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Mutterschutz für Studentinnen. Welche Maßnahmen werden ergriffen um diese zu schützen?

Eine Analyse der Gesetzgebung 2016 und der aktuellen Situation

Titre: Mutterschutz für Studentinnen. Welche Maßnahmen werden ergriffen um diese zu schützen?

Dossier / Travail , 2018 , 16 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Jasmin Ottens (Auteur)

Sociologie - Système social et Structure sociale
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Diese Arbeit gibt einen Überblick über die Situation studentischer (werdender) Mütter und universitäre Rahmenbedingungen. Die Ansprüche im sozialen Sicherungssystem werden dargestellt.

Im ersten Kapitel werden die 2016 geltenden (gesetzlichen) Maßnahmen dargestellt, die zum Schutze der studentischen Mutter und des (ungeborenen) Kindes verankert wurden. Daraufhin folgt im Kapitel zwei meiner Arbeit, die Darstellung des Mutterschutzgesetztes nach der Reformierung, wobei aus Platzgründen ausschließlich das Gesetz in seinen Veränderungen betrachtete wird, die zugunsten der Studentinnen eingetreten sind. Veränderungen im SGB II oder auch im BEEG werden dabei nicht berücksichtigt, zumal sich nichts verändert hat, was Studentinnen nachteilig betreffen würde. Mutterschutz ist als durchaus heterogener Teil des sozialen Sicherungssystems zu verstehen und soll mit seinem Bestand natürlich bestimmte Funktionen erfüllen, welche im dritten Kapitel verdeutlicht werden sollen. Zum Schluss folgt dann das Fazit inklusive kritischer Betrachtung.

Um die Situation von (werdenden) studentischen Müttern vor und nach der gesetzlichen Reformierung anschaulich zu skizzieren, ziehe ich als beispielhafte Regelung einer Hochschule die Rahmenprüfungsordnungen (Fassung 2012 und 2017) der Universität Vechta hinzu.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Maßnahmen zum Schutz der studentischen Mutter (Stand 2016)

1.1 Schutzbestimmungen der Universität Vechta

1.1.1 Das Mutterschutzgesetz

1.1.2 Das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz

1.2 Geld und Sachleistungen

1.2.1 Sachleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)

1.2.2 Geldleistungen

2. Das neue Mutterschutzgesetz

3. Mutterschutz als Teil des sozialen Sicherungssystems

4. Fazit und (kritische) Betrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen zum Schutz (werdender) studentischer Mütter und ihrer Kinder im Kontext des deutschen Mutterschutzrechts vor und nach der Reform zum 01.01.2018. Ziel ist es, die Entwicklung der Schutzmaßnahmen aufzuzeigen und zu prüfen, inwieweit diese tatsächlich zur Chancengleichheit und sozialen Sicherung beitragen.

  • Analyse des Mutterschutzgesetzes (MuSchG) und dessen Relevanz für Studentinnen.
  • Untersuchung der Schutzbestimmungen der Universität Vechta als Fallbeispiel.
  • Evaluation von Geld- und Sachleistungen für studentische Mütter im Kontext der GKV und des SGB II.
  • Diskussion der Auswirkungen der Gesetzesreform 2018 auf den studentischen Personenkreis.
  • Einordnung des Mutterschutzes als Bestandteil des sozialen Sicherungssystems.

Auszug aus dem Buch

1.1.1 Das Mutterschutzgesetz

Angesichts der vorgestellten Rahmenprüfungsordnung wird ersichtlich, dass die Universität zum einem einen allgemeinen Schutz des ungeborenen Kindes und dessen Mutter - im Falle einer Gefährdung von Gesundheit und Leben – festgelegt hat und zum anderen, dass das Mutterschutzgesetz in einigen Paragraphen (§) auch für vechtaraner Studentinnen geltend gemacht wird.

Das Mutterschutzgesetz ist ein Gesetz zum Schutze der erwerbstätigen (werdenden) Mutter, welches im Jahr1952 erstmals verabschiedet wurde. Es richtet sich an alle Frauen die in einem vertraglich geregelten Beschäftigungsverhältnis stehen, also auch an 450 €-Jobberinnen. Das heißt also, dass Studentinnen, die in innerhalb ihrer Studienzeit einem Minijob nachgehen, genauso die Rechte des Mutterschutzgesetztes beanspruchen können, wie Frauen die in einem Vollzeitbeschäftigungsverhältnis stehen. Dennoch werden im folgendem Unterkapitel nur die Paragraphen des Mutterschutzgesetztes näher analysiert, die für jede Studentin an der Universität Vechta gelten. Die weiteren Rechte die eine studentische, (werdende) Mütter hätte, wenn sie in einem Beschäftigungsverhältnis stehen würde, wie beispielweise der Kündigungsschutz, finden aus Platzgründen keine nähere Betrachtung. Das Gesetz zum Schutz der Mutter entspringt der grundgesetzlichen Garantie, dass jede „[…] Mutter einen Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge durch die staatliche Gemeinschaft“ hat. Mit Einführung soll eben dieser staatliche Arbeitsschutz für stillende bzw. werdende Mütter und das (werdende) Kind gewährleistet sein, sowie eine Gleichstellung von Männern und Frauen erwirkt werden, indem die Höhe des Arbeitsentgeltes sich nicht wesentlich nach Geschlechtern unterscheidet. Es soll vor Gefährdungen der Gesundheit (psychische & physische Ebene), Überforderung am Arbeitsplatz, finanziellen Einbußen und vor dem Verlust des Arbeitsplatzes schützen. Das Mutterschutzgesetz impliziert spezielle Vorgaben wie beispielsweise zur Gestaltung des Arbeitsplatzes, zu Beschäftigungsverboten, zu finanziellen Unterstützungsleistungen wie das Mutterschaftsgeld, oder auch diverse Mutterschutzfristen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Notwendigkeit der Reform des Mutterschutzgesetzes, da Studentinnen vor 2018 legislativ benachteiligt waren, und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Schutzmaßnahmen für studentische Mütter.

