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Vom Altlatein zum Altspanisch

Title: Vom Altlatein zum Altspanisch

Seminar Paper , 1998 , 12 Pages , Grade: Gut

Autor:in: Birgit Hittenberger (Author)

Romance Studies - Spanish Studies
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Summary Excerpt Details

Die Sprache des späten weströmischen Reiches war durch die regionalen und sozialen Unterschiede charakterisiert. Da das Schrifttum "klassisches Latein" blieb, ist es schwierig herauszufinden, welche sprachlichen Erscheinungen typisch für eine Region waren. Die Rechtschreibung wurde nicht den lautlichen Veränderungen angepaßt und wir finden nur kurze Hinweise darauf, wie gesprochene Sprache gewesen sein könnte. Im allgemeinen sind wir angewiesen auf: (1) Fehler in geschriebenen Texten, die von Personen gemacht wurden, die nicht so erfahren im klassischen Latein waren und daher Wörter so aufschrieben, wie sie von der Aussprache her glaubten, daß diese so geschrieben werden und (2) einige nicht literarische Arbeiten oder Glossen, die ungebräuchliches Vokabular erklärten und auch mehr Phänomene des gesprochenen Romanisch aufweisen könnte.1

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung: Iber-Romanisch im westlichen romanischen Komplex

2. Die Entstehung des kastilischen Dialekts

3. Phonologische Veränderungen

4. Morphologische Veränderungen

4.1. Das Nomen-System

4.2. Die Pronomen

4.2.1. Pronomen der 1./2./3. Person

4.2.2. Possesivpronomen

4.2.3. Der bestimmte Artikel und die Demonstrativa

4.3. Das Ver-System

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Transformation der lateinischen Sprache hin zum Altspanischen unter besonderer Berücksichtigung der soziokulturellen Einflüsse auf den kastilischen Dialekt und analysiert die wesentlichen phonologischen sowie morphologischen Entwicklungsschritte.

  • Soziale Kontexte und Spracheinflüsse durch maurische Invasion und Reconquista
  • Die Rolle des Baskischen und die frühe kastilische Identitätsbildung
  • Phonologische Lautwandelprozesse in der Ibero-Romania
  • Morphologische Umstrukturierungen von Substantiven und Pronomina
  • Evolution des lateinischen Verbalsystems zum Spanischen

Auszug aus dem Buch

2. Die Entstehung des kastilischen Dialekts:

Wenn wir die Veränderung der Sprache betrachten, müssen wir auch den sozialen Kontext berücksichtigen, müssen wir auch den sozialen Kontext berücksichtigen, da bestimmte Veränderungen durch den Kontakt zu Sprechern einer anderen Sprache bestimmt werden. Der kastilische Dialekt, der später zur spanischen Sprache wurde, wurde auch durch solche Einflüsse verändert:

Zum einen kam es zur maurischen Invasion, die Spanien in zwei Teile teilte. Das späte westgotische Reich wurde politisch geschwächt und 711 nach Christus kam es zum Zerfall des Westgoten Reiches.

Die erste Reaktion der Mehrheit der Einwohner der Halbinsel auf die maurische Invasion war anscheinend ziemlich mild. Die Eroberer waren im allgemeinen liberal in ihrer Behandlung der hispano-romanischen und gotischen Bevölkerung. Von den Christen wurde keine Konvertierung zum Islam erzwungen und für die arme Bevölkerung, die schon unter der gotischen Herrschaft gelitten hatte, war ein Wechsel von einer Oberherrschaft zur anderen kaum ein Grund des Bedauerns. Deren Leben setzte sich unter einem Emir genauso vor wie unter einem christlichen König.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Iber-Romanisch im westlichen romanischen Komplex: Dieses Kapitel erläutert die sprachlichen Herausforderungen bei der Analyse des spätweströmischen Lateins aufgrund mangelnder schriftlicher Dokumentation der Volkssprache.

2. Die Entstehung des kastilischen Dialekts: Hier wird der Einfluss soziopolitischer Ereignisse wie der maurischen Invasion und die Bedeutung sozialer Mobilität in der frühen kastilischen Gesellschaft auf die Sprachbildung beleuchtet.

3. Phonologische Veränderungen: Dieses Kapitel führt die spezifischen lautlichen Entwicklungen auf, die das Kastilische innerhalb der Ibero-Romania und im Vergleich zu seinen romanischen Nachbarn prägten.

4. Morphologische Veränderungen: Es werden der Abbau des lateinischen Kasussystems sowie die strukturellen Umwandlungen in den Systemen der Pronomen und Verben dargestellt.

Schlüsselwörter

Altlatein, Altspanisch, Kastilisch, Iberoromanisch, Sprachwandel, Phonologie, Morphologie, Reconquista, Romanisierung, Sprachkontakt, Etymologie, Verbalsystem, Kasusreduktion, Dialektologie, Lautentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der linguistischen Evolution des Kastilischen aus dem lateinischen Erbe, unter Einbeziehung historischer und soziologischer Einflussfaktoren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die phonologischen Lautverschiebungen, der morphologische Wandel bei Pronomen und Substantiven sowie die historische Kontextualisierung der Sprachentstehung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die systematische Herleitung der charakteristischen Merkmale des frühen Spanischen aus dem spätlateinischen Fundament und dessen regionaler Ausdifferenzierung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine deskriptive diachrone Sprachanalyse und greift dabei auf einschlägige romanistische Fachliteratur zurück, um die Wandlungsprozesse zu belegen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des soziokulturellen Hintergrunds der kastilischen Region sowie in die detaillierte Analyse phonetischer und morphologischer Sprachveränderungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Sprachwandel, Kastilisch, Iberoromanisch, Lautwandel und morphologische Transformation bestimmt.

Welchen Einfluss hatte das Baskische auf das frühe Kastilische?

Das Baskische fungierte als Substrat, wobei eine längere Periode der Zweisprachigkeit dazu führte, dass baskische Akzente in das entstehende Kastilische integriert wurden.

Wie erklärt die Autorin die Entstehung des Namens Kastilien?

Der Name leitet sich aus der hohen Dichte an Burgen zur Befestigung der Siedlungen im Grenzgebiet südlich des Kantabrischen Gebirges ab, die als „CASTELLA“ bezeichnet wurden.

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Details

Title
Vom Altlatein zum Altspanisch
College
University of Vienna  (Romanistik)
Course
Proseminar Linguistik II
Grade
Gut
Author
Birgit Hittenberger (Author)
Publication Year
1998
Pages
12
Catalog Number
V42489
ISBN (eBook)
9783638405096
ISBN (Book)
9783640328536
Language
German
Tags
Altlatein Altspanisch Proseminar Linguistik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Birgit Hittenberger (Author), 1998, Vom Altlatein zum Altspanisch, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42489
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