Diese wissenschaftliche Arbeit geht auf Frauen in Führungspositionen, die Entwicklung der Frauenquote und auf die Einflussfaktoren vom 20. Jahrhundert bis heute ein.
Trotz des im Grundgesetz bereits seit dem Jahr 1949 verankerten Artikels der Gleichberechtigung, gibt es noch diverse Differenzen in der Gesellschaft, wie zum Beispiel die Hautfarbe, die Rasse oder die Religion. Aber leider auch geschlechtliche Unterschiede, die vor allem Frauen in der Karriere hindern und sie behindern in ihrem Beruf aufzusteigen. Aufgrund ihres Geschlechts wird Frauen der Aufstieg in eine Führungsposition erschwert. Dennoch hat sich seit dem 20. Jahrhundert einiges verändert. Die Frauenquote stieg, wenn auch gering, an.
Inhaltsverzeichnis
EINLEITUNG
1 ENTWICKLUNG ZUM THEMA FRAUEN IN FÜHRUNGSPOSITIONEN
1.1 VERÄNDERUNG DER FAMILIENSTRUKTUR VOM 20. JAHRHUNDERT – HEUTE
1.2 URSACHEN UND FOLGEN DER FAMILIENSTRUKTUR – ENTWICKLUNGEN
2 „GENDER PAY GAP“ – VERDIENSTUNTERSCHIEDE ZWISCHEN MÄNNERN UND FRAUEN
3 BUNDESKANZLERIN ANGELA MERKEL – EINFÜHRUNG DER FRAUENQUOTE
FAZIT
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die gesellschaftliche und strukturelle Entwicklung von Frauen in Führungspositionen seit dem 20. Jahrhundert bis heute, wobei insbesondere die Auswirkungen veränderter Familienstrukturen, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede sowie politische Lösungsansätze wie die Einführung der Frauenquote analysiert werden.
- Wandel der modernen Familienstruktur und deren Einfluss auf die Karriereplanung
- Die Individualisierungstheorie nach Beck im Kontext der weiblichen Erwerbstätigkeit
- Analyse des „Gender Pay Gap“ und dessen Ursachen in verschiedenen Sektoren
- Die politische Rolle der Frauenquote bei der Besetzung von Führungspositionen in DAX-Unternehmen
Auszug aus dem Buch
1.1 Veränderung der Familienstruktur vom 20. Jahrhundert – heute
Früher war die „moderne Familie“ überwiegend in unserer Gesellschaft vertreten. Dies bedeutet, dass Mutter, Vater, aber auch die Kinder bestimmte Aufgaben und Pflichten haben, die jedes Familienmitglied dem Familienleben beizutragen hat.
Für die Mutter war sehr typisch, dass sie zu Hause bleibt, die Kinder je nach Alter entweder zu Hause versorgt oder in die Kita, Kindergarten oder in die Schule bringt und dann den Haushalt erledigt, bis die Frau die Kinder wieder abholt, um diese dann mit Essen zu versorgen. Schulkinder, die Hausaufgaben zu erledigen mussten, wurden von der Mutter tatkräftig unterstützt, um den Sprösslingen eine gute Wissenserweiterung bieten zu können.
Der Mann hingegen, wurde als „Familienernährer“ gesehen und sorgte dafür, dass die Familienkasse aufgebessert wurde und die Frau die nötigen finanziellen Mittel hat, um alle notwendigen Besorgungen bezahlen zu können. Außerdem wurde der Familienvater als Familienoberhaupt angesehen und seine Entscheidungen waren Gesetz.
Die Familie handelte an und für sich als unabhängige Einheit. Jedoch gab es hierbei in der Vergangenheit und gibt es auch heute noch ein Problem der Umsetzung in der Realität. Um Geld verdienen zu können, war die Familie von der Wirtschaft, dem Recht und der Politik abhängig und musste sich an gewisse Regeln anpassen. Von der Wirtschaft sind Familien bis zum heutigen Tage abhängig, da sie die zum Leben notwendige monetäre Grundlage bereitstellt. Hierbei erkennt man einen Widerspruch in der familiären Unabhängigkeit, die man versucht hat zu leben. Ohne Wirtschaft gäbe es keine Jobs und die Familien hätten kein Geld um zu überleben.
