In diesem Bericht geht es um einen Bericht zur Praxisphase (Orientierungspraktikum).
Es geht nicht nur um konkrete Unterrichtsplanung sowie -durchführung, sondern auch
um das forschende Lernen und eine abschließende Reflexion.
Inhaltsverzeichnis
1. Bericht zur Praxisphase
1.1 Planung, Durchführung, Reflexion eines Unterrichtsversuchs
1.1.1 Organisatorische Angaben
1.1.2 Thema der Unterrichtsstunde
1.1.3 Kompetenzerwerb / Zielsetzung der Unterrichtsstunde
1.1.4 Unterrichtsvoraussetzungen
1.1.5 Begründung der zentralen Planungsentscheidung
1.1.6 Stundenverlauf – Realisation
1.1.7 Reflexion des realen Stundenverlaufs
1.2 „Forschendes Lernen“
1.2.1 Thema und Fragestellung
1.2.2 Erkenntnisinteresse
1.2.3 Datenerhebungsmethode
1.2.4 Zusammenfassung und Auswertung der erhobenen Daten
1.2.5 Ergebnisse und wissenschaftliche Erkenntnisse
1.2.6 Schlussfolgerungen und Konsequenzen für die berufsbiographische Entwicklung
2. Reflexion von Seminar und Schulpraxis
2.1 Darstellung und Reflexion erworbener Kompetenzen:
2.2 Reflexion über berufsbezogene Entwicklungsaufgaben
2.3 Berufsbiographische Schlussfolgerungen
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die strukturierte Planung, Durchführung und Reflexion einer Unterrichtseinheit im Fach Französisch sowie die Untersuchung der Frage, welche Unterrichtsmethoden unter Berücksichtigung der Sozialformen am effektivsten zur Aktivierung von Schülerinnen und Schülern beitragen.
- Reflexion der eigenen Unterrichtspraxis durch Planung und Durchführung einer Unterrichtsstunde
- Untersuchung von Aktivierungsmethoden im Rahmen des "Forschenden Lernens"
- Analyse der Wirksamkeit verschiedener Unterrichtsmethoden in unterschiedlichen Lerngruppen
- Reflexion der erworbenen Kompetenzen und berufsbiographische Einordnung
Auszug aus dem Buch
1.1.6 Stundenverlauf – Realisation
Zu Beginn des Unterrichts stellte ich mich der Klasse vor und teilte den SuS mit, dass diese Unterrichtseinheit von mir geleitet wird. An den Gesichtern der SuS war die Freude erkennbar, da diese eine neue Lehrkraft im Unterricht sehen durften. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass eine Abwechslung im Unterricht durchaus interessant und angemessen war. Da ich die Klasse einige Stunden begleitete, kannte mich die Mehrheit der SuS. Gespannt und aufmerksam hörten sie zu. Bei der Begrüßung sind alle SuS aufgestanden. Ich begrüßte sie auf Französisch und daraufhin setzten sich die SuS wieder auf ihre Plätze. Nach der Einleitung des Themas, setzte ich mit einer allgemeinen Frage fort. Meine Frage nahm Bezug auf die Konjugation des Verbs „aller“. Seit einem halben Jahr lernen die SuS bereits Französisch in der Schule und somit konnte ich voraussetzen, dass die SuS das Verb „aller“ konjugieren können. Da mir bewusst war, dass der Lernerfolg in diesem Kurs dennoch kleinschrittig ist, entschied ich mich, eine weitere Frage zu stellen. Ich forderte eine/n Freiwillige/n auf, das Verb „aller“ an der Tafel zu konjugieren.
Mehrere Schüler meldeten sich, unter denen auch Schüler die nicht so gut in Französisch waren. Dies hat mich sehr beeindruckt, worauf ich genau eine solche Schülerin, also mit schwachen Kenntnissen, wählte. Das Verb wurde korrekt konjugiert und die Schülerin durfte sich wieder setzen. Das Verb „aller“ weist eine unregelmäßige Struktur bei der Konjugation auf. Als ich die SuS fragte bei welcher Konjugation man worauf achten sollte, antworteten sie mir blitzschnell. Nur die 1. und 2. Person Plural sind regelmäßig. Dementsprechend waren sich die SuS darüber im Klaren, worauf ich meinen Unterricht fortsetzte. Eine weitere Frage folgte von meiner Seite aus. Es handelte sich hierbei nun um die Bildung des Futurs im Französischen mit dem Verb „aller“. Um eine plausible Antwort zu erhalten, bat ich die SuS darum, sich ein paar Gedanken darüber zu machen. Währenddessen schrieb ich einen französischen Satz im Futur an die Tafel an.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Bericht zur Praxisphase: Dieses Kapitel beschreibt detailliert die Planung, Durchführung und Reflexion einer Unterrichtsstunde zum Thema Futur im Französischen sowie die empirische Untersuchung zur Schüleraktivierung.
2. Reflexion von Seminar und Schulpraxis: Hier findet eine kritische Auseinandersetzung mit den im Studium erworbenen Kompetenzen und den praktischen Erfahrungen im Schulalltag sowie deren Bedeutung für die eigene berufliche Laufbahn statt.
Schlüsselwörter
Schulpraxisstudien, Unterrichtsplanung, Französischunterricht, Forschendes Lernen, Schüleraktivierung, Unterrichtsmethoden, Sozialformen, Kompetenzerwerb, Reflexion, Berufsbiographie, Lehrerrolle, Lehr-Lern-Szenarien, Schulalltag, Fremdsprachenunterricht.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert die Erfahrungen eines Studierenden während eines Schulpraktikums, fokussiert auf die Gestaltung einer eigenen Unterrichtsstunde und die Untersuchung von Unterrichtsmethoden.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die zentralen Themen sind die Unterrichtsplanung, der Einsatz von Methoden im Französischunterricht, die Aktivierung von Schülern sowie die Reflexion der Lehrerrolle.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Erprobung und Reflexion methodischer Ansätze zur Steigerung der Schüleraktivierung in verschiedenen Unterrichtssituationen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine qualitative Befragung mittels Leitfadeninterviews mit erfahrenen Lehrkräften sowie ein forschendes Lernen durch Beobachtung und eigene Unterrichtspraxis durchgeführt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in den konkreten Unterrichtsversuch inklusive Planung und Reflexion sowie eine methodische Untersuchung über die Aktivierung von SuS.
Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?
Schulpraxis, Unterrichtsplanung, Französischunterricht, Lehrerrolle und Schüleraktivierung stehen im Zentrum dieser Arbeit.
Welche Rolle spielte das "Forschende Lernen" für den Autor?
Der Autor nutzte das "Forschende Lernen", um aktiv nach Unterrichtsmethoden zu suchen, die zur Aktivierung von Schülern in verschiedenen Altersstufen beitragen.
Welche Erkenntnisse hat der Autor aus den Interviews gewonnen?
Der Autor stellte fest, dass es keine universell richtige Methode gibt, sondern eine ausgewogene Mischung von Methoden unter Berücksichtigung der Klassenvoraussetzungen den Lernerfolg begünstigt.
Wie bewertet der Autor die Rolle des Lehrers nach seinem Praktikum?
Der Autor erkennt die Vielseitigkeit des Lehrerberufs als "Fulltimejob" an und fühlt sich nach dem positiven Feedback der Schüler in seinem Berufswunsch bestätigt.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2016, Portfolio zum Orientierungspraktikum im Fach Französisch (8. Klasse, Gesamtschule), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428862