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Augentäuschungen im Schaffen Sebastian Stoskopffs

Täuschend echt oder echt enttäuschend?

Título: Augentäuschungen im Schaffen Sebastian Stoskopffs

Trabajo , 2018 , 20 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Jana Tiedemann (Autor)

Arte - Otros
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Resumen Extracto de texto Detalles

Diese Arbeit widmet sich dem Weg ,des Künstlers Sebastian Stoskopff, zur Trompe-l'oeil Malerei und bezieht dabei Zeitgenossen und Vorbilder selbstverständlich mit ein. Einleitend dazu wird im Nachfolgenden der aktuelle Forschungsstand zum Maler Stoskopff dargelegt, indem in chronologischer Abfolge die relevantesten Veröffentlichungen skizziert werden. Daran anschließend behandelt der dritte Teil die Vita des Malers. Es werden in Kürze die wichtigsten Ereignisse zusammengefasst, die sein Werk nachweislich geprägt haben. Der vierte Teil widmet sich der terminologischen Klärung des Trompe-l’oeil und dessen Einordung in die Kunstgeschichte, um dann ausgewählte Werke vor diesem Hintergrund zu analysieren und der Fragestellung dieser Arbeit nachzugehen: Augentäuschungen im Schaffen Sebastian Stoskopffs – täuschend echt oder echt enttäuschend?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Forschungsstand

3 Sebastian Stoskopff

4 Das Trompe-l’oeil

4.1. Das Trompe-l’oeil in der Kunstgeschichte

4.2. Das Trompe-l’oeil in der Stilllebenmalerei

5 Das Trompe-l’oeil bei Sebastian Stoskopff

5.1. Gemalte Grafiken

5.2. Die Gläserkörbe

5.3. Trompe-l’oeil mit Kupferstich der Galatea

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Seminararbeit untersucht das Werk des Stilllebenmalers Sebastian Stoskopff im Hinblick auf seine Anwendung des Trompe-l’oeil-Stils. Ziel ist es, durch eine Analyse ausgewählter Werke zu klären, inwiefern Stoskopffs Gemälde tatsächlich als täuschend echte Augentäuschungen gelten können oder ob sie trotz hoher Präzision ihren Charakter als bloße Malerei bewahren.

  • Biografische Einordnung und Rezeptionsgeschichte von Sebastian Stoskopff
  • Definition und kunsthistorische Entwicklung der Trompe-l’oeil-Malerei
  • Die Rolle von Grafiken und Stichen in Stoskopffs Stillleben
  • Analyse des Werks "Trompe-l’oeil mit Kupferstich der Galatea" als Sonderstellung
  • Untersuchung der Gläserkörbe hinsichtlich Lichtführung und Materialität

Auszug aus dem Buch

4 DAS TROMPE-L’OEIL

Trompe-l’oeil („Täusche das Auge“), ein Imperativ, der zur Handlung aufruft. Diese Spielart der Malerei fordert den Künstler auf, das Auge des Betrachters dahingehend zu täuschen, dass dieser eine Wirklichkeit im Werk erkennt. Das Kunstwerk soll vortäuschen keines zu sein - die perfekte Illusion. Der Betrachter hingegen wird aufgefordert seine Sinne zu hinterfragen. So wird eine Dreidimensionalität suggeriert, die das Bedürfnis nach Haptik weckt und die Dominanz des Sehens in Frage stellt. Eine der bekanntesten Künstleranekdoten schildert dieses Phänomen sehr trefflich:

Er (Parrhasios) soll zu einem Wettstreit gegen Zeuxis angetreten sein, und habe, als jener gemalte Trauben mit so großem Erfolg vorzeigte, dass Vögel auf die Leinwand zuflogen, selber einen gemalten leinenen Vorhang vorgelegt, wobei die Wahrheit so dargestellt war, dass Zeuxis, der durch das Urteil der Vögel ganz aufgeblasen war, dringend forderte, er solle den Vorhang endlich zurückschlagen und das Bild zeigen. Sobald er seinen Irrtum eingesehen hatte, trat er ihm in aufrichtiger Scham die Siegespalme ab, weil er selbst Vögel getäuscht hatte, Parrhasios aber ihn, den Künstler.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Gattung des Stilllebens ein und stellt die Fragestellung vor, ob Sebastian Stoskopffs Werke als echte Trompe-l’oeil-Illusionen oder lediglich als präzise Stillleben zu bezeichnen sind.