Zusammenfassung der Kapitel
EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den verfassungsrechtlichen Rahmen der Gleichberechtigung in Deutschland und identifiziert bestehende Hürden beim beruflichen Aufstieg von Frauen trotz gesetzlicher Grundlagen.
1 ENTWICKLUNG ZUM THEMA FRAUEN IN FÜHRUNGSPOSITIONEN: Dieses Kapitel erörtert den soziologischen Wandel der Familienstrukturen vom 20. Jahrhundert bis heute und betrachtet die theoretischen Hintergründe der Individualisierung.
1.1 VERÄNDERUNG DER FAMILIENSTRUKTUR VOM 20. JAHRHUNDERT – HEUTE: Hier wird der historische Wandel der Rollenverteilung innerhalb der Familie und die zunehmende Abhängigkeit vom Arbeitsmarkt thematisiert.
1.2 URSACHEN UND FOLGEN DER FAMILIENSTRUKTUR – ENTWICKLUNGEN: Es wird die Individualisierungstheorie nach Beck analysiert sowie der Einfluss des Bildungsansstiegs und des Gleichberechtigungsgesetzes auf die weibliche Unabhängigkeit dargelegt.
2 „GENDER PAY GAP“ – VERDIENSTUNTERSCHIEDE ZWISCHEN MÄNNERN UND FRAUEN: Dieses Kapitel definiert den Gender Pay Gap und untersucht die Ursachen für die Lohnlücke, unter anderem durch unterschiedliche Sektorenzugehörigkeit.
3 BUNDESKANZLERIN ANGELA MERKEL – EINFÜHRUNG DER FRAUENQUOTE: Es wird die politische Notwendigkeit und Umsetzung der gesetzlichen Frauenquote in börsennotierten Unternehmen sowie deren erste positive Auswirkungen beschrieben.
FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und plädiert für eine weiterführende Gleichstellung bei der Personalauswahl durch die Abkehr von geschlechtsbezogenen Pflichtangaben in Bewerbungsverfahren.
Schlüsselwörter
Frauen in Führungspositionen, Gleichberechtigung, Grundgesetz, Familienstruktur, Gender Pay Gap, Verdienstunterschiede, Frauenquote, Angela Merkel, DAX-Unternehmen, Individualisierungstheorie, Arbeitsmarkt, Lohngerechtigkeit, Karriereleiter, gesellschaftlicher Wandel, Erwerbstätigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der historischen und gegenwärtigen Entwicklung der Rolle von Frauen in Führungspositionen innerhalb der deutschen Gesellschaft.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Schwerpunkte liegen auf den Veränderungen der Familienstruktur, der geschlechtsspezifischen Einkommenslücke (Gender Pay Gap) und den politischen Bemühungen zur Frauenförderung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Einflussfaktoren für den Aufstieg von Frauen in Führungspositionen aufzuzeigen und die Wirksamkeit politischer Instrumente wie der Frauenquote zu bewerten.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse, ergänzt durch die Auswertung statistischer Daten des Statistischen Bundesamtes und weiterer Institutionen.
Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?
Im Hauptteil werden soziologische Theorien zur Individualisierung mit empirischen Befunden zur Lohnungleichheit und zur Repräsentanz von Frauen in DAX-Vorständen verknüpft.
Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit am besten?
Die wichtigsten Schlüsselbegriffe sind Gleichberechtigung, Gender Pay Gap, Frauenquote, Familienstruktur und Karriereentwicklung.
Warum spielt die Individualisierungstheorie nach Beck eine Rolle?
Sie dient zur Erklärung, warum das Individuum heute gezwungen ist, sich aus traditionellen Bindungen zu lösen, was die Notwendigkeit beruflicher Selbstständigkeit für Frauen unterstreicht.
Wie bewertet die Autorin die Einführung der Frauenquote?
Die Autorin befürwortet die Frauenquote als notwendigen Anfangsschritt, betont jedoch, dass langfristig eine vollkommene Gleichberechtigung bei der Personalauswahl durch qualifikationsbasierte Prozesse erreicht werden muss.
- Citar trabajo
- Natalie Martini (Autor), 2017, Die Rolle der Frau in Führungspositionen. Entwicklung seit dem 20. Jahrhundert bis heute, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428533