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Las Vegas zwischen Wasserknappheit und Massentourismus. Eine Betrachtung der Wasser- und Energieversorgung

Titre: Las Vegas zwischen Wasserknappheit und Massentourismus. Eine Betrachtung der Wasser- und Energieversorgung

Dossier / Travail , 2017 , 24 Pages

Autor:in: Simon Gross (Auteur)

Sciences de la Terre / Géographie - Géographie du Tourisme
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Résumé Extrait Résumé des informations

Las Vegas, schon immer als Zentrum des Glücksspiels bekannt, hebt sich auch durch eine besonders interessante Geschichte von anderen Städten ab. Die Wüstenstadt ist das erste Mal erwähnenswert, als spanische Entdecker auf ihrem Weg durch die Wüste ein Wasserloch fanden. Die unverhältnismäßig grüne Gegend außen herum nannten sie einfach "die Wiesen" - zu Spanisch: "Las Vegas" Obwohl in dem Gebiet zu dieser Zeit noch verschiedene Indianerstämme siedelten, galt der Ort als wichtig für Durchreisende nach Kalifornien. Schließlich wurde Nevada 1864 in den USA als Bundesstaat aufgenommen und Las Vegas Anfang des 20. Jahrhunderts an das Südpazifik Eisenbahn Unternehmen für 55000$ verkauft. Vom 15. Mai 1905 an galt Las Vegas nun als offiziell anerkannt und erhielt 1911 den Status "Stadt". Das charakteristische Glücksspiel war jedoch in Las Vegas nicht immer erlaubt. 1910 gab es ein Verbot dagegen, was von den Bewohnern jedoch nicht ernst genommen und schließlich 1931 wieder aufgehoben wurde. Um diese Zeit begann sich auch das moderne Las Vegas und dessen Beiname "Sin City" (dt. "Stadt der Sünden") zu entwickeln, da in der Wüstenstadt Attraktionen beliebt waren, die in der normalen Gesellschaft als Sünden bezeichnet wurden. Touristen, damals noch hauptsächlich Kalifornier, wurden durch Glückspiel, (in Kalifornien verboten) warmes Klima oder auch durch lockeren Scheidungsgesetze angelockt. Außerdem brachte die Konstruktion des Hoover-Damms viele Arbeiter in die Stadt und versorgte sie mit Wasser und Elektrizität. So schaffte es Las Vegas, die Weltwirtschaftskrise gut zu überstehen. Nach dem zweiten Weltkrieg stieg die organisierte Kriminalität stark an. Die darauf folgenden Schlagzeilen boten ein attraktives Ziel für die Filmindustrie und Las Vegas erreichte in den 1960ern überregionale Bekanntheit. Somit wurden auch die staatlichen Behörden auf die Stadt aufmerksam und ergriffen gemeinsam mit Howard Hughes, der viele kriminelle Hotels und Casinos kaufte, die Initiative. So entwickelte sich Las Vegas zu der Glücksspielmetropole, die wir heute kennen. Durch den Internationalem Verkehrsanschluss des Flughafens und zahlreichen Attraktionen stieg die jährliche Touristenzahl weiter an, und neue Arbeitsstellen lockten weitere Einwohner in die Stadt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung:

A. Vom Bahnhof zur Sin City

B. Las Vegas Heute

II. Wasserversorgung

A. Stand des Wasserverbrauchs

1. Verbrauch durch Touristen

2. Verbrauch durch Haushalte

B. Maßnahmen gegen Wasserverschwendung

C. Wasserquellen von Las Vegas

D. Gründe der Wasserknappheit

1. Dürre in den USA

2. Auswirkungen auf den Lake Mead

III. Energieversorgung

A. Stand der Stromversorgung

1. Energieverbrauch der Touristen

2. Energieverbrauch durch andere Einrichtungen

B. Sparmaßnahmen für Energie

C. Las Vegas als Vorbild für nachhaltige Energie

IV. Auswirkungen auf die Umwelt

V. Wasserprobleme bei anderen Touristenzielen

VI. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die ökologischen Herausforderungen von Las Vegas, insbesondere in Bezug auf den hohen Wasser- und Energieverbrauch, und analysiert, wie die Stadt trotz ihrer Lage in der Wüste durch innovative Programme und ein wachsendes Umweltbewusstsein versucht, nachhaltige Lösungen zu implementieren.

  • Analyse des Wasserverbrauchs von Touristen und privaten Haushalten
  • Evaluation der Maßnahmen gegen Wasserverschwendung und alternative Wasserquellen
  • Untersuchung des Energiebedarfs und des Umstiegs auf erneuerbare Energien
  • Vergleich der Umweltauswirkungen und Nachhaltigkeitsstrategien mit anderen Tourismuszentren

Auszug aus dem Buch

B. Maßnahmen gegen Wasserverschwendung

Um dem mit der Bevölkerung wachsenden Wasserverbrauch entgegenzuwirken, hat die Regierung mehrere verschiedene Programme ins Leben gerufen, um den Verbrauch der Stadt zu minimieren. Die sogenannten „Water-Cops“ (dt. Wasserpolizei) sind Beamte, die auf Patrouille in den Wohngebieten Las Vegas‘ unterwegs sind und nach Wasserverschwendern Ausschau halten. Sie kontrollieren, ob die Bewohner die gesetzlichen Vorgaben für Rasenbewässerung einhalten. Beispielsweise darf im Winter nur einmal pro Woche gesprenkelt werden, da es um die Jahreszeit nicht so heiß ist, und es darf kein Wasser vom Grundstück abfließen.

