Ernst Jüngers "Das Haus der Briefe" als Reflexion seiner eigenen Praxis


Hausarbeit, 2017

21 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Jünger als
2.1 Sammler
2.2 Tagebuchschreiber
2.3 Briefschreiber

3. Das Haus der Briefe
3.1 Brief und Handschrift
3.2 Institutionalisiertes Sammeln (Archiv, Sammlung, Bibliothek)
3.3 Geschichtsbild
3.4 Menschenbild

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Als geistiger Wegbereiter des Nationalsozialismus diffamiert, als Jahrhundertgestalt gefeiert – Ernst Jünger zählt zu den umstrittensten Schriftstellern Deutschlands. 1895 in Heidelberg geboren, 1998 in Riedlingen verstorben, durchlebte Jünger als Schriftsteller, Offizier, und Insektenkundler 102 Jahre deutsche Geschichte und ist vor allem durch seine Kriegserlebnisbücher, phantastischen Romane und Erzählungen sowie geschichts- und existenzphilosophische Essays bekannt. Er kann zunächst dem sogenannten heroischen[1], später dem magischen Realismus zugeordnet werden[2]. Jünger erhielt verschiedene Preise und Auszeichnungen, darunter 1918 den Pour le Mérite für seinen Einsatz im ersten Weltkrieg, 1959 das Große Bundesverdienstkreuz und 1982 den Goethepreis, dessen Verleihung für einen politischen Skandal sorgte[3].

Jüngers Position ist gekennzeichnet von Ambivalenz, „von Affirmation und Distanzierung“[4]: Nach dem ersten Weltkrieg tritt er aus der Armee aus und beginnt Zoologie und Philosophie zu studieren, schreibt aber auch Beiträge für nationalistische Zeitschriften[5] und wird zum Vertreter eines „Soldatischen Nationalismus“[6]. Einen ihm angebotenen Sitz im Reichstag lehnt er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten jedoch ab und zieht sich aus der Politik eher zurück. So wird auch sein 1928 erschienenes Buch Das abenteuerliche Herz als Literarisierung und Entpolitisierung des Autors gesehen[7], der sich mit seiner Familie 1934 in die Provinz zurückzieht. Seine Erzählung Auf den Marmorklippen (1939) gilt als Widerstandsbuch, das er selbst nicht nur auf den Nationalsozialismus bezogen sehen wollte.[8] Auch im zweiten Weltkrieg meldet Jünger sich zum Einsatz. Im Stab des Militärbefehlshabers von Frankreich ist er als Hauptmann für die Briefzensur tätig und schreibt als dandyhafter Beobachter des Alltags[9] seine Pariser Tagebücher. Aus Weigerung, den Fragebogen der Alliierten für die sogenannte Entnazifizierung auszufüllen, erhält er bis 1949 Publikationsverbot. Nach dessen Aufhebung erscheinen die Strahlungen, die „was das Ausmaß der Resonanz betrifft, ein eindeutiges Comeback“[10] darstellen und seine Rolle als Chronist verfestigen. Durch die Menge der Aufzeichnungen und die Eingliederung von Briefen und Tagebüchern ins Werk entsteht ein Spiegel der deutschen Kultur- und Geistesgeschichte des gesamten 20. Jahrhunderts. Spannend ist auch Jüngers ungewöhnliche Themenwahl und die Grenzüberschreitungen, die er wagt: Futuristische Romane wie Heliopolis (1949) und Gläserne Bienen (1957) beschreiben Weltraumfahrt, neue Technologien und Roboter. Wissenschaftliche Beiträgen zur Insektenkunde stehen im Werk Jüngers neben Beschreibungen von Rausch und Drogenerfahrungen wie in Besuch auf Godenholm (1952).

