Die vorliegende Arbeit widmet sich dem Thema:
”HUMAN RESOURCES UND DIE VORAUSSETZUNGEN FÜR PERSONALVERMITTLUNG ZWISCHEN UNGARN, ÖSTERREICH UND DEUTSCHLAND”.
Die Voraussetzungen, die Personalvermittlung zwischen Staaten ermöglichen sind verschiedener Art.
Zuersteinmal existieren wirtschaftliche Voraussetzungen. (Angebot und Nachfrage weichen voneinander ab, wirtschaftliche UNTERSCHIEDE und machen so den Austausch möglich bzw. geben diesem Sinn)
Die zwei weiteren herausragenden Voraussetzungen sind einmal die rechtlichen Rahmenbedingungen und zum anderen die kulturellen Voraussetzungen bei Arbeitskraft und in der Führungsbeziehung zwischen Vorgesetzten und Untergebenen.
Nach eingehender Definition dessen, was in dieser Arbeit unter Personalvermittlung verstanden wird, (mit hinführender Einbettung des Themas in das Thema wirtschaftliche Führung) sollen zunächst die rechtlichen Aspekte der Personalvermittlung zwischen den genannten Ländern eingegangen werden. Im Beschreiben der juristischen Grundlagen auf dem genannten Gebiet kristallisieren sich auch gewisse Unterschiede heraus. Umrahmt wird dies durch den europäischen Gesetzeskontext, der ebenso Platz finden soll. Es soll geklärt werden inwieweit die rechtlichen Bedingungen für eine Personalvermittlung zwischen Ungarn und Österreich und Deutschland vorliegen.
Danach wollen wir uns den kulturellen Aspekten als Bedingung der Personalvermittlung widmen. Der kulturelle Aspekt spielt eine relevante Rolle, da verschiedene Menschen in unterschiedlichen Situationen sich anders verhalten, was am Ende zu Konflikte führen kann. Menschen aus verschiedenen kulturellen Umgebungen verhalten unterschiedlich zur Arbeit. Deshalb möchten wir eine Differenzierung vollführen, die anhand Hofstede und eigener Analyse stattfindet.
Inhaltsverzeichnis
0. Kapitel – Einleitung
1. Kapitel – Verschiedenheit
1.1 Das Individuum und die Gruppe (deduktive Methode)
1.2 Kultur und Nation (induktive Methode)
1.3 Verschiedenheit zwischen den Ländern
2. Kapitel - Die Führung in der Wirtschaft
2.1 Die Natur der wirtschaftlichen Führung
2.2 Ohne Untergebenen kein Vorgesetzter?
2.3 Der gute Chef – ungarische und deutsche kulturelle Aspekte
3. Kapitel – Personalvermittlung
3.1 Definition
3.1.1 Arbeitskraft als das relevanteste Faktor der Arbeit
3.2 Juristische Aspekte bei der Personalvermittlung
3.2.1 EU-Regelungen bezüglich Arbeit
A, Grundfreiheiten
B, Die wichtigsten Regelungen des EG-Rechtes bezüglich Ausländer
C, Rechte und Verpflichtungen auf dem Arbeitsmarkt der EU
3.2.2 Personalvermittlung im ungarischen Arbeitsrecht
3.2.3 Regelungen des deutschen Arbeitsrechtes
3.2.4 Regelungen des österreichischen Arbeitsgesetzes
3.3 Kulturelle Aspekte bei der Personalvermittlung
3.3.1 Die entsprechende Arbeitskraft für die entsprechende Arbeit
3.3.2 Umfrage anhand Geert Hofstedes „Measuring Values“
A, Machtdistanz (PDI)
B, Unsicherheitsvermeidung (UAI)
C, Individualismus gegen Kollektivismus (IDV)
D, Maskulinität gegen Feminität (MAS)
E, Zukunftsorientierung (LTO)
3.3.3 Vergleich mit Hofstedes Ergebnis und Kritik
4. Kapitel - Sind wir eigentlich so verschieden?
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert die Voraussetzungen für die Personalvermittlung zwischen Ungarn, Österreich und Deutschland. Dabei stehen wirtschaftliche Rahmenbedingungen, rechtliche Regelungen im EU-Kontext sowie kulturelle Aspekte und deren Auswirkungen auf die Führung und Zusammenarbeit zwischen den Ländern im Fokus der Forschungsfrage.
