Die Adam-Ries Grundschule besteht seit 1976 zunächst unter dem Namen „Julian-Marchlewski Schule“ als polytechnische Oberschule für die Klassen 1 bis 10. 1992 wurde sie zur Grundschule umfunktioniert und auf den Namen „Adam-Ries-Schule“ umbenannt.
Die Schule liegt in einem großen Neubaugebiet, welches stark befahren ist. Zurzeit ist die angrenzende Straße aufgrund einer Baustelle gesperrt. Statt des Verkehrslärmes werden die Kinder jetzt mit Baustellenlärm beschallt.
Von einer „Lage im Grünen“ fehlt jede Spur, wobei man sich große Mühe gibt den Kindern das öde Betonschulgelände attraktiver zu gestalten. Hierfür wurde hinter der Schule ein großes Biotop errichtet, was im Sommer eine Mittagsruhe im Freien zulässt.
Um Bezug zu den Schulnamen zu nehmen, wurden in den einzelnen Etagen kleinere Materialsammlungen über Adam Ries und die damalige Zeit zusammengestellt. Neben einer alten Schulbank mit den damaligen Utensilien und Kleidung aus der Zeit, findet man auch viele biografische Dinge des Mathematikers.
Auf die Musik wird viel Wert gelegt. Die Kinder sollen an das Musizieren herangeführt werden, indem sie beispielsweise schon in der ersten Klasse Flöte spielen erlernen können. Die Schule ist der festen Überzeugung, dass so der Umgang miteinander harmonischer wird und die Kinder auch weniger Zeit haben, gewalttätige Gedanken zu entwickeln. Viele Kinder bauen die Musik auch in ihrer Freizeit aus, indem sie verschieden Musikschulen oder Tanzschulen besuchen. Das Musizieren macht sich auch in den Arbeitsgemeinschaften bemerkbar. Es gibt unter anderen einen Chor, eine Theatergruppe, einen Flöten- und einen Keyboardkurs. Natürlich werden durch die AGs noch andere Bereiche abgedeckt. So wird noch Englisch, Handball, Computer und einiges mehr angeboten. Die Schule trägt jedes Jahr den Adam-Ries-Wettbewerb für die Grundschulen in Zwickau aus. Ein Kind aus meiner Beobachtungsklasse führt seit drei Jahren den Schulrekord mit vollen Punktzahlen in jedem Wettbewerb an. Viel Wert wird neben Mathematik auch auf Sport gelegt. Meine Praktikumsschule ist amtierender „2-Völker-Ball“-Meister.
Inhaltsverzeichnis
1. Die Praktikumsschule
2. Die Praktikumsklasse
2.1. Stundenplan
3. Der Unterricht
3.1. Unterrichtsprotokolle
3.1.1. Deutsch
3.1.2. Mathematik
3.1.3. Kunsterziehung
3.1.4. Ethik
3.1.5. Englisch
4. Eigene Unterrichtsversuche
4.1. Deutsch
4.2. Mathematik
4.3. Heimat- und Sachkunde
4.4. Deutsch
5. Praktikumsreflexion
Zielsetzung & Themen
Ziel dieses Berichts ist die Dokumentation und kritische Reflexion des schulpädagogischen Blockpraktikums an der Adam-Ries-Grundschule in Zwickau. Die Arbeit untersucht dabei den Schulalltag, die Klassenstruktur sowie die eigene methodische Planung und Durchführung von Unterrichtssequenzen in verschiedenen Fächern.
- Strukturanalyse der Praktikumsschule und der 4a
- Protokollierung und Auswertung hospitierter Unterrichtsstunden
- Didaktische und methodische Planung eigener Unterrichtsversuche
- Reflexion über Methodenvielfalt, Differenzierung und Klassenführung
- Analyse von Inklusions- und Integrationsherausforderungen
Auszug aus dem Buch
1. Die Praktikumsschule
Die Adam-Ries Grundschule besteht seit 1976 zunächst unter dem Namen „Julian-Marchlewski Schule“ als polytechnische Oberschule für die Klassen 1 bis 10. 1992 wurde sie zur Grundschule umfunktioniert und auf den Namen „Adam-Ries-Schule“ umbenannt.
