In dieser Einsendeaufgabe werden Chancen und Risiken der SWOT-Analyse näher betrachtet. Zudem wird auf Merchandising und Licensing sowie die Digitalisierung und das Sponsoring eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
1 SWOT-Analyse
1.1 Stärken-Schwäche-Analyse
1.2 Chancen-Risiken-Analyse
1.3 SWOT-Matrix
2 Merchandising und Licensing
2.1 Wer
2.2 Was
2.3 Wem
2.4 Bedingungen
2.5 Kanäle
2.6 Begleitmaßnahmen
2.7 Zeitraum
3 Digitalisierung
3.1 Darstellung eines Vereins
3.2 Zielgruppe der App
3.3 Inhalte der App
3.4 Chancen und Risiken der Vereins-App
3.5 Erhöhung des Bekanntheitsgrades der App
4 Sponsoring
4.1 Unternehmensbeschreibung
4.2 Phasen des Sponsorings
4.2.1 Festlegung der Ziele
4.2.2 Schnittmengenanalyse der Zielgruppen
4.2.3 Sponsoring-Einzelmaßnahmen
4.2.4 Erfolgskontrolle
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit widmet sich der Anwendung strategischer und operativer Marketinginstrumente im Sportbusiness. Ziel ist es, durch die Analyse konkreter Fallbeispiele (ein Fußballverein, ein Volleyballverein, eine App-Konzeption und ein Sponsoring-Projekt) aufzuzeigen, wie Vereine und Unternehmen ihre Marktposition durch zielgerichtete Planung stärken können.
- Strategische Positionierung mittels SWOT-Analysen
- Entwicklung von Merchandising- und Licensing-Konzepten
- Chancen und Herausforderungen der digitalen Vereinskommunikation
- Operative Umsetzung von Sponsoring-Projekten
- Erfolgsmessung durch kognitive und affektive Zielgrößen
Auszug aus dem Buch
1 SWOT-Analyse
Die SWOT-Analyse ist ein Instrument des strategischen Managements und dient dazu, Aussagen über Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken eines Unternehmens gegenüberzustellen. Die Abkürzung der englischen Begriffe „SWOT“ steht dabei für die Anfangsbuchstaben der englischen Begriffe „Strengths“ (Stärken), „Weakness“ (Schwächen), „Opportunities“ (Chancen) und „Threats“ (Risiken) (Hungenberg, 2014, S.86). Laut Schumann (2017, S.50) gliedert sich die SWOT-Analyse grundsätzlich in drei Teilanalysen:
1. die Erfassung und Bewertung der internen Ressourcen (Stärken und Schwächen),
2. die Analyse der Unternehmensumwelt (Chancen und Risiken) sowie
3. die Erstellung einer SWOT-Matrix.
Die Turn- und Sportgemeinschaft 1899 Hoffenheim e. V. ist ein Sportverein aus dem Sinsheimer Stadtteil Hoffenheim und besitzt aktuell 9.664 Mitglieder (Frommert, 2017). Am ersten Januar 2005 wurde die Fußballabteilung in die TSG 1899 Hoffenheim Fußball Spielbetriebs GmbH ausgelagert. Milliardär und Mitbegründer des Softwareherstellers SAP Dietmar Hopp förderte seinen Heimatverein zwischen 1989 und 2015 mit rund 350 Millionen Euro. Zum 1. Juli 2015 erhielt Hopp 96 Prozent der Stimmrechte in der Spielbetriebsgesellschaft durch eine Abstimmung in der Jahreshauptversammlung des Vereins. Diese Alleinherrschaft verdankt er einer Sonderregelung in der Verbandsvorschrift. Seine ununterbrochene und erhebliche Förderung seit mehr als 20 Jahren machte das möglich (Luhmann, 2017). Die sogenannte 50+1-Regel verhindert normalerweise, dass ein Kapitalgeber die Stimmenmehrheit an einem Fußballverein erhält. Diese Investitionsbeschränkung soll die Macht von Investoren beschränken und die Sicherstellung von sportlichen vor wirtschaftlichen Zielen gewährleisten (Hinrichsen, 2015).
Zusammenfassung der Kapitel
1 SWOT-Analyse: Dieses Kapitel erläutert die methodischen Grundlagen des strategischen Managements und wendet diese beispielhaft auf die TSG 1899 Hoffenheim an.
2 Merchandising und Licensing: Hier wird ein Konzept zur Vermarktung von Fanartikeln für einen Volleyballverein entworfen, unter Berücksichtigung von Sortiment, Preispolitik und Vertriebswegen.
3 Digitalisierung: Dieses Kapitel untersucht den Nutzen und die Herausforderungen einer Vereins-App für die Kommunikation und Fanbindung.
4 Sponsoring: Hier werden die Phasen einer Sponsoring-Kooperation zwischen einem Sport-Equipment-Hersteller und einem Laufevent detailliert geplant und deren Erfolgskontrolle definiert.
Schlüsselwörter
Sportmarketing, SWOT-Analyse, TSG Hoffenheim, Merchandising, Licensing, Digitalisierung, Vereins-App, Sponsoring, Zielgruppenanalyse, Markenbekanntheit, Kundenbindung, Investorenförderung, Marketingmix, Erfolgskontrolle, Strategisches Management
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt zentrale Aspekte des Sportmarketings anhand praktischer Beispiele aus der Vereins- und Unternehmensführung.
Welche Themenfelder stehen im Fokus?
Die zentralen Felder sind strategische Unternehmensanalyse, Merchandising, digitale Kommunikation via App und modernes Sponsoring.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die theoretische und praktische Anwendung von Marketinginstrumenten, um die Leistungsfähigkeit und Markenwahrnehmung im Sportbereich zu steigern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden methodische Instrumente wie die SWOT-Analyse, Schnittmengenanalysen für Zielgruppen und strategische Marketing-Modelle eingesetzt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine SWOT-Analyse eines Fußballvereins, die Merchandising-Konzeption, die Digitalisierungsstrategie für Vereine und die Planung eines Sponsoring-Events.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Sportmarketing, Sponsoring, SWOT-Analyse, Fan-Engagement und Vereinsführung sind die prägendsten Begriffe.
Wie spielt die 50+1-Regel in die Analyse der TSG Hoffenheim hinein?
Die Arbeit beleuchtet die Rolle von Dietmar Hopp und die Sonderregelung, die ihm trotz der 50+1-Regel die Stimmenmehrheit an der Spielbetriebs-GmbH ermöglichte.
Welche Rolle spielt die Preispolitik beim Merchandising des Volleyballvereins?
Der Verein setzt auf eine Premiumpreispolitik, um Exklusivität zu unterstreichen, flankiert von zeitlich begrenzten Rabattaktionen zur Markterschließung und Abverkaufsförderung.
- Citation du texte
- Sebastian Huhn (Auteur), 2018, SWOT-Analyse des Fußballvereins TSG 1899 Hoffenheim, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428253