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Marken im Spannungsfeld zwischen Redundanz und Varietät

Título: Marken im Spannungsfeld zwischen Redundanz und Varietät

Tesis (Diplomatura) , 2017 , 16 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Christian Nufer (Autor)

Diseño (industrial, gráfico, modas)
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In den vergangenen Jahren hat man stets versucht alle Marken- und Unternehmensbereiche gemäß strengen Corporate Design Richtlinien konsistent und uniform zu gestalten. In dieser Arbeit wird reflektiert, ob das Gleichmachen in einer immer mehr nach Individualismus, neuen Erlebnissen und Abwechslung strebenden, digital vernetzten Gesellschaft noch der adäquate Umgang mit dem Thema Markengestaltung ist.
Dazu werden Faktoren des inneren syntaktischen Zusammenhalts einer Markenidentität auf ihre Fähigkeit geprüft, semantische Mittel der Markeninszenierung abzulösen. Wie könnte man solche syntaktischen Zusammenhänge definieren? Wie weit kann man sich vom Prinzip universeller Wiedererkennbarkeit entfernen, ohne dass sich die Identität einer Marke in Sub-Marken aufsplittert?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Von Leistung zu Erlebnis

2 Gedanken zu Disruptionen

3 Das identitätsbasierte Markenführungskonzept

3.1. Strategisches Markenmanagment

3.1.1 Selbst- und Fremdbild

3.1.2 Markenpositionierung und ‚Grounded Innovation‘

3.2. Operatives Markenmanagement

3.2.1 Problem der Kontrolle (intern)

3.2.2 Problem der Relevanz (extern)

4 Die Kern-Peripherie-Ordnung

5 Marke als System

5.1 Markencode

5.2 Markenprogramme

6 Co-Konstruktion von Markenidentität

7 Résumé

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Redundanz und Varietät in der Markenführung, um zu analysieren, wie Unternehmen in einer digitalisierten und individualisierten Welt durch ein dynamisches Markenmanagement erfolgreich bleiben können, ohne ihre Identität zu verlieren.

  • Spannungsfeld zwischen restriktiver Markenführung und innovativer Offenheit
  • Die Rolle von Disruptionen in der modernen Markenkommunikation
  • Systemtheoretische Betrachtung von Marken als autonome Einheiten
  • Bedeutung der Stakeholder bei der Co-Konstruktion von Markenidentität
  • Anpassung von Marken an veränderte sozioökonomische Rahmenbedingungen

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Selbst- und Fremdbild

Die Festlegung der Markenidentität bzw. des Selbstbildes stellt die konzeptionelle Basis von Marken und ihrer Führung dar. Michel vergleicht Markenidentität mit der Architektur eines Hauses: „A brand is like a house’s architecture designed by the architect, and as a house does not exist without a foundation, a brand does not exist without an intended identity“. Auf Grundlage sozialwissenschaftlicher und psychologischer Identitätsforschung wird Markenidentität meist als eine Sammlung von Attributen beschrieben, die strategisch gewählt sind und eine Marke über Zeit prägen. Die Idee dabei ist, dass jede Marke einzigartige, der menschlichen Identität nachempfunden sind: Die Beantwortung der Fragen „Woher kommen wir?“ und „Wohin wollen wir?“, bildet das Fundament einer Markenidentität. Interne und externe Dialoggruppen interpretieren eine Marke zunächst im Kontext ihres Ursprungs. Die Markenherkunft betont dabei einzelne Facetten der Markengeschichte. Die Markenvision gibt die langfristige Zielsetzung und damit die Richtung der Entwicklung der Marke vor. Durch die Dialoggruppen motivierte Wunschvorstellungen sollen festgelegt und über einen längeren Zeitraum realisiert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung: Die Einleitung thematisiert den Wandel des Brandings von einer starren, kontrollorientierten Markenführung hin zur Notwendigkeit, in einer dynamischen, digitalen Welt flexibler zu agieren.

