Die Arbeit widmet sich der Umstrukturierung des preußischen Staates nach dem Dienstantritt des als Soldatenkönig in die Geschichte eingegangenen Friedrich Wilhelm I. Insbesondere wird sein Verhältnis zu Adel und Landständen genauer beleuchtet.
Inhaltsverzeichnis
- A) Friedrich Wilhelm I. - Bürokrat und Autokrat
- B) Die Beziehung König Friedrich Wilhelms I. zum Adel
- I) Ausgangslage und Verhältnisse in Brandenburg-Preußen im Jahre 1713
- II) Regierungsantritt und Wandel des Reglements
- III) Reformen und deren Auswirkung auf das Mächtegleichgewicht zwischen König und Adel
- 3.1 Politische Umstrukturierung - personell und institutionell
- 3.2 Regionale Teilhabe der Stände und Dömänenpolitik
- 3.3 Allodifikation der Lehen
- 3.4 Steuer- und Finanzwesen - Finanzielle Situation des Adels
- 3.5 Militärwesen und Militarisierung des Staatswesens
- C) Resümee und Schlussbetrachtung
- D) Quellen- und Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Beziehung zwischen König Friedrich Wilhelm I. von Preußen und dem Adel Brandenburg-Preußens. Dabei werden verschiedene politische Bereiche betrachtet, die sich als besonders konfliktträchtig erwiesen haben. Ziel ist es, zu analysieren, mit welchen Methoden Friedrich Wilhelm I. den Adel seines Einflusses und seiner Mitsprache zu berauben versuchte, gleichzeitig aber auch dessen Einfluss und Kompetenz für seine Zwecke nutzte.
- Die Ausgangslage und Verhältnisse in Brandenburg-Preußen im Jahre 1713
- Die Reformen Friedrich Wilhelms I. und deren Auswirkungen auf das Mächtegleichgewicht zwischen König und Adel
- Die Rolle des Militärs und die Militarisierung des Staatswesens
- Die finanzielle Situation des Adels
- Die Opposition des Adels gegenüber den Reformen des Königs
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet die politische und wirtschaftliche Situation Brandenburg-Preußens im Jahr 1713, dem Jahr des Regierungsantritts Friedrich Wilhelms I. Der Schwerpunkt liegt auf dem Herrschaftsverständnis des neuen Königs und den Herausforderungen, denen er sich gegenüber sah.
Das zweite Kapitel analysiert die Beziehung zwischen Friedrich Wilhelm I. und dem Adel. Es werden die wichtigsten Reformen des Königs und deren Auswirkungen auf das Mächtegleichgewicht zwischen König und Adel diskutiert. Darüber hinaus werden die regionalen Unterschiede in der Beziehung zwischen König und Adel beleuchtet.
Das dritte Kapitel befasst sich mit den verschiedenen politischen Bereichen, die besonders konfliktträchtig waren. Dabei wird analysiert, mit welchen Methoden Friedrich Wilhelm I. den Adel seines Einflusses und seiner Mitsprache zu berauben versuchte, gleichzeitig aber auch dessen Einfluss und Kompetenz für seine Zwecke nutzte.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind: Friedrich Wilhelm I., preußischer Absolutismus, Adel, Stände, Reformen, Militär, Finanzwesen, Macht, Einfluss, Konflikt, Brandenburg-Preußen.
Häufig gestellte Fragen
Wer war Friedrich Wilhelm I. von Preußen?
Er ist als "Soldatenkönig" bekannt und regierte Preußen ab 1713 als autokratischer Bürokrat, der den Staat umfassend militarisierte und reformierte.
Wie war das Verhältnis zwischen dem König und dem Adel?
Es war geprägt von Konflikten, da der König versuchte, den politischen Einfluss und die Mitspracherechte des Adels zu beschneiden.
Welche Reformen betrafen den Adel besonders?
Besonders relevant waren die Allodifikation der Lehen, Änderungen im Steuerwesen und die Umstrukturierung der Verwaltung (Domänenpolitik).
Warum nutzte der König den Adel trotz der Konflikte?
Friedrich Wilhelm I. benötigte die Kompetenz und die Loyalität des Adels für sein Offizierskorps und die Verwaltung des Staates.
Was bedeutete die "Militarisierung des Staatswesens"?
Es beschreibt die Ausrichtung fast aller staatlichen Bereiche auf die Bedürfnisse der Armee und die Einführung militärischer Disziplin in der Bürokratie.
- Citation du texte
- Cornelius Eder (Auteur), 2013, König Friedrich Wilhelm I. von Preußen und der Adel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429167