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Der Waffenkult der USA im Vergleich zu Deutschland. Bringen mehr Waffen mehr Sicherheit?

Título: Der Waffenkult der USA im Vergleich zu Deutschland. Bringen mehr Waffen mehr Sicherheit?

Trabajo de Investigación (Colegio) , 2018 , 34 Páginas , Calificación: 1,2

Autor:in: Julius Bruch (Autor)

Sociología - Individuo, grupos, sociedad
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Täglich sterben rund 89 Menschen in den USA aufgrund von Schusswaffen, und zudem regiert ein Präsident, welcher vollends hinter der großen Waffenlobby steht. Wie sicher ist ein Leben in einem Land, wo so gut wie jeder im Besitz einer Schusswaffe ist? Laut Studien der Süddeutschen Zeitung kommen auf 100 Einwohner 101 Schusswaffen. Kann unter solchen Umständen ein sicheres Leben gewährleistet werden?

Die Ereignisse der letzten Jahre beweisen das Gegenteil. Doch wie kommt es dazu, dass trotzdem viele Amerikaner an Schusswaffen glauben? Ist es nur das Gefühl von Sicherheit, dass man beim Tragen einer Waffe hat oder ist es nur ein Status Zeichen? Ist der Stolz der Amerikaner dafür verantwortlich, dass viele Einwohner der USA durch die tödlichen Kugeln einer Schusswaffe sterben?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1 Waffen

1.1 Einteilung von Waffen

1.2 Ethischer Konflikt

2 USA und Deutschland im Vergleich

2.1 Vergleich anhand von Statistiken

2.2 Schusswaffen in Deutschland

2.2.1 Allgemeines

2.2.2 Deutsches Waffengesetz (WaffG)

2.3 Bedeutung von Waffen

2.4 Amoklauf München 2016

3 USA

3.1 Waffengesetze

3.1.1 Zweiter Zusatzartikel zur Verfassung

3.1.2 National Firearms Act

3.1.3 Gun Control Act

3.2 Die Waffenlobby NRA

3.3 Bedeutung von Waffen

3.4 Attentat Las Vegas 2017

3.5 Aktuelle Situation (März 2018)

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Facharbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der hohen Anzahl an Schusswaffen in den USA und der dortigen politischen Situation im Vergleich zu den strengen deutschen Waffengesetzen, um die Kernfrage zu beantworten, ob mehr Waffen tatsächlich zu mehr Sicherheit führen.

  • Vergleich der Waffengesetze in den USA und Deutschland
  • Analyse der Bedeutung von Waffen und des Waffenkults in den USA
  • Einfluss der Waffenlobby (NRA) auf die amerikanische Politik
  • Fallbeispiele wie der Amoklauf in München und das Attentat in Las Vegas
  • Auswertung von Umfragen zur Wahrnehmung von Sicherheit und Waffenbesitz

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Waffenlobby NRA

Die NRA (National Riffle Association) bzw. Nationale-Gewehrvereinigung „entscheidet in Washington über politische Karrieren.“ (Zeit-Online 2017). So denkt die Zeitschrift Zeit-Online über die US-Waffenorganisation. Gemeint ist damit, dass die NRA aufgrund der großen Macht Einfluss auf Entscheidungsprozesse der Regierung oder auch auf Wahlen nehmen kann. Auch in der Präsidentschaftswahl 2017 hatte die NRA Einfluss auf das Ergebnis der Wahlen. Sie investierten rund 20 Millionen US Dollar (Abb. 9) um Hillary Clintons Präsidentschaft zu verhindern und gaben zudem rund 10 Millionen Dollar aus, um den Waffenbefürworter Donald Trump an die Macht kommen zu lassen (vgl. Balcerzak kein Datum). Da es für viele Wahlberechtigten der USA ohnehin schon wichtig ist, Waffen ohne größere Einschränkungen führen zu dürfen, haben diese auch Donald Trump gewählt. Die US-Waffenorganisation NRA ist durch ihre großen finanziellen Ressourcen, in der Lage „treue Abgeordnete […] zu unterstützen – und ihre Kandidaten ins Weiße Haus […] zu bringen.“ (Zeit-Online 2017). Ihr Ziel besteht darin, den zweiten Zusatzartikel zu Verfassung zu verteidigen. Dieser garantiert jedem US-Bürger das Recht eine Waffe zu besitzen.

