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Leasingbilanzierung nach deutschen Steuererlassen

Titre: Leasingbilanzierung nach deutschen Steuererlassen

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2017 , 25 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Chris-Kenneth Syring (Auteur), Björn Oliver Schmidt (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das Leasing-Geschäft stellt in Deutschland eine häufig genutzte Form der Finanzierung dar. Dies zeigt die Anzahl von rund 2200 Leasing-Gesellschaften in Deutschland, von denen jedoch nur knapp 200 sich 90% des Marktes teilen. Diese Seminararbeit handelt von der Leasingbilanzierung nach deutschen Steuererlassen. Fokussiert wird sich hierbei auf das Mobilien-Leasing, sprich dem Leasing-Geschäft mit beweglichen Wirtschaftsgütern. Ziel ist es, die Bilanzierungsmöglichkeiten von mobilen Leasinggegenständen gemäß dem deutschen Handelsrecht sowie deutschen Steuererlassen darzustellen. Die Bedeutung des Leasings in Deutschland wird durch die Leasing-Quote, worunter man den Anteil der Leasing-Investitionen eines Jahres an den gesamten Bruttoanlageinvestitionen der Wirtschaft ohne den Wohnungsbau versteht, unterstützt.

Während die Leasing-Quote für das Mobilien-Leasing, auf welchem der Fokus dieser Arbeit liegt, im Jahr 1975 noch 5% betrug, konnte sie sich bis 2016 auf knapp 24% nahezu durchgehend steigern. Mit einem Neugeschäftsvolumen von 46,5 Milliarden Euro wurden im Jahr 2011 rund 53% aller außenfinanzierten Ausrüstungsinvestitionen durch das Leasing-Geschäft realisiert. Dies zeigt die Präsenz des Leasings in Deutschland für Mobilien. Die größte Objektgruppe des Mobilien-Leasings bilden Pkw und Nutzfahrzeuge. 2012 stellten diese ca. 69% aller Mobilien-Neugeschäfte im Leasing dar. In Deutschland gibt es weder einen speziellen Rechtsrahmen, noch eine exakte gesetzliche Definition für das Leasing. Für die Behandlung von Leasing-Geschäften sind jedoch die Leasing-Erlasse von wesentlicher Bedeutung. Durch diese konnten Probleme der Steuerstundungen begrenzt sowie grundlegende Rahmenbedingungen für Leasingverträge und die daraus resultierenden, bilanziellen Zurechnungen geschaffen werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2.1 Finanzierungsleasing mit Vollamortisation

2.2 Finanzierungsleasing mit Teilamortisation

2.3 Operatives Leasing

2.4 Unterschied zwischen wirtschaftlichen und juristischem Eigentum

3 Einordnung der Vertragstypen

3.1 Finanzierungsleasing mit Vollamortisation

3.1.1 Mit Kaufoption des Leasingnehmers

3.1.2 Ohne Kauf– oder Verlängerungsoption des Leasingnehmers

3.1.3 Mit Mietverlängerungsoption

3.2 Teilamortisation

3.2.1 Mit Andienungsrecht des Leasing-Gebers

3.2.2 Mit Aufteilung des Mehrerlöses

3.2.3 Als kündbarer Mietvertrag

3.3 Operatives Leasing

4 Bilanzierung und Zurechnung

4.1 Bilanzierung beim Finanzierungsleasing

4.1.1 Zurechnung beim Leasing-Geber

4.1.2 Zurechnung beim Leasing-Nehmer

4.2 Bilanzierung beim Operativem Leasing

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die komplexen Bilanzierungsmöglichkeiten von mobilen Leasinggegenständen unter Berücksichtigung des deutschen Handelsrechts sowie geltender Steuererlasse zu analysieren und Klarheit über die Zurechnungsfragen zwischen Leasing-Geber und Leasing-Nehmer zu schaffen.

  • Strukturanalyse des Leasing-Geschäfts und seiner Akteure.
  • Systematische Einordnung von Finanzierungsleasing (Voll- und Teilamortisation) sowie Operativem Leasing.
  • Differenzierung zwischen juristischem und wirtschaftlichem Eigentum.
  • Untersuchung der ertragssteuerlichen Zurechnungskriterien bei verschiedenen Vertragsoptionen.
  • Erläuterung der bilanziellen Behandlung in der Handelsbilanz für beide Vertragsparteien.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Mit Kaufoption des Leasingnehmers

Leasingverträge mit Kaufoptionen zeichnen sich durch zwei wesentliche Kriterien aus. Erstens ist vertraglich festgelegt, dass der Leasing-Nehmer das Recht hat nach Ablauf der Grundmietzeit den Leasing-Gegenstand zu erwerben. Dieses Recht wird auch als Optionsrecht oder Optionsklausel bezeichnet. Des Weiteren ist die Grundmietzeit regelmäßig kürzer als die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.

