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Ikonographie und Architektur Vijayanagars

Título: Ikonographie und Architektur Vijayanagars

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2007 , 28 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: B.A. Martin Kleefeldt (Autor)

Indología
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Hampi war das spirituelle Zentrum Südindiens und Pilger wie Könige kamen an die Tempel um dem Gott Shiva in seiner Form als Virupaksha und der Flussgöttin Parvati-Pampa zu huldigen. Der Name Hampi ist abgeleitet vom Wort Pampa, somit ist die Stadt eigentlich Parvati-Pampa gewidmet. Das Götterpärchen wird wohl seid dem 10. Jhd. in Hampi verehrt. Viele weitere Shivatempel sind um die Stadt herum anzutreffen, so auch die als „Dark-Shiva-Underground-Tempel“ bekannte Anlage. Tempel aus der Zeit vor dem Imperium sind meist wesentlich kleiner und weniger opulent. Ein genauer Vergleich der Tempel vor und während des Vijayanagar Reiches ermöglicht es, die Entwicklung der Architektur und Bildhauerei in der Region zu beobachten. Die in Vijayanagar entstandene Tempelarchitektur wurde richtungsweisend für viele spätere Tempel in Südindien. Alle Hindutempel sind nach einem alten Sanskrit Canon konstruiert und folgen dabei einer strengen Astronomie, Astrologie und Mathematik. So zeigt z.B. der Hauptschrein immer nach Osten, damit die ersten Sonnenstrahlen der Gottheit auf die Füße fallen. A. Verghese fand heraus, dass die Gopurams des Vitthala Tempels zeitgleich mit einer Sonnenfinsternis errichtet wurden. Als Quelle dienten hier die erhaltenen Schriften Krishnadevaraya`s. Die Shilpa Shastra beinhaltet die Regeln der hinduistischen Bildhauerei und Malerei. Traditionelle indische Kunst zieht laut dem Autor J. Fergusson das Perfekte und Ideale dem Realistischen. Auffällig ist, dass indische Skulpturen stets in einer lyrischen Pose zu finden sind. Wie die Götter, so mussten auch ihre Abbilder auf der Erde absolut perfekt sein, und so ist die Präzision und Proportion der Skulpturen bemerkenswert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.) Einführung zu Architektur Kunst und Tempeln in Vijayanagar

2.0) Wichtige Tempel in Hampi

2.1) Der Virupaksha Tempel

2.2) Der Vitthala Tempel

2.3) Der Krishna Tempel

2.4) Achyut Raya Tempel

2.5) Tempel auf dem Hemakuta Hügel

2.6) Der „Underground“ Virupaksha Tempel

3.0) Wichtige Gebäude im royalen Bereich

3.1) Mahanavami Dibba und weiter Plattformen ehemals königlicher Paläste

3.2) „Women’s quaters“, „Elephant Stables“ und das „Queens Bath“

4.0) Ein architektonisches Beispiel

4.1) Architektonische Stilrichtung am Beispiel des Ramachandra Tempels

5.0) Die Ikonographie Hampis

5.1) Generelles zu Skulpturen und Wandbildern in Vijayanagar

5.2) Ikonographische Stilrichtung im Hazara Rama Tempel

5.3) Die royale Prozession auf der äußeren Schutzmauer

5.4) Geschichten aus dem Ramayana auf der inneren Schutzmauer

5.5) 108 Szenen aus dem Ramayana auf den äußeren Mauern des Schreins

5.6) Säulen des Schreins

5.7) Abschließendes zur Ikonographie des Ramachandra Tempels

6.0) Hampis Monolithen

6.1) Ganeshatatuen

6.2) Narasimha Statue

7.0) Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die architektonischen Besonderheiten und die komplexe Ikonographie der historischen Stätte Hampi, dem spirituellen Zentrum des Vijayanagar-Reiches. Ziel ist es, die Verbindung zwischen den strengen Regeln der indischen Baukunst und der individuellen künstlerischen Entfaltung in den Skulpturen und Wandbildern aufzuzeigen.