Sein breites Gesamtwerk ist dokumentiert in Horst Mühleisens Bibliographie der Primärtexte[11], eine aktuelle Übersicht über Sekundärtexte gibt die Bibliographie von Nicolai Riedel[12]. Ein Teil des Nachlasses von Ernst Jünger befindet sich im Deutschen Literaturarchiv in Marbach am Neckar, darunter auch zzehntausende von gesammelten Briefen. Neben Briefwechseln mit bedeutenden Persönlichkeiten und anderen Autoren sammelte Jünger auch Leserbriefe und pflegte und archivierte seine Korrespondenzen gewissenhaft - als Arbeit am eigenen Vermächtnis, aber auch zur Schaffung eines allgemeinen kulturellen Gedächtnisses. Neben vereinzelten Aussagen in seinen Tagebüchern reflektiert Jünger die eigene Briefpraxis vor allem in einer bisher wenig beachteten Erzählung: Das Haus der Briefe wurde von ihm aus den Entwürfen seines Romans Heliopolis (1949) ausgegliedert und zwei Jahre später separat veröffentlicht. Die darin enthaltenen theoretischen Überlegungen zu Briefen, Historie und Archiven sowie die autobiographischen Übereinstimmungen mit seiner eigenen Sammeltätigkeit sollen Gegenstand dieser Untersuchung sein. Dazu soll zuerst ein Überblick über Jüngers Tätigkeit als Sammler, Tagebuchschreiber und Briefeschreiber gegeben werden, bevor der Text selbst in den Fokus rückt.

2. Jünger als

2.1 Sammler

Jünger bezeichnete sich selbst als „Forscher und Liebhaber“, „Entomologe“ und „Entomophilen“[13]. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen in Fachzeitschriften zur Insektenkunde wie den Entomologischen Blättern. Allein 24 Insektenarten sind nach ihm benannt.[14] Die Tiere tauchen teils auch als literarische und anthropologische Sprachfiguren in Werken auf, dienen als Bildspender für Erinnerungen und Assoziationsketten. Jünger übernimmt in diesem Kontext die Rolle eines Finders und Jägers, Sammlers und Archivars. Subtile Jagden (1967) präsentiert eine Mischung aus Reisebericht, Tagebuch, naturwissenschaftlichen Betrachtungen und autobiographischen Rückblicken, Anekdoten sowie mythologischen, poetologischen und entomologischen Reflexionen. Er entwirft darin auch eine „kleine Theorie des Sammlers, Antiquars und Bibliophilen gegen die Zeit“[15]. Der Zusammenhang von Entomologie und Autobiographie liegt in der prägenden Erfahrung der kindlichen Faszination, die im Forschergeist weiterlebt. Die Entomologie bedeutet eine Horizonterweiterung im Kleinen[16], entsprechend zweier Annäherungsweisen an die Wirklichkeit, die sich für Heimo Schwilk kontinuierlich in Jüngers ganzem Werk zeigen: „Zum einen der Nachweis einer harmonischen Ordnung, die in der Fülle der Erscheinungen sichtbar wird, und andererseits die Erfahrung des Numinosen, des Umgreifenden, des Unfaßbaren [...].“[17]

Aber Jünger sammelte nicht nur Käfer. André Müller beschreibt Jüngers Wohnhaus in Wilflingen nach einem Besuch 1991 wie folgend:

"Man betritt das verschwiegene Innere Jüngers, wenn man das Haus betritt. Die Zimmer wie Höhlen eines Leibesinneren, Gegenstände wie Innereien, Gedärme, Muscheln, Sanduhren, Zettelwerk, Briefe, Steine, Schildkröte, Käfer, Orden, Helme, Bücher, Köpfe."[18]

Die Beschreibung lässt an Wunder- und Kunstkammern der späten Renaissance und des Barock denken, in denen das Sammelkonzept darin bestand, Objekte aus unterschiedlichen Bereichen nicht spezialisiert zu trennen, sondern zusammen anzuhäufen, um universale Zusammenhänge darzustellen und die verschiedenen Disziplinen zu einer Einheit werden zu lassen.[19]

Nicht nur bei Objekten, sondern auch bei Gedanken und Beobachtungen zeigt sich bei Jünger ein Hang zum Einordnen, ein Sehnen nach Ordnung allgemein:

„Gerade in einer Zeit, in der also alle Ordnungen, sagen wir, die moralischen und gesellschaftlichen Ordnungen, Schiffbruch erleiden und nur die technische Ordnung existiert [...], da tut es sehr gut, sich entweder in der Natur oder in der Geschichte Ordnungswelten sichtbar zu machen, die noch konstant sind, wie eben das Linnésche-System.“[20]

Auch Briefe und Schriften werden gesammelt und ordnend verwahrt, was an späterer Stelle weiter erläutert wird. In Jüngers Briefarchiv finden sich auch solche, in denen Leute Jünger ihre Träume beschreiben. Er verfolgt das fantastische Projekt einer „kollektiven Traumlandschaft“[21].

