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Lesekompetenz und naturwissenschaftliche Kompetenzen anhand PISA und TIMMS

Title: Lesekompetenz und naturwissenschaftliche Kompetenzen anhand PISA und TIMMS

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 17 Pages , Grade: 1,4

Autor:in: Natalia Schlichter (Author), Francesca Terranova (Author)

Pedagogy - Theory of Science, Anthropology
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Diese Hausarbeit gibt einen guten Überblick über die Lesekompetenz aus der PISA 2000, wie die Kompetenz definiert wurde, wie die Tests ausgebaut wurden, welche Kompetenzstufen es gab und welche Ergebnisse man bekam. Die naturwissenschaftliche bzw. mathematische Kompetenz wurde in einer ähnlicher Weise anhand PISA und TIMMS beschrieben. Als eine Art Zusammenfassung wurde auf die Wichtigkeit der beiden Schlüsselkompetenzen eingegangen und nach den Ursachen der enttäuschenden Ergebnisse gesucht.
„Programme for International Student Assessment“ – PISA und „Die Dritte internationale Mathematik- und Naturwissenschaftsstudie“ (Third International Mathematics and Science Study) – TIMMS sind die bekanntesten Programmen zur zyklischen Erfassung basaler Kompetenzen der nachwachsenden Generation. PISA wird von der Organisation für wirtschaftlich Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) durchgeführt. Die PISA-Studie, als ein Indikatorenprogramm der OECD, hat das Ziel, „den OECD-Mitgliedsstaaten vergleichende Daten über die Ressourcenausstattung, individuelle Nutzung sowie Funktions- und Leistungsfähigkeit ihrer Bildungssysteme zur Verfügung zu stellen“ (OECD 1999; Artelt, Baumert, Klieme et. al., 2001, S. 4). Die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sich an diesem Programm gemäß einer Vereinbarung zwischen den Bundesministerien für Bildung und Forschung und der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder. Die aus der Studie gewonnenen Daten sollen eine Grundlage für politisch- administrative Entscheidungen zur Verbesserung der nationalen Bildungssysteme genutzt werden. Bei PISA handelt es sich um eine international standardisierte Leistungsmessung, die von den 32 Teilnehmerstaaten (davon 28 Mitgliedsstaaten der OECD) gemeinsam entwickelt wurde. Es wurde zwischen 4500 und 10000 15-jährige Schülerinnen und Schüler in jedem Land getestet.

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Inhaltsverzeichnis

1. Kompetenzen als Schlüsselqualifikationen

2. Lesekompetenz PISA

2.1 Definition des Konstruktes „Lesekompetenz“

2.2 Drei Aspekte der Lesekompetenz

2.3 Kompetenzstufen in PISA

2.4 Entwicklung von Testaufgaben

2.5 Beispiel einer Testaufgabe „Tschadsee“

2.6 Ergebnisse

2.7 Mögliche Ursachen

3. Mathematische Kompetenz

3.1 TIMMS

3.1.1 Definition des Konstruktes “Math.-naturwissenschaftliche Kompetenz” bei TIMSS

3.2 PISA: Mathematisch-naturwissenschaftliche Kompetenz

3.2.1 Definition des Konstruktes

3.2.2 Modellierung der Aufgaben

3.2.3 Kompetenzstufen

3.2.4 Beispiel einer Testaufgabe: „Fläche eines Kontinents“

3.2.5 Ergebnisse

3.2.6 Mögliche Ursachen

3.2.7 Konsequenzen

4. Nathurwissenschaftliche Kompetenz

4.1. Definition des Konstruktes „Nathurwissenschaftliche Grundbildung“

4.2 Kompetenzstufen

4.3 Beispiel einer Testaufgaben: „Semmelweis´ Tagebuch“

4.4 Ergebnisse

4.5. Mögliche Ursachen

5. Konsequenzen für die Praxis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die in der PISA-Studie sowie der TIMSS-Studie untersuchten Kompetenzbereiche – insbesondere Lesekompetenz sowie mathematisch-naturwissenschaftliche Kompetenzen – zu definieren, deren methodische Erfassung darzustellen und die Ergebnisse im internationalen Vergleich kritisch zu beleuchten, um daraus Implikationen für die Bildungspraxis abzuleiten.

  • Grundlagen und Definitionen basaler Kompetenzen als Schlüsselqualifikationen.
  • Methodik der Kompetenzmessung und Aufgabenentwicklung in internationalen Studien.
  • Detaillierte Analyse der Kompetenzstufen in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften.
  • Vergleichende Darstellung der Leistungen deutscher Schüler im internationalen Kontext.
  • Diskussion möglicher Ursachen für Leistungsunterschiede und notwendige bildungspolitische Reformen.

