Der Kriminalroman im Dritten Reich. Eine Waffe für und gegen das Regime

Am Beispiel: "Strogany und die Vermissten" von Adam Kuckhoff und Peter Tarin


Hausarbeit, 2018

25 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Entwicklung des Kriminalromans
2.1 Der Kriminalroman als Unterhaltungsmedium
2.2 Der Kriminalroman im Dritten Reich
2.2.1 Die Entwicklung des Kriminalromans zur Propagandawaffe
2.2.2 Motive und Merkmale des Kriminalromans im Dritten Reich

3 Gegen das Regime
3.1 Die „Rote Kapelle“
3.1.1 Peter Tarin alias Edwin Tietjens
3.1.2 Adam Kuckhoff
3.2 „Strogany und die Vermissten“ - Ein Kriminalroman
3.2.1 Ein zeitkritischer Detektivroman?
3.2.2 Unterschiede zur „gelenkten“ Kriminal­literatur des Dritten Reiches
3.2.3 Die versteckten Botschaften

4 Fazit

5 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

„Der Wunsch des Lesers, gepflegt unterhalten zu werden, ist legitim. Und er kommt einem Wunsch auch des dichterisch verantwortungsbewussten Autors entgegen, aus dem Schatz seiner Erlebnisse und Erfahrungen Dinge zu sagen, die man nur sagen kann, wenn man sich freier gehen lässt. Die Hauptsache bleibt dabei, dass der Leser zuletzt etwas in der Hand behält, was ihm ein Stück Wirklichkeit mehr, im ganzen und im einzelnen, verste­hen lässt.“[1]

Mit dieser deutlichen Aufforderung beginnt ein während der Diktatur Hitlers er­schienener und lange Zeit unentdeckter zeitkritischer Kriminalroman, der nun Ge­genstand einiger Diskussionen geworden ist: „Strogany und die Vermißten“ von Adam Kuckhoff und Peter Tarin alias Edwin Tietjens.

Ich möchte in den folgenden Kapiteln erörtern, warum „Strogany und die Vermiß­ten“ als „der ungewöhnlichste Kriminalroman, der während des Zweiten Weltkrie­ges in Deutschland veröffentlich wurde“[2], bezeichnet wird und inwieweit diese Aussage zutrifft. Außerdem stellt sich mir die Frage, weshalb der Roman vor den Augen des Nationalsozialistischen Regierungsapparat bis zuletzt unentdeckt blieb. Wie haben die beiden Autoren es geschafft, unbemerkter Weise so viele regimekri­tische Elemente in ihrem Text zu verarbeiten und welche Rolle spielt dabei Bertolt Brecht? Für mich ist aber auch interessant, inwiefern das Regime selbst Kriminal­romane für ihre propagandistischen Zwecke nutzte.

Um all diese Fragen zu beantworten, werde ich mich zunächst dem Kriminaloman allgemein zuwenden. Mein Hauptaugenmerk werfe ich dabei darauf, wie dieser von einem reinen Unterhaltungsmedium zu einem propagandistischen Instrument wei­terentwickelt wurde und welche Motive und Merkmale ein von den Kulturlenkern des NS-Regimes beeinflusster Kriminalroman aufweist. Dies ist vor allem wichtig, um später die Sonderstellung des Textes „Strogany und die Vermißten“ zu verdeut­lichen.

Dazu werde ich mir außerdem den politischen Hintergrund der Autoren genauer ansehen und ihre Widerstandsarbeit in der „Roten Kapelle“ kurz beleuchten, bevor ich schließlich intensiver auf den Primärtext eingehe und diesen mit Blick auf die oben genannten Fragestellungen bearbeite. Hier ist für mich vor allem von Belang, ob „Strogany und die Vermißten“ ein zeitkritischer Detektivroman ist und welche Bedeutung dies für das anschließende Thema der „Unterschiede zur Kriminallite­ratur als Propagandainstrument im Dritten Reich“[3] hat.