Bei Vollamortisationsverträgen mit Kaufoption des Leasingnehmers, richtet sich die Zurechnung nach dem vereinbarten Kaufpreis für das Leasing-Objekt. Die Zurechnung zum Leasing-Geber geschieht, wenn der Kaufpreis höher/ gleich als der Restbuchwert unter Anwendung der linearen Abschreibung oder dem niedrigeren gemeinsame Wert zum Zeitpunkt der Veräußerung ist. Ist der Kaufpreis niedriger als der Restbuch- oder der gemeine Wert, so erfolgt die Zurechnung zu dem Leasing-Nehmer.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung des Leasing-Geschäfts in Deutschland und definiert den Fokus auf das Mobilien-Leasing sowie die Relevanz der Leasing-Erlasse für die steuerliche Zurechnung.

2 Begriff und Bedeutung des Leasings: Dieses Kapitel liefert eine grundlegende Definition des Leasings als Gebrauchsüberlassung auf Zeit und beschreibt die typische Vertragskonstellation mit drei Parteien sowie die unterschiedlichen Leasingarten.

3 Einordnung der Vertragstypen: Hier werden die verschiedenen Ausprägungen von Finanzierungs- und Operativem Leasing detailliert klassifiziert, wobei insbesondere auf Kauf- und Verlängerungsoptionen sowie Andienungsrechte eingegangen wird.

4 Bilanzierung und Zurechnung: Dieser Abschnitt erläutert die konkrete bilanzielle Zurechnung des Leasing-Objektes sowie die entsprechende Aktivierung und Abschreibung in Handels- und Steuerbilanz für Leasing-Geber und Leasing-Nehmer.

5 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse über die Bedeutung der Eigentumsverhältnisse und die verschiedenen Leasingmodelle für die bilanzielle Behandlung zusammen.

Schlüsselwörter

Leasing, Mobilien-Leasing, Finanzierungsleasing, Operatives Leasing, Vollamortisation, Teilamortisation, Leasing-Geber, Leasing-Nehmer, Zurechnung, wirtschaftliches Eigentum, juristisches Eigentum, Grundmietzeit, Kaufoption, Leasing-Erlass, Bilanzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Leasingbilanzierung nach deutschen Steuererlassen, wobei der Schwerpunkt auf beweglichen Wirtschaftsgütern liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentrale Themen sind die Einordnung von Leasing-Vertragstypen, die Unterscheidung zwischen wirtschaftlichem und juristischem Eigentum sowie die bilanzielle Zurechnung bei unterschiedlichen Vertragsoptionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es, die Möglichkeiten der Bilanzierung von mobilen Leasinggegenständen gemäß deutschem Handelsrecht und Steuererlassen strukturiert darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Erlassanalyse, um die bilanzielle Zurechnung von Leasing-Objekten systematisch aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die Einordnung der verschiedenen Vertragstypen (wie Finanzierungsleasing mit Voll-/Teilamortisation) und die detaillierte Darstellung der Bilanzierung für Leasing-Geber und -Nehmer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Leasing, Mobilien-Leasing, wirtschaftliches Eigentum, Zurechnung und Leasing-Erlasse maßgeblich bestimmt.

Wie unterscheidet sich die Zurechnung beim Finanzierungsleasing mit Kaufoption?

Die Zurechnung hängt hier vom Kaufpreis im Vergleich zum Restbuchwert oder dem gemeinen Wert zum Veräußerungszeitpunkt ab.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen juristischem und wirtschaftlichem Eigentum eine Rolle?

Sie ist entscheidend für die Frage, welcher Vertragspartner das Leasing-Objekt in seiner Bilanz aktivieren muss, da Handels- und Steuerrecht oft dem wirtschaftlichen Eigentümer folgen.

Was passiert beim Operativen Leasing hinsichtlich der Bilanzierung?

Hier bleibt in der Regel der Leasing-Geber der juristische und wirtschaftliche Eigentümer und bilanziert das Objekt im eigenen Anlagevermögen.

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Résumé des informations

Titre
Leasingbilanzierung nach deutschen Steuererlassen
Université
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Institut für Wirtschaftsprüfung und Rechnungslegung)
Note
1,7
Auteurs
Chris-Kenneth Syring (Auteur), Björn Oliver Schmidt (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
25
N° de catalogue
V428879
ISBN (ebook)
9783668724440
ISBN (Livre)
9783668724457
Langue
allemand
mots-clé
Leasingbilanzierung Teilamortisation Leasing Leihe Rechnungslegung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Chris-Kenneth Syring (Auteur), Björn Oliver Schmidt (Auteur), 2017, Leasingbilanzierung nach deutschen Steuererlassen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428879
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Extrait de  25  pages
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