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Berichterstattung über Übernahmehindernisse. Eine kritische Analyse der Berichtspraxis im Euro Stoxx 50

Titel: Berichterstattung über Übernahmehindernisse. Eine kritische Analyse der Berichtspraxis im Euro Stoxx 50

Bachelorarbeit , 2018 , 72 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Florian Dick (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Zentrum der Untersuchung steht die Berichterstattung über Übernahmehindernisse, deren Vorgaben für europäische Unternehmen in Artikel 10 der Übernahmerichtlinie dargestellt werden. Es soll die Forschungsfrage, ob die Gesellschafterstruktur einen Einfluss auf die Berichtserstattung über Übernahmehindernisse bei europäischen Unternehmen hat, geklärt werden. Dafür soll die allgemeine Qualität der Berichterstattung über Übernahmehindernisse in Europa anhand einer empirischen Analyse bewertet werden. Vor allem interessant ist in diesem Zusammenhang, ob die Unternehmen auch über besonders starke Übernahmehindernisse, die dem Schutz des Einflusses von Großaktionären oder des Managements dienen, ausführlich berichten. Trotz der großen Relevanz für einen funktionierenden Kapitalmarkt, sowie dem langen Zeitraum seit Verabschiedung der Richtlinie, ist die Berichterstattung über Übernahmehindernisse in Europa wissenschaftlich noch wenig erforscht. Diese Arbeit soll daher empirische Aufschlüsse zur Berichtspraxis in Europa liefern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Begriffliche und theoretische Grundlagen der Untersuchung

2.1 Corporate Governance

2.2 Unternehmensübernahmen

2.3 Abwehrmaßnahmen

3 Grundlagen zu den Berichtspflichten

3.1 EU-Übernahmerichtlinie

3.2 Berichtspflichten zu Übernahmehindernisse

3.3 nationale Umsetzung der Richtlinie

4 Analyse der Berichterstattung über Übernahmehindernisse

4.1 Auswahl der Unternehmen

4.2 Vorgehen

4.3 Ergebnisse der empirischen Analyse

4.3.1 Berichterstattung der Oberkriterien

4.3.2 Gesamtergebnisse

5 Fazit und Grenzen der Untersuchung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Qualität der Berichterstattung über Übernahmehindernisse bei 15 ausgewählten Unternehmen des Euro Stoxx 50. Das primäre Ziel ist es zu analysieren, ob die Aktionärsstruktur einen signifikanten Einfluss auf die Transparenz und Ausführlichkeit der Angaben zu Abwehrmechanismen und strukturellen Übernahmehindernissen gemäß Artikel 10 der EU-Übernahmerichtlinie hat.

  • Grundlagen der Corporate Governance und Unternehmensübernahmen
  • Analyse der EU-Übernahmerichtlinie und deren nationale Umsetzung
  • Methodik der empirischen Inhaltsanalyse mittels Scoring-Verfahren
  • Bewertung der Berichtsqualität nach spezifischen Oberkategorien
  • Vergleich der Berichtspraxis zwischen Unternehmen mit Großaktionären und Unternehmen im Streubesitz

Auszug aus dem Buch

2.1 Corporate Governance

Corporate Governance stellt den „rechtlichen und faktischen Ordnungsrahmen für die Leitung und Überwachung eines Unternehmens“ dar. Dieser Ordnungsrahmen wird vor allem durch die Gesetzgebung und die Eigentümer bestimmt und durch das Management ausgeführt. Die Berle-Means Hypothese, wonach Besitz und Kontrolle bei großen, börsennotierten Kapitalgesellschaften getrennt sind, stellt eine Grundlage der Corporate Governance dar. Demnach werden Unternehmen meist von professionellen Managern geführt, die selber wenig bis keine Aktien des Unternehmens besitzen. Die Anteilseigner vertrauen dabei die Entscheidungsgewalt den Managern an, da sie meist nicht über genügend Fachwissen verfügen oder da eine gemeinschaftliche Führung durch mehrere Eigentümer aufgrund der Größe des Unternehmens zu großen Koordinationsproblemen führen würde.

Da es sich bei den Managern um Angestellte der Unternehmen (und damit indirekt der Shareholder) handelt, kann deren Verhalten mithilfe der Prinzipal-Agent-Theorie erklärt werden. Diese befasst sich mit der Analyse von Verhaltensbeziehungen, bei denen eine asymmetrische Informationsverteilung sowie ein Auftragsverhältnis vorliegen. Konkret untersucht sie Vertragsbeziehungen, bei denen ein Auftragsgeber (Prinzipal) einem Auftragsnehmer (Agent) eine Aufgabe überträgt, bzw. diesen in seinem Namen Entscheidungen treffen lässt. Unter der Annahme eines opportunistischen Verhaltens der beiden Parteien, wird davon ausgegangen, dass der Agent nicht immer im Sinne des Prinzipals agiert, was zu Agenturkosten (Agency Costs) und Interessenskollisionen führt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Problematik von Unternehmensübernahmen ein und definiert die Forschungsfrage bezüglich des Einflusses der Gesellschafterstruktur auf die Berichterstattung über Übernahmehindernisse.

