De-extinction. Über die Verantwortung des Menschen gegenüber nicht-menschlichen Lebewesen


Essay, 2017

14 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Analyse
2.1 Identifizierung der benefits
2.2 Darlegung der extrinsischen Bedenken
2.3 Machtanalyse
2.4 Darlegung der intrinsischen Bedenken

3 Auswertung

4 Fazit

5 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Obwohl der Tasmanische Tiger seit gut 80 Jahren ausgestorben ist, genießt er – gerade auf Tasmanien – noch immer eine große Popularität. Der gestreifte Beutelwolf, der von den Sied­lern der australischen Insel ausgerottet wurde, weil er der unliebsame Räuber ihre Schafe riss, ist heute zu einer wahren Legende geworden. Immer wieder behaupten Menschen in den vergangenen 80 Jah­ren, den kleinen Räuber gesichtet zu haben und liefern ominöse Fotos als Beweise. Es gab Versuche, das Tier zu klonen. Doch sie wurden im Jahr 2005 eingestellt, da das konservierte Gen-Material zu beschädigt war[1]. Doch was, wenn das Klonen des Tasmanischen Tigers erfolgreich gewesen wäre und der Mensch tatsächlich ein ausgestorbenes Tier zurückgeholt hätte?

Die folgende Ausarbeitung soll sich damit beschäftigen, welche Folgen es hätte, wenn der Mensch ausgestorbene Tiere nicht nur erfolgreich klonen, sondern tatsächlich eine neue Population wiederbeleben könnte. Anhand des Aufzeigens möglicher Konsequenzen, soll er­mittelt werden, ob, und wenn ja welche, Verantwortung der Mensch gegenüber nichtmensch­lichen Tieren hat, die seinetwegen ausgerottet wurden und von dem Antlitz der Erde ver­schwunden sind. Dabei gliedert sich die Ausarbeitung in zwei Hauptteile; zum einen in eine Analyse und zum anderen in die Auswertung dieser. Die Analyse des Themas de-extinction erfolgt methodisch nach den Analysekriterien von Ronald L. Sandler[2]. Die spätere Auswertung im Hinblick auf die Verantwortung orientiert sich nach der Verantwortungsethik von Hans Jonas[3]. Die Debatten über eine de-extinction reichen bis zur Diskussion über das Zurückholen des Mammuts und anderer Pleistozän-Tiere. Ebenso unterscheiden sich die Argumente je nach dem Schwerpunkt, ob es sich bei den zurückzuholenden nichtmenschlichen Tieren um welche handelt, die evolutionär ausgestorben oder vom Menschen ausgerottet worden sind. Da die Berücksichtigung aller Felder den Rahmen dieser Ausarbeitung sprengen würden, soll es sich explizit um direkt von Menschen ausgerottete Arten handeln. Zur Veranschaulichung sollen die Bedenken an dem populären Beispiel des Tasmanischen Tigers aufgezeigt werden. Sinn dieses Essays ist es, das Bewusstsein für die Verantwortung zu stärken, die der Mensch gegenüber seiner nichtmenschlichen Mitbewohner dieses Planeten hat. Außerdem soll als Einstieg für eine Aufklärung der „breiten Massen“ dienen und zu guter Letzt versteht sich dieser Text auch als ein Appell an die Wissenschaften.

2 Analyse

Der erste Teil soll sich nun mit der Analyse des Themas de-extinction befassen. Hierbei werden vier Kriterien nämlich die Analyse der benefits, der extrinsischen Bedenken, der Machtanalyse und der intrinsischen Bedenken, aus Sandlers framework berücksichtigt, die aber um der Auswertung genügend Raum zu geben, nur angerissen werden und daher nur einen Grundton meiner Argumentation und Bedenken wiedergeben.

2.1 Identifizierung der benefits

Benefits sind im Folgenden nach Sandlers Auffassung Vorteile oder positive Güter, die eine technische Veränderung oder die Wissenschaft, wie mit der de-extinction, hervorbringen könnte. Welche benefits hätte ein erfolgreiches Zurückholen[4] - eine de-extinction - ausgestorbener Tiere? Bleiben wir beim Beispiel des Tasmanischen Tigers. Als erstes würde der Mensch mit seiner Auferstehung die Biodiversität steigern. Es erscheint nur fair, dass der Mensch, als Verursacher für sein Aussterben ihn zurückbringt, nun da wir in der Lage dazu sind. Denn „[d]as wahre Ausmaß der Biodiversität […] beginnen wir erst zu erahnen […]. Viele Arten werden unbekannt bleiben, weil sie unter dem Einfluss des Menschen aussterben werden, bevor sie dessen Aufmerksamkeit erregen.“[5] Tatsächlich herrscht ein Massenaussterben vor, wie es in der Historie so noch nicht vorkam – dank des Menschen[6]. Der Tasmanische Tiger regulierte als Raubtier das ausgewogene Verhältnis der Arten auf Tasmanien. Durch das Reißen von anderen Säugern wie den Wombats, sorgte er dafür, dass es keine Überpopulation von anderen Arten gab. Doch durch das Ausrotten des Beutelwolfs zerstörte der Mensch diese natürliche Regulation des Biosystems. So scheint es in seiner Verantwortung zu liegen, der Natur das zurückzugeben, was er ihr genommen hat.

