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Magersucht. Früherkennungsmaßnahmen und Präventionsmöglichkeiten der Krankheit Anorexie (anorexia nervosa)

Título: Magersucht. Früherkennungsmaßnahmen und Präventionsmöglichkeiten der Krankheit Anorexie (anorexia nervosa)

Trabajo Escrito , 2014 , 32 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Patrycia Gellert (Autor)

Pedagogía - Psicología pedagógica
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Die folgende Arbeit thematisiert größtenteils die sogenannte Pubertätsmagersucht, welche eine bestimmte Form der anorexia nervosa ist. Diesen Fokus haben wir bewusst gesetzt, da wir uns gut in die Lage einer Jugendlichen und eines Jugendlichen hineinversetzen können, um uns ein näheres Bild der Symptome zu verschaffen.

Unter Magersucht versteht man ein relativ komplexes Krankheitsbild, welches jeden extremen, starken, die Lebenskraft einschränkenden Gewichtsverlust, meint. Anders ausgedrückt spricht man bei dieser Erkrankung auch von einer Verhaltens- und/oder Essstörung. Jedoch soll darauf hingewiesen werden, dass die Krankheit von der der Bulimie abzugrenzen ist, da es sich dabei um eine Ess-Brechsucht handelt. „Die Magersucht beruht auf unzureichender Aufnahme verfügbarer Nahrung, auf Appetitlosigkeit, Hungerlosigkeit und Nahrungsverweigerung.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Problematik der Terminologie

3 Krankheitsbild

4 Früherkennungsmaßnahmen

5 Präventionsmaßnahmen: Elternhaus und Schule

6 Therapie

6.1 Tagklinische Behandlungskonzepte

6.2 Das Vier-Phasen-Modell

6.2.1 Die einzelnen Phasen des Modells

6.3 Stationäre Psychotherapie

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein tieferes Verständnis für das Krankheitsbild der Anorexia nervosa (Magersucht) zu schaffen, indem sie über Früherkennungsmaßnahmen aufklärt, präventive Handlungsansätze in Familie und Schule beleuchtet und verschiedene therapeutische Behandlungsmöglichkeiten vorstellt.

  • Früherkennung von Anorexie bei Kindern und Jugendlichen
  • Präventionsstrategien in Elternhaus und schulischem Umfeld
  • Tagklinische Behandlungskonzepte und das Vier-Phasen-Modell
  • Stationäre Psychotherapie bei akuter Gesundheitsgefährdung
  • Die Rolle der Familie und soziokultureller Einflüsse bei der Krankheitsentstehung

Auszug aus dem Buch

6.1 Tagklinische Behandlungskonzepte

Tagklinische Behandlung heißt, dass die Patienten tagsüber die Klinik besuchen und dort in einen strukturierten Tagesablauf mit unterschiedlichen therapeutischen Aktivitäten eingebunden sind. Am Abend verlassen sie die Klinik und dürfen heim. Somit sind sie nicht von ihrem gewohnten Umfeld und ihren Bezugspersonen getrennt. Damit einher geht, dass Betroffene die Gelegenheit haben, parallel zur tagklinischen Behandlung ihr Symptomverhalten eigenverantwortlich außerhalb der Klinik zu steuern. Hierdurch bleibt die Autonomie des Patienten und das Gefühl, eigenständig etwas bewirken zu können, gewahrt (vgl. Gerlinghoff, Backmund 1995, 26). „Tagklinik-Patienten erleben, daß sie ihr Symptom auch allein bewältigen können, was das Gefühl für die eigene Kompetenz stärkt“ (Gerlinghoff, Backmund 1995, 26).

Mit dem tagklinischen Konzept und dem damit einhergehenden hohen Anteil an Eigenverantwortung kann eine psychologische Regression verhindert werden, sodass die Betroffenen nach Abschluss der tagklinischen Behandlung besser in ihr Alltagsleben zurückfinden. Abgesehen davon ist dieses Konzept aufgrund des geringeren Bedarfs an Klinikpersonal und Material kostengünstiger. Für die Wirksamkeit solcher tagklinischer Behandlungen sprechen viele Studien (vgl. ebed.). Als wichtige, therapeutische Faktoren ergaben sich die Struktur, die die Tagklinik bietet, wie auch der interpersonelle Kontakt. Struktur bezieht sich dabei auf die regelmäßige Teilnahme am Tagesprogramm und auf Hilfestellungen, die bei Entscheidungen in verschiedenen sozialen Lebensbereichen wie beispielsweise Arbeitsleben und Familie gewährleistet wurden. Das Tagklinik- Konzept ist nicht nur für Essgestörte hilfreich und relevant, sondern auch für geistesgestörte Patienten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Zielsetzung ein, über Anorexia nervosa aufzuklären und den Fokus auf die Pubertätsmagersucht sowie präventive und therapeutische Ansätze zu legen.

2 Problematik der Terminologie: Hier wird verdeutlicht, dass der Begriff Magersucht medizinisch unpräzise ist und es sich vielmehr um eine komplexe Körperschemastörung handelt.

