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Darstellung der Poetik Eugenio Montales in "Ossi di seppia"

Titel: Darstellung der Poetik Eugenio Montales in "Ossi di seppia"

Hausarbeit , 2013 , 14 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Julia Leidler (Autor:in)

Romanistik - Italianistik
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Eugenio Montale war einer der bedeutendsten Dichter des frühen 20. Jahrhunderts. Sein Literaturinteresse lebte er als Kritiker, Schriftsteller, Journalist und Bibliotheksleiter aus. Er wurde für seine Werke, die manchmal Spuren des Einsatzes in ersten Weltkrieg zeigen, unter anderem mit dem Nobelpreis für Literatur geehrt. Bereits sein erstes Werk verschaffte ihm Anerkennung als Dichter an der Schwelle zur modernen Lyrik in Italien. In der folgenden Seminararbeit soll die Poetik Eugenio Montales in seinem Frühwerk „Ossi di seppia“ erarbeitet und anschließend anhand eines Beispiels analysiert werden. Nach einer Vorstellung des Gedichtbandes und seiner Struktur folgt eine Darstellung der Hauptaspekte der Dichtung Montales in diesem Werk. Die Charakteristika werden vorgestellt und mithilfe von Beispielen erläutert. Im darauf folgenden Kapitel soll das Gedicht „Spesso il male di vivere ho incontrato“ analysiert werden, mit besonderem Augenmerk auf die Poetik Montales, wie sie sich durch das gesamte Werk Ossi di seppia zieht. Die bereits diskutierten poetischen Merkmale werden nun im Detail erörtert und das Gedicht auch unter Gesichtspunkten der Rhetorik und Metrik untersucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Hauptaspekte der Poetik Montales in „Ossi di seppia“

3. Analyse anhand des Gedichtes „Spesso il male di vivere ho incontrato“

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegende Poetik des frühen Werkes „Ossi di seppia“ von Eugenio Montale. Anhand einer vertiefenden Analyse des Gedichts „Spesso il male di vivere ho incontrato“ wird aufgezeigt, wie der Autor durch spezifische Naturbilder, eine pessimistische Lebensphilosophie und die Thematisierung einer Sprachkrise seine Moderne prägt.

  • Pessimistische Lebensphilosophie als zentrales Motiv
  • Die Rolle der „divina Indifferenza“ im Werk
  • Metrische und rhetorische Analyse ausgewählter Lyrik
  • Naturmotive und die Landschaft Liguriens
  • Die Sprachkritik und die Distanz zur traditionellen Dichtung

Auszug aus dem Buch

3. Analyse anhand des Gedichtes “Spesso il male di vivere ho incontrato”

Spesso il male di vivere ho incontrato: era il rivo strozzato che gorgoglia, era l'incartocciarsi della foglia riarsa, era il cavallo stramazzato.

Bene non seppi, fuori del prodigio che schiude la divina Indifferenza: era la statua nella sonnolenza del meriggio, e la nuvola, e il falco alto levato.

Dieses Gedicht, das an siebter Stelle in den Ossi brevi auftaucht, wurde vermutlich 1924 verfasst. Wir haben es mit einer Gegenüberstellung von „male“ und „bene“ zu tun, das „male“ wird bestätigt und das „bene“ wird verneint.

Die erste Strophe enthält die Erklärung des „male di vivere“ anhand von Beispielen aus der Natur, die aber, typisch für Montale, negativ behaftet sind. Hier kombiniert er seinen Hang zum Pessimismus mit seiner Vorliebe für Naturbeschreibungen: Der Bach ist in seinem Fluss behindert, das Blatt ist vertrocknet und das Pferd ist vor Schwäche zusammengebrochen. Zusätzlich zum Naturmotiv und der Schwarzmalerei wird durch das ausgetrocknete Blatt auch wieder das Thema der Trockenheit aufgegriffen, das kontinuierlich auftaucht und repräsentativ für die Landschaft Ligurien ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Das Kapitel führt in das Leben Eugenio Montales ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die Poetik seines Frühwerks „Ossi di seppia“ zu analysieren.

2. Hauptaspekte der Poetik Montales in „Ossi di seppia“: Hier werden die zentralen Themen wie Naturmotive, Pessimismus, Sprachskepsis und der Einfluss der ligurischen Landschaft auf das Werk dargelegt.

3. Analyse anhand des Gedichtes „Spesso il male di vivere ho incontrato“: Dieses Kapitel widmet sich der detaillierten Untersuchung des namensgebenden Gedichts hinsichtlich seiner inhaltlichen, metrischen und rhetorischen Beschaffenheit.

4. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die Repräsentativität des analysierten Gedichts für Montales frühe Poetik.

Schlüsselwörter

Eugenio Montale, Ossi di seppia, italienische Lyrik, Moderne, Pessimismus, divina Indifferenza, Naturbeschreibung, Sprachkrise, Ligurien, Spesso il male di vivere ho incontrato, Metrik, Literaturanalyse, Dichtungstradition, Motiv des Mittags, Moderne Dichtung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Frühwerk Eugenio Montales, insbesondere dem Gedichtband „Ossi di seppia“, und untersucht dessen poetische Merkmale.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen der Pessimismus Montales, seine spezielle Natursymbolik, das Verhältnis zur Sprachvermittlung und die Auseinandersetzung mit existentiellen Fragen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Poetik Montales in seinem ersten Werk durch eine exemplarische Analyse des Gedichts „Spesso il male di vivere ho incontrato“ greifbar zu machen und zu verorten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse angewandt, die sowohl inhaltliche Interpretationen als auch metrische und rhetorische Untersuchungen des Gedichts kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der poetischen Hauptaspekte des Gesamtwerks und die spezifische, detaillierte Untersuchung des Gedichts „Spesso il male di vivere ho incontrato“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Pessimismus, divina Indifferenza, Sprachkrise, Naturmotive und die moderne italienische Lyrik.

Welche Funktion hat die „divina Indifferenza“ im Gedicht?

Sie fungiert als notwendiges Mittel, um das als negativ empfundene Leben („male di vivere“) erträglich zu gestalten, indem sie eine göttliche Distanz zu den Leiden der Welt einnimmt.

Warum spielt die Landschaft Liguriens eine so große Rolle?

Die raue, trockene Landschaft Liguriens prägt Montales Naturbeschreibungen und dient ihm als Projektionsfläche für seine pessimistische Lebensphilosophie.

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Details

Titel
Darstellung der Poetik Eugenio Montales in "Ossi di seppia"
Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
2,0
Autor
Julia Leidler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
14
Katalognummer
V427067
ISBN (eBook)
9783668713413
ISBN (Buch)
9783668713420
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Montale Eugenio Montale Poetik Analyse italienische Lyrik Lyrik Ossi di seppia Spesso il male di vivere ho incontrato
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Leidler (Autor:in), 2013, Darstellung der Poetik Eugenio Montales in "Ossi di seppia", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/427067
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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