2 Begriffliche und theoretische Grundlagen der Untersuchung: Hier werden die theoretischen Konzepte wie Corporate Governance, die Prinzipal-Agent-Theorie und verschiedene Systeme der Unternehmenskontrolle dargelegt, die für das Verständnis der weiteren Analyse essentiell sind.

3 Grundlagen zu den Berichtspflichten: Dieses Kapitel erläutert die regulatorischen Rahmenbedingungen durch die EU-Übernahmerichtlinie und spezifiziert die in Artikel 10 geforderten Berichtspflichten zu Übernahmehindernissen.

4 Analyse der Berichterstattung über Übernahmehindernisse: Der Hauptteil beschreibt das methodische Vorgehen der Inhaltsanalyse, die Auswahl der 15 Euro Stoxx 50 Unternehmen und präsentiert detailliert die Ergebnisse der Untersuchung nach verschiedenen Oberkategorien.

5 Fazit und Grenzen der Untersuchung: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, interpretiert diese im Kontext der Forschungsfrage und diskutiert die methodischen Grenzen der vorliegenden Arbeit.

Schlüsselwörter

Unternehmensübernahmen, Übernahmehindernisse, Corporate Governance, EU-Übernahmerichtlinie, Berichterstattung, Inhaltsanalyse, Scoring-Verfahren, Publizitätsindex, Aktionärsstruktur, Outsider-System, Insider-System, Transparenz, Kontrollwechsel, Change-of-Control, Schutz der Minderheitsaktionäre

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorthesis im Kern?

Die Arbeit analysiert kritisch, wie europäische Großunternehmen in ihren Berichten Informationen über Hindernisse bei Unternehmensübernahmen offenlegen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Untersuchung umfasst die theoretischen Grundlagen der Unternehmenskontrolle, die regulatorischen Vorgaben der EU-Übernahmerichtlinie und die empirische Bewertung der tatsächlichen Berichterstattungspraxis.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob die spezifische Aktionärsstruktur eines Unternehmens (z.B. Streubesitz vs. Großaktionäre) einen Einfluss auf die Ausführlichkeit und Qualität der Berichterstattung über Übernahmehindernisse hat.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine qualitative empirische Inhaltsanalyse angewendet, bei der mittels eines speziellen Scoring-Verfahrens Publizitätsindizes für die untersuchten Unternehmen ermittelt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der systematischen Auswertung der Konzernabschlüsse von 15 Unternehmen aus dem Euro Stoxx 50 hinsichtlich zehn verschiedener Oberkategorien, die sich aus der EU-Übernahmerichtlinie ableiten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Übernahmehindernisse, Publizitätspflichten, Corporate Governance und Markt für Unternehmenskontrolle.

Welche Rolle spielen sogenannte "Golden Parachutes" in dieser Analyse?

Sie werden als Teil der Berichtspflichten (Punkt 9) untersucht, wobei die Arbeit feststellt, dass die Berichterstattung über diese Entschädigungsvereinbarungen bei vielen Unternehmen noch erhebliche Lücken aufweist.

Wie bewertet der Autor die regulatorischen Vorgaben?

Der Autor stellt fest, dass die EU-Übernahmerichtlinie zwar inhaltliche Anforderungen definiert, den Mitgliedsstaaten jedoch bei der Umsetzung zu viel Spielraum lässt, was die formale Einheitlichkeit der Berichterstattung erschwert.

Ende der Leseprobe aus 72 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Berichterstattung über Übernahmehindernisse. Eine kritische Analyse der Berichtspraxis im Euro Stoxx 50
Hochschule
Universität Siegen  (Lehrstuhl für BWL, insb. Rechnungslegung und Corporate Governance)
Note
1,0
Autor
Florian Dick (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
72
Katalognummer
V426960
ISBN (eBook)
9783668713956
ISBN (Buch)
9783668713963
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Corporate Finance Übernahmehindernisse Abwehrmaßnahmen feindliche Unternehmensübernahmen hostile takeover defense measures Übernahmerichtlinie takeover directive Corporate Governance Berichtspflichten Scoring Modell Richtlinie 2004/25/EG
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Florian Dick (Autor:in), 2018, Berichterstattung über Übernahmehindernisse. Eine kritische Analyse der Berichtspraxis im Euro Stoxx 50, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/426960
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Leseprobe aus  72  Seiten
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