2 Forschungsstand: Das Kapitel bietet einen chronologischen Überblick über die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Sebastian Stoskopff und betont die Bedeutung moderner Ausstellungskataloge und Monografien für die heutige Forschung.

3 Sebastian Stoskopff: Diese Biografie skizziert die Lebensstationen Stoskopffs, seine Ausbildung in Hanau und Straßburg sowie den Einfluss seiner Zunftmitgliedschaft und Kontakte auf sein künstlerisches Schaffen.

4 Das Trompe-l’oeil: Hier werden die Definition der Augentäuschung und deren historische Entwicklung von der Antike bis zur Moderne sowie die enge Verknüpfung mit dem Vanitas-Stillleben erläutert.

5 Das Trompe-l’oeil bei Sebastian Stoskopff: Dieses Kapitel analysiert Stoskopffs spezifische Integration von Grafiken, seine Meisterschaft in der Darstellung von Glas sowie die Sonderstellung des "Trompe-l’oeil mit Kupferstich der Galatea".

6 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass Stoskopff zwar technisch brillierte, seine Werke jedoch in der Regel bewusst als Malerei erkennbar bleiben und somit kaum klassische Augentäuschungen darstellen.

Schlüsselwörter

Sebastian Stoskopff, Stillleben, Trompe-l’oeil, Illusionsmalerei, Augentäuschung, Vanitas, Kupferstich, Gläserkorb, Kunstgeschichte, Malerei, Bildwirkung, Materialität, Jacques Callot, Straßburg, Realismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Stilllebenmaler Sebastian Stoskopff und seiner Anwendung der Trompe-l’oeil-Technik zur Erzeugung von Augentäuschungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Einordnung des Trompe-l’oeil, die Bedeutung von Bildillusionen in der Stilllebenmalerei und Stoskopffs spezielle Arbeitsweise bei der Darstellung von Grafiken und Glas.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Stoskopffs Werke den Anspruch des Trompe-l’oeil auf vollkommene Augentäuschung erfüllen oder ob sie als bloße, wenn auch virtuose, Malerei zu kategorisieren sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zum aktuellen Forschungsstand sowie einer werkorientierten Bildanalyse von Stoskopffs Gemälden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Trompe-l’oeil und eine detaillierte Analyse der Integration von Grafiken und Glasobjekten in Stoskopffs Werk.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Sebastian Stoskopff, Trompe-l’oeil, Stilllebenmalerei, Illusion, Vanitas und materielle Wiedergabe.

Warum spielt die Geschichte von Zeuxis und Parrhasios eine Rolle?

Diese antike Anekdote dient als theoretisches Fundament, um das Wesen und den Anspruch der perfekten Augentäuschung in der Malerei zu illustrieren.

Welche Sonderstellung nimmt das Werk "Trompe-l’oeil mit Kupferstich der Galatea" ein?

Es ist das einzige Werk Stoskopffs, das vollständig den Gattungscharakter der Malerei zugunsten der perfekten Imitation einer Grafik verleugnet.

Warum gilt Stoskopffs Darstellung von Glas als besonders?

Stoskopff löst die Trinkgefäße aus ihrem Kontext und stellt sie isoliert in den Fokus, um das komplexe Zusammenspiel von Lichtreflexionen, Lichtbrechungen und Materialität zu demonstrieren.

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Detalles

Título
Augentäuschungen im Schaffen Sebastian Stoskopffs
Subtítulo
Täuschend echt oder echt enttäuschend?
Universidad
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Kunsthistorisches Institut)
Curso
Stillleben
Calificación
1,3
Autor
Jana Tiedemann (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
20
No. de catálogo
V428729
ISBN (Ebook)
9783668764026
ISBN (Libro)
9783668764033
Idioma
Alemán
Etiqueta
Stoskopff Stillleben Trompe-l'oeil
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jana Tiedemann (Autor), 2018, Augentäuschungen im Schaffen Sebastian Stoskopffs, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428729
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