Auszug aus dem Buch

2.1. Definition des Konstruktes „Lesekompetenz“

In der PISA-Studie wird unter „Lesekompetenz“ „die Fähigkeit, geschriebene Texte unterschiedlicher Art in ihren Aussagen, ihren Absichten und ihrer formalen Struktur zu verstehen und in einem größeren Zusammenhang anordnen zu können, sowie in der Lage zu sein, Texte für verschiedene Zwecke sachgerecht zu nutzen.“ (Artelt, Baumart, Klieme, 2001, S. 11) Somit wird unter Lesekompetenz eine Art Voraussetzung für die Weiterentwicklung des eigenen Wissens und der eigenen Fähigkeiten verstanden – eine Bedingung zum selbständigen Lernen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Kompetenzen als Schlüsselqualifikationen: Dieses Kapitel führt in die PISA- und TIMSS-Studien als internationale Instrumente zur Messung basaler Kompetenzen ein und erläutert deren Zielsetzung im Hinblick auf die Qualitätsentwicklung von Bildungssystemen.

2. Lesekompetenz PISA: Hier wird der Begriff der Lesekompetenz definiert, in Aspekte unterteilt und die methodische Herleitung der Kompetenzstufen sowie die Ergebnisse für Deutschland detailliert analysiert.

3. Mathematische Kompetenz: Dieses Kapitel behandelt die mathematisch-naturwissenschaftliche Grundbildung, vergleicht den Ansatz von TIMSS mit PISA und diskutiert die entsprechenden Testergebnisse sowie Ursachen für die beobachteten Leistungsniveaus.

4. Nathurwissenschaftliche Kompetenz: Hier erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem Konstrukt der naturwissenschaftlichen Grundbildung, der Struktur der Kompetenzstufen und einer kritischen Bewertung der Ergebnisse deutscher Schülerinnen und Schüler.

5. Konsequenzen für die Praxis: Das abschließende Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Studien kritisch und leitet daraus notwendige Reformmaßnahmen für das deutsche Schulsystem ab, insbesondere im Bereich der Didaktik und Bildungspolitik.

Schlüsselwörter

PISA, TIMSS, Lesekompetenz, Mathematische Kompetenz, Naturwissenschaftliche Grundbildung, Schlüsselqualifikationen, OECD, Kompetenzstufen, Schulleistungsstudie, Bildungssystem, Evaluation, Bildungsforschung, Deutschland, Leistungsvergleich, Schulentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Ergebnissen und Definitionen der PISA- sowie TIMSS-Studien bezüglich der Kompetenzen von Schülern in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder sind die begriffliche Bestimmung der Kompetenzen, die methodische Vorgehensweise bei den Tests sowie eine kritische Auswertung der Leistungen deutscher Schüler im internationalen Vergleich.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Verständnis für die gemessenen Kompetenzniveaus zu schaffen und auf Basis der Studienergebnisse Reformbedarfe für die Bildungspraxis zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erfassung genutzt?

Die Arbeit basiert auf der Auswertung international standardisierter Schulleistungsstudien, die durch Experten entwickelt wurden und durch komplexe Übersetzungsprozeduren sowie Feldtests validiert wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Konstrukte der Lese-, mathematischen und naturwissenschaftlichen Kompetenz einzeln definiert, ihre Stufen erläutert und die spezifischen Ergebnisse für Deutschland diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit ist primär durch Begriffe wie PISA, TIMSS, Lesekompetenz, mathematische Grundbildung, Bildungsforschung und internationale Leistungsvergleiche charakterisiert.

Warum schneiden deutsche Schüler im Bereich der Lesekompetenz laut PISA schwach ab?

Die Arbeit nennt hierfür insbesondere ein mangelndes Leseinteresse bei einem großen Teil der Schüler sowie sozioökonomische Faktoren und kognitive Grundvoraussetzungen als relevante Prädiktoren.

Welche Rolle spielt das finnische Schulsystem in den Schlussfolgerungen?

Finnland dient als positives Vergleichsmodell, bei dem insbesondere die Unterrichtskultur, die gesellschaftliche Wertschätzung von Bildung und eine gezielte Förderung bereits im Vorschulalter als vorbildlich hervorgehoben werden.

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Details

Title
Lesekompetenz und naturwissenschaftliche Kompetenzen anhand PISA und TIMMS
College
Saarland University  (Erziehungswissenschaft)
Course
Bildungsforschung Bildungsplanung
Grade
1,4
Authors
Natalia Schlichter (Author), Francesca Terranova (Author)
Publication Year
2004
Pages
17
Catalog Number
V42779
ISBN (eBook)
9783638407298
ISBN (Book)
9783638772730
Language
German
Tags
Lesekompetenz Kompetenzen PISA TIMMS Bildungsforschung Bildungsplanung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Natalia Schlichter (Author), Francesca Terranova (Author), 2004, Lesekompetenz und naturwissenschaftliche Kompetenzen anhand PISA und TIMMS, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42779
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