Bei Missachtung der Vorschriften werden Geldstrafen von 80 bis 5000 Dollar erhoben, je nachdem wie schwerwiegend und in welcher Häufigkeit die Wasserverschwendung auftritt. Alternativ bietet die Wasserbehörde dort auch Seminare an, die ein Verschwender statt seiner Geldstrafe besuchen kann. Der Staat zahlt des Weiteren eine Provision von bis zu 20 Euro pro Quadratmeter an Bewohner aus, die ihren Rasen durch wassersparende Landschaftsgestaltung wie Wüstenpflanzen ersetzen oder die Bepflanzung ganz entfernen. Zusätzlich darf neuer Rasen nur unter bestimmten Bedingungen angesät werden. Diese hängen von der Anzahl der Bewohner beziehungsweise der Größe des Hauses ab. Sogar die Anzahl der Autowäschen ist in Las Vegas auf einmal pro Woche begrenzt und die benutzte Wassermenge dafür steht ebenfalls unter Vorschrift.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die historische Entwicklung von Las Vegas zur Glücksspielmetropole sowie die aktuelle touristische Bedeutung werden skizziert.

II. Wasserversorgung: Dieser Abschnitt analysiert den hohen Wasserkonsum durch Touristen und Haushalte sowie die regulatorischen Sparmaßnahmen und die Abhängigkeit vom Lake Mead.

III. Energieversorgung: Hier wird der Energiebedarf der Stadt untersucht und aufgezeigt, wie durch Effizienzsteigerungen und den Ausbau erneuerbarer Energien eine nachhaltigere Bilanz angestrebt wird.

IV. Auswirkungen auf die Umwelt: Das Kapitel betrachtet die ökologischen Folgen der Stadtentwicklung und reflektiert über die grundsätzliche Existenzberechtigung einer Metropole in dieser extremen Klimazone.

V. Wasserprobleme bei anderen Touristenzielen: Ein Vergleich mit Destinationen wie Dubai und Bali verdeutlicht die globalen Herausforderungen des Massentourismus in wasserarmen Regionen.

VI. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der Bemühungen von Las Vegas und einem Appell an die Eigenverantwortung der Touristen im Hinblick auf ihr Konsumverhalten.

Schlüsselwörter

Las Vegas, Wasserversorgung, Energieverbrauch, Nachhaltigkeit, Massentourismus, Lake Mead, Dürre, Klimawandel, Wasserpolizei, Erneuerbare Energien, Ressourcenmanagement, Umweltbelastung, Wasserknappheit, Tourismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die ökologischen Probleme der Wüstenstadt Las Vegas, insbesondere den enormen Wasser- und Stromverbrauch durch Tourismus und Bevölkerung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Wasserversorgung, der Energieversorgung sowie den daraus resultierenden Auswirkungen auf die Umwelt.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Herausforderungen der Ressourcenknappheit in Las Vegas zu beleuchten und zu prüfen, wie die Stadt durch innovative Maßnahmen versucht, ökologisch nachhaltiger zu agieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine explorative Analyse auf Basis von Daten, Statistiken, Fachberichten und einem Vergleich mit anderen internationalen Tourismusdestinationen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Untersuchung des Wasserverbrauchs (inkl. der Sparmaßnahmen), den Energieverbrauch der Hotel- und Infrastruktureinrichtungen sowie die Umweltfolgen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Nachhaltigkeit, Wasserknappheit, Ressourcenmanagement und Massentourismus beschreiben.

Warum spielt der Lake Mead eine so wichtige Rolle für Las Vegas?

Da Las Vegas fast 90 % seines Wassers aus dem Lake Mead bezieht, ist die Stadt unmittelbar von dessen Wasserstand und der damit verbundenen Dürreproblematik abhängig.

Wie effektiv sind die sogenannten „Water-Cops“?

Sie dienen als Durchsetzungsorgan für strenge Wasserverordnungen und tragen durch Kontrollen und Sanktionen maßgeblich dazu bei, den Wasserverbrauch in den Wohngebieten zu reduzieren.

Was unterscheidet Las Vegas in der Ressourcenfrage von Orten wie Dubai oder Bali?

Während Las Vegas auf strikte Einsparprogramme setzt, wird in Dubai beispielsweise massiv auf energieintensive Meerwasserentsalzung zurückgegriffen, was eine andere Form der Umweltbelastung darstellt.

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Résumé des informations

Titre
Las Vegas zwischen Wasserknappheit und Massentourismus. Eine Betrachtung der Wasser- und Energieversorgung
Auteur
Simon Gross (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
24
N° de catalogue
V429092
ISBN (ebook)
9783668728882
ISBN (Livre)
9783668728899
Langue
allemand
mots-clé
vegas wasserknappheit massentourismus eine betrachtung wasser- energieversorgung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Simon Gross (Auteur), 2017, Las Vegas zwischen Wasserknappheit und Massentourismus. Eine Betrachtung der Wasser- und Energieversorgung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429092
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Extrait de  24  pages
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