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Selbstwirksamkeitserwartung und emotionale Kompetenz bei Kindern

Titre: Selbstwirksamkeitserwartung und emotionale Kompetenz bei Kindern

Travail de Recherche , 2015 , 35 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Manuel Stoewe (Auteur), Philipp Günther (Auteur)

Travail Social
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Die Autoren stellen in dieser Arbeit die Frage, inwieweit die emotionale Kompetenz von der Selbstwirksamkeitserwartung abhängig ist, und ob ein kausaler Zusammenhang zwischen diesen beiden Konzepten besteht. Unter Anbetracht der Größe und des Auswahlverfahrens der ausgewählten Stichprobe wird in dieser Arbeit nicht der Anspruch erhoben, einen Kausalzusammenhang zu entdecken, sondern lediglich mögliche Korrelationen innerhalb der Stichprobe festzustellen. So lautet die Fragestellung mit der sich die Autoren in die Forschungsarbeit begeben wie folgt: Besteht eine Zusammenhang zwischen der Selbstwirksamkeit und der emotionalen Kompetenz von Kindern und Jugendlichen?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Methoden

2.1 Datenerhebung

2.2 Auswertung

2.3 Stichprobe

2.4 Forschungsprozess

3.0 Forschungsergebnisse

4.0 Abschließende Diskussion

4.1 Diskussion der Ergebnisse

4.2 Diskussion des Forschungsprozesses

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Selbstwirksamkeitserwartung und der emotionalen Kompetenz von Kindern und Jugendlichen in stationären und ambulanten Betreuungssettings. Ziel ist es, mittels deskriptiver statistischer Methoden mögliche Korrelationen innerhalb der Stichprobe zu identifizieren.

  • Grundlagen der Selbstwirksamkeitserwartung nach Bandura
  • Konzept der emotionalen Kompetenz und Emotionsregulation
  • Methodische Vorgehensweise der quantitativen Datenerhebung
  • Analyse von Korrelationskoeffizienten in verschiedenen Altersgruppen
  • Geschlechtsspezifische Unterschiede bei emotionalen Kompetenzen

Auszug aus dem Buch

1.0 Einleitung

In den frühen 1970er Jahren entwickelte sich in der Psychologie ein neues Forschungsinteresse. Nachdem sich das primäre Forschungsparadigma die längste Zeit daran orientierte zu untersuchen, welche Abweichungen und Krankheitsbilder, sowie Auffälligkeiten und Verhaltensstörungen es gibt, wurde nun der Fokus zunehmend auf die Individuen gelegt, denen es gelang trotz widriger Umstände eine gesunde Entwicklung zu durchleben. Das Augenmerk der Forschung lag nun nicht mehr darin zu untersuchen warum ein Individuum gewisse Abweichungen erleidet, sondern vielmehr warum ein Individuum trotz einer offensichtlich schädlichen Umgebung keine Einschränkungen in seinem Leben erfährt (vgl. Fröhlich-Gildhoff /Rönnau-Böse 2014: 13). Diese Widerstandsfähigkeit wird unter dem Begriff der Resilienz erfasst. Darunter versteht man „die Fähigkeit von Menschen [...], Krisen im Lebenszyklus unter Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklung zu nutzen“ (Welter-Enderlin / Hildenbrand 2006: 13). Ressourcen, welche eine hohe Resilienz bewirken zeigen sich sowohl als persönliche Stärken, oder auch in Form von externen Ressourcen, wie z.B. durch eine starke Bindung zu einer Vertrauensperson oder familiären Zusammenhalt.

Ein wichtiger Resilienzfaktor ist die sogenannte Selbstwirksamkeitserwartung. Dieses Konzept wurde in den 1970er Jahren von dem Psychologen Albert Bandura entwickelt und folgender Maßen definiert: „Bewusste Selbstwirksamkeit bezeichnet den Glauben an die eigene Fähigkeit, die notwendigen (erforderlichen) Handlungen so zu planen und auszuführen, dass künftige Situationen gemeistert werden können“ (Fuchs 2005: 18). Selbstwirksamkeit scheint demnach ein wichtiger Faktor für die Ausbildung eines gesunden Selbstwertgefühls zu sein. Außerdem wird in der Literatur beschrieben, dass eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung eine essentielle Rolle dabei spielt, Probleme nicht nur zu lösen, sondern dies auch effizienter und besser.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Einführung in die Resilienzforschung und Definition der zentralen Konzepte Selbstwirksamkeitserwartung und emotionale Kompetenz.

2.0 Methoden: Erläuterung des gewählten quantitativen Forschungsansatzes sowie Darstellung der Instrumente zur Datenerhebung und Stichprobenauswahl.

2.1 Datenerhebung: Beschreibung der Nutzung standardisierter Fragebögen für die Bezugsbetreuer zur Messung der Variablen.

2.2 Auswertung: Erläuterung der statistischen Verfahren, insbesondere der Korrelationsanalyse in Microsoft Excel.

2.3 Stichprobe: Vorstellung der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen sowie der soziodemografischen Zusammensetzung der Probandengruppe.

2.4 Forschungsprozess: Dokumentation des zeitlichen Verlaufs und der methodischen Entwicklung der Forschungsarbeit.

3.0 Forschungsergebnisse: Präsentation der erhobenen Daten mittels Diagrammen und statistischen Kennwerten wie Korrelationskoeffizienten.

4.0 Abschließende Diskussion: Kritische Reflexion der Ergebnisse vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes.

4.1 Diskussion der Ergebnisse: Interpretation der statistischen Auffälligkeiten und geschlechtsspezifischen Unterschiede.

4.2 Diskussion des Forschungsprozesses: Kritische Würdigung der methodischen Stärken und Schwächen sowie Implikationen für zukünftige Studien.

Schlüsselwörter

Selbstwirksamkeitserwartung, emotionale Kompetenz, Resilienz, Emotionsregulation, quantitative Forschung, Sozialpädagogik, Korrelationsanalyse, Kinder- und Jugendhilfe, Erziehungshilfen, Verhaltensauffälligkeiten, Datenerhebung, Statistik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Selbstwirksamkeitserwartung von Kindern und Jugendlichen und ihrer emotionalen Kompetenz innerhalb sozialpädagogischer Betreuungssettings.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die psychologischen Konzepte der Resilienz, Selbstwirksamkeit und der emotionalen Kompetenz, betrachtet im Kontext der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, auf Basis einer quantitativen Untersuchung zu prüfen, ob eine Korrelation zwischen der Selbstwirksamkeit und der emotionalen Kompetenz bei der untersuchten Zielgruppe besteht.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde ein quantitativer Ansatz gewählt. Die Daten wurden mittels standardisierter Fragebögen erhoben und im Rahmen einer deskriptiven Statistik (Korrelationsanalysen) ausgewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung, die Stichprobenbeschreibung, den Forschungsprozess und die Darstellung sowie Diskussion der erzielten Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Selbstwirksamkeitserwartung, emotionale Kompetenz, Emotionsregulation und quantitative Sozialforschung.

Welche Rolle spielt das Geschlecht bei den Ergebnissen?

Die Auswertung zeigte geschlechtsspezifische Unterschiede, insbesondere bei der Korrelation zwischen den Kompetenzbereichen und den erreichten Gesamtpunktzahlen der Probanden.

Warum wurden die Betreuer befragt und nicht die Kinder selbst?

Aufgrund der Altersstruktur (6 bis 14 Jahre) wurde entschieden, die Bezugsbetreuer als Experten zu befragen, um eine einheitliche und verlässliche Datenqualität sicherzustellen.

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Résumé des informations

Titre
Selbstwirksamkeitserwartung und emotionale Kompetenz bei Kindern
Université
Protestant University of Applied Sciences Darmstadt
Cours
Forschungsmodul
Note
1,7
Auteurs
Manuel Stoewe (Auteur), Philipp Günther (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
35
N° de catalogue
V428676
ISBN (ebook)
9783668722798
ISBN (Livre)
9783668722804
Langue
allemand
mots-clé
Emotionale Kompetenz Soziale Kompetenz Selbstwirksamkeit Schwarzer Fragebogen Quantitative Forschung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Manuel Stoewe (Auteur), Philipp Günther (Auteur), 2015, Selbstwirksamkeitserwartung und emotionale Kompetenz bei Kindern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428676
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Extrait de  35  pages
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