Teilweise als Abenteurer beschrieben[22], bezeichnet Ulrich Prill Ernst Jünger auch als einen „homo ludens“[23], der die Welt spielerisch entdeckt. Betrachtet man Jüngers freiwillige Meldung in beiden Weltkriegen, seine Experimente mit Drogen (darunter LSD, zusammen mit dessen Erfinder Albert Hoffmann) und sein zeitweise als dandyhaft beschriebenes Leben inklusive zahlreicher Affären[24], so erscheint er nicht nur als Objekt- und Gedankensammler, sondern als Sammler und Ordner von immer wieder neuen menschlichen Erfahrungen generell. Jünger besaß die dafür nötige Lust an der Grenzüberschreitung, aber auch die Selbstdisziplin, nicht festzuhängen sondern sich immer wieder auf Neues einzulassen.

2.2 Tagebuchschreiber

Ernst Jünger schrieb sein ganzes Leben lang Tagebuch. Die Vielfalt der Formen erschwert eine scharfe Trennung, auffällig ist jedoch allgemein der literarische Charakter, weswegen Jüngers diaristische Werke vom bloß fiktiven sowie auch vom gänzlich authentischen Tagebuch abgegrenzt gesehen werden können.[25]

Als Soldat im ersten Weltkrieg beginnt er sein Kriegstagebuch, die Hefte nummeriert er und schickt sie teils nach Hause. Diese Kriegsaufzeichnungen verarbeitet er später in In Stahlgewittern. Aus dem Tagebuch eines Stoßtruppführers (1920), Das Wäldchen 125. Eine Chronik aus den Grabenkämpfen, sowie Feuer und Blut (beide 1925). Tagebuchartig, aber narrativ aufbereitet werden seine Erlebnisse während des Krieges erzählt.[26] Die authentische Vermittlung der Kriegserfahrung steht im Vordergrund, Stahlgewitter zeichne sich „gattungstypisch durch die Aura der Augenzeugenschaft und durch eine relative Unabhängigkeit des spezifischen Kriegserlebnisses von der historischen Lage“[27] aus und liegt insgesamt in sieben Fassungen vor, da Jünger seine Werke zeitlebens neu bearbeitete. Jüngers kühl distanzierte Beobachtungssprache beschreibt u.a. die Erfahrung der Depersonalisierung im Krieg, Langeweile im Quartier ebenso wie die existenzielle Erfahrung der Todesnähe, und die Suche nach Heldenruhm.

Einen weiteren Komplex innerhalb Jüngers Tagebücher bilden die Reisetagebücher: Die neun Reisetagebücher und – essays Dalmatinischer Aufenthalt, Myrdun, Aus der Goldenen Muschel, Atlantische Fahrt, Ein Inselfrühling, Am Sarazenenturm, San Pietro, Sepentara und Ein Vormittag in Antibes handeln von Reisen ans Mittelmeer und nach Norwegen zwischen 1929 und 1957. Die Reiseschilderungen gehen auf authentische Aufzeichnungen zurück und wurden mittels Abschriften literarisiert, sodass daraus literarische Reiseberichte entstanden, eine „hybride Mischform aus Faktographie und Fiktion im Genre des Journals oder Essays“[28]. Es spricht ein stilisiertes Reise-Ich, das mit einem „stereoskopischen Blick“[29] die Welt, insbesondere auch hier die Natur, betrachtet und einordnet.

