Diese Arbeit widmet sich dem Weg ,des Künstlers Sebastian Stoskopff, zur Trompe-l'oeil Malerei und bezieht dabei Zeitgenossen und Vorbilder selbstverständlich mit ein. Einleitend dazu wird im Nachfolgenden der aktuelle Forschungsstand zum Maler Stoskopff dargelegt, indem in chronologischer Abfolge die relevantesten Veröffentlichungen skizziert werden. Daran anschließend behandelt der dritte Teil die Vita des Malers. Es werden in Kürze die wichtigsten Ereignisse zusammengefasst, die sein Werk nachweislich geprägt haben. Der vierte Teil widmet sich der terminologischen Klärung des Trompe-l’oeil und dessen Einordung in die Kunstgeschichte, um dann ausgewählte Werke vor diesem Hintergrund zu analysieren und der Fragestellung dieser Arbeit nachzugehen: Augentäuschungen im Schaffen Sebastian Stoskopffs – täuschend echt oder echt enttäuschend?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Forschungsstand
- Sebastian Stoskopff
- Das Trompe-l'oeil
- Das Trompe-l'oeil in der Kunstgeschichte
- Das Trompe-l'oeil in der Stilllebenmalerei
- Das Trompe-l'oeil bei Sebastian Stoskopff
- Gemalte Grafiken
- Die Gläserkörbe
- Trompe-l'oeil mit Kupferstich der Galatea
- Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit analysiert das Werk des deutschen Stilllebenmalers Sebastian Stoskopff und fokussiert dabei auf seine virtuosen Trompe-l'oeil-Darstellungen. Ziel der Arbeit ist es, die spezifischen Merkmale von Stoskopffs Trompe-l'oeil-Malerei zu untersuchen und die Frage zu beantworten, ob seine Bilder „täuschend echt“ oder „echt enttäuschend“ wirken.
- Das Trompe-l'oeil in der Kunstgeschichte
- Die Entwicklung und Bedeutung des Trompe-l'oeil in der Stilllebenmalerei
- Analyse ausgewählter Trompe-l'oeil-Werke von Sebastian Stoskopff
- Die Rolle der Virtuosität und Präzision in Stoskopffs Malerei
- Die Wahrnehmung und Wirkung von Stoskopffs Trompe-l'oeil-Bildern auf den Betrachter
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema ein und beleuchtet die kontroverse Debatte über die Wertigkeit von Stillleben in der Kunstgeschichte. Anschließend wird der Forschungsstand zu Sebastian Stoskopff dargestellt, beginnend mit den ersten wissenschaftlichen Auseinandersetzungen im 20. Jahrhundert.
Kapitel 3 gibt einen kurzen Überblick über die Vita des Malers und skizziert die wichtigsten Ereignisse, die sein Werk beeinflusst haben. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit der Definition und Einordnung des Trompe-l'oeil in die Kunstgeschichte.
Das fünfte Kapitel analysiert ausgewählte Trompe-l'oeil-Werke von Stoskopff, darunter seine gemalten Grafiken, die Gläserkörbe und das Trompe-l'oeil mit dem Kupferstich der Galatea.
Schlüsselwörter
Sebastian Stoskopff, Stilllebenmalerei, Trompe-l'oeil, Virtuosität, Präzision, Augentäuschung, Realismus, Illusion, Kunstgeschichte, Genremalerei, Wahrnehmung, Betrachter, Kunstkritik.
Häufig gestellte Fragen
Wer war Sebastian Stoskopff?
Sebastian Stoskopff (1597–1657) war ein bedeutender deutscher Stilllebenmaler, der für seine präzisen und täuschend echten Darstellungen bekannt war.
Was bedeutet „Trompe-l'oeil“ in der Kunst?
Der Begriff stammt aus dem Französischen und bedeutet „Augentäuschung“. Es bezeichnet eine Malerei, die dem Betrachter Dreidimensionalität und Realität vorgaukelt.
Welche Motive sind typisch für Stoskopffs Trompe-l'oeil?
Typische Motive sind Gläserkörbe, gemalte Grafiken und Kupferstiche, die so detailliert gemalt sind, dass sie wie aufgeklebt wirken.
Sind Stoskopffs Werke „täuschend echt“?
Die Arbeit untersucht genau diese Virtuosität und Präzision, die Stoskopff einsetzte, um die Wahrnehmung des Betrachters herauszufordern.
Welche Rolle spielt das Stillleben in Stoskopffs Schaffen?
Das Stillleben war sein Hauptmedium, in dem er die Grenzen zwischen Realität und Illusion durch technische Perfektion auslotete.
- Arbeit zitieren
- Jana Tiedemann (Autor:in), 2018, Augentäuschungen im Schaffen Sebastian Stoskopffs, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428729