Als Beispiel für eine für den Kursbereich geeignete Kräftigungsübung wird kurz das Oberkörperheben in Rückenlage (dynamisch) beschrieben. In der Ausgangslage befindet sich der Körper in Rückenlage und die Beine sind mit aufgestellten Füßen angewinkelt. Die Fersen werden dabei aktiv in den Boden gedrückt. Die Hände sind auf beiden Seiten am Kopf fixiert und die Ellenbogen nach außen abgespreizt. Der Kopf ist so angehoben, dass zwischen Kinn und Brustbeinende eine Faustlänge abstand bleibt. Aus dieser Position wird der Schultergürtel bis zur Lendenwirbelsäule aufgerollt und wieder bis zur Ausgangslage abgerollt.
Inhaltsverzeichnis
1 MOTORISCHE FÄHIGKEITEN IM KURSBEREICH
1.1 Kraft
1.1.1 Maximalkraft
1.1.2 Kraftausdauer
1.1.3 Schnellkraft
1.1.4 Übungen mit denen die Kraftfähigkeit trainiert werden kann
1.2 Ausdauer
1.2.1 Allgemeine und lokale Ausdauer
1.2.2 Aerobe und anaerobe Ausdauer
1.2.3 Dynamische und statische Ausdauer
1.2.4 Kurzzeit-, Mittelzeit- und Langzeitausdauer
1.2.5 Übungen zur Verbesserung der Ausdauer
1.3 Beweglichkeit
1.4 Koordination
1.4.1 Intramuskuläre Koordination
1.4.2 Intermuskuläre Koordination
2 EXTERNE BEDINGUNGEN EINER KURSEINHEIT
2.1 Auswirkungen der Rahmenbedingungen
2.2 Auswirkungen der Zielgruppe
2.3 Auswirkungen der Zielsetzung
3 KURSPLANANALYSE
3.1 Analyse aus organisatorischer Sicht
3.2 Analyse aus trainingswissenschaftlicher Sicht
3.3 Analyse aus wirtschaftlicher Sicht
4 PLANUNG EINER WIRBELSÄULENGYMNASTIK
4.1 Zielgruppe
4.2 Material
4.3 Stundenplanung
4.4 Begründung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der fundierten theoretischen Herleitung motorischer Grundeigenschaften sowie deren praktischer Anwendung in der Kursplanung, um die Qualität und Wirksamkeit von Gruppentrainings im Fitnessbereich zu optimieren.
- Grundlagen der motorischen Fähigkeiten (Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination)
- Einfluss externer Rahmenbedingungen und Zielgruppendefinition auf die Kursqualität
- Methodische Kursplananalyse aus organisatorischer, trainingswissenschaftlicher und wirtschaftlicher Perspektive
- Konzeption und strukturierte Planung einer Wirbelsäulengymnastik-Einheit
- Begründung der methodischen Übungsauswahl für Erwärmung, Hauptteil und Cool-down
Auszug aus dem Buch
1.1.1 Maximalkraft
„Unter Maximalkraft wird die höchste Kraft verstanden, die das neuromuskuläre System bei einer maximalen willkürlichen Kontraktion entfalten kann.“ (Güllich & Schmidtbleicher, 1999, S. 224). Die Maximalkraft bildet die Basiskomponente für die Schnellkraft und die Kraftausdauer, das bedeutet, dass die Verbesserung der Maximalkraft im Allgemeinen positive Auswirkungen auf die Verbesserung der Schnellkraft und Kraftausdauer hat (Kempf, 2014, S.4).
Zusammenfassung der Kapitel
1 MOTORISCHE FÄHIGKEITEN IM KURSBEREICH: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten, die für eine effektive Kursgestaltung essenziell sind.
2 EXTERNE BEDINGUNGEN EINER KURSEINHEIT: Es werden die notwendigen Rahmenbedingungen sowie die Bedeutung der Zielgruppenanalyse und Zielsetzung für den Erfolg einer Kurseinheit dargelegt.
3 KURSPLANANALYSE: Hier wird ein bestehendes Kursangebot einer Einrichtung aus organisatorischer, trainingswissenschaftlicher und wirtschaftlicher Sicht kritisch bewertet und Optimierungspotenzial aufgezeigt.
4 PLANUNG EINER WIRBELSÄULENGYMNASTIK: Dieses Kapitel präsentiert die konkrete Planung einer Kurseinheit inklusive Zielgruppenbestimmung, Materialbedarf und einem detaillierten Verlaufsplan der Stundenphasen.
Schlüsselwörter
Motorische Fähigkeiten, Krafttraining, Ausdauertraining, Beweglichkeit, Koordination, Kursplanung, Wirbelsäulengymnastik, Trainingswissenschaft, Kursanalyse, Zielgruppe, Rahmenbedingungen, Kraftausdauer, Maximalkraft, Schnellkraft, Trainingssteuerung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die wissenschaftlichen Grundlagen motorischer Fähigkeiten und deren praktische Anwendung bei der Konzeption und Analyse von Kurseinheiten im Fitnessbereich.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themen umfassen Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination, sowie die organisatorische und trainingswissenschaftliche Planung von Fitnesskursen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, ein Verständnis für die qualitativ hochwertige Kursplanung zu schaffen, indem Theorie und Praxis der Trainingslehre in einem konkreten Beispiel (Wirbelsäulengymnastik) verknüpft werden.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse der Trainingslehre sowie der deskriptiven Analyse und Evaluation eines bestehenden Kursangebots.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition der motorischen Fähigkeiten, eine Analyse der Umgebungsfaktoren von Kursen und die Erstellung eines detaillierten Stundenplans für Wirbelsäulengymnastik.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie motorische Fähigkeiten, Kursplanung, Trainingswissenschaft und Wirbelsäulengymnastik charakterisiert.
Warum ist die Raumplanung für den Kurserfolg wichtig?
Wie im Kapitel zur Kursplananalyse deutlich wird, beeinflussen Faktoren wie die Raumgröße, die Platzverhältnisse pro Teilnehmer und die Pausenzeiten zwischen den Kursen sowohl die Sicherheit als auch die Qualität des Trainings maßgeblich.
Warum sollte bei der Wirbelsäulengymnastik abwechslungsreich trainiert werden?
Die methodische Begründung im vierten Kapitel legt dar, dass durch abwechselnde Belastung der Muskulatur und eine durchdachte Abfolge von Mobilisation und Kräftigung eine optimale Auslastung bei gleichzeitigem Erholungspotenzial erreicht wird.
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- Silvia Ganthaler (Author), 2017, Planung einer Wirbelsäulengymnastik im Gruppentraining, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/426587