1 Von Leistung zu Erlebnis: Dieses Kapitel beschreibt den historischen Wandel der Markenkommunikation, in dem das individuelle Markenerlebnis zum primären Wettbewerbsvorteil gegenüber dem reinen Produktnutzen avanciert ist.

2 Gedanken zu Disruptionen: Hier wird kritisch untersucht, was Disruption für Marken bedeutet und wie das Ziel einer „Neuorganisation des Bestehenden“ eher zum Markenkontext passt als reine Zerstörung.

3 Das identitätsbasierte Markenführungskonzept: Es wird das Standardkonzept von Meffert et al. erläutert, welches einen strategischen und einen operativen Teil umfasst, um Marken durch Selbstbild und Fremdbild zu steuern.

4 Die Kern-Peripherie-Ordnung: Dieses Kapitel diskutiert Kapferers Gliederung von Markenattributen in Zonen, um zu zeigen, welche Aspekte einer Marke unveränderlich sind und wo Flexibilität möglich ist.

5 Marke als System: Auf Basis der Systemtheorie nach Luhmann wird die Marke als autonomes System betrachtet, das durch Codes und Programme die Umweltkomplexität reduziert.

6 Co-Konstruktion von Markenidentität: Es wird ein alternativer Branding-Ansatz vorgestellt, der Marken als soziale Verbindungen betrachtet, die erst durch das Zusammenwirken aller Stakeholder konstruiert werden.

7 Résumé: Das Résumé fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und plädiert für einen dynamischen Umgang mit Markenführung, der Autonomie und dialogische Kommunikation ermöglicht.

Schlüsselwörter

Markenführung, Markenidentität, Redundanz, Varietät, Disruption, Systemtheorie, Markenkommunikation, Stakeholder, Co-Konstruktion, Markenerlebnis, Markenmanagement, Selbstbild, Fremdbild, Markenwerte, Markenprogramme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert das Spannungsfeld, in dem sich Marken zwischen dem Bedürfnis nach Beständigkeit (Redundanz) und der notwendigen Anpassung an Veränderungen (Varietät) bewegen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Arbeit fokussiert sich auf Markenstrategie, Disruption, Systemtheorie, das identitätsbasierte Markenmanagement sowie die Rolle der Stakeholder bei der Markenbildung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu erforschen, wie restriktive Markenführung das Innovationspotenzial einschränkt und welche theoretischen Ansätze (wie die Systemtheorie) eine flexiblere Markenführung unterstützen können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse bestehender Markenführungskonzepte sowie eine systemtheoretische Perspektive, um Handlungsspielräume für moderne Marken zu identifizieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse des Markenführungskonzepts, die Diskussion der Kern-Peripherie-Ordnung, die Anwendung der Systemtheorie auf Marken und die Vorstellung der Co-Konstruktion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Markenidentität, Systemtheorie, Disruption, Co-Konstruktion, Markenerlebnis, Redundanz und Varietät.

Wie unterscheidet sich der hier vorgestellte Co-Konstruktions-Ansatz von klassischen Modellen?

Während klassische Modelle von einer zentralen, vom Unternehmen kontrollierten Identität ausgehen, betrachtet die Co-Konstruktion die Marke als dynamisches Geflecht, das durch Interaktionen aller Stakeholder ständig neu erzeugt wird.

Was bedeutet "Offenheit durch Geschlossenheit" im Kontext der Systemtheorie?

Der Begriff beschreibt, dass ein System zwar intern geschlossen und durch feste Codes definiert ist, es jedoch gerade diese definierte Identität erlaubt, auf äußere Umwelteinflüsse zu reagieren und Anschlussfähigkeit zu bewahren.

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Detalles

Título
Marken im Spannungsfeld zwischen Redundanz und Varietät
Universidad
Cologne University of Applied Sciences  (Köln International School of Design)
Calificación
1,3
Autor
Christian Nufer (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
16
No. de catálogo
V426280
ISBN (Ebook)
9783668711532
Idioma
Alemán
Etiqueta
marken spannungsfeld redundanz varietät
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christian Nufer (Autor), 2017, Marken im Spannungsfeld zwischen Redundanz und Varietät, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/426280
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