3 Krankheitsbild: Dieses Kapitel definiert Magersucht als Verhaltens- und Essstörung und erläutert medizinische Leitsymptome sowie die besondere Betroffenheit in der Pubertät.

4 Früherkennungsmaßnahmen: Der Abschnitt fokussiert auf die Rolle des sozialen Umfelds und der Systemtheorie bei der Identifikation erster Krankheitsanzeichen.

5 Präventionsmaßnahmen: Elternhaus und Schule: Hier werden Ansätze für Lehrkräfte und Eltern zur Förderung einer gesunden Esskultur und eines positiven Selbstwertgefühls bei Kindern und Jugendlichen dargestellt.

6 Therapie: Dieser Teil beschreibt die Notwendigkeit ganzheitlicher Therapieansätze zur Normalisierung des Essverhaltens und zur Stabilisierung der körperlichen Gesundheit.

6.1 Tagklinische Behandlungskonzepte: Es wird das Modell der tagklinischen Behandlung erläutert, welches durch hohe Eigenverantwortung bei gleichzeitig strukturierter Unterstützung überzeugt.

6.2 Das Vier-Phasen-Modell: Dieses Kapitel stellt das strukturierte Vier-Phasen-Modell des Therapiecentrums für Essstörungen vor, das von der Motivationsphase bis zur Selbsthilfe reicht.

6.2.1 Die einzelnen Phasen des Modells: Hier werden die spezifischen Inhalte, Ziele und Anforderungen an die Patienten innerhalb der verschiedenen Therapiephasen detailliert aufgeschlüsselt.

6.3 Stationäre Psychotherapie: Dieser Abschnitt beschreibt die stationäre Behandlung als notwendigen Schritt bei akuter Lebensgefahr und erläutert die dort geltenden Regelwerke.

7 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Magersucht eine lebensbedrohliche Erkrankung ist, deren erfolgreiche Bewältigung frühzeitiges Erkennen und langfristige, strukturierte Therapie erfordert.

8 Bibliographie: Ein Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Literatur und Quellen.

Schlüsselwörter

Anorexia nervosa, Magersucht, Essstörungen, Früherkennung, Prävention, Pubertätsmagersucht, Körperschemastörung, Psychotherapie, Systemtheorie, Tagklinik, Selbstwertgefühl, Verhaltensmodifikation, Körperbildwahrnehmung, stationäre Behandlung, Familiendynamik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Krankheitsbild der Anorexia nervosa, allgemein als Magersucht bekannt, und untersucht Maßnahmen zur Früherkennung sowie Möglichkeiten der Prävention und Therapie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die medizinische Einordnung der Krankheit, die Bedeutung familiärer und schulischer Kontexte bei der Entstehung sowie verschiedene therapeutische Modelle für Betroffene.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, Lehrkräften, Eltern und Interessierten Handlungshilfen an die Hand zu geben, um Anzeichen von Magersucht frühzeitig zu erkennen und Betroffenen durch geeignete Präventions- und Therapiemaßnahmen zu helfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die klinische Studien, theoretische Ansätze der Systemtherapie sowie Erfahrungsberichte von Betroffenen zusammenführt und auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Krankheitsbildes, die Analyse von Früherkennungsmethoden, Strategien zur schulischen und familiären Prävention sowie die detaillierte Beschreibung stationärer und tagklinischer Therapiemodelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Anorexia nervosa, Körperschemastörung, Früherkennung, Prävention, Systemtheorie sowie verschiedene Therapieansätze wie das Vier-Phasen-Modell.

Wie unterscheidet sich die tagklinische von der stationären Behandlung?

Die tagklinische Behandlung ermöglicht den Verbleib im sozialen Umfeld, während die stationäre Therapie bei akuter Gesundheitsgefahr unter dauerhafter Beobachtung in der Klinik erfolgt.

Welche Rolle spielt das familiäre Umfeld bei der Entstehung von Magersucht?

Die Familie fungiert oft als primärer Sozialisationsort; eine dominante Erziehung oder unausgesprochene Erwartungshaltungen können bei Jugendlichen einen Leistungsdruck erzeugen, der in eine Essstörung als Mittel zur Autonomieerlangung münden kann.

Warum ist die Früherkennung durch Lehrkräfte so bedeutsam?

Da Kinder und Jugendliche einen großen Teil ihrer Zeit in der Schule verbringen, sind Lehrkräfte oft die Ersten, die Verhaltensänderungen, sozialen Rückzug oder Symptome einer Essstörung bemerken können.

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Detalles

Título
Magersucht. Früherkennungsmaßnahmen und Präventionsmöglichkeiten der Krankheit Anorexie (anorexia nervosa)
Universidad
University of Wuppertal
Calificación
1,0
Autor
Patrycia Gellert (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
32
No. de catálogo
V428979
ISBN (Ebook)
9783668724181
ISBN (Libro)
9783668724198
Idioma
Alemán
Etiqueta
magersucht früherkennungsmaßnahmen präventionsmöglichkeiten krankheit anorexie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Patrycia Gellert (Autor), 2014, Magersucht. Früherkennungsmaßnahmen und Präventionsmöglichkeiten der Krankheit Anorexie (anorexia nervosa), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428979
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