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Inwiefern hängen Versagensängste mit Schulabsentismus zusammen?

Schulabsentismus, Versagensangst

Titre: Inwiefern hängen Versagensängste mit Schulabsentismus zusammen?

Dossier / Travail , 2018 , 15 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Gurbet Sevimli (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

Jedes fünfte Kind in Deutschland leidet unter Schulangst. Jungen sind offenbar öfter betroffen als Mädchen. Tagtäglich haben Jugendliche mit Versagensängsten zu kämpfen. Sie fürchten sich vor dem Unterricht und können nachts nicht schlafen. Ihre Schulleistungen leiden enorm darunter und sie bezweifeln, den steigenden Anforderungen der Schule nicht mehr gerecht werden zu werden. Gehörst du auch zu den Menschen, die sich von dem Gedanken lähmen lassen, mit einer Idee oder einem Vorhaben scheitern zu können? Der Gang zur Schule wird mit schlechten Erlebnissen assoziiert, die Schule wird immer mehr vernachlässigt. Manchmal ist die Angst, in die Schule zu gehen, offensichtlich, manchmal äußert sie sich versteckt. Hinter dem Schulschwänzen ist mehr als nur ein kleines Übel versteckt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen von Versagensangst

2.1 Definition von Versagensangst

2.2 Entstehung und Verlauf

2.3 Folgen

3. Schulabsentismus

3.1 Die Bedeutung von Schule und Schulabsentismus

3.2 Ausmaß des Schulschwänzens

3.3 Zusammenhang mit Versagensangst

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen schulischen Versagensängsten und dem Phänomen des Schulabsentismus, um zu verstehen, inwieweit Ängste vor dem Scheitern den Weg zur Schule blockieren und zum Fernbleiben führen.

  • Definition und Differenzierung von Versagensangst
  • Ursachen, Verlauf und psychische Folgen von Angststörungen
  • Rechtliche und soziale Aspekte des Schulabsentismus
  • Statistische Betrachtung des Schulschwänzens anhand Berliner Daten
  • Wechselwirkungen zwischen Leistungsdruck und Vermeidungsverhalten

Auszug aus dem Buch

3.3 Zusammenhang mit Schulabsentismus

,,Kannst du was, dann bist du was“. In der heutigen Gesellschaft bekommen wir immer wieder solche Sprüche zu hören. Kinder werden mit solchen Situationen am häufigsten in der Schule konfrontiert. Die Teilnahme am schulischen Unterricht ist jedoch eine Voraussetzung für ein integriertes Leben in der heutigen Gesellschaft. In einer Schule, in der Schüler kaum persönlichen Wert zumessen und ihrerseits keine Kompetenzen vorführen können, wählen einige Schüler die Flucht als Ausweg. (vgl. Ricking 2006, S.9). Damit entfliehen sie dem dauerhaften Zustand der Bedrohung und können sich ihrer Selbstzufriedenheit hinbegeben. Nach Ricking 2006 sind häufig schwänzende Schüler in ihrem Schulalltag oftmals schulischen Versagensängsten ausgesetzt: „Nach Kaiser (1983) besteht ein enger Zusammenhang zwischen Schulversagen, Angst in und vor der Schule, Schulverweigerung und Schulangst kann demnach eine Angst vor dem antizipierten Versagen in der Schule sein, die Fluchtreaktionen oder Verweigerung auslöst, wobei sich der Konflikt des Kindes mit Schule und Elternhaus mit jedem neu gefehlten Tag erhöht, was wiederum die Schulangst vermehrt und weiteres Leistungsversagen bedingt usw. (vgl. Hildeschmidt 1979).“ (Ricking 2006, S.72) In der Schule werden wir gezwungen unser ,,Ich`` als einen möglichst guten Schüler darzustellen. Dabei haben die Schüler keinen Einfluss auf die gegebenen Richtlinien, sie werden an Standards gemessen, die sie sich nicht selber setzen – sagen sie. (Andreas u.a. 1976, S.66f.) Sie können den Standards durch ihre eigenen Leistungen mitbestimmen, jedoch setzt ihn ein objektives Datum, in denen Leistungen erbracht werden müssen Druck, den sie nicht entgegenwirken können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik von Versagensangst und Schulangst ein und formuliert das Ziel der Arbeit, die Verbindung zum Schulabsentismus zu analysieren.

2. Grundlagen von Versagensangst: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Versagensangst, beleuchtet deren Entstehung und Verlauf sowie die schwerwiegenden psychischen Folgen für die Betroffenen.

3. Schulabsentismus: Hier werden der rechtliche Rahmen der Schulpflicht, die Formen des Schulschwänzens und die statistische Lage in Berlin sowie der direkte Zusammenhang zwischen Versagensangst und Absentismus erörtert.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass ein enger Zusammenhang zwischen Versagensängsten und Schulabsentismus besteht, betont jedoch die Vielschichtigkeit der Auslöser.

Schlüsselwörter

Versagensangst, Schulabsentismus, Schule, Leistungsdruck, Schulschwänzen, Angststörung, Schulpflicht, Selbstwertgefühl, Leistungsgesellschaft, Vermeidungsverhalten, Depression, psychosomatische Störungen, pädagogische Herausforderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die psychologischen und schulischen Hintergründe, warum Kinder und Jugendliche die Schule verweigern, mit einem besonderen Fokus auf die Rolle von Versagensängsten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Versagensangst, die Entstehung von Schulabsentismus und die Wechselwirkung zwischen individuellem Leistungsdruck und gesellschaftlichen Erwartungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, zu prüfen, inwiefern schulische Versagensängste mit Schulabsentismus zusammenhängen und ob diese Ängste eine maßgebliche Ursache für das Fernbleiben vom Unterricht darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie eine Auswertung aktueller statistischer Daten zum Schulschwänzen in Berlin.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Versagensangst (Definition, Symptome, Folgen) und die Analyse des Schulabsentismus, inklusive einer Betrachtung der Situation in Berliner Schulen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Versagensangst, Schulabsentismus, Leistungsdruck, Schulpflicht und psychosomatische Belastung.

Wie unterscheidet sich die soziale von der kognitiven Versagensangst?

Soziale Versagensangst bezieht sich auf die Angst vor negativer Beurteilung durch Mitmenschen, während sich die kognitive Versagensangst direkt auf den Leistungsdruck in der Schule und die Angst vor schulischem Scheitern bezieht.

Warum verzichten einige Berliner Bezirke laut Text auf Bußgelder bei Schulschwänzern?

Der Bezirk Mitte beispielsweise setzt auf tiefergehende Gespräche mit den Eltern und die Entwicklung von Lösungsstrategien, anstatt kurzfristige Sanktionen wie Bußgelder zu verhängen.

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Résumé des informations

Titre
Inwiefern hängen Versagensängste mit Schulabsentismus zusammen?
Sous-titre
Schulabsentismus, Versagensangst
Note
1,3
Auteur
Gurbet Sevimli (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
15
N° de catalogue
V428510
ISBN (ebook)
9783668730120
ISBN (Livre)
9783668730137
Langue
allemand
mots-clé
inwiefern versagensängste schulabsentismus versagensangst
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Gurbet Sevimli (Auteur), 2018, Inwiefern hängen Versagensängste mit Schulabsentismus zusammen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428510
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Extrait de  15  pages
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