Seine Erfahrungen während des Zweiten Weltkrieges finden sich in den Strahlungen I und II (1949): Die sechs Bände decken zunächst der Zeitraum von 1941 bis 1945 ab, ab der ersten Werkausgabe werden dann auch die zuvor einzeln veröffentlichten Tagebücher Gärten und Straßen (1942) und Jahre der Okkupation (1958) aufgenommen, so dass Strahlungen nun insgesamt die Zeit vom 3. April 1939 bis zum 2. Dezember 1948 umfasst. Jüngers Position pendelt in diesen Aufzeichnungen zwischen der Rolle des Dandys und Flaneurs, des Chronisten, politischen Zeitzeugen und Militärstrategen, aber auch des Metaphysikers, Entomologens und Bibliophilen.

Siebzig verweht I-V bilden schließlich die Alterstagebücher aus 30 Jahren, sie decken den Zeitraum von 1965 bis 1995 ab. In den Sämtlichen Werken ab 1978 werden sie zu den Strahlungen dazugezählt. Die Tagebücher sind auch Zeugnis eines Alterungsprozesses und eine Auseinandersetzung mit dem Sterben.[30]

Hier werden noch stärker als in Strahlungen Briefe in den Textkorpus integriert, als gleichwertig zu behandelnder Teil der Autorschaft und zur Profilierung der Biographie. Meist werden die Briefe direkt nach der Datumsnennung eingefügt oder nach kurzer Nennung des Adressaten oder Empfängers. Jünger reflektiert zum Teils seine postalischen Korrespondenzen, wie z.B. am 28. Dezember 1985 die erhaltene Briefkorrespondenz mit Carl Schmitt:

„Ich erhielt seine erste Nachricht am 14. Juli 1930 und die letzte am 6. Mai 1982, immer noch in prägnanter Schrift. Längere Pausen deuten an, daß unsere Harmonie entweder gestört (oder gestört worden) war.“[31]

Auch vom Plan, die Korrespondenz aufzuarbeiten oder wenigstens eine Namenssammlung aller Briefpartner anzulegen, ist hier die Rede. Das Medium Tagebuch diente Jünger zur Selbstreflexion, denn beim späteren Nachlesen ergeben sich neue Bedeutungen, und auch die zahlreichen Korrespondenzen dienen dem nachträglichen Verstehen der eigenen Existenz.

Auch Siebzig verweht sind keine dokumentarischen Texte, sondern mit Blick auf eine spätere Leserschaft bearbeitete, literarisch überformte Gebilde. Die Tagebücher sind Jüngers Erbe an die Nachwelt[32], die seine Zeitzeugenschaft betonen und einen ständigen Rückblick werfen, vor allem auf die lebensbestimmende Kriegserfahrung. Im Prinzip der Collage besteht ein lose Zusammenhängender Text aus Sprachreflexionen, Lektüreexzerpten, Traumaufzeichnungen, Sentenzen, Reiseaufzeichnungen, Naturbeschreibungen, Briefen und Briefauszügen. Jünger bezeichnet die dicht verwobenen Tagebuch-Struktur aus Träumen, Tagesgeschäften, postalischen und literarischen Stimmen als „Vexierbild“[33]. In einer bewussten Arbeit am eigenen Vermächtnis entwirft Jünger sein Bild als die Jahrhundertgestalt, als die ihn Rezensenten vielzählig deuten.[34] Zum einen wurde diese Praxis als durchaus experimenteller Ansatz gewürdigt, öffnet sie doch den klassisch-organischen Werkbegriff. Auf der anderen Seite hagelt es Kritik an der Überlänge der Aufzeichnungen und der darin aufscheinenden Egozentrik und Eitelkeit des diaristischen Ichs, das alles, was ihm begegnet für mitteilungswert hält.[35] Die teils banalen Alltagsbeschreibungen können im gleichen Zug aber auch als Darstellung von Gedankenbildung in Echtzeit geschätzt werden.

2.3 Briefschreiber

Mit über 30 000 gesammelten Briefen[36] kann Jüngers Nachlass im DLA Marbach als wichtige Quelle persönlicher Dokumente zur deutschen Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts gelten. Es finden sich unzählige Leserbriefe, Konvolute an Schreiben wichtiger Autoren, Wissenschaftler, Politiker und anderer Persönlichkeiten.