  • Architektur und Tempelbaukunst in Vijayanagar
  • Religiöse und symbolische Bedeutung der Tempelanlagen
  • Analyse ikonographischer Stilrichtungen am Beispiel bedeutender Tempel
  • Darstellung mythologischer und weltlicher Themen in der Bildhauerei
  • Vergleichende Betrachtung von Tempelanlagen und royalen Gebäuden

Auszug aus dem Buch

2.1 Der Virupaksha Tempel

Wie lange der Schrein des Virupaksha Tempels schon existiert, kann nicht genau gesagt werden, aber man geht im Allgemeinen davon aus, dass er seit dem 9. bis 10 Jhd. benutzt wird. Mindestens ein Millennium wurde „Shiva-Virupaksha-Pampa“ dort verehrt und noch heute werden täglich Pujas im Tempel ausgeführt. Im Tempel wird die Vermählung von Pampa, der Flussgöttin, und Virupaksha thematisiert (vgl. J. Fergusson 2010: 173). Die Heirat wird noch heute jährlich am Brahmotsavam-Festival gefeiert und die Bilder des heiligen Paares werden zu diesem Anlass in einer Prozession den Hampi-Bazaar hinunter gefahren. Das Bild befindet sich dabei in einem Wagen aus Holz, welcher von Musikanten begleitet wird.

Der Eingang in den Tempel befindet sich Richtung Osten und wird durch ein, für Tempel typisches, Pyramidentor (Gopuram) betreten. Literarisch belegt ist, dass Deva Raya (2) wohl der Architekt des Tores war. Es weist dabei die typische Bauweise auf. Der Durchgang ist aus massivem Granit, während der mehrstöckige Aufbau aus Ziegeln gefertigt wurde (vgl. J. Fergusson 2010: 176). Entgegen bunten Tempel, die man heute in Südindien findet, ist das Stuckdesign einfach und symmetrisch gehalten.

Innerhalb des Tempels befindet sich dann ein weiteres Gopuram, welches vermutlich von Krishandeva Raya erbaut wurde, durch welches man den eigentlichen Schrein erreicht (vgl. J. Fergusson 2010: 176). Der lebendige Tempel ist gefüllt mit Musik, Reisenden und hinduistischen Pilgern. Das innere des Schreins darf nur barfuß betreten werden und nachdem man seine Schuhe abgegeben hat kann jeder in einer Atmosphäre der Andacht seine Runde drehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Einführung zu Architektur Kunst und Tempeln in Vijayanagar: Dieses Kapitel erläutert die spirituelle Bedeutung Hampis und führt in die theoretischen Grundlagen der hinduistischen Tempelarchitektur sowie die künstlerischen Ansprüche der Epoche ein.

2.0) Wichtige Tempel in Hampi: Hier werden die bedeutendsten sakralen Anlagen der Region, darunter der Virupaksha- und der Vitthala-Tempel, hinsichtlich ihrer Geschichte und architektonischen Merkmale detailliert vorgestellt.

3.0) Wichtige Gebäude im royalen Bereich: Der Fokus liegt auf der Analyse der profanen Palastbauten und der royalen Infrastruktur, wobei insbesondere die Fundamente und die Bedeutung der überlieferten Reiseberichte für die Rekonstruktion im Vordergrund stehen.

4.0) Ein architektonisches Beispiel: Anhand des Ramachandra-Tempels wird beispielhaft untersucht, wie sich verschiedene architektonische Stilrichtungen, wie Dravida- und Dekan-Elemente, innerhalb eines Bauwerks vermischen.

5.0) Die Ikonographie Hampis: Dieses zentrale Kapitel analysiert die bildliche Darstellung von Göttern, mythologischen Szenen aus dem Ramayana sowie Prozessionen auf den Tempelwänden und Schutzmauern.