Aber ist das ein tatsächliches benefit ? Diese Art der Wiedergutmachung ist vielmehr eine Be­ruhigung des Gewissens. Dennoch könnte doch diese Gewissenberuhigung als benefit betrachtet werden. Neben diesem ist ein weiteres hervorstechendes benefit der Gewinn von neuen Forschungserkenntnissen. Denn schon bei dem Prozess, das Individuum einer Entität (hier der Tasmanische Tiger) zum Leben zu erwecken, würde zwangsläufig neue Einblicke in die empirische Forschung mit sich bringen. Das beträfe u.a. das Forschungsgebiet des Klonens, die Synthetische Biologie, wissenschaftliche Techniken u.v.m.. Interessant wäre in diesem Zusammenhang auch die Verhaltensforschung, da sie sich plötzlich in der Lage sähe, an lebenden Entitäten zu forschen. Der positive Entwicklungseffekt der Biologie und der übrigen Wissenschaften wäre selbstredend sehr groß.

2.2 Darlegung der extrinsischen Bedenken

Nun stellt sich die Frage: Ist eine Zurückführung eines de-extincted Tasmanischen Tigers in ein Biotop (der Urwald Tasmaniens) möglich? Denn „for many de-ectinction candidates […] their ecological context no longer exists, and is not likely to be restored“[7]. Da das Biotop seit nun mehr 80 Jahren ohne den Beutelwolf weiterbestand, sind die Auswirkungen auf die Umwelt unklar. Es stellt sich die Frage, ob der Tasmanische Tiger in dem veränderten Biotop überhaupt überleben kann und auch ohne durch seine Wiederexistenz andere Arten zu vertreiben. So oder so würde sich durch das „Zuführen“ des Tasmanischen Tigers erneut das menschliche Einmischen im Biotop bemerkbar machen. Vergleichbar wäre es mit dem Einschleppen von Kaninchen und Schafen in das australische Ökosystem, das sich daraufhin stark verändert hat. Die beiden eben genannten Populationen haben sich ungeahnt schnell und unkontrolliert ausgebreitet, da es für sie keine natürlichen Feinde in diesem Biotop gibt. Als Lösungsvorschlag, gerade für die Kaninchenplage, könnte man den erfolgreich zurückgeholten Tasmanischen Tiger nicht nur in Tasmanien, sondern eben auch in Australien ansiedeln. Schließlich war dieser hier, wie auch in Neuguinea, vor ein paar tausend Jahren ebenfalls ansässig. Aber auch hierbei wären die Konsequenzen kaum abzusehen. Doch der Verweis darauf, dass eine Entität einmal in einem bestimmten Landstrich gelebt hat, hebt nicht den Einwand auf, dass die zurückgeholte Art eine Gefahr für das aktuelle Biotop darstellen könnte.

Gerade beim Tasmanischen Tiger ist bekannt, dass das erhaltene Genmaterial fürs Klonen aufgrund seines Erhaltungszustands nicht geeignet ist. Wenn man also weiterhin versuchen würde, den Beutelwolf zurückzuholen, dann könnte dies nicht allein mit Klontechnik geschehen. Es bräuchte auch die Synthetischen Biologie[8] dazu. Das hieße aber auch, dass Gensequenzen verändert oder ergänzt werden würden. Es ist also fraglich, ob man die zurückgeholte Entität bzw. eine ganze Population tatsächlich als Tasmanischen Tiger (Thylacinus cynocephalus) bezeichnen könnte oder ob es sich nicht sogar um eine neue Art[9] – den Tasmanischen Tiger 2.0 – handele.

Dieser Umstand hätte Folgen für die Einschätzung der benefits. Für die Verhaltensforschung bspw. hieße das, dass man keine zweifelsfreien Aussagen über den Tasmanischen Tiger erhalten könnte. Durch das veränderte Genom könnte auch nicht vorausgesagt werden, wie sich der neu eingegliederte Beutelwolf in dem Biotop verhalten würde: Was wenn sich herausstellte, dass die zurückgeholte Art für eine bestimmte Krankheit besonders anfällig ist oder – ähnlich wie Ratten – ein Überträger von Krankheiten wird?

