Note
2,0
Auteur
Philipp Lölke (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
24
N° de catalogue
V424531
ISBN (ebook)
9783668700642
ISBN (Livre)
9783668700659
Langue
allemand
mots-clé
Hitler Nationalsozialismus Drittes Reich Deutsches Reich Mein Kampf Adolf Hitler Mein Kampf Autobiographie Hetzschrift Rhetorik Hitler Rhetorik Hitler Mein Kampf Adolf Hitler Mein Kampf
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Citation du texte
Philipp Lölke (Auteur), 2017, Inwiefern kann man Hitlers Autobiografie "Mein Kampf" als Hetzschrift bezeichnen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/424531
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Extrait de  24  pages
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