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Führen als Teil des Sozialkapitals. Einflussfaktoren für eine bessere Zusammenarbeit zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden

Titel: Führen als Teil des Sozialkapitals. Einflussfaktoren für eine bessere Zusammenarbeit zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden

Seminararbeit , 2018 , 38 Seiten , Note: 4.9

Autor:in: Michael Lanner (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die zunehmende psychische Belastung der Arbeitskräfte in der Schweiz. Das gesundheitliche Befinden als Angestellter im Berufsalltag kann dadurch beeinträchtigt werden. Die Arbeit bestimmt das Leben der Menschen erheblich. Stetiger Wandel, die Digitalisierung und technische Entwicklung üben einen starken Einfluss auf die Wechselwirkung zwischen Arbeit und den Menschen aus. Inklusive Hin- und Rückfahrt werden über 30% der Tageszeit damit verbracht. Die Grösse des Unternehmens oder die Anzahl der Mitarbeitenden spielen für die Globalisierung und die Informationsflut eine untergeordnete Rolle, da diese in allen Bereichen Einzug halten.

Ziel dieser Arbeit ist es, ein Führungsverhalten herzuleiten, um die psychische Gesundheit der Mitarbeitenden zu erhalten und zu fördern. Damit können einerseits Fehlzeiten reduziert werden. Andererseits können so Ressourcen erhalten bleiben und die Zusammenarbeit positiv gestaltet werden.

Das betriebliche Gesundheitsmanagement ist in den Schweizer Unternehmen angekommen, jedoch noch nicht verankert oder umgesetzt. Die Wichtigkeit wird in dieser Arbeit betont, aber auf den spezifischen Aufbau oder die Einführung in der Unternehmung wird nicht eingegangen. Die Untersuchung geht spezifisch auf die vier Modelle und die sich davon positiv auswirkenden Aspekte ein, veranschaulicht aber auch die sich positiv auswirkenden Führungsstile.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Phänomen

1.2 Relevanz

1.3 Fragestellung

1.4 Aufbau der Arbeit

1.5 Ziel der Arbeit

1.6 Abgrenzung

2 Theorieteil

2.1 Situation und Problemstellung

2.1.1 Feststellung

2.1.2 Stressoren, Stressfaktoren, Stressreaktion und Bewältigung

2.1.3 Ausgewählte Ergebnisse der Schweizerischen Gesundheitsbefragung

2.1.4 Führung, Zusammenarbeit und Diskriminierung

2.1.5 Patienten mit Arbeitsproblemen, Forschungsbericht 11/17

2.1.6 Dilemma der Feldforschung

2.1.7 Betriebliches Gesundheitsmanagement

2.1.8 Fehlzeiten und Präsentismus

2.1.9 Schweizer Unternehmen und Service

3 Methodenteil

3.1 Das 4- Ebenen Modell gesundheitsförderlichen Führens

3.2 Bielefelder Unternehmensmodell

3.2.1 Sozialkapital

3.2.1.1 Kultur

3.2.1.2 Fehlerkultur

3.2.1.3 Selbstmanagement und Reflektion

3.2.1.4 Führung und wirksame Führungsstile

3.2.1.5 Was beinhaltet ein gesundheitsorientierter Führungsstil?

3.2.1.6 Gesundheitsförderliche Führung

3.2.1.7 Aufgaben- und mitarbeiterorientierte Führung

3.2.1.8 Partizipationsorientierte Führung

3.2.1.9 Transaktionaler Führungsstil

3.2.1.10 Transformationaler Führungsstil

3.2.1.11 Als Vorgesetzter Distanz halten

3.2.1.12 Beziehungsklima

3.2.2 Humankapital

3.2.2.1 Bindung

3.2.2.2 Extrinsische Motivation

3.2.2.3 Intrinsische Motivation

3.2.2.4 Gesundheit als Eigenverantwortung

4 Auswertungsteil

4.1 Diskussion

4.1.1 Erkennung der Potentiale, Qualifikation

4.1.2 Wertschätzung und Lob

4.1.3 Schulung und Befähigung der Führungskräfte

4.1.4 Konkretes Vorgehen

4.1.5 Die Kernfragen für die heutige Führungskraft

4.2 Handlungsempfehlungen für die Unternehmung XY

4.2.1 Gemeinsame Ziele

5 Fazit und Ausblick

5.1 Präventive Massnahmen

5.2 Feldforschung

5.3 Die Führungskraft als Dienstleister

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie ein gesundheitsfördernder Führungsstil des direkt Vorgesetzten als integraler Bestandteil des Sozialkapitals dazu beitragen kann, die psychische Gesundheit von Mitarbeitenden in Schweizer Dienstleistungsunternehmen zu erhalten und zu fördern, um damit langfristig das Betriebsergebnis zu verbessern.

  • Analyse von Führungsstilen zur Stärkung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz.
  • Untersuchung des Sozialkapitals als Faktor für Unternehmenserfolg.
  • Erforschung von Motiven für extrinsische und intrinsische Mitarbeitermotivation.
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Prozessoptimierung und Kulturförderung.
  • Reduktion von Fehlzeiten und Präsentismus durch gesundheitsförderliches Führen.

