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Zur Planung von Unterrichtseröffnungen. Bericht über das erste Blockpraktikum am Burg-Gymnasium Wettin

Title: Zur Planung von Unterrichtseröffnungen. Bericht über das erste Blockpraktikum am Burg-Gymnasium Wettin

Internship Report , 2004 , 19 Pages , Grade: ohne Benotung

Autor:in: Sandra Holtermann (Author)

Didactics - Mathematics
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Mit der offensichtlich ersten und (weniger offensichtlich) für den Erfolg einer Unterrichtsstunde mitentscheidenden Phase des Unterrichts, den Einstiegen haben sich viele allgemeine wie Fachdidaktiker in mehreren Werken ausführlich beschäftigt. Damit erfährt die Bedeutsamkeit einer qualitativ wertvollen Unterrichtseröffnung auch quantitativ eine Messbarkeit. Zu unterscheiden ist dabei aber immer wieder zwischen den Einstiegen in eine Stunde auf der einen und in ein gesamtes neues Thema auf der anderen Seite, auch wenn sich hier einige Parallelen finden lassen. Aufgabe eines Einstiegs ist es, die Schüler für den nachfolgenden Unterricht zu gewinnen und eine gewisse Lernbereitschaft herzustellen. Wichtig ist dabei, dass Einstiege passend zur Klassensituation gewählt werden und, einmal erprobt, sich nicht unweigerlich bestätigen müssen. Das in dieser Phase gewählte Material soll die Vorstellungskraft der Schüler anregen und sie damit für den Unterricht motivieren. Dieser Auf- oder Erschluß des Unterrichts ist als Grundfunktion des Einstiegs zu nennen, dieser ist in der einschlägigen Literatur noch in mehrere Teilfunktionen untergegliedert. In der Unterrichtspraxis dienen Einstiege verschiedenen Zwecken. Dazu gehören unter anderem die Wiederholung alten Stoffes und seine Verknüpfung mit Neuem, die Einstimmung der Schüler auf den neuen Unterrichtsstoff, die Aktivierung von bereits vorhandenen Kenntnissen (Ankerkonzept), eine Erschließung des neuen Themas, die Planung selbigen: alles in allem bedeutet dies, eine Motivation der Schüler hervorzurufen, sich auf den neuen Stoff einzulassen. Und diese soll die Phase des Einstiegs überstehen, so dass die Neugierde auch die Arbeitsphase noch übersteht – wobei der Einstieg diesen Hauptteil auch so eingeleitet haben sollte, dass die Schüler in der Lage sind, möglichst selbstständig zu arbeiten. Schwierigkeiten und Probleme liegen aber eben gerade in der Motivation der Schüler, wobei diese nicht allein auf das neue Thema bezogen ist, sondern ist letzter Zeit immer häufiger generell ein Problem darstellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Methodisch-theoretischer Schwerpunkt: Zur Planung von Unterrichtseröffnungen

a. Theoretische und praktische Funktionsbestimmung

b. Didaktische Kriterien

2. Zur Unterrichtssituation

a. Das B.-Gymnasium W.

b. Die Klasse 8.3

3. Zur Planung von Unterrichtseröffnungen: Eine Reflexion der erlebten Praxis

a. Beispielstunde 1

b. Beispielstunde 2

c. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit reflektiert die Bedeutung und praktische Gestaltung von Unterrichtseröffnungen im Rahmen eines Schulpraktikums. Ziel ist es, theoretische didaktische Kriterien mit den Herausforderungen der Unterrichtspraxis in Beziehung zu setzen, um erfolgreiche Wege für den Einstieg in neue Themengebiete zu explorieren.

  • Funktionsbestimmung und Zielsetzung von Unterrichtseinstiegen
  • Didaktische Kriterien zur Planung und Beurteilung von Eröffnungsphasen
  • Analyse der spezifischen Lernumgebung und Klassenzusammensetzung
  • Reflexion praktischer Unterrichtsbeispiele und methodischer Ansätze
  • Bedeutung der Lehrerpersönlichkeit und Schülerinteraktion für das Unterrichtsklima

Auszug aus dem Buch

a. Theoretische und praktische Funktionsbestimmung

Mit der offensichtlich ersten und (weniger offensichtlich) für den Erfolg einer Unterrichtsstunde mitentscheidenden Phase des Unterrichts, den Einstiegen haben sich viele allgemeine wie Fachdidaktiker in mehreren Werken ausführlich beschäftigt. Damit erfährt die Bedeutsamkeit einer qualitativ wertvollen Unterrichtseröffnung auch quantitativ eine Messbarkeit. Zu unterscheiden ist dabei aber immer wieder zwischen den Einstiegen in eine Stunde auf der einen und in ein gesamtes neues Thema auf der anderen Seite, auch wenn sich hier einige Parallelen finden lassen.

Aufgabe eines Einstiegs ist es, die Schüler für den nachfolgenden Unterricht zu gewinnen und eine gewisse Lernbereitschaft herzustellen. Wichtig ist dabei, dass Einstiege passend zur Klassensituation gewählt werden und, einmal erprobt, sich nicht unweigerlich bestätigen müssen. Das in dieser Phase gewählte Material soll die Vorstellungskraft der Schüler anregen und sie damit für den Unterricht motivieren. Dieser Auf- oder Erschluss des Unterrichts ist als Grundfunktion des Einstiegs zu nennen, dieser ist in der einschlägigen Literatur noch in mehrere Teilfunktionen untergegliedert.