- Wirtschaftliche Voraussetzungen für den Personalaustausch
- Juristische Aspekte und EU-Harmonisierung bei der Personalvermittlung
- Kulturelle Dimensionen nach Geert Hofstede
- Führungsstile und deren kulturelle Prägung
- Empirische Analyse mittels einer Umfrage zu kulturellen Werten
Auszug aus dem Buch
2.1. Die Natur der wirtschaftlichen Führung
Führung existiert auf allen Ebenen der Alltagswelt, davon kommt es, dass es keine universelle Definition für dieses Phänomen gibt. Inhaltlich hat sich die Bedeutung des Wortes immer wieder verändert, weil es in bestimmten geschichtlichen Umgebungen immer etwas anderes bedeutet hatte. Es gibt einige Dokumente darüber, dass schon vor 5000 Jahren die Führung als Phänomen existierte, die Ägypter haben schon Aufzeichnungen darüber gemacht, es entstanden Hieroglyphen für Führung, Führer und Geführter. Es gab in der Geschichte zahlreiche Philosophen und Gelehrte die sich mit der Frage der Führung beschäftigt haben, unter anderen Platon, Aristoteles, Konfuzius, oder Machiavelli, der in seinem Buch – Il Principe – (der Herrscher, der Fürst), die Gründe und die Eigenschaften für Führung analysiert hat.
Früher hat man die Herrscher mit den Vögte des Gottes identifiziert, deren Macht vom Gott gegeben wurde. Heutzutage ist die Führung eine selbstverständliche und alltägliche Erscheinung, wenn wir zum Beispiel an den Papst denken, der die Katholische Kirche repräsentiert, an unsere Politiker die den Staat und die Regierung vertreten, unser Vorgesetzter der uns die Aufgaben und Weisungen erteilt damit wir unsere Arbeit effizienter erledigen können, unsere Lehrer die unsere Auffassung formuliert haben oder die Eltern die uns geholfen haben unsere Identität zu finden.
Zusammenfassung der Kapitel
0. Kapitel – Einleitung: Vorstellung des Themas und der zentralen Voraussetzungen für Personalvermittlung zwischen den untersuchten Staaten.
1. Kapitel – Verschiedenheit: Erörterung der Begriffe Individuum, Gruppe, Kultur und Nation im Kontext der Verschiedenheit zwischen Gesellschaften.
2. Kapitel - Die Führung in der Wirtschaft: Untersuchung der wirtschaftlichen Führung, deren Rollenverständnis und kulturelle Aspekte in Bezug auf den Chef.
3. Kapitel – Personalvermittlung: Detaillierte Analyse der rechtlichen Definitionen sowie der juristischen und kulturellen Aspekte der Personalvermittlung in Ungarn, Deutschland und Österreich.
4. Kapitel - Sind wir eigentlich so verschieden?: Synthese der Untersuchungsergebnisse und Fazit zur Harmonisierung und Kooperationsfähigkeit der untersuchten Länder.
Schlüsselwörter
Personalvermittlung, Human Resources, Arbeitsrecht, Europäische Union, Führung, Unternehmenskultur, Geert Hofstede, Machtdistanz, Unsicherheitsvermeidung, Individualismus, Kollektivismus, Arbeitsmarkt, Ungarn, Österreich, Deutschland.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Magisterarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die rechtlichen und kulturellen Voraussetzungen für die grenzüberschreitende Personalvermittlung zwischen Ungarn, Österreich und Deutschland.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Arbeit behandelt die Harmonisierung der Arbeitsrechtssysteme, unterschiedliche Führungsstile in der Wirtschaft und die kulturelle Prägung der Arbeitnehmer sowie die interkulturelle Managementforschung.
Welches Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Ziel ist zu klären, inwieweit rechtliche und kulturelle Bedingungen für eine funktionierende Personalvermittlung zwischen den drei genannten Ländern gegeben sind.
Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?
Der Autor kombiniert eine theoretische Analyse der Rechtsgrundlagen mit einer eigenen empirischen Stichproben-Umfrage, basierend auf den Kulturdimensionen von Geert Hofstede.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden die juristischen Aspekte der EU-Arbeitsregelungen sowie die nationalen Bestimmungen und kulturelle Unterschiede in der Führung und Wahrnehmung von Arbeit detailliert beschrieben.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Personalvermittlung, EU-Arbeitsrecht, Unternehmenskultur, interkulturelle Konflikte und kulturelle Dimensionen nach Hofstede.
Welche spezifischen kulturellen Unterschiede identifiziert der Autor in der Führung?
Der Autor unterscheidet primär zwischen dem eher autokratisch geprägten ungarischen Führungsstil und dem demokratisch ausgerichteten deutschen Führungsstil.
Welches Fazit zieht die Arbeit zur Zusammenarbeit der Länder?
Das Fazit lautet, dass die rechtlichen Möglichkeiten für eine Personalvermittlung gegeben sind und kulturell gesehen nur geringe Unterschiede bestehen, die durch mehr Offenheit und Respekt überwunden werden können.
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- Péter Mester (Author), 2005, Die Voraussetzungen für Personalvermittlung zwischen Ungarn, Österreich und Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42834