Zu betonen ist die gewissenhafte Pflege seiner Korrespondenz. Die Briefe waren für Jünger ein für sich stehender Teil des Gesamtwerks, der Brief eine Textsorte, deren Bedeutung über die eines Kommunikationsmediums zwischen zwei unmittelbar beteiligten Personen weit hinausgeht. Fast täglich widmete Jünger mehrere Stunden dem Lesen und Schreiben von Briefen, die alphabetisch sortiert in Mappen aufbewahrt wurden. Die Mehrzahl bilden Briefe, die an ihn gerichtet sind, von seinen eigenen existieren einige als Durchschläge.[37] Zeitweise arbeitete Jünger unter dem vorläufigen Titel Brief-Journal an der Publikation seiner Briefe, ließ das Projekt aber fallen.[38] Auch hier zeigt sich Jüngers Methode des Sammelns und Ordnens, bei Schöttker mit Anspielung auf Jüngers entomologische Veröffentlichung von 1967 „postalische Jagden“[39] genannt. Unter den großen Nachlasspublikationen finden sich die Briefwechsel mit Rudolf Schlichter, einem Künstler der Neuen Sachlichkeit, sowie mit dem Staatsrechtler Carl Schmitt, dem Schriftsteller Gerhard Nebel und dem Publizisten und Widerständler Friedrich Hielscher. Aber Jünger unterhielt auch Kontakte zu deutsch-jüdischen Emigranten wie Carl Zuckmayer, Paul Celan, oder Gershom Scholem. Kleinere Korrespondenzen finden sich mit Stefan Andres, Heinz Ludwig Arnold, Gottfried Benn, Margret Boveri, Hans Grimm, Albert Renger-Patzsch, und dem Pubizisten Dolf Sternberger. Jüngers Korrespondenzen geben auch Aufschluss über seine Lebens- und Arbeitssituation um 1945. Briefe jüngerer Autoren, gerade aus den Reihen der späteren Gruppe 47, zeigen Wertschätzung und zeigen Jünger als Beobachter des internationalen Literaturbetriebs.[40]

[...]


[1] Siehe dazu Ernst Jünger: Der Heroische Realismus, in: ders, Politische Publizistik 1919-1933, hg., kommentiert und mit einem Nachwort von Sven-Olaf Berggötz, Stuttgart 2001 sowie Alfred von Martin: Der heroische Nihilismus und seine Überwindung. Ernst Jüngers Weg durch die Krise, Krefeld 1948.

[2] Siehe dazu z.B.: Ernst Keller: Spuren und Schneisen. Ernst Jünger. Lesarten im 20. Jahrhundert, Bielefeld 2011 und Lutz Hagestedt (Hg.): Ernst Jünger. Politik – Mythos – Kunst, Berlin/New York 2004.

[3] Vgl. Helmuth Kiesel: Ernst Jünger. Die Biographie, München 2007, S.646ff.

[4] Steffen Martus: Ernst Jünger, Stuttgart 2001, S.1.

[5] Vgl. Kiesel 2007, S.266ff.

[6] Martus 2001, S.1.

[7] Kiesel 2007, S.345.

[8] Kiesel 2007, S.474.

[9] Siehe dazu beispielsweise: Rainer Gruenter: Formen des Dandysmus. Eine problemgeschichtliche Studie über Ernst Jünger, in: Euphorion 46 (1952), S. 170-201.

[10] Heimo Schwilk: Ernst Jünger. Ein Jahrhundertleben, München 2007, S.455.

[11] Horst Mühleisen: Bibliographie der Werke Ernst Jüngers. Begründet von Hans Peter des Coudres, Stuttgart 1996.

[12] Nicolai Riedel: Ernst Jünger-Bibliographie. Wissenschaftliche und essayistische Beiträge zu seinem Werk (1928-2002), Stuttgart 2003 mit dem Folgeband: Nicolai Riedel: Ernst Jünger-Bibliographie. Wissenschaftliche und essayistische Beiträge zu seinem Werk (2003-2015), Stuttgart 2016.

