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Die Auswirkungen von Stress auf das Ernährungsverhalten. Befragung von Studierenden und Lehramtsanwärtern

Titre: Die Auswirkungen von Stress auf das Ernährungsverhalten. Befragung von Studierenden und Lehramtsanwärtern

Thèse de Bachelor , 2017 , 68 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Felicitas Jenschke (Auteur)

Biologie - Maladies, Santé, Allimentation
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Laut der Stressstudie der Techniker Krankenkasse (2016) steigt das persönliche Stresslevel, gerade bei jungen Leuten, immer weiter an. Drei Viertel der 18- bis 29-Jährigen gaben an, dass ihr Leben stressiger geworden sei.

Nachweislich wirkt sich Stress auch auf das Ernährungsverhalten von Menschen aus. Diese Tatsache bildet sowohl den Ausgangspunkt als auch den Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Frage zu beantworten, welche Auswirkungen Stress auf das Ernährungsverhalten von Studierenden und Lehramtsanwärtern hat. Hierfür wurden Hypothesen zu den Aspekten Essgeschwindigkeit, Verzehr von größeren Mengen, Nervennahrung, Auslassen von Mahlzeiten sowie vermehrter Verzehr „nebenbei“ aufgestellt.

Nach Abwägung verschiedener methodischer Alternativen wurde eine empirische Studie in Form einer Online-Umfrage als geeignete Untersuchungsgrundlage ausgewählt. Um eine wissenschaftlich fundierte Basis für die Auswertung der Untersuchungsergebnisse zu schaffen, werden die Begriffe „Stress“ und „Ernährungsverhalten“ näher betrachtet und ausführlich erläutert. Auch der aktuelle Forschungsstand zum Thema wird in diesem Zusammenhang dargestellt.

Einer Explikation der empirischen Studie inklusive Erläuterung des Datenerhebungsinstruments, der gewählten Stichprobe, der Durchführung sowie möglicher Fehlerquellen folgt im Schlussteil die Analyse der gewonnenen Daten sowie deren Interpretation. Die Arbeit schließt mit einer diskursiven Auseinandersetzung mit dem Thema und einem Ausblick.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definitionen

2.1 Stress

2.2 Ernährungsverhalten

2.2.1 Normales Ernährungsverhalten

2.2.2 Abweichendes Ernährungsverhalten

2.2.3 Emotionales Ernährungsverhalten

3 Aktueller Forschungsstand zum Zusammenhang zwischen Stress und Ernährungsverhalten

4 Fragestellung/ Hypothesen

5 Erhebung

5.1 Methodik, Aufbau und Pretest

5.2 Beschreibung der Stichprobe

5.3 Durchführung

5.4 Betrachtung möglicher Fehlerquellen

6 Darstellung und Beschreibung der Untersuchungsergebnisse

7 Diskussion

7.1 Diskussion der Ergebnisse

7.2 Methodendiskussion

8 Fazit und Ausblick

10 Anhang

10.1 Anhang A: Ernährungsempfehlungen und vollwertige Ernährung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen von Stress auf das Ernährungsverhalten von Studierenden und Lehramtsanwärtern, um zu klären, wie sich stressige Lebensphasen auf die Ernährungsgewohnheiten auswirken und ob Stress zu einem unausgewogeneren oder ungesünderen Essverhalten führt.

  • Zusammenhang zwischen Stress und Ernährungsverhalten
  • Einfluss von Stress auf Essgeschwindigkeit und Portionsgrößen
  • Veränderung der Lebensmittelwahl und Konsum von "Nervennahrung"
  • Regelmäßigkeit der Mahlzeiten in Stressphasen
  • Einfluss von parallelen Aktivitäten (nebenbei essen) beim Verzehr

Auszug aus dem Buch

2.2.3 Emotionales Ernährungsverhalten

„Die körperlichen Prozesse von Hunger und Sättigung können von psychischen Einflüssen [(Emotionen); d. Verf.] überlagert werden.“ (Methfessel 2014, 40), wobei die Wirkungen von Emotionen auf das Ernährungsverhalten von Person zu Person unterschiedlich sind sowie von Person- und Emotionsmerkmalen abhängen (vgl. Macht 2005a, 9; Macht 2005c, 304). Es bestehen zudem Unterschiede darin, wie positive bzw. negative Emotionen auf das Ernährungsverhalten wirken (vgl. Macht 2005b, 9), wobei negative Emotionen sich hemmend oder fördernd auswirken können (vgl. Macht 2005b, 13). Negativen Emotionen (z.B. Angst, Ärger oder Trauer) erhöhen häufig die Motivation zur Nahrungsaufnahme. Dies wird als Appetit oder Verlangen spürbar und führt zur Nahrungsaufnahme, die zu einer Verminderung der gefühlten Emotionen beiträgt (vgl. Macht 2005b, 11; Macht 2014, 75). Menschen lernen dieses Verhalten in ihrer Entwicklung, aber auch „[…] ein mangelndes Unterscheidungsvermögen zwischen dem Hungergefühl einerseits und der emotionalen Erregung andererseits“ (Macht 2014, 79) trägt zum emotionalen Ernährungsverhalten bei und kann so zu einem überhöhten Gewicht führen (vgl. Macht 2005b, 11; Macht 2014, 78f.). „Dess (1991) postuliert, dass Individuen mit hoher emotionaler Reaktivität stärker auf Nahrungsreize reagieren.“ (Macht 2005b, 11). Es werden vermehrt Kohlenhydrate bzw. süße Lebensmittel aufgenommen, um negative Emotionen zu regulieren (vgl. Macht 2005b, 11). Bei negativen Emotionen wird „Junk Food“ präferiert und bei positiven Emotionen eher gesunde Lebensmittel wie Obst und Gemüse (vgl. Macht 2005b, 12).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Stressstudie der Techniker Krankenkasse ein und leitet daraus die Forschungsfrage zur Untersuchung der Stressauswirkungen auf das Ernährungsverhalten bei Studierenden ab.