Zuletzt widme ich mich der Bearbeitung der versteckten antifaschistischen bzw. zeitkritischen Botschaften in „Strogany und die Vermißten“ und wende mich der Frage zu, welche Rolle Bertolt Brechts Aufsatz „Fünf Schwierigkeiten beim Schrei­ben der Wahrheit“ dabei spielt.

Der Schwerpunkt der Hausarbeit soll auf der Kriminalliteratur des Dritten Reiches liegen, da diese Zeit von der Literaturforschung häufig ausgeklammert wird und der Eindruck entstehen könnte, es wäre keine Kriminalliteratur verfasst worden. Hierzu habe ich einige Literatur zusammengetragen, die sich mit dem Thema „Kriminal­roman“ allgemein befasst, sowie Lektüre mit dem Gegenstand „Literatur im Dritten Reich“. Außerdem ist die Sonderstellung des Romans „Strogany und die Vermiß­ten“ ebenfalls von Bedeutung und soll zeigen, dass das Feld der kriminalistischen Literatur auch zur Zeit der Diktatur Hitlers weit gefasst war.

2 Die Entwicklung des Kriminalromans

Im Folgenden soll der Fokus auf die Kriminalromane des Dritten Reiches gerichtet werden, trotzdem ist es sinnvoll, dazu erst einmal eine allgemeine Beschreibung der Textsorte zu treffen, um anschließend weiter ins Detail zu gehen.

In der Forschung spricht man, bis auf wenige frühere Ausnahmen, von der Entste­hung der Kriminalliteratur um etwa 1850[4], zur Zeit des NS-Regimes wird das Genre, wie oben erwähnt, von den meisten Literaturwissenschaftlern ausgeklam­mert, um es nach Ende des Zweiten Weltkrieges wieder aufzugreifen.

Um die Entwicklung des Kriminalromans erörtern zu können, bedarf es zunächst einmal einer kurzen Definition. Verschiedene Literaturwissenschaftler haben sich an einer solchen Begriffsbestimmung versucht, so erklärt Dieter Franke:

„Der Kriminalroman stellt eine in Unordnung geratene Welt vor. Das Ver­brechen ist der Fremdkörper in der Weltordnung, den zu beseitigen die Auf­gabe des Detektivs ist. Das Happy-End besteht darin, daß zuletzt jener, der die Ordnung beseitigt hat, selbst aus dem gesellschaftlichen Verkehr gezo­gen, beseitige ist, wodurch sie nun wieder hergestellt ist.“[5]

Definitionen wie diese werfen aber die Frage auf, welche Literatur folglich als Kri­minalliteratur bezeichnet werden kann und ob ein Verbrechen und dessen Auflö­sung dafür ausreichen. Konkret: Worin liegt der Unterschied zur Verbrechenslite­ratur, die „versucht die Motivationen des Verbrechers, seine äußeren und inneren Konflikte, seine Strafe zu erklären“[6] ? Kriminalliteratur handelt nicht nur von einem Verbrechen, sondern setzt sich mit der Arbeit des zuständigen Ermittlers auseinan­der,[7] ob dieser ein Privatdetektiv oder Polizeibeamter ist, möchte ich an dieser Stelle noch außen vor lassen. Die Ermittlung selbst steht im Vordergrund und das Verbrechen rückt in den Hintergrund.

Der Kriminalroman zählt außerdem zu den „fiktionalen Texten“[8] und gehört somit zur sogenannten „Unterhaltungsliteratur“, auf deren Wertigkeit ich im folgenden Kapitel näher eingehen werde.

2.1 Der Kriminalroman als Unterhaltungsmedium

Es gibt einige vorgefertigte Meinungen in Bezug auf Kriminalliteratur. So wird sie oft als leichte Lektüre bezeichnet, deren einziger Zweck der Befriedung des Unter­haltungsbedürfnisses der Leser[9] dienen soll. Einige Literaturwissenschaftler spre­chen auf abwertende Weise über den reinen Unterhaltungscharakter der Kriminal­romane und es herrscht seit Jahren eine rege Diskussion darüber, ob diese überhaupt als „echte Literatur“ bezeichnet werden darf oder, ob sie der sogenannten „Trivial­literatur“ zuzuordnen ist.[10] Da diese Frage den Rahmen der Hausarbeit sprengen würde, werde ich an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen, ich komme aber zu einem späteren Zeitpunkt nochmals kurz darauf zurück.

