In dieser Arbeit soll der Problematik nachgegangen werden, den Motivationsfaktor zu erfassen und von anderen theoretischen Ansätzen zu unterscheiden und Möglichkeiten sowie Herausforderungen zur Umsetzung im Fremdsprachenunterricht Französisch aufzuzeigen. Das Fach Französisch dient hierbei als Fallbeispiel, da vor allem im Fremdsprachenerwerb die Wichtigkeit der Motivationsforschung inzwischen unbestritten ist und ein breit untersuchtes Feld darstellt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Entwicklung und aktuelle Situation des Französischunterrichts in Deutschland
- Motivation als Beeinflussungsfaktor im Fremdsprachenunterricht
- Motivierung
- Motivation
- Interessentheorie
- Selbstbestimmungstheorie
- Attributionstheorie
- Interventionspotential, Möglichkeiten und Grenzen des Motivationsfaktors zur positiven Beeinflussung der Schülerinnen und Schüler
- Herausforderung der Motivationsforschung
- Möglichkeiten und Maßnahmen der Motivationsförderung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit dem Faktor Motivation im Fremdsprachenunterricht (FSU) und dessen Bedeutung für den Lernerfolg. Der Fokus liegt dabei auf dem Französischunterricht, insbesondere an Gymnasien, wo die Lernerquote in den letzten Jahren rückläufig ist. Die Arbeit analysiert verschiedene Motivationstheorien und deren Anwendbarkeit im FSU und untersucht sowohl die Herausforderungen als auch die Möglichkeiten zur Förderung der Motivation.
- Die Entwicklung und die aktuelle Situation des Französischunterrichts in Deutschland
- Der Motivationsbegriff im Kontext des FSU und seine Abgrenzung von verwandten Begriffen wie Motivierung, Interesse und Attribution
- Die Rolle der Motivation in der Fremdsprachendidaktik und das Interventionspotential des Faktors Motivation
- Herausforderungen der Motivationsforschung im FSU
- Möglichkeiten und Maßnahmen zur Förderung der Motivation im FSU
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel Zwei beleuchtet die historische Entwicklung des Französischunterrichts in Deutschland und zeigt die Herausforderungen auf, denen die Motivationsforschung gegenübersteht. Kapitel Drei definiert den Faktor Motivation und grenzt ihn von anderen Begriffen und Theorien ab, wie zum Beispiel der Interessentheorie, der Selbstbestimmungstheorie und der Attributionstheorie. Kapitel Vier untersucht die Relevanz von Motivation für den FSU und beleuchtet sowohl die Grenzen und Herausforderungen als auch die Möglichkeiten zur Förderung der Motivation im Unterricht.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit zentralen Begriffen wie Motivation, Motivierung, Sprachlerneignung, Interesse, Selbstbestimmung, Attribution, Fremdsprachenunterricht, Französischunterricht, Lernerquote, und interkultureller Austausch.
Häufig gestellte Fragen
Warum sinkt die Lernerquote im Französischunterricht?
Die Arbeit analysiert die aktuelle Situation an Gymnasien und stellt fest, dass mangelnde Motivation und die Wahrnehmung der Sprache als schwierig zu rückläufigen Zahlen führen.
Was ist der Unterschied zwischen Motivation und Motivierung?
Motivation ist der innere Zustand des Lernenden, während Motivierung die gezielten Maßnahmen der Lehrkraft beschreibt, um diesen Zustand hervorzurufen.
Welche Rolle spielt die Selbstbestimmungstheorie?
Sie besagt, dass Lerner motivierter sind, wenn sie Autonomie erleben, sich kompetent fühlen und sozial eingebunden sind.
Wie kann die Motivation im Französischunterricht gefördert werden?
Möglichkeiten liegen in der Auswahl lebensnaher Themen, interkulturellem Austausch und der Berücksichtigung individueller Interessen der Schüler.
Was besagt die Attributionstheorie im Fremdsprachenlernen?
Sie untersucht, worauf Schüler ihre Erfolge oder Misserfolge zurückführen (z. B. Begabung vs. Anstrengung), was maßgeblich ihre zukünftige Motivation beeinflusst.
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- Larissa Stapelkamp (Author), 2018, Motivation im Fremdsprachenunterricht. Möglichkeiten der Umsetzung im Französischunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429095