Die Nutzung digitaler Wegbegleiter hat in den letzten Jahren bereits in vielen Unternehmen zugenommen. Ein Anstieg der Nutzung von eTools zur Unterstützung der internen Kommunikation, wird in den nächsten Jahren weiter fortschreiten. Diese Projektarbeit soll zeigen, wie der bisherige Einsatz war, welches Potential noch aussteht und welche Barrieren es zu überwinden gilt. Golightly erklärt in einem Artikel aus dem Jahre 1983, dass eine einfache Kommunikation im Unternehmen nicht ausreicht und entsprechende Systeme bzw. Programme die Effizienz steigern. Solche Programme ermöglichen eine angemessene Unternehmensinformation für alle Führungskräfte und Mitarbeiter auf allen Ebenen des Unternehmens. Allerdings ist es ebenso wichtig, das richtige Werkzeug für sich und seine Anforderungen zu identifizieren.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Leitfragen und Hypothesen
1.2 Methodik der Recherche
2 eTools in der internen Kommunikation
2.1 Aktueller Forschungsstand
2.2 Mögliche Barrieren und Probleme beim Einsatz
3 Diskussion
3.1 eTools im Einsatz
3.1.1 Beispiel: Vodafone GmbH
3.1.2 Beispiel: Singapore Airlines
3.2 Analyse und Bewertung der Leitfragen und Hypothesen
3.3 Weitere Forschungsmöglichkeiten
4 Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Seminararbeit untersucht den Einsatz von eTools zur Unterstützung der internen Kommunikation in Unternehmen. Ziel ist es, das Potenzial elektronischer Werkzeuge aufzuzeigen, Barrieren bei der Implementierung zu identifizieren und den Einfluss dieser Instrumente auf Arbeitsprozesse und Effizienz zu analysieren.
- Rolle von eTools in der modernen internen Kommunikation
- Herausforderungen und Barrieren bei der Einführung digitaler Lösungen
- Analyse praxisnaher Beispiele (Vodafone GmbH, Singapore Airlines)
- Bedeutung von Corporate Learning und Social Interaction Technologies
- Einfluss von Führungskultur und Change-Management auf den Erfolg
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Beispiel: Vodafone GmbH
Bereits 2014 ist das Thema eLearnings für Vodafone keine Neuheit, denn Vodafone setzt auf das digitale Klassenzimmer. Jeder Mitarbeiter kann sich jederzeit über eine App auf Schulungen vorbereiten oder sogar eine Schulung dadurch ersetzen. Das Ziel dabei ist, dass jeder Mitarbeiter je nach seinem persönlichen Bedarf geschult werden kann.28 Der Projektleiter im Bereich eLearnings bei Vodafone, Alexander Krause, äußerte sich dazu wie folgt: „E-Learnings sollen den Lernprozess optimieren. Dies erreichen wir durch abwechslungsreiche und spannende Lernsequenzen, welche stets auf die Zielgruppe zugeschnitten werden können.“29 Auch im Bereich Nachwuchs setzt Vodafone inzwischen auf szenariobasierte Online-Assessment-Center. Dabei handelt es sich um typische Anforderungen der Arbeitswelt in simulierten, interaktiven und realitätsnähen Szenarien. Die Teilnehmer werden automatisch und objektiv beurteilt. Dies ermöglicht Vodafone in Zukunft eine kosten-, zeit- und ressourcenschonendere Weiterentwicklung ihrer Store-Manager bei gleichbleibender Qualität. Die Vodafone GmbH und inside Unternehmensgruppe wurden in der Kategorie „Assessment“ mit dem eLearning AWARD 2016 ausgezeichnet.30
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz digitaler Werkzeuge in der internen Kommunikation und definiert die zentralen Forschungsfragen sowie Hypothesen.
2 eTools in der internen Kommunikation: In diesem Kapitel wird der aktuelle Forschungsstand zu Social Interaction Technologies und eTools erörtert sowie die Hürden und Barrieren bei deren Implementierung im Unternehmen betrachtet.
3 Diskussion: Dieser Hauptteil analysiert den praktischen Einsatz von eTools anhand der Beispiele Vodafone und Singapore Airlines und bewertet die zuvor aufgestellten Hypothesen hinsichtlich Effizienz und Unternehmenskultur.
4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Potenzial von eTools zwar groß ist, der Erfolg jedoch maßgeblich von der Einbindung der Mitarbeiter und einem aktiven Change-Management abhängt.
Schlüsselwörter
Interne Kommunikation, eTools, Corporate Learning, Digitalisierung, Enterprise Social Networking, Change-Management, Unternehmenskultur, eLearning, Social Interaction Technologies, Mitarbeiterführung, Wissensmanagement, Online-Community, Digitale Transformation, Vodafone, Singapore Airlines.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz digitaler Werkzeuge (eTools) zur Verbesserung der internen Kommunikation in Unternehmen und deren Einfluss auf die Unternehmenseffizienz.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind eLearning, Enterprise Social Networking, die Unternehmenskultur als Barriere bei der Digitalisierung sowie der Einsatz von Technologie in verschiedenen Unternehmensgrößen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie eTools interne Prozesse unterstützen können, welche Herausforderungen dabei entstehen und wie diese erfolgreich bewältigt werden können.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine systematische Literaturrecherche in wissenschaftlichen Portalen wie Science Direct und Google Scholar sowie eine Analyse von Statista-Daten und Fallbeispielen durchgeführt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Einordnung von eTools, der Identifikation von Barrieren, der Diskussion praktischer Umsetzungen bei Vodafone und Singapore Airlines sowie der kritischen Bewertung von Hypothesen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte sind interne Kommunikation, eTools, Corporate Learning, Unternehmenskultur und digitale Transformation.
Warum wird Vodafone als Fallbeispiel angeführt?
Vodafone dient als Beispiel dafür, wie ein Unternehmen durch "digitale Klassenzimmer" und Online-Assessments Lernprozesse effizienter und zielgruppengerechter gestalten kann.
Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur laut der Autorin?
Die Autorin hebt hervor, dass die Unternehmenskultur und die Offenheit der Führungsebene entscheidende Faktoren sind, da Widerstände oft weniger in der Technologie als in der Organisationsstruktur liegen.
Was unterscheidet Dienstleistungen 4.0 von klassischen Modellen?
Dienstleistungen 4.0 zeichnen sich durch Merkmale wie Digitalisierungsfähigkeit, Visualisierungsfähigkeit, Zeitunabhängigkeit, Ubiquität, Big Data und Multimedialität aus.
- Quote paper
- Jana Albrecht (Author), 2017, eTools zur Unterstützung der internen Kommunikation in Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/426768