Im Moment rückt ein ganz anderes Thema in den Mittelpunkt: Wie kommt es zu diesem Unterhaltungscharakter, warum waren und sind Kriminalromane so populär und mit welchen Mitteln arbeiten sie?

Eins der Hauptmerkmale kriminalistischer Literatur ist das Erzeugen von Span­nung, die den Leser nicht mehr loslässt und ihn veranlasst, den Roman nicht mehr aus der Hand zu legen. Dazu versetzen einige Autoren ihr Publikum in die Rolle des Detektivs und spielen mit ihnen ein spannendes „Frage- und Antwortspiel“.[11] Sie machen sich damit das ansteigende „Interesse der Öffentlichkeit an Rechtsfra­gen“[12] zunutze und bemühen sich dabei die Authentizität zu wahren.

Neben diesem Interesse der Leser gibt es aber vor allem einen weiteren Hauptgrund für die Popularität des Kriminalromans: Dessen Reizwirkung. Es wird mit der Angst der Leserschaft gearbeitet, der allgemeinen Schaulust und dem Reiz, den das Schrecken mit sich bringt.[13] Auf diese Art und Weise wird die „Sensationsgier des Lesers an[ge]stachelt“[14], die wiederum primär zu Unterhaltungszwecken dient.

Trotzdem kam hin und wieder die Angst auf, Kriminalliteratur könnte eine „Gefahr für die Stabilität der gesellschaftlichen Ordnung“[15] darstellen, da sie Verbrechen verherrlichen bzw. rechtfertigen würde.

Diese Furcht blieb bis zu Zeiten der Diktatur Hitlers bestehen. Sie betitelten Krimi­nalromane „als suspekt und destabilisierend [und warfen ihnen weiterhin vor,] zu Verbrechen anzustiften, der deutschen Tradition und ihren Werten nicht zu entspre­chen, [und] den Vorrang des Individuums vor der Gemeinschaft zu betonen“.[16] Gerade Letzteres störte das NS-Regime besonders, da es für sie von großer Bedeu­tung war, dass beispielsweise die Institution der Polizei als ein ganzheitlicher, gut­funktionierender Apparat gesehen wurde, der das Verbrechen und Schrecken aus Deutschland fernhielt. Es sollte sich keine einzelne Person in den Vordergrund stel­len und vor allem sollte kein Zweifel an der Sicherheit des Nationalsozialistischen Staates aufkommen.

2.2 Der Kriminalroman im Dritten Reich

Trotz der Sorge, Kriminalliteratur könnte zu Verbrechen anstiften, waren sie im Dritten Reich sehr beliebt und erfreuten sich einer großen Leserschaft. Die Unter­haltungslust der Bürger musste zunächst einmal befriedigt werden[17], so mag es kaum verwundern, dass viele Krimis gelesen wurden. Auch die britische Schrift­stellerin Agatha Christie begeisterte das deutsche Publikum mit ihren Kriminalro­manen rund um Detektiv „Hercule Poirot“, „Miss Marple“ und einigen weiteren Krimihelden, bis auch Großbritannien in den Krieg gegen Deutschland zog.[18] Zu­dem gehört der Kriminalroman „als ein Flaggschiff der Unterhaltungsliteratur“[19] zu den 10 erfolgreichsten Buchtypen zur Zeit der NS-Diktatur.[20]