Nehmen wir nun aber an, dass sich der Tasmanische Tiger in seinem Biotop auf Tasmanien und auch Australien einlebt: Was bedeutet es, wenn sich diese geklont-synthetische Entität nach einigen Generationen durch Mutationen, wie sie in der Evolution nun mal vorkommen, weiterentwickelt und ungeahnt verändert?[10] Es ist nämlich nicht kalkulierbar, wie die Evolution voranschreitet. Probleme wie die Verdrängung anderer Spezies, könnten dann evolutionär bedingt auftreten. Ohne dieses negativ zu bewerten – denn Natur ist weder gut noch schlecht[11], ebenso wie die Evolution keinen Eigenwillen hat – würde es doch die Schuld des Menschen sein. Andersherum, was wenn die Population sich nicht weiterentwickelt und diese vom Menschen zurückgeholten Entitäten sich als die für diese Entität nicht zu „steigernde“ Form erweist? Dies könnte ebenso zu einem erneuten Aussterben führen. Um dieses Bedenken näher zu erläutern, folgendes Beispiel: Das Krokodil existiert in seiner jetzigen Verfassung seit Abertausenden, weil es perfekt angepasst an seine Umgebung ist und sich sozusagen auf seiner evolutionären Spitze befindet. Anders verhält es sich mit dem Gepard. Zwar ist auch er auf seinem evolutionären Höhepunkt, trotzdem ist er ohne menschlichen Zutuns vom Aussterben bedroht. Sein auf die schnelle Jagd angepasster Körper ist physisch bedingt nicht mehr steigerbar. Seine Beute hingegen, die Antilopen oder Impalas, werden immer schneller und ausdauernder, sodass es für den Geparden immer schwieriger wird, diese zu reißen. Da er aber bei einer Jagd enorme Energiereserven verbraucht, die er durch ein erfolgreiches Reißen, wieder zu sich nehmen muss, ist es nicht selten, dass Geparden in der freien Wildbahn verhungern. Die Population schrumpft, weil die Weibchen ihre Jungen nicht ausreichend füttern können, geschweige denn sich selbst. Durch das Eingreifen des Menschen, durch Nationalparks, Zoos etc. ist zuweilen die Population der Geparden gesichert, obwohl sie zum einen auf ihrem evolutionären Höhepunkt ist, aber zum andern als evolutionär „überholt“ gilt.

2.3 Machtanalyse

Bei der Machtanalyse berücksichtigt Sandler, welche Entitäten durch Technologie empowered oder disempowered werden – hierbei geht es also um eine Art Gleichgewichtung der Machtausübung. Dem ersten Eindruck nach, wenn es um die tatsächliche Ausübung von Macht geht, scheint der Mensch in jeden Fall empowered gegenüber anderer Entitäten (insbesondere von ihm geschaffenen) zu sein.

Was heißt das nun konkret für den ausgestorbenen Tasmanischen Tiger? Im Tod gibt es keine Interessen, weswegen er keine Berücksichtigung für die Lebenden haben sollte. Dies bezog Epikur[12] zwar auf den Menschen, dennoch lassen sich andere Entitäten ebenso gut in diese Formel einbeziehen[13]. Damit kann der Tasmanische Tiger als Individuum kein Interesse daran haben zu leben. Ebenso wenig gilt das für seine ganze Art[14]. Mit dem Zurückbringen des Beutelwolfs werden also rein die Interessen des Menschen verfolgt und damit die zurückge­brachte Entität disempowered. Die de-extinction kann unmöglich im Willen des Tieres erfol­gen, da es tot ist. Die wiederbelebte Entität befindet sich von Beginn ihres Lebens in Abhän­gigkeit zum Menschen. Sie „verdankt“ es ihm, dass sie überhaupt wieder auf der Erde weilt[15]. Die im Labor und unter Einfluss wie Aufsicht des Menschen entstandene Entitäten könnten nicht „einfach so“ in ein Biotop eingeführt werden. „Simulierende Modelle vertreten die Natur in der Absonderung des Laboratoriums. Die Versuchsanordnung ist Surrogat für die Natur“[16]. Selbst wenn man versuchte, die Tiere in ein Biotop zu setzen, würde dies wahrscheinlich gar nicht zugelassen werden. Im Endeffekt bedeutete das für die Beutelwölfe, dass sie in Nationalparks unter ständiger Beobachtung des Menschen lebten und dort niemals seines Eingriffes entzogen wären. Dadurch wird die Entität einmal mehr „in totale[r], ja bru­tale[r] Abhängigkeit vom Menschen“[17] gebracht und seiner Willkür ausgesetzt – fast wie damals, als er vom Menschen ausgerottet wurde.