[13] SW 10, S.334.

[14] Vgl. Martus 2001, S. 117.

[15] Martus 2001, S. 117.

[16] Vgl. Martus 2001, S. 118.

[17] Schwilk 2007, S. 500.

[18] Zitiert nach Christophe Fricker (Hg.): Ernst Jünger - André Müller. Gespräche über Schmerz, Tod und Verzweiflung, Köln 2015, S.115f.

[19] Siehe dazu z.B. Dieter Pfister: Die Kunst- und Wunderkammer in Praxis und Theorie. Aspekte des manieristischen Universalsammlungswesens, Basel 1982.

[20] Zitiert nach Heinz Ludwig Arnold: Krieger, Waldgänger, Anarch. Versuch über Ernst Jünger, Göttingen 1990, S.34.

[21] SW 20, S.116.

[22] Siehe beispielsweise Troy Southgate: A Charmed Life. The Military Adventures of Ernst Jünger, in: Jünger, ed. by Troy Southgate, London 2012, S. 160-189 oder Petra Marie Schulz: Vitalismus und Abenteuer. Ernst Jüngers „Kampf als inneres Erlebnis“, in: Dies.: Ästhetisierung von Gewalt in der Weimarer Republik, Münster 2004, S. 125-134.

[23] Ulrich Prill: "Mir ward Alles Spiel". Ernst Jünger als homo ludens, Würzburg 2002.

[24] Vgl. Schwilk 2007, S. 387ff.

[25] Vgl. Martus 2001, S. 137f.

[26] Auch erschienen als Kriegstagebuch 1914–1918, hg. vonHelmuth Kiesel, Stuttgart 2010.

[27] Martus 2001, S. 19.

[28] Matthias Schöning (Hg.): Ernst Jünger-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, Stuttgart 2014, S. 159.

[29] Martus 2001, S. 141.

[30] Vgl. Schöning 2014, S. 276.

[31] SW 20, S. 588.

[32] Siehe dazu: Detlev Schöttker: Archive der Subjektivität. Modelle brieflicher Überlieferung bei Goethe, Ernst Jünger und Walter Kempowski, in: Ders. (Hg.): Adressat: Nachwelt. Briefkultur und Ruhmbildung, München 2008, S. 19-36.

[33] SW 21, S. 439.

[34] Vgl. Schöning 2014, S. 271.

[35] Vgl. Schöning 2014, S. 271f.

[36] Vgl. Detlev Schöttker (Hg.): Im Haus der Briefe. Autoren schreiben Ernst Jünger. 1945-1991. Marbacher Schriften 8, Göttingen 2010, S. 136. Im Folgenden genannt Schöttker 2010a.

[37] Vgl Schöttker 2010a, S.134f.

[38] Vgl. Detlev Schöttker: Postalische Jagden. Ernst Jüngers Präsenz in der deutschen Literatur und Publizistik nach 1945, in: Ernst Jünger. Arbeiter am Abgrund, Marbacher Katalog 64, hg. von Heike Gfrereis, Marbach 2010, S.221-247, S.223. Im Folgenden Schöttker 2010b genannt.

[39] Schöttker 2010b, S.221.

[40] Ein genauer Überblick der Korrespondenzen und Rezeption nach 1945 findet sich bei Schöttker 2010b, S.224ff.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Ernst Jüngers "Das Haus der Briefe" als Reflexion seiner eigenen Praxis
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Veranstaltung
Der Brief als literarisches Medium
Note
1,3
Autor
Jahr
2017
Seiten
21
Katalognummer
V428846
ISBN (eBook)
9783668723634
ISBN (Buch)
9783668723641
Dateigröße
515 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ernst Jünger, Brief, Briefpraxis, Haus der Briefe, Tagebuch, 70 verweht, Sammeln, Archiv, Bibliothek, Science-Fiction, Heliopolis
Arbeit zitieren
Sofie Neu (Autor), 2017, Ernst Jüngers "Das Haus der Briefe" als Reflexion seiner eigenen Praxis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428846

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