Hierzu gibt es durchaus kontroverse Meinungen, so behauptet Wilhelm Roth z. B.: „Gelesen wurden Kriminalromane in Deutschland immer, auch im „Dritten Reich“. Geschrieben wurden relativ wenige; sie sind heute alle vergessen [und spricht wei­ter von einer] fehlenden Kriminalromantradition“.[21] Dem kann man die konkreten Zahlen gegenlegen, die Carsten Würmann beruhend auf der Auswertung der Daten aus Mirko Schädels „Illustrierte Bibliographie der Kriminalliteratur“ erfasst hat. Laut dieser wurden in den Jahren, in denen die „Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei“ unter der Leitung Adolf Hitlers regierte, 3000 kriminalistische Titel in Deutschland veröffentlicht, wobei die Hochzeit auf 1938 mit 447 Kriminalroma­nen datiert werden kann und anschließend die Zahlen der Neuerscheinungen Jahr für Jahr drastisch abfallen.[22] Dieser Sturz der veröffentlichen Titel nach Beginn des Zweiten Weltkrieges kann man eventuell mit der zunehmenden Lenkung des NS­Regimes erklären, auf die ich intensiver in Kapitel 2.2.1 eingehen werde.

Denn Kriminalromane wurden erst später als echte Gefahr für die NS-Diktatur wahrgenommen, da sie zunächst nicht als klassische Literatur galten, sondern zu der oben genannten Trivialliteratur gehörten,[23] denen man keinen literarischen Wert zuschrieb. Deshalb blieben sie erst einmal „von der Gleichschaltung ver­schont.“[24]

Die Entwicklung hin zu Lenkungsversuchen und Zensur ließ nicht lange auf sich warten:

„Bei der Kriminalliteratur gab es wie bei der Unterhaltungsliteratur insge­samt in den ersten Jahren der NS-Herrschaft weit weniger Versuche der Lenkung und Einflußnahme als etwa beim Film. Erst kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges und in den ersten Kriegsjahren kam es zu massiven Eingriffen. Schutz der Jugend vor moralischer Depravation, Umstellung auf die Kriegswirtschaft und propagandistische Erwägungen führten dazu, daß lange angekündigte Verbotslisten schließlich erstellt und wirksam wurden. Zahlreiche Kriminalromane kamen so auf den Index und durften nicht mehr verkauft und verliehen werden.“[25]

Wie in so vielen anderen Bereichen des öffentlichen Lebens fand auch in der Kri­minalliteratur schließlich die „Arisierung“[26] und Gleichschaltung unter der NS­Regierung und ihrer Kulturlenker statt. Gegen Ende der 1930er war auch hier die allgegenwärtige Zensur eingetroffen[27] und das Regime versuchte nun unter dem Deckmantel des Schutzes der öffentlichen Sicherheit die Kriminalliteratur für ihre Zwecke zu benutzen. Eine neue Propagandawaffe war geboren.

2.2.1 Die Entwicklung des Kriminalromans zur Propagandawaffe

Kriminalromane bedeuteten für die Diktatur Hitlers eine relativ große Gefahr, da sie Anspruch darauf hatten, so realitätsnah wie möglich zu sein. Wie Carsten Wür- mann in seiner Dissertation schreibt, „bedeutet [das] keinen Zwang zum Realismus im literarischen Sinne, verlangt aber ein hohes Maß an realistischen Versatzstü­cken, um die Fiktion glaubhaft zu gestalten.“[28] Dies könnte aber im Dritten Reich ein großes Problem darstellen, da es bedeuten würde, dass man in Konflikt mit der Regierung gerät, deren Interesse einer perfekten Darstellung des Nationalsozialis­tischen Staates gewidmet ist. Nun behandelt ein Kriminalroman, wie oben beschrie­ben, ein Verbrechen und dessen Auflösung. Man kommt als Autor also nicht umhin eine staatliche Institution, wie die Polizei zumindest zu erwähnen und somit die Diskrepanz zwischen Realität und Fiktion auf einen anderen Ort, eine anderen Zeit zu verlegen oder mit dem „Propagandaministerium“[29] zusammenzuarbeiten.

Schließlich wurde auf Anweisung der Regierung eine „Abteilung für Volksaufklä­rung und Propaganda“[30] eröffnet, die es sich zur Aufgabe machten, mit Hilfe der Literatur ihre eigenen ideologischen Vorstellungen in die Köpfe der Bürger zu pflanzen. Es sollte keinen Lebensbereich geben, auf den die Regierung keinen Ein­fluss nehmen konnte. So wurde sichergestellt, dass sich „die Verbreitung von In­formationen gesteuert und [sich] die Nutzung der Medien“[31] unter politischer Kon­trolle abspielte. Dabei interessierte sie nicht nur die Lenkung von sogenannter „ho­her“ Literatur, sondern sie erkannten vor allem die Wirkung von „Populärkultur, mit ihren in den meisten Fällen wenigstens vordergründig völlig unpolitischen In­halten“[32] und versuchten auch hier maßgeblich mitzuwirken.

Dem zum Opfer fiel auch der Kriminalroman, der immer mehr in den Fokus der Literaturlenker geriet.[33] Er war immer wichtiger für das öffentliche Leben gewor­den, da sich die Menschen nach Unterhaltung sehnten und die Regierung hier die perfekte Möglichkeit sah, ihrem Image aufzuhelfen. Auf der einen Seite sollten die Leser „von den Härten und Sorgen des Alltags ab[gelenkt werden]“[34], auf der an­deren Seite, musste man sie weiterhin „in ihrer Meinung [lenken]“[35]

Zu diesem Zweck wurde schließlich auch eine „Beratungsstelle für Kriminalauto­ren [eingerichtet] und [man] bot Ausgewählten Schulungen an“[36]. Außerdem „la­gen ausformulierte Kriterienkataloge vor, die bei allen Unsicherheiten des Unter­haltungskulturbetriebs im Dritten Reich als zumindest offiziöse Orientierung ange­sehen werden konnten.“[37] Das führte dazu, dass man als Kriminalromanautor kaum noch Spielraum besaß. Die Romane wurden von der Regierung instrumentalisiert und bewertet und es gab wenig Platz für eigene Kreativität.

[...]


[1] Adam Kuckhoff / Peter Tarin: Strogany und die Vermissten. Kriminalroman. Hg. & mit Nachwort versehen von Ansgar Warner. Berlin: ebooknew press Verlag 2016, S. 5

[2] Ansgar Warner: Kommentar zum Roman. In: A. Kuckhoff/ Tarin: Strogany und die Vermissten. Kriminalroman. Hg. & mit Nachwort versehen von Ansgar Warner. Berlin: ebooknew press Verlag 2016, Klappentext

[3] Siehe Kapitel 3.2.2

[4] Vgl. Thomas Kniesche: Einführung in den Kriminalroman. Darmstadt: Wissenschaftliche Buch­gesellschaft 2015, S.20

[5] Dieter Franke: Kriminalfälle von Schiller bis Dürrenmatt. Vergleichende literaturwissenschaftliche Studie. Berlin: Frieling 1999, S.19

[6] Peter Nusser: Der Kriminalroman. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Metzler 1992 (= Sammlung Metzler, Bd. 191), S.1

[7] Vgl. Nusser: Der Kriminalroman, S.1

[8] Kniesche: Einführung in den Kriminalroman, S.13

[9] Vgl. Ulrich Suerbaum: Krimi. Eine Analyse der Gattung. Stuttgart: Reclam 1984, S.1

[10] Vgl. die Diskussionen über den Unterhaltungscharakter der Kriminalromane in: Kniesche: Ein­führung in den Kriminalroman, S.11f und Nusser: Der Kriminalroman, S.10ff

[11] Suerbaum: Der Krimi. Eine Analyse der Gattung, S.24

[12] Nusser: Der Kriminalroman, S.78

[13] Vgl. Gabriele Holzmann: Schaulust und Verbrechen. Eine Geschichte des Krimis als Medienge­schichte (1850-1950). Mit 76 Abbildungen. Stuttgart/Weimar: Metzler 2001, S. 23 und S. 38

[14] Holzmann: Schaulust und Verbrechen, S. 251

[15] Kniesche: Einführung in den Kriminalroman, S. 57

[16] Elena Giovannini: Georg von der Vrings. Die Spur im Hafen. Mord und Detektion im Dritten Reich. In: Le roman policier dans l’espace germanophone. Der Kriminalroman im deutschsprachi­gen Raum. Hg. v. Elisabeth Kargl / Aurélie Le Née. Lille: Université de Lille 3 2016 (= Germanica: études germaniques, Bd. 58), S. 43

[17] Vgl. Giovannini: Georg von der Vrings, S. 44

[18] Vgl. Vincent Platini: Literatur: Krimis im Dritten Reich. In: Arte Tv. URL: https://info.arte.tv/de/literatur-krimis-im-dritten-reich [29.01.2018]

[19] Christian Adam: Lesen unter Hitler. Autoren, Bestseller, Leser im Dritten Reich. Berlin: Galiani 2010, S. 189

[20] Vgl. Adam: Lesen unter Hitler, S. 12ff (Kriminalroman unter Kapitel 5)

[21] Wilhelm Roth: Der Bürger als Verbrecher, Materialien zum deutschen Kriminalroman. In: Zur Aktualität des Kriminalromans. Berichte, Analysen, Reflexionen zur neueren Kriminalliteratur. Hg. v. Erhard Schütz. München: Wilhelm Fink Verlag 1978

[22] Vgl. Carsten Würmann: Zwischen Unterhaltung und Propaganda. Das Krimigenre im Dritten Reich. In: Deutsche Nationalbibliothek. URL: https://d-nb.info/1045859192/34 [29.01.2018] stüt­zend auf die Auswertung in: Mirko Schädel: Illustrierte Bibliographie der Kriminalliteratur im deut­schen Sprachraum von 1769 bis 1945, S.63

[23] Vgl. Würmann: Zwischen Unterhaltung und Propaganda: S. 18

[24] Vgl. Platini: Literatur: Krimis im Dritten Reich

[25] Würmann, Zwischen Unterhaltung und Propaganda, S.13

[26] Jan-Pieter Barbian: Literaturpolitik im NS-Staat. Von der „Gleichschaltung“ bis zum Ruin. Frank­furt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag 2010, S.220

[27] Vgl. Platini: Literatur: Krimis im Dritten Reich

[28] Würmann, Zwischen Unterhaltung und Propaganda, S.253

[29] Barbian: Literaturpolitik im NS-Staat., S. 327

[30] Karl-Heinz Joachim Schoeps: Literatur im Dritten Reich. Deutsche Literatur zwischen den Welt­kriegen III. Hg. v. Hans-Gert Roloff. Bern: Peter Lang AG, Europäischer Verlag der Wissenschaften 1992 (= Germanistische Lehrbuchsammlung, Bd. 43), S. 29

[31] Barbian: Literaturpolitik im NS-Staat., S. 477

[32] Würmann, Zwischen Unterhaltung und Propaganda, S. 103

[33] Adam: Lesen unter Hitler, S. 189

[34] Würmann, Zwischen Unterhaltung und Propaganda, S. 103

[35] Giovannini: Georg von der Vrings., S. 44

[36] Würmann, Zwischen Unterhaltung und Propaganda, S.14

[37] Würmann, Zwischen Unterhaltung und Propaganda, S. 233

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Der Kriminalroman im Dritten Reich. Eine Waffe für und gegen das Regime
Untertitel
Am Beispiel: "Strogany und die Vermissten" von Adam Kuckhoff und Peter Tarin
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Kulturwissenschaften)
Note
1,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
25
Katalognummer
V427277
ISBN (eBook)
9783668713390
ISBN (Buch)
9783668713406
Dateigröße
644 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Literatur, Kriminalroman, Strogany und die Vermissten, Adam Kuckhoff, Peter Tarin, Drittes Reich, Krimi, Kulturwissenschaften, Regime, Nationalsozialismus, Kriminalliteratur
Arbeit zitieren
Chiara Michel (Autor), 2018, Der Kriminalroman im Dritten Reich. Eine Waffe für und gegen das Regime, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/427277

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