Sie wurden am 17. November 1871 im Bundesstaat New York „als Organisation für das Sportschießen und Training an Schusswaffen gegründet […][,] bis 1977 [entwickelte sie sich] zur Waffen-Lobby, die als eine der größten Interessengruppen zahlreiche politische Wahlen in den USA finanziell und propagandistisch beeinflusst.“ (Wikipedia kein Datum). Sie besitzt derzeit ca. 5 Millionen Mitglieder. Wie viel Einfluss diese Organisation hat, lässt sich auch am Beispiel des republikanischen US-Senator von South Dakota, John Thune erkennen. „Seit 2005 erhielt Thune von der NRA insgesamt 630.000 Dollar.“ (Zeit-Online 2017) Schließlich äußerte er sich nach dem Attentat in Las Vegas zugunsten der Waffenlobby. Er meint: „Ich glaube, die Leute müssen in ihrem eigenen Leben Vorkehrungen treffen, um sich zu schützen“ (Zeit-Online 2017). Es sollen sich also mehr Menschen Waffen kaufen, um Situationen des Anschlags zu verhindern.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Waffen: Einführung in die Definition von Waffen, ihre Kategorisierung in Massenvernichtungswaffen sowie Schusswaffen und die Erläuterung des ethischen Konflikts bezüglich deren Verfügbarkeit.

2 USA und Deutschland im Vergleich: Statistische Gegenüberstellung der Waffensituationen in beiden Ländern, detaillierte Darstellung des deutschen Waffenrechts sowie Auswertung einer Umfrage und Analyse des Amoklaufs von München 2016.

3 USA: Untersuchung des US-Waffenrechts, der einflussreichen Rolle der NRA, der gesellschaftlichen Bedeutung von Waffen sowie Analysen der Attentate von Las Vegas und der politischen Entwicklung bis März 2018.

4 Zusammenfassung: Synthese der Erkenntnisse, die bestätigt, dass die US-Waffenpolitik durch die Lobby stark beeinflusst ist, während die Meinungen der Bevölkerung gespalten sind und eine einfache Lösung für das Sicherheitsproblem nicht existiert.

Schlüsselwörter

USA, Deutschland, Schusswaffen, Waffengesetz, NRA, Waffenlobby, Sicherheit, Gewalt, Amoklauf, Waffenbesitz, Verfassung, Zweiter Zusatzartikel, Prävention, Umfrage, Waffenkultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Kontroverse um Schusswaffen und untersucht, inwiefern eine hohe Verbreitung von Waffen tatsächlich zur Sicherheit in der Gesellschaft beiträgt oder eher das Gegenteil bewirkt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind der Vergleich der restriktiven deutschen Waffengesetze mit dem liberaleren US-Waffenrecht, die politische Macht der Waffenlobby NRA und die gesellschaftliche Wahrnehmung von Waffenbesitz.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach: "Der Waffenkult der USA im Vergleich zu Deutschland – Bringen mehr Waffen mehr Sicherheit?"

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine Literaturanalyse sowie eine eigene Umfrage unter Bekannten in den USA und Deutschland durch, um Sichtweisen auf das Waffenproblem empirisch zu erfassen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine statistische Analyse, eine detaillierte Betrachtung des deutschen und US-amerikanischen Waffenrechts, die Rolle der Lobbyarbeit sowie die Analyse konkreter Vorfälle wie Attentate und Amokläufe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Waffenkultur, NRA, Waffengesetze, Sicherheit, Gewaltprävention und den Vergleich der politischen Systeme von USA und Deutschland geprägt.

Wie unterscheidet sich die Ausgangslage in Deutschland von der in den USA?

In Deutschland herrscht ein staatliches Gewaltmonopol mit sehr restriktiven Regeln für den Erwerb und Besitz von Schusswaffen, während in den USA ein verfassungsrechtlich verankertes Recht auf Waffenbesitz besteht, das deutlich leichteren Zugang ermöglicht.

Welchen Einfluss schreibt der Autor der Waffenlobby NRA zu?

Die NRA wird als ein maßgeblicher politischer Akteur beschrieben, der durch hohe Spenden und finanziellen Druck auf Kongressabgeordnete erfolgreich jede Verschärfung der US-Waffengesetze verhindert.

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Detalles

Título
Der Waffenkult der USA im Vergleich zu Deutschland. Bringen mehr Waffen mehr Sicherheit?
Calificación
1,2
Autor
Julius Bruch (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
34
No. de catálogo
V425375
ISBN (Ebook)
9783668706026
ISBN (Libro)
9783668706033
Idioma
Alemán
Etiqueta
Waffen USA Deutschland Vergleich Politik Sicherheit Facharbeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Julius Bruch (Autor), 2018, Der Waffenkult der USA im Vergleich zu Deutschland. Bringen mehr Waffen mehr Sicherheit?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/425375
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