In der Unterrichtspraxis dienen Einstiege verschiedenen Zwecken. Dazu gehören unter anderem die Wiederholung alten Stoffes und seine Verknüpfung mit Neuem, die Einstimmung der Schüler auf den neuen Unterrichtsstoff, die Aktivierung von bereits vorhandenen Kenntnissen (Ankerkonzept), eine Erschließung des neuen Themas, die Planung selbigen: alles in allem bedeutet dies, eine Motivation der Schüler hervorzurufen, sich auf den neuen Stoff einzulassen. Und diese soll die Phase des Einstiegs überstehen, so dass die Neugierde auch die Arbeitsphase noch übersteht – wobei der Einstieg diesen Hauptteil auch so eingeleitet haben sollte, dass die Schüler in der Lage sind, möglichst selbstständig zu arbeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Methodisch-theoretischer Schwerpunkt: Zur Planung von Unterrichtseröffnungen: Dieses Kapitel erläutert die didaktischen Grundlagen und Funktionen von Einstiegsphasen sowie die Kriterien für deren erfolgreiche Planung.

2. Zur Unterrichtssituation: Hier wird der Rahmen des Praktikums am B.-Gymnasium W. beschrieben und die soziale sowie leistungsbezogene Struktur der beobachteten Klasse 8.3 analysiert.

3. Zur Planung von Unterrichtseröffnungen: Eine Reflexion der erlebten Praxis: Anhand zweier konkreter Mathematikstunden reflektiert die Verfasserin die praktische Anwendung der zuvor diskutierten Theorien und zieht ein kritisches Fazit.

Schlüsselwörter

Unterrichtseröffnung, Einstieg, Didaktik, Mathematikunterricht, Motivation, Lernbereitschaft, Unterrichtsplanung, Fachdidaktik, Klassensituation, Lehrerpersönlichkeit, Handlungsorientierung, Reflexion, Schulpraktikum, kognitive Aktivierung, Methodenvielfalt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Bericht?

Der Bericht dokumentiert die Erfahrungen einer Praktikantin am B.-Gymnasium W. und untersucht schwerpunktmäßig die didaktische Planung und Durchführung von Unterrichtseröffnungen im Fach Mathematik.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung von Unterrichtseinstiegen, die Gestaltung einer motivierenden Arbeitsatmosphäre sowie der Abgleich zwischen didaktischem Anspruch und praktischer Umsetzung im Schulalltag.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die kritische Reflexion darüber, wie Unterrichtseinstiege geplant werden müssen, um Schüler kognitiv und emotional für ein neues Thema zu gewinnen und sie erfolgreich in die Arbeitsphase zu führen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt einen reflexiven Ansatz, bei dem die Autorin ihre Hospitationen und eigenen Unterrichtsversuche auf Basis fachdidaktischer Literatur analysiert und auswertet.

Was behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Analyse der Unterrichtssituation an der Schule sowie der konkreten Planung, Durchführung und Nachbereitung zweier Mathematikstunden zum Thema "Ähnlichkeit".

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Unterrichtseröffnung, Motivation, didaktische Kriterien, handlungsorientiertes Lernen und Reflexion beschreiben den Kern der inhaltlichen Auseinandersetzung.

Warum wird der Einstieg in die erste Beispielstunde als erfolgreich bewertet?

Der Einstieg mit dem Bilderrahmen war handlungsorientiert und lebensnah, was die Schüler neugierig machte und aktiv zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema "Ähnlichkeit" anregte.

Worin liegen die Schwierigkeiten bei der zweiten Beispielstunde?

Die zweite Stunde war stärker abstrakt konzipiert und durch Rahmenbedingungen einer Vertretungsstunde erschwert, was zu einer geringeren Motivation und schwierigeren kognitiven Beteiligung der Klasse führte.

Welche Rolle spielt die "Tägliche Übung" in der Arbeit?

Sie wird als „uneigentlicher Einstieg“ charakterisiert, der besonders in unteren Klassen sinnvoll zur Festigung von Rechenfertigkeiten und zur Einstimmung auf das Fach dient, jedoch vom eigentlichen Stundenthema losgelöst ist.

Welche Schlussfolgerung zieht die Verfasserin für die Praxis?

Die Verfasserin betont, dass gelungene Einstiege zwar planbar sind, aber letztlich immer vom situativen Wechselspiel zwischen Lehrkraft und Schülern sowie der individuellen Klassendynamik abhängen.

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Details

Title
Zur Planung von Unterrichtseröffnungen. Bericht über das erste Blockpraktikum am Burg-Gymnasium Wettin
College
Martin Luther University  (Abteilung für Didaktik der Mathematik)
Grade
ohne Benotung
Author
Sandra Holtermann (Author)
Publication Year
2004
Pages
19
Catalog Number
V42601
ISBN (eBook)
9783638405980
Language
German
Tags
Planung Unterrichtseröffnungen Bericht Blockpraktikum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Holtermann (Author), 2004, Zur Planung von Unterrichtseröffnungen. Bericht über das erste Blockpraktikum am Burg-Gymnasium Wettin, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42601
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