[...]


[1] Stern-Redaktion (Hrsg.): Keine Wiedergeburt für den Tasmanischen Tiger. In: URL: http://www.stern.de/panorama/wissen/natur/klonen-keine-wiedergeburt-fuer-den-tasmanischen-tiger-3547776.html. Vom 16.02.2005.

[2] Siehe den „framework for ethical analysis“ bei Sandler, R. L.: Introduction: Technology and Ethics. In: Ethics and Emerging Technologies. Sandler, R. L. (Hrsg.), S.12-23, Boston 2014, S.19.

[3] Anm.: Die Verantwortungsethik von Hans Jonas beinhaltet zwar auch, dass der Mensch mit seiner Umwelt als Lebensraum und Ressource umsichtig sein soll, nichtmenschliche Tiere finden aber eher weniger Berück­sichtigung in seinen Überlegungen. Hier soll deswegen Jonas´ Verständnis von Verantwortung in erweiterter Sicht verstanden werden: Nämlich nicht nur anthropozentrisch, sondern auch biozentrisch Zu Jonas´ Begriff­lichkeit der Verantwortungsethik, die er auch als eine Zukunftsethik verstand, vgl: Jonas, H.: Das Prinzip Verantwortung, Frankfurt am Main 2015, S. 390f.

[4] Anm.: Im Folgenden wird mit erfolgreiches Zurückholen nicht nur das Auferstehen einer Entität, sondern ei­ner ganzen Population bezeichnet, die gelingend in Biosysteme eingeführt und aufgrund ihrer Anzahl eigen­ständig weiterleben und sich vermehren können.

[5] Wuketits, F. R.: Bioethik. Eine kritische Einführung, München 2006, S.109f.

[6] Ebd. S.110.

[7] Sandler, R. L.: The Ethics of Reviving Long Extinct Species. In: Conservation Biology, Volume 28, No. 2, S. 354-360, Boston 2014, S. 356.

[8] Sandler, R. L.: The Ethics of Reviving Long Extinct Species. S.357.

[9] Diehm, C.: Should Extinction be Forever? Restitution, Restoration, and Reviving Extinct Species. In: Envi­ronmental Ethics. Volume 37, S. 131-134, 2015, S.136.

[10] Vgl das Interview von Grefe, Christiane: Das Leben bahnt sich seinen Weg. In: URL: http://www.zeit.de/2016/10/synthetische-biologie-kuenstliches-leben, vom 10.03.2016, S.3.

[11] Wuketits, F. R.: Bioethik, S. 26.

[12] Ritter, J. u. Gründer, K.: Historisches Wörterbuch der Philosophie, Berlin/ Basel 1998, S. 1229.

[13] Anm.: Denn wie heißt es so schön: „Im Tod sind wir alle gleich“.

[14] Sandler, R. L.: The Ethics of Reviving Long Extinct Species. S. 355.

[15] Anm.: Die Kriterien aus Sandlers „framework for ethical analysis“ sind nicht immer trennscharf zu unter­scheiden. Diese Argumentation im Hinblick auf das Nicht-Interesse der toten Entität, könnte genauso gut im folgenden Kapitel zu den intrinsischen Bedenken angeführt werden. Des besseren Verständnis wegen, habe ich mich aber entschieden, dieses Argument in die Machtanalyse einzuordnen.

[16] Jonas, H.: Technik, Medizin und Ethik. Praxis des Prinzips Verantwortung, Frankfurt am Main 2013, S.98.

[17] Kunzmann, P.: Die Rede von den Bedürfnissen von Tieren. Ihre tierethische Relevanz und ihre Bedeutung für den Tierschutz. In: Philosophie der Tierforschung, Band 2: Maximen und Konsequenzen, Köchy, K. u.a. (Hrsg.), S. 103-117, Freiburg/München 2016, S.112.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
De-extinction. Über die Verantwortung des Menschen gegenüber nicht-menschlichen Lebewesen
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Note
2,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
14
Katalognummer
V429226
ISBN (eBook)
9783668726451
ISBN (Buch)
9783668726468
Dateigröße
500 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bioethik, De-extinction, Klon, Synthetische Biologie, Tasmanischer Tiger, klonen
Arbeit zitieren
Anneke Krüger (Autor), 2017, De-extinction. Über die Verantwortung des Menschen gegenüber nicht-menschlichen Lebewesen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429226

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