Auszug aus dem Buch

3.2.1.2 Fehlerkultur

Die Mitarbeitenden sollen von der Unternehmung und deren Vorgesetzten befähigt und ermutigt werden, vorhandene Missstände und Fehler melden zu können und anzusprechen, ohne das Gefühl zu haben, dafür bestraft zu werden oder als Nestbeschmutzer dazustehen. Mit einem lösungsorientierten Ansatz wird zukunftsorientiert agiert. Indem die Schuldigen gesucht werden, richtet man sich an der Vergangenheit. Es entsteht Passivität und somit unnötiger Zeitverlust. Damit die Glaubwürdigkeit gegeben ist, muss die Fehlerkultur entwickelt und von den Führungskräften vorgelebt werden. Damit ist eine effiziente und gewinnbringende Weiterentwicklung in technischen Belangen und auch zwischenmenschlich möglich.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die steigende psychische Belastung von Arbeitskräften und definiert die Forschungsfrage bezüglich eines gesundheitsfördernden Führungsstils im Schweizer Dienstleistungssektor.

2 Theorieteil: Hier werden aktuelle Herausforderungen wie Stressoren, psychische Belastungen und der Kontext des betrieblichen Gesundheitsmanagements in der Schweiz theoretisch beleuchtet.

3 Methodenteil: Dieser Abschnitt führt wissenschaftliche Modelle wie das 4-Ebenen-Modell und das Bielefelder Unternehmensmodell ein, um die Zusammenhänge zwischen Führung, Sozialkapital und Gesundheit zu analysieren.

4 Auswertungsteil: Die theoretischen Ansätze werden auf die praktische Situation übertragen, und es werden konkrete Handlungsempfehlungen für die Unternehmung XY entwickelt.

5 Fazit und Ausblick: Die Arbeit fasst zusammen, dass eine positive Führungskultur essenziell ist und zeigt weiteren Forschungsbedarf sowie Handlungsfelder für die Zukunft auf.

Schlüsselwörter

Führung, Sozialkapital, Betriebliches Gesundheitsmanagement, psychische Gesundheit, Arbeitsplatz, Fehlzeiten, Präsentismus, Unternehmenskultur, Mitarbeiterbindung, Führungskraft, intrinsische Motivation, Bielefelder Modell, Arbeitssituation, Dienstleistungssektor, psychische Belastung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Führungsverhalten von direkten Vorgesetzten und der psychischen Gesundheit der Mitarbeitenden als Teil des Sozialkapitals.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen gesundheitsfördernde Führungsstile, die Entwicklung einer positiven Unternehmenskultur, die Bedeutung von Sozial- und Humankapital sowie Strategien zur Prävention von Fehlzeiten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, ein Führungsverhalten herzuleiten, das psychische Gesundheit schützt, die Zusammenarbeit verbessert und somit zu einem besseren Betriebsergebnis führt.

Welche wissenschaftlichen Modelle werden verwendet?

Der Autor stützt sich vor allem auf das 4-Ebenen-Modell des gesundheitsförderlichen Führens, das Bielefelder Unternehmensmodell sowie prozessorientierte Führungsansätze.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der Mitarbeiterführung und Gesundheit analysiert und anschließend im Auswertungsteil auf die Praxis, speziell auf ein anonymisiertes Dienstleistungsunternehmen (XY), übertragen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Sozialkapital, Führungskultur, Fehlerkultur, intrinsische Motivation und betriebliches Gesundheitsmanagement beschreiben.

Welche Rolle spielt die Fehlerkultur bei der Arbeit?

Eine moderne Fehlerkultur ist laut dem Autor essenziell, um Passivität abzubauen und durch einen lösungsorientierten, zukunftsgewandten Ansatz Vertrauen in Teams zu schaffen.

Wie unterscheidet sich extrinsische von intrinsischer Motivation in diesem Kontext?

Extrinsische Motivation (Belohnung/Bestrafung) dient laut dem Autor primär der Effizienz, während intrinsische Motivation durch interessante Arbeitsinhalte für den modernen Wettbewerb und die psychische Gesundheit unverzichtbar ist.

Warum wird das "Bielefelder Unternehmensmodell" verwendet?

Das Modell belegt die Bedeutung des sozialen Systems einer Organisation für die Leistungsfähigkeit der Mitglieder und zeigt direkt auf, wie Sozialkapital das Betriebsergebnis beeinflusst.

Welche Handlungsempfehlung gibt der Autor der Unternehmung XY?

Unter anderem empfiehlt der Autor den Aufbau eines prozessorientierten Managementsystems, die Förderung einer zukunftsorientierten Fehlerkultur und die gezielte Befähigung von Führungskräften zur Selbstorganisation.

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Details

Titel
Führen als Teil des Sozialkapitals. Einflussfaktoren für eine bessere Zusammenarbeit zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden
Hochschule
Kalaidos Fachhochschule Schweiz
Note
4.9
Autor
Michael Lanner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
38
Katalognummer
V429132
ISBN (eBook)
9783668738744
ISBN (Buch)
9783668738751
Sprache
Deutsch
Schlagworte
führen teil sozialkapitals einflussfaktoren zusammenarbeit führungskraft mitarbeitenden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michael Lanner (Autor:in), 2018, Führen als Teil des Sozialkapitals. Einflussfaktoren für eine bessere Zusammenarbeit zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429132
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Leseprobe aus  38  Seiten
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