6.0) Hampis Monolithen: Die Betrachtung widmet sich den großen, freistehenden Monumentalstatuen, wie den Ganesha-Darstellungen und der Narasimha-Statue, die eine besondere ikonographische Rolle einnehmen.

7.0) Fazit: Die Arbeit resümiert die gewonnenen Erkenntnisse über das architektonische und ikonographische Erbe von Vijayanagar und ordnet dessen Bedeutung für das UNESCO-Weltkulturerbe ein.

Schlüsselwörter

Vijayanagar, Hampi, Hinduistische Architektur, Ikonographie, Tempelbau, Ramayana, Virupaksha, Vitthala, Skulpturenkunst, Gopuram, Mandal, Dravida-Stil, Vishnus, Krishandeva Raya, Weltkulturerbe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Architektur und der ikonographischen Gestaltung der Tempel und historischen Bauwerke im indischen Hampi, der ehemaligen Hauptstadt des Vijayanagar-Reiches.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der baulichen Struktur der Tempel, der Analyse der Skulpturen und Wandbilder sowie der Integration von religiösen Mythen und weltlichen Motiven in der künstlerischen Gestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die architektonische Stilistik und die ikonographischen Programme der Vijayanagar-Periode durch eine fundierte Analyse ausgewählter Bauwerke verständlich zu machen und zu kontextualisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und vergleichende Analyse von architektonischen Merkmalen, gestützt auf Fachliteratur, historische Reiseberichte und ikonographische Interpretationen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden nacheinander wichtige Tempelanlagen, royale Gebäude, architektonische Stilbeispiele, die Ikonographie der Wandbilder sowie bedeutende Monolithen detailliert beschrieben und analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören neben dem historischen Kontext (Vijayanagar, Hampi) vor allem Fachbegriffe wie Gopuram, Mandapa, Dravida-Stil und der inhaltliche Bezug zum Ramayana.

Welche Rolle spielt das Ramayana in der Ikonographie von Hampi?

Das Epos des Ramayana bildet einen wesentlichen ikonographischen Rahmen, indem Szenen daraus großflächig auf Schutzmauern und in Schrein-Wänden dargestellt werden, um Geschichten und Mythen dauerhaft zu verewigen.

Wie unterscheidet sich die royale Architektur von der sakralen Tempelarchitektur?

Während Tempel primär aus massivem Granit errichtet wurden, zeichnete sich die royale Architektur oft durch eine Kombination aus steinernen Fundamenten und mittlerweile verschwundenen Holzaufbauten aus.

Warum wird der Ramachandra-Tempel als architektonisches Beispiel gewählt?

Der Tempel dient als ideales Fallbeispiel, um das Zusammenspiel von lokalen dravidischen Traditionen mit Einflüssen aus dem Dekan-Stil bei der Baugestaltung und Skulpturenplatzierung aufzuzeigen.

Final del extracto de 28 páginas  - subir

Detalles

Título
Ikonographie und Architektur Vijayanagars
Curso
Tempel und Skulpturen Altindiens. Buddhismus, Jainismus und Hinduismus
Calificación
1,0
Autor
B.A. Martin Kleefeldt (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
28
No. de catálogo
V429067
ISBN (Ebook)
9783668806887
ISBN (Libro)
9783668806894
Idioma
Alemán
Etiqueta
Hampi Vijayanagar Ramayana Ikonographie Architektur Südindien Virupaksha Tempel Vitthala Tempel Achyut Raya Tempel Ganesha Shiva Gopuram Shilpa Shastra Pampa Brahmotsavam-Festival Deva Raya Pampamahatmya Durga Krishnadeva Raya Vishnu dravidische Architektur Lakshmi Kampiladeva The Ramachandra Temple at Vijayanagar Fergusson James
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
B.A. Martin Kleefeldt (Autor), 2007, Ikonographie und Architektur Vijayanagars, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429067
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