Ziel dieser Studienarbeit war es die wissenschaftliche Publikation „Upper body strength and power are associated with shot speed in men’s ice hockey“ von Bezak und Pridal (2017) zu beschreiben und direkt im Anschluss zu analysieren.
Zusammenfassend, kann gesagt werden, dass akurat gearbeitet wurde, die wissenschaftlichen Standards eingehalten wurden, sowie das vorhandene Forschungsdefizit, nicht optimal, da im methodischen Aufbau einige Schwächen lokalisiert werden konnten, aber ausreichend, gefüllt werden konnte.
Das Eishockey unterzieht sich im Laufe der letzten Jahre einem stetigen Wandel. Regeländerungen wurden eingeführt, neue Trainingsmethoden eingesetzt und neue Materialien für das Eishockey Equipment wurden entwickelt. Schläger, Schlittschuhe und Protektoren beispielweise, wurden immer leichter. Frühere Studien, die Puck Geschwindigkeiten im Eishockey untersuchten, waren meist auf die Schusstechnik oder die Beschaffenheit der Schläger fokussiert. Hannon et al. (2011) beispielweise, untersuchten die Korrelation zwischen der Schlägerhärte und der Puck Geschwindigkeit beim Schlagschuss und fanden einen geringen bis gar keinen Effekt. Kein Zusammenhang zwischen Schlägerhärte und der Puck Geschwindigkeit beim Handgelenkschuss wurde gefunden.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 1.1 Mit maximierter Schusskraft zum Erfolg im Eishockey Sport?
- 1.2 Hintergrund der Studie und Forschungsfrage
- 1.3 Zusammenfassung der Studie
- 1.4 Kritik der Zusammenfassung
- 2. Methodik
- 2.1 Probanden
- 2.2 Testdurchführung
- 2.3 On-field Testung und Versuchsaufbau
- 2.4 Off-field Testung und Versuchsaufbau
- 2.5 Statistische Analyse
- 2.6 Kritik der Methoden
- 3. Ergebnisse
- 3.1 Ergebnisse des Vergleichs
- 3.2 Kritik an den Ergebnissen
- 4. Diskussion
- 4.1 Diskussion der Autoren
- 4.2 Kritik der Diskussion
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Studienarbeit befasst sich mit der Analyse der wissenschaftlichen Publikation "Upper body strength and power are associated with shot speed in men's ice hockey" von Bezak und Pridal (2017). Das Ziel ist es, die Studie zu beschreiben und kritisch zu analysieren.
- Zusammenhang zwischen Oberkörperkraft und Schussgeschwindigkeit im Eishockey
- Methodische Vorgehensweise und Qualität der Studie
- Bewertung der Ergebnisse und Schlussfolgerungen
- Identifizierung von Forschungsdefiziten und möglichen zukünftigen Forschungsrichtungen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der Schusskraft im Eishockey ein und beleuchtet die Relevanz der Forschungsfrage. Der Hintergrund der Studie und die Forschungsfrage werden erläutert, wobei die Bedeutung von Oberkörperkraft für die Schusstechnik im Eishockey hervorgehoben wird. Die Zusammenfassung der Studie beschreibt die Methodik, die Probanden, die Testdurchführung und die statistische Analyse der Daten. Die Ergebnisse werden in Form von Tabellen und Grafiken dargestellt und kritisch analysiert. Die Diskussion der Autoren beleuchtet die Relevanz der Ergebnisse für das Training im Eishockey.
Schlüsselwörter
Eishockey, Schusskraft, Oberkörperkraft, Schussgeschwindigkeit, Handgelenkschuss, Schlagschuss, Forschungsdefizit, Trainingswissenschaft, Biomechanik.
Häufig gestellte Fragen
Hängt die Schussgeschwindigkeit im Eishockey von der Oberkörperkraft ab?
Ja, die analysierte Studie von Bezak und Pridal (2017) zeigt, dass Oberkörperkraft und -power signifikant mit der Schussgeschwindigkeit bei männlichen Eishockeyspielern korrelieren.
Welchen Einfluss hat die Schlägerhärte auf die Puckgeschwindigkeit?
Frühere Studien (z. B. Hannon et al. 2011) fanden nur einen geringen bis gar keinen Effekt der Schlägerhärte auf die Geschwindigkeit beim Schlagschuss oder Handgelenkschuss.
Wie wurde die Studie methodisch durchgeführt?
Die Forscher führten On-field-Testungen (Schussgeschwindigkeit auf dem Eis) und Off-field-Testungen (Kraftmessungen im Labor) durch, um die Korrelationen statistisch zu analysieren.
Welche Schwächen wurden in der Methodik der Studie lokalisiert?
Die Analyse deckte einige Schwächen im methodischen Aufbau auf, stellt jedoch fest, dass die wissenschaftlichen Standards insgesamt eingehalten wurden und das Forschungsdefizit ausreichend gefüllt wurde.
Was bedeuten die Ergebnisse für das Eishockeytraining?
Trainer sollten gezieltes Krafttraining für den Oberkörper in den Trainingsplan integrieren, um die Schusskraft und damit die Erfolgsaussichten der Spieler zu maximieren.
- Citation du texte
- Daniel Simm (Auteur), 2018, Analyse der sportwissenschaftlichen Publikation "Upper body strength and power are associated with shot speed in men's hockey", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428653