1. Maßnahmen zum Schutz der studentischen Mutter (Stand 2016): In diesem Kapitel werden die vor der Reform geltenden Regelungen an der Universität Vechta sowie die relevanten gesetzlichen Grundlagen wie das MuSchG und BEEG dargestellt.

2. Das neue Mutterschutzgesetz: Dieses Kapitel behandelt die Veränderungen durch die Gesetzesreform ab 2018 und beleuchtet die Ausweitung des berechtigten Personenkreises auf Studentinnen sowie optimierte Schutzbestimmungen.

3. Mutterschutz als Teil des sozialen Sicherungssystems: Hier wird der Mutterschutz in den theoretischen Rahmen der deutschen Entwicklungspolitik und der Millenniumserklärung eingebettet, um dessen funktionale Bedeutung zu verdeutlichen.

4. Fazit und (kritische) Betrachtung: Das Fazit reflektiert die Effektivität der Maßnahmen und kommt zu dem Schluss, dass trotz Verbesserungen weiterhin finanzielle Diskrepanzen und Herausforderungen hinsichtlich der Chancengleichheit bestehen.

Schlüsselwörter

Mutterschutzgesetz, Studentinnen, soziale Sicherung, Chancengleichheit, Gesetzgebung, MuSchG, BEEG, Mutterschaftsgeld, Rahmenprüfungsordnung, Universität Vechta, Beschäftigungsverbot, Studierende, Familienförderung, soziale Gerechtigkeit, Millenniumsziele

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der rechtlichen Absicherung und den Schutzmaßnahmen für studentische Mütter in Deutschland im zeitlichen Vergleich zwischen 2016 und dem reformierten Stand nach 2018.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Mutterschutzgesetz, die hochschulspezifischen Rahmenprüfungsordnungen, finanzielle Hilfen sowie die Einbettung des Mutterschutzes in soziale Sicherungssysteme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse der Schutzmaßnahmen vor und nach der Gesetzesreform 2018, um aufzuzeigen, wie (werdende) studentische Mütter und ihre Kinder unterstützt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine rechtswissenschaftlich orientierte Analyse und Darlegung unter Einbeziehung von Gesetzestexten, Kommentaren und beispielhaften Regelungen einer Hochschule.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die rechtliche Situation vor 2016, die wesentlichen Änderungen durch das neue Mutterschutzgesetz 2018 und die sozio-politische Funktion des Mutterschutzes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Mutterschutzgesetz, Studentinnen, Chancengleichheit, Soziale Sicherung und Mutterschaftsgeld.

Warum ist das Mutterschutzgesetz für Studentinnen besonders relevant?

Weil Studentinnen vor der Reform von 2018 gesetzlich nicht explizit geschützt waren und daher von den individuellen Regelungen der jeweiligen Hochschule abhingen.

Welche Rolle spielt die Universität Vechta in dieser Arbeit?

Sie dient als exemplarisches Fallbeispiel, anhand dessen die Autorin die Anwendung der Schutzbestimmungen und die Auswirkungen der Rahmenprüfungsordnungen auf studentische Mütter verdeutlicht.

Was kritisiert die Autorin im Fazit?

Die Autorin bemängelt, dass das Mutterschaftsgeld für Studentinnen oft gering ausfällt oder ganz wegfällt, was zu einer Benachteiligung im Vergleich zu vollzeitbeschäftigten Frauen führt und die Chancengleichheit untergräbt.

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Résumé des informations

Titre
Mutterschutz für Studentinnen. Welche Maßnahmen werden ergriffen um diese zu schützen?
Sous-titre
Eine Analyse der Gesetzgebung 2016 und der aktuellen Situation
Université
University of Vechta  (Gerontologie)
Cours
Ökonomie und demographischer Wandel
Note
2,0
Auteur
Jasmin Ottens (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
16
N° de catalogue
V428527
ISBN (ebook)
9783668744349
ISBN (Livre)
9783668744356
Langue
allemand
mots-clé
Soziale Sicherung Mutterschutz Studentinnen Mutterschutzgesetz Gesetzesreformierung Schwangerschaf
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Citation du texte
Jasmin Ottens (Auteur), 2018, Mutterschutz für Studentinnen. Welche Maßnahmen werden ergriffen um diese zu schützen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428527
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Extrait de  16  pages
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