2 Definitionen: Das Kapitel definiert die Begriffe Stress und Ernährungsverhalten in ihren verschiedenen theoretischen Facetten, von der kognitiv-transaktionalen Theorie bis hin zum emotionalen Essen.

3 Aktueller Forschungsstand zum Zusammenhang zwischen Stress und Ernährungsverhalten: Hier werden relevante Studien zusammengefasst, die aufzeigen, wie Stress das Essverhalten, etwa durch erhöhten Snackkonsum oder das Auslassen von Mahlzeiten, beeinflussen kann.

4 Fragestellung/ Hypothesen: Basierend auf der Literaturrecherche wird die zentrale Forschungsfrage gestellt und eine Haupthypothese mit fünf spezifischen Unterhypothesen operationalisiert.

5 Erhebung: In diesem Kapitel wird das methodische Vorgehen der quantitativen Online-Umfrage, einschließlich der Stichprobenbeschreibung und der Pretest-Ergebnisse, detailliert erläutert.

6 Darstellung und Beschreibung der Untersuchungsergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Daten aus der Fragebogenerhebung anhand von Häufigkeitsauszählungen und Tabellen zu den einzelnen Items.

7 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, wobei die Hypothesen bewertet werden und eine kritische Auseinandersetzung mit der Methodik stattfindet.

8 Fazit und Ausblick: Diese Zusammenfassung resümiert die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit und gibt Empfehlungen für weiterführende Forschung sowie mögliche präventive Ansätze.

10 Anhang: Dieser Teil ergänzt die Arbeit durch detaillierte Ernährungsempfehlungen und die vollwertige Ernährung nach dem DGE-Standard.

Schlüsselwörter

Stress, Ernährungsverhalten, Studierende, Lehramtsanwärter, Nervennahrung, Essgeschwindigkeit, Online-Umfrage, transaktionale Stresstheorie, Fehlernährung, emotionales Essen, Coping-Verhalten, Mahlzeiten, Gesundheitsbewusstsein, Resilienz, Quantitative Studie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit untersucht, wie sich individueller Stress auf das Ernährungsverhalten der Zielgruppe Studierende und Lehramtsanwärter auswirkt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit beleuchtet theoretische Konzepte von Stress, verschiedene Ernährungsweisen, den aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand sowie die empirische Untersuchung von Verhaltensmustern unter Belastung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin, die Forschungsfrage zu beantworten, welche konkreten Auswirkungen Stress auf das Ernährungsverhalten der gewählten Probandengruppe hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Verfasserin nutzt eine quantitative Methode in Form einer Online-Umfrage mit 51 Items, um messbare Daten für ihre Hypothesen zu generieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Darstellung des Forschungsstandes, die Explikation der empirischen Studie sowie die detaillierte Auswertung und Diskussion der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Stress, Ernährungsverhalten, Nervennahrung, Essgeschwindigkeit, emotionales Essen und Resilienz sind zentrale Begriffe, die den Fokus der Arbeit definieren.

Wie unterscheidet sich das Ernährungsverhalten unter Stress laut der Studie?

Die Ergebnisse zeigen Tendenzen zu einer höheren Essgeschwindigkeit und einem vermehrten Essen "nebenbei", während die Annahmen über Portionsgrößen und das Auslassen von Mahlzeiten differenzierter betrachtet werden müssen.

Welche Rolle spielt "Nervennahrung" bei den Probanden?

Die Studie bestätigt einen mittleren Zusammenhang zwischen Stress und dem erhöhten Konsum von nährstoffarmen, ungesunden Lebensmitteln wie Schokolade oder Fertigprodukten, die oft als Coping-Strategie dienen.

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Résumé des informations

Titre
Die Auswirkungen von Stress auf das Ernährungsverhalten. Befragung von Studierenden und Lehramtsanwärtern
Université
University of Koblenz-Landau
Note
1,5
Auteur
Felicitas Jenschke (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
68
N° de catalogue
V428798
ISBN (ebook)
9783668750111
ISBN (Livre)
9783668750128
Langue
allemand
mots-clé
auswirkungen stress ernährungsverhalten befragung studierenden lehramtsanwärtern ernähung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Felicitas Jenschke (Auteur), 2017, Die Auswirkungen von Stress auf das Ernährungsverhalten. Befragung von Studierenden und Lehramtsanwärtern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428798
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