Motivation ist ein Begriff, der jedem Menschen geläufig ist. Jeder kennt ihn. Aber weiß auch tatsächlich jeder, was wortwörtlich damit gemeint ist? Dem Ursprung nach hat das Wort „Mo·ti·va·ti·o̱ n“ zwei Bedeutungen. Zum einen ist Motivation die Haltung einer Person, in der die Motive einer Entscheidung oder Handlung zusammengefasst sind. Es ist aber auch der Zustand selbst, in dem man innerlich aktiviert ist, etwas zu tun. Der Begriff Motivation leitet sich aus dem lateinischen Verb „movere“ ab und heißt übersetzt „in Bewegung setzen“
Inhaltsverzeichnis
1. Definition des Begriffs „Motivation“
2. extrinsische Motivation versus intrinsische Motivation
2.1. extrinsische Motivation
2.2 intrinsische Motivation
3. Motivation im Zusammenhang mit dem Begriff „Motiv“
4. Motivation im Zusammenhang mit Lehren und Lernen
Zielsetzung und Themenfelder
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit den psychologischen Grundlagen der Motivation auseinander, um deren Relevanz für den Bildungs- und Lernprozess zu verdeutlichen. Das primäre Ziel ist es, die Unterscheidung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation sowie das Zusammenspiel mit dem Begriff „Motiv“ zu erörtern, um daraus Handlungsmöglichkeiten für Lehrkräfte zur Motivationsförderung abzuleiten.
- Psychologische Definition und Herleitung des Begriffs Motivation
- Differenzierung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivationsausprägung
- Analyse des Begriffs Motiv und dessen Bedeutung für menschliches Handeln
- Zusammenhang zwischen Motivationspsychologie und pädagogischem Handeln
- Förderung nachhaltiger Lernprozesse durch gezielte Motivationsstrategien
Auszug aus dem Buch
3. Motivation im Zusammenhang mit dem Begriff „Motiv“
In der Psychologie heißt es, dass hinter jeder intrinsischen Motivation ein oder mehrere Motive stecken würden, die verantwortlich für das entsprechende Handeln wären. Die Begriffe Motivation und Motive sind also miteinander verbunden und gehören zusammen, weil es ohne Motive überhaupt keine Motivation geben würde. Im Gegensatz zu den angeborenen biologischen Instinkten oder Antrieben des Menschen sind sowohl Motivation als auch Motive etwas Erlerntes. Während ein Motiv als eine überdauernde Eigenschaft einer Person definiert wird, ist Motivation der Zustand einer Person zu einem bestimmten Zeitpunkt, in einer bestimmten Situation. „Motivation ist die aktuelle Haltung eines Menschen, die durch die Anregung durch ein Motiv ausgelöst wird.“ Was sind nun wiederum Motive, die eine so große Rolle bei der Entstehung der Motivation eines Menschen spielen?
Zusammenfassung der Kapitel
1. Definition des Begriffs „Motivation“: Dieses Kapitel erläutert den etymologischen Ursprung und die psychologische Bedeutung von Motivation als Zustand innerer Aktivierung und Zielgerichtetheit.
2. extrinsische Motivation versus intrinsische Motivation: Der Abschnitt stellt die beiden Hauptantriebskräfte gegenüber und beleuchtet die Unterschiede zwischen anreizgesteuertem und eigenmotiviertem Handeln.
3. Motivation im Zusammenhang mit dem Begriff „Motiv“: Hier wird der wissenschaftliche Zusammenhang zwischen dem überdauernden Motiv als Disposition und der aktuellen Motivation als momentaner Zustand geklärt.
4. Motivation im Zusammenhang mit Lehren und Lernen: Dieses Kapitel transferiert die theoretischen Erkenntnisse in den schulischen Kontext und zeigt auf, wie Lehrkräfte die Lernmotivation von Schülern positiv beeinflussen können.
Schlüsselwörter
Motivation, Motiv, Intrinsische Motivation, Extrinsische Motivation, Lernpsychologie, Handlungsbereitschaft, Leistungspsychologie, Motivationsforschung, Lehrperson, Lernklima, Selbststeuerung, Pädagogik, Psychologie, Zielorientierung, Unterrichtsqualität
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der psychologischen Basis der Motivation und deren Bedeutung für das Lernen und Lehren.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Motivation, der Unterscheidung von Motivationsarten, der psychologischen Bedeutung von Motiven sowie deren praktischer Anwendung im Unterricht.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, ein Verständnis für die Motivationsmechanismen zu schaffen, um daraus Strategien für eine effektive Lernförderung abzuleiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung psychologischer Fachliteratur und der Synthese wissenschaftlicher Definitionen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsbestimmung von Motivation, die Abgrenzung von intrinsischen und extrinsischen Faktoren, die Definition des Begriffs „Motiv“ sowie die pädagogische Umsetzung dieser Konzepte.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselbegriffe sind vor allem intrinsische/extrinsische Motivation, Leistungs- und Anschlussmotive sowie die motivationale Selbststeuerung im Lernprozess.
Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Motivation und Motiv?
Die Arbeit definiert das Motiv als überdauernde Eigenschaft einer Person, während Motivation als der aktuelle, durch ein Motiv angeregte Zustand beschrieben wird.
Welche Rolle spielt die Lehrperson laut dem Text?
Die Lehrperson fungiert als Modell mit Vorbildfunktion, deren primäres Ziel es sein sollte, die Fremdsteuerung der Schüler zunehmend durch motivationale Selbststeuerung zu ersetzen.
- Citation du texte
- Kerstin Reule (Auteur), 2016, Motivation. Begriffsklärung im Rahmen der Sportdidaktik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/427596