Die Schule liegt in einem großen Neubaugebiet, welches stark befahren ist. Zurzeit ist die angrenzende Straße aufgrund einer Baustelle gesperrt. Statt des Verkehrslärmes werden die Kinder jetzt mit Baustellenlärm beschallt.
Von einer „Lage im Grünen“ fehlt jede Spur, wobei man sich große Mühe gibt den Kindern das öde Betonschulgelände attraktiver zu gestalten. Hierfür wurde hinter der Schule ein großes Biotop errichtet, was im Sommer eine Mittagsruhe im Freien zulässt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Die Praktikumsschule: Dieses Kapitel beschreibt die Geschichte, die räumliche Lage und die pädagogische Ausrichtung der Adam-Ries-Grundschule inklusive ihrer Schwerpunkte wie Musik und Wettbewerbe.
2. Die Praktikumsklasse: Es werden die soziale Zusammensetzung, das Lernniveau und die Dynamik der Klasse 4a sowie ein Stundenplan für die betreffende Woche dargestellt.
3. Der Unterricht: Dieses Kapitel enthält detaillierte Protokolle und Auswertungen zu hospitierten Stunden in den Fächern Deutsch, Mathematik, Kunsterziehung, Ethik und Englisch.
4. Eigene Unterrichtsversuche: Eine umfassende Dokumentation der selbst geplanten und durchgeführten Unterrichtseinheiten, inklusive Lernvoraussetzungen, didaktischer Analyse und Verlaufsplanung für Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachkunde.
5. Praktikumsreflexion: Abschließende persönliche Reflexion des Praktikums über den Erkenntnisgewinn bezüglich des Lehrerberufs, der Arbeit mit Schülern und der eigenen professionellen Entwicklung.
Schlüsselwörter
Schulpraktikum, Grundschule, Adam-Ries-Schule, Unterrichtsplanung, Fabeln, schriftliche Rechenverfahren, Verkehrserziehung, Stationenlernen, Klassenführung, Methodenvielfalt, Didaktische Analyse, Inklusion, Reflexion, Leistungsdifferenzierung, Lehrplan.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Bericht?
Es handelt sich um einen Praktikumsbericht zum schulpädagogischen Blockpraktikum, der Eindrücke und Erfahrungen aus dem Schulalltag sowie eigene Unterrichtserfahrungen dokumentiert.
Welche Themenfelder werden abgedeckt?
Die Arbeit behandelt die Schulumgebung, das Klassenklima in der 4a, die Analyse fremder Unterrichtsstunden sowie die detaillierte Vorbereitung eigener Lehraufträge.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als angehende Lehrkraft und die Anwendung theoretischer Planungsgrundsätze in der Unterrichtspraxis.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Autorin nutzt die Unterrichtsprotokollierung, die didaktische und methodische Analyse nach Klafki sowie eine begleitende Reflexion des persönlichen Lernprozesses.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Hospitation verschiedener Fachstunden und die detaillierte Ausarbeitung eigener Unterrichtsversuche (Deutsch, Mathe, HSK) mit Lernzielen und Verlaufsplänen.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Begriffe sind Unterrichtsplanung, Didaktik, Grundschulpädagogik, Methodenvielfalt und Reflexion.
Wie geht die Autorin mit verhaltensauffälligen Schülern um?
Die Autorin beobachtet und beschreibt den Umgang mit individuellen Förderbedarfen (z.B. LRS oder Hochbegabung) und reflektiert die Wirksamkeit der pädagogischen Führung durch die Mentorin.
Warum wurde das Stationslernen für den HSK-Unterricht gewählt?
Die Methode wurde gewählt, um die Kinder durch verschiedene Stationen und praktische Tätigkeiten aktiv in die Verkehrserziehung einzubeziehen und den Lernprozess abwechslungsreicher zu gestalten.
- Citation du texte
- Nadine Pohlers (Auteur), 2004, Beleg zum